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Abkürzungen (Zitieren)

In den Textbeiträgen, die unter den Menüpunkten "Methodologie" und "Lexicon Alpinum" erscheinen, sind oft Abkürzungen enthalten, die teilweise nicht selbsterklärend sind. Aus diesem Grunde wurde ein Abkürzungsverzeichnis erstellt, das die Bedeutung der einzelnen Abkürzungen erklärt und dem Leser dadurch ein besseres Verständnis der Inhalte ermöglicht. Analog zu den Sprachen, in denen die Webseite von VerbaAlpina aufgerufen werden kann, wurde das Abkürzungsverzeichnis für die Sprachen Deutsch, Italienisch, Französisch und Slowenisch erstellt. Abkürzungen, die in Zitaten vorkommen, sind nicht in Betracht gezogen worden.

Gleichzeitig wurden in den Texten alle Sprachkürzel an die ISO-Normen 639-3 (Einzelsprachen) und 639-5 (Sprachfamilien) angepasst und diese folglich in das Abkürzungsverzeichnis aufgenommen.

Bibliographische Abkürzungen


Mehrbändige Referenzwerke erhalten eine Sigle (z.B. AIS). Andere, in der Bibliographie vollständig aufgenommene Titel werden mit dem Autornamen und dem Jahr der Erscheinung abgekürzt zitiert (z.B. Baer 2000). Zwei Namen werden mit Schrägstrich getrennt (z.B. Jaberg/Jud 1929), ab drei Namen wird "et al." verwendet.






(auct. Beatrice Colcuc | Thomas Krefeld | Stephan Lücke)

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Autorenschaft (Zitieren)

Alle verbalen Beiträge der VerbaAlpina-Seite sind namentlich gekennzeichnet; Autoren werden mit dem Kürzel "auct." markiert, Übersetzer eines Beitrags mit dem Kürzel "trad.". Bei mehreren Autoren bzw. Übersetzern werden die Namen grundsätzlich in alphabetischer Sortierung angezeigt.
Die Software wird im Wesentlichen von Florian Zacherl, David Englmeier (seit 1.10.2016) und Filip Hristov (seit 1.10.2016) entwickelt.

(auct. Thomas Krefeld | Susanne Oberholzer | Florian Zacherl)

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Autorensignaturen (Zitieren)

Für die Autorensignatur gelten folgende Regeln:
- Einfache Siglen, z.b. SO = 'in Arbeit'
- Siglen in runden Klammern, z.B. (SO) = 'fertig'
- Siglen in geschweiften Klammern, z.B. {SO} = 'Veränderungen vorgenommen'

Analog für mehrere Autoren. Übersetzer werden wie weitere Autoren behandelt: SO/SL, ebenfalls mit den o.g. Klammerregeln. Aus den Signaturen geht hervor, wer Erstautor (= auct.) und wer Übersetzer (= trad.) ist. Jeder Übersetzer sollte unbedingt auch unklare Stellen im Original nach Rücksprache mit dem Originalautor verbessern.

Die genannten Auszeichnungskonventionen gelten nur für VA_XXX; in abgeschlossenen Versionen werden alle Signaturen auf (nn) bzw. (nn | nn) gesetzt.

(auct. Thomas Krefeld | Stephan Lücke)

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Chronoreferenzierung (Zitieren)

Neben dem für VerbaAlpina grundlegenden Prinzip der Georeferenzierung ist im Gesamtkonzept, gleichsam als zusätzliche Dimension, die Möglichkeit der Chronoreferenzierung vorgesehen, die auch diachron angelegte Datenanalysen ermöglicht. Eine Chronoreferenzierung ist sowohl für das von VA gesammelte Sprachmaterial wie auch für das Material des außersprachlichen Datensektors möglich. Die Präzision der Chronoreferenzierung ist unterschiedlich. Im Fall der Sprachdaten aus Atlanten und Wörterbüchern liegt eine implizite Chronoreferenzierung über das Datum der Erhebung bzw. der Publikation vor. Daten aus dem Crowdsourcing können unter Umständen sogar auf den Tag genau zeitlich fixiert werden. Die Chronoreferenzierung ist z. B. dort relevant, wo Daten aus unterschiedlichen Atlasgenerationen, also etwa sowohl aus dem AIS (1928-1940) als auch aus dem ALD (1998-2012), vorliegen. Die Chronoreferenzierung ist noch nicht als Suchfilter an der Nutzeroberfläche implementiert. Die Chronoreferenzierung orientiert sich nach Möglichkeit an bestehenden Standards wie z. B. ISO 8601 oder TimeML und wird in VA_DB als eigenes Datenattribut mitgeführt.

Ein besonderes Beispiel liefert der ASLEF, bei welchem die Chronoreferenzierung besonders deutlich zum Ausdruck kommt, da neben den selbsterhobenen Daten für dieselben Ortschaften auch Belege der Sprachatlanten ALI und AIS aufgenommen wurden. In diesem Sinne entsteht eine diachrone Perspektive, da die vom AIS erhobenen Sprachdaten aus den Jahren 1921-1922 und die Daten des ALI aus den Jahren 1925-1943 neben die Daten vom ASLEF selbst aus den Jahren 1974 bis 1986 gestellt werden. Auf den Karten vom ASLEF wird dies durch diverse Symbole zu Kenntnis gebracht:





Das „P“ bezieht sich dabei auf die vom ALI erhobenen Daten, während das „S“ symbolisch für die vermerkten Daten des AIS steht. Diese beiden Buchstaben referieren auf die Exploratoren der Sprachatlanten. So steht "P" für Ugo Pellis, den Explorator des Sprachatlanten ALI. "S" bezieht sich hingegen auf den Explorator vom AIS, Paul Scheuermeier.
Diese Buchstaben sind auf den ASLEF-Karten vermerkt, wenn keine eigenen Belege vorliegen. Es wird also darauf hingewiesen, dass an diesen Ortschaften die Belege nur vom AIS bzw. ALI übernommen wurden. Wurden jedoch zusätzlich auch vom ASLEF Daten erhoben, die zudem mit denen der anderen beiden Sprachatlanten übereinstimmen, stehen die Buchstaben dem jeweiligen Sprachatlas entsprechend in einem Rechteck (AIS) bzw. in einem Kreis (ALI) hinter den auf den Karten des ASLEF verzeichneten Belegen. Bei denjenigen Belegen, bei welchen vom ASLEF divergierende Daten gegenüber den Daten eines der anderen beiden Sprachatlanten erhoben worden sind, wird dies durch ein Rechteck ohne "S" (AIS) bzw. einen Kreis ohne "P" (ALI), die bei den vom ASLEF erhobenen Belegen stehen, vermerkt.

Eine Berücksichtigung dieser Abkürzungen ist bei der Transkription für VerbaAlpina allerdings nicht vonnöten, da die damit verbundene Chronoreferenzierung, automatisch in den digitalen Karten von VerbaAlpina zu tragen kommt, wenn Belege aller Sprachatlanten eingespeist werden und alle Belege ein- und derselben Ortschaft einen Hinweis auf ihre Quelle geben. Dadurch entsteht eine diachrone Perspektive, die in bestimmten Fällen den Vergleich von diversen Belegen aus den jeweils unterschiedlichen Erhebungsjahren der Sprachatlanten zulässt. Folglich kann hier von einer Chronoreferenzierung, die in den Karten von VerbaAlpina zum Vorschein kommt, gesprochen werden.

(auct. Katharina Knapp | Thomas Krefeld | Stephan Lücke)

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Erklärungssprache (Zitieren)

Die Oberfläche dieses Portals wird in mehreren Standardsprachen aufrufbar sein, nämlich (in alphabetischer Reihenfolge) auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch (Rumantsch Grischun) und Slowenisch, dabei ist im Fall des Deutschen je nach Autor/in gelegentlich mit schweizerischen und österreichischen Standardvarianten zu rechnen. Unabhängig von der gewählten Erklärungssprache hat der Nutzer jedoch stets Zugriff auf sämtliche objektsprachlichen Materialien aller erfassten Dialekte und Sprachen.

(auct. Thomas Krefeld)

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Gruppieren und Sortieren (Zitieren)

Nicht selten sind in den Kategorien, die in der 'interaktiven Karte' ausgewählt werden können, bereits zahlreiche sprachliche Ausdrücke verfügbar; so führt die Suche nach dem 'Konzept' BUTTER zum Beispiel zu 1748 Belegen. Es wird daher die Möglichkeit gegeben, alle relevanten Ausdrücke nach unterschiedlichen Kriterien zu gruppieren und sortieren: vgl. Konzept BUTTER

Eine Sortierung nach Basistypen zeigt die sprachgrenzüberschreitenden Verbreitungsareale, hier den romanischen Typen butyru(m) im deutschen Sprachgebiet und den deutschen Typ Schmalz im romanischen: Vgl. Karte.

Eine entsprechende Option ergibt sich auch bei der Suche nach morpho-lexikalischen Typen; vor allem die Sortierung nach dem Kriterium 'Konzept' ist auch unabhängig vom erfassten Sprachraum von Interesse, weil sie die Polysemie eines jeden Ausdrucks freilegt (vgl. morpho-lexikalischer Typ malga).
Als Ergebnis resultieren die folgenden Bedeutungen, die untereinander in klarer metonymischer Beziehung stehen: Vgl. Karte Polysemie des morpho-lexikalischen Typs.


(auct. Thomas Krefeld)

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Informant (Zitieren)

Der Ausdruck wird in VerbaAlpina technisch verstanden, denn er fasst je nach Quelle zwei unterschiedliche Dinge zusammen: In den Atlanten sind alle Sprachdaten in der Regel bis ‘hinunter’ zum Sprecher transparent; in der Datenbank sind diese Informanten über eine individuelle Nummer identifizierbar (ID). Sie sind weiterhin über das Jahr der Erhebung chronoreferenziert und über den Ort der Erhebung georeferenziert. In georeferenzierbaren Wörterbücher ist es dagegen in aller Regel unmöglich, konkrete Sprecher zu identifizieren. Aus datenbanktechnischen Gründen werden aber auch den Quellen dieser Gattung fiktive Informanten zugeschrieben. Jeder Informant ist einer Sprachfamilie zugeordnet; diese Sprachzuweisung wird an alle auf ihn zurückgehenden Sprachdaten ‘vererbt’.

(auct. Thomas Krefeld)

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Kartographie (Zitieren)

Die Kartographie ist ein vielleicht nicht ganz unumstrittenes, aber gut bewährtes Verfahren der Sprachgeographie, denn sie dient gleichermaßen der Dokumentation wie der Visualisierung räumlicher Relationen (vgl. die Beiträge in Lameli 2010). Die üblichen Verfahren unterscheiden sich deutlich in ihrer Prägnanz; im Fall so genannter ‘analytischer’ Karten werden sprachliche (Teil-)Äußerungen wiedergeben, so dass die Dokumentation stark im Vordergrund steht und die Aufdeckung der eigentlich räumlichen Beziehungen zwischen den dokumentierten Formen dem Leser überlassen bleibt. Bei den so genannten Punktsymbolkarten werden dagegen durch die ‘synthetische’ Symbolvergabe direkt die räumlichen Relationen zwischen einzelnen Äußerungsaspekten zum Ausdruck gebracht. Quantitative Verhältnisse lassen sich nur so wiedergegeben. Die Online-Kartierung von VerbaAlpina erfolgt auf georeferenzierter Grundlage und kombiniert beide Verfahren, insofern sie zwar auf den ersten Blick ‘synthetische’ Karten anzeigt, auf den zweiten Blick, nach Klick auf das Symbol, jedoch Zugriff auf die (Teil-)Äußerung gibt.
Das heuristisches Potential der Kartographie ist beachtlich; daher wird dem Nutzer von VerbaAlpina die Option angeboten, unterschiedliche Datenklassen aus einer Kategorie (z. B. mehrere Basistypen) oder aus den unterschiedlichen Kategorien (z. B. außersprachliche und sprachliche Daten) auf synoptischen Karten zu kombinieren und zu kumulieren.
Zusätzlich zum exakt georeferenzierten Referenzraster der Gemeindegrenzen wird (ab Version 16/1) ein wabenförmiges quasi-georeferenziertes Raster dargestellt, das zwar die ungefähre Lage der Gemeinden zueinander wiedergibt, gleichzeitig jedoch jedem Gemeindegebiet eine idealisierte Fläche jeweils gleicher Form und Größe zuweist.

Damit werden alternative Kartierungsverfahren angeboten, die beide ihre Vor- und Nachteile haben und wegen ihrer Bildlichkeit auch beide ein gewisses suggestives Potential mitbringen: Die topographische Darstellung vermittelt wegen ihrer Präzision einen besseren Einblick in die konkrete Räumlichkeit mit ihren oft sehr speziellen Geländeprofilen, einzelnen Übergängen, Talverläufen, unzugänglichen Talausgängen usw. Die Wabenkarte erlaubt dagegen eine abstrahiertere Visualisierung der Daten, da sie die Größen der Gemeindeflächen sowie siedlungsgeographische Ballungen bzw. Streuungen ausgleicht. Das ist besonders bei quantitativen Karten nützlich, denn die Größe der Fläche erzeugt schon bei der Wahrnehmung unwillkürlich den Eindruck quantitativen Gewichts.

(auct. Thomas Krefeld)

Tags: Linguistik Webseite Außersprachlicher Kontext



Lizenzierung (Zitieren)

Die Anwendung des Copyright führt gerade im wissenschaftlichen Kontext häufig dazu, dass Inhalte, deren Präsentation für die Nachvollziehbarkeit darauf aufbauender Erkenntnisse eigentlich unverzichtbar ist, in wissenschaftlichen Publikationen nicht oder nur sehr eingeschränkt genutzt werden dürfen. Fast immer steht die Frage im Raum, welche Verwendung noch vom Zitatrecht gedeckt ist. Bisweilen ist auch unklar, ob ein Autor, dessen Werk verwendet werden soll, bereits mehr als 70 Jahre tot ist oder ob seine Rechte nach seinem Tod auf Dritte übergegangen sind. Jeder Autor (nicht nur) wissenschaftlicher Publikationen muss diese Regelung als massive Einschränkung empfinden, die letztlich und gerade in der Summe den Fortschritt der Wissenschaft erheblich behindert. Das Copyright muss daher als für den Wissenschaftsbetrieb ungeeignetes Lizenzmodell betrachtet werden.

VerbaAlpina fühlt sich daher verpflichtet, sämtliche von VerbaAlpina selbst erarbeiteten Inhalte in Übereinstimmung mit den sog. FAIR-Prinzipien und dem damit verbundenen Open Access Gedanken zur Nutzung durch Dritte frei zur Verfügung zu stellen, und steht damit in einer Reihe von Initiativen und Institutionen, die sich derzeit für die Verbreitung und Durchsetzung dieses Ideals einsetzen (vgl. z.B. das Open Science Center der LMU). Hinsichtlich der Inhalte von VerbaAlpina besteht eine Einschränkung nur insofern, als Daten, die VerbaAlpina von Seiten Dritter übernommen hat und die restriktiveren Nutzungsbedingungen wie etwa dem Copyright unterliegen, auch von VerbaAlpina nur unter den entsprechenden Bedingungen weitergegeben werden. So können speziell einzelne Mediendateien im VA-Modul VA_MT, die VA aus externen Datenquellen bekommen oder erworben hat, dem Copyright unterliegen. Betroffene Objekte werden im Modul VA_MT individuell mit entsprechenden Merkmalen versehen. VerbaAlpina ist stets bemüht, die für einzelne Inhalte bestehenden Nutzungsbedingungen jeweils anzugeben, sofern diese nicht im Rahmen einer Open-Access-Lizenz genutzt werden dürfen. Sollten VerbaAlpina in diesem Zusammenhang Irrtümer unterlaufen – und dies gilt besonders für Urheberrechtsverletzungen – wird darum gebeten, VerbaAlpina unverzüglich darauf hinzuweisen. Entsprechende Inhalte werden von VerbaAlpina umgehend entfernt.

Sämtliche aus rechtlicher Perspektive im Sinne von Open Access uneingeschränkt nutzbaren Daten und Inhalte werden von VerbaAlpina unter eine Creative-Commons-Lizenz (CC) gestellt, die lediglich die Nennung des Urhebers sowie die Weitergabe unter den selben Bedingungen verlangt. Dies wird in der Nomenklatur von CC durch die Kürzel "BY" und "SA" ("share alike") zum Ausdruck gebracht. VerbaAlpina verzichtet bewusst auf das Verbot der kommerziellen Nutzung (CC-Kürzel "NC" – "non-commercial"), da dies sogar eine Weiterverwendung zu wissenschaftlichen Zwecken unmöglich machen kann (s. dazu den Vortrag "Offene Lizenzen – ein Werkstattbericht zu den rechtlichen Herausforderungen im Jahr 2015 " [etwa ab Minute 13] von Thomas Hartmann). Insofern ist die NC-Klausel nicht kompatibel mit dem Open-Access-Gedanken (s. https://open-access.net/informationen-zu-open-access/rechtsfragen/lizenzen/, Abschnitt "Das Creative Commons-Modell", konsultiert am 09.10.2018).

Während die CC-Lizenzen der Version 3.0 auch an das deutsche Rechtssystem angepasst worden waren, wird seit der derzeit (2018) jüngsten Version 4.0 darauf verzichtet. Die daraus folgenden Konsequenzen sind für VerbaAlpina schwer einzuschätzen. Das von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen betriebene Portal https://open-access.net/ meint dazu: "Derzeit noch unklar ist, wie es sich auswirkt, wenn die Standardlizenz in einer ausländischen Sprache zur Verfügung gestellt wird, die der Lizenznehmer nicht oder nicht sicher beherrscht" (https://open-access.net/informationen-zu-open-access/rechtsfragen/lizenzen/, konsultiert am 09.10.2018). VerbaAlpina folgt daher der Praxis der Universitätsbibliothek der LMU und stellt ab der VA-Version 18_2 (Dezember 2018) sämtliche Inhalte, die nicht unter die oben genannten Ausnahmen fallen, unter die CC-Lizenz BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/). Alle älteren Versionen stehen in analogem Sinn unter der CC-Lizenz BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/).
Für den von VerbaAlpina entwickelten Softwarecode findet die im Umfeld der Softwareentwicklung übliche MIT-Lizenz Anwendung, die die freie Nachnutzung des Softwarecodes erlaubt.

Das Lizenzierungssystem sowie die Zugriffsrechte der verschiedenen VA-Benutzergruppen werden durch die folgende Graphik dokumentiert:





(auct. Stephan Lücke)

Tags: Informationstechnologie Webseite



Notation (Zitieren)

In den Textbeiträgen werden die folgenden, weitgehend üblichen Notationsprinzipien angewandt: objektsprachliche Formen (Belegbeispiele) werden kursiviert und sprachliche Bedeutungsangaben werden durch einfache Anführungszeichen markiert, z. B. ita. formaggio 'Käse'. Außersprachliche Kategorien (Konzepte) werden durch Majuskeln repräsentiert. Der Unterschied zwischen sprachlicher Bedeutung und Konzept ist vor allem dann wichtig, wenn es in einzelnen Sprachen/Dialekten kein Wort für bestimmte Konzepte gibt, wie im Fall von KÄSE AUS DER FLÜSSIGKEIT NACH DER ZWEITEN SCHEIDUNG DER FESTSTOFFE. Dafür sagt man ita. ricotta, fra. sérac, alemannisch Ziger usw.; ein hochdeutsches Wort fehlt jedoch.

(auct. Thomas Krefeld)

Tags: Linguistik Webseite



Öffentlichkeit (Zitieren)

Integraler Bestandteil von VerbaAlpina ist auch die direkte, verlagsunabhängige Publikation von Ergebnissen. Denn nicht alles, was Publikation genannt wird, dient der PUBLIKATION. So bewirkt das traditionelle Medium des Drucks mittlerweile das strikte Gegenteil: Es entzieht der Öffentlichkeit Informationen, die ihr angesichts der Forschungsförderung durch öffentliche Mittel in weitestmöglicher Weise gegeben werden sollten und die ihr bei Verwendung der Neuen Medien auch leicht so geliefert werden könnten. Die in den Wissenschaften üblichen papierenen Auflagen von 200 oder 300 Exemplaren schaffen nicht inklusive 'Öffentlichkeit', sondern exklusive Privatheit. Es gibt daher angesichts der leicht verfügbaren Informationstechnologie keinen stichhaltigen Grund, den Druck als Mittel der Wissensverbreitung zu bevorzugen oder absolut zu setzen.
In manchen Wissenschaftsdisziplinen (nach unserer Kenntnis trifft dies u. a. auf die Informatik zu) ist in den vergangenen Jahren gar ein Trend zu beobachten, der die mit den Neuen Medien einhergehenden technischen Möglichkeiten ad absurdum führt: Während es nunmehr eigentlich ein Leichtes ist, weltweit bequemen Zugang zu Informationen und Texten zu gewähren, geschieht auch dort das blanke Gegenteil, indem der entsprechende Zugang nur gegen Bezahlung freigegeben wird. Dies ist sogar ein Rückschritt gegenüber der von uns zuvor kritisierten traditionellen Publikation auf Papier. Wir warnen an dieser Stelle nachdrücklich vor derartigen Entwicklungen, die auch im Bereich der Geisteswissenschaften bereits ansatzweise zu beobachten sind.

(auct. Thomas Krefeld | Stephan Lücke)

Tags: Webseite



Quantifizierende Darstellungen (Zitieren)

[Vorbemerkung: Der nachfolgende Artikel nimmt in Teilen Bezug auf derzeit noch in Entwicklung befindliche Funktionalitäten von VA_WEB, die für die Öffentlichkeit derzeit noch nicht zugänglich sind.]

Die interaktive Online-Karte von VerbaAlpina erlaubt neben der qualitativen Kartierung auch die Visualisierung aggregierter Daten im Sinne einer quantifizierenden Abbildung der Daten im Raum. Die Aggregierung orientiert sich dabei stets an geographischen Regionen. Der Nutzer hat dabei die Auswahl zwischen Aggregierung auf Basis der Gemeindeflächen (Kleinraum), der sog. NUTS-3-Regionen (Mittelraum) und schließlich der Verbreitungsregionen der drei großen Sprachfamilien Germanisch-Romanisch-Slavisch (Großraum). Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, beliebige Gemeindeflächen als individuelle Regionen zu definieren, die dann wiederum als Bezugsgröße der Aggregierung fungieren. Letztere Option kann verzerrenden Effekten entgegenwirken, die sich in der Perspektive der Aggregierung über die administrativ – und somit aus Sicht der Sprachwissenschaft sachfremd – motivierten Flächen der Gemeindegebiete oder der NUTS-3-Regionen ergeben. Im Einzelfall kann die entsprechende Vorgehensweise natürlich nur heuristisch sein, der Nutzer hat aber die Möglichkeit, einmal entdeckte sinnvolle regionale Kohärenzen abzuspeichern, zu kommentieren, wiederzuverwenden und der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.

Bezogen auf die gewählten Regionen bzw. Flächen werden sodann sämtliche bis zur Aktivierung der quantifizierenden Darstellung ausgewählten qualitativen Daten aggregiert. Größe und Farbgebung der einzelnen Kartensymbole korrelieren dabei mit der Anzahl der jeweils in einem Symbol gebündelten qualitativen Einzeldaten. Der arithmetisch zugrunde gelegte Maximalwert, bei dessen Erreichen ein Symbol stets die jeweils maximale Größe und Farbgebung erhält, entspricht dabei standardmäßig der höchsten Anzahl an aggregierten Daten, der in einer der ausgewählten Flächen bzw. Regionen auftritt. Wahlweise kann dieser maximale Referenzwert auf die Gesamtanzahl der aggregierten Einzeldaten umgesetzt werden, was zu einer Änderung der Kartendarstellung führt.

Bei aktivierter Quantifizierung können durch Deaktivierung einzelner Listeneinträge in der Kartenlegende die entsprechenden qualitativen Daten aus der Berechnung der Quantitäten herausgenommen oder andere durch zusätzliche Auswahl hinzugenommen werden.

Neben der Quantifizierung vor dem Hintergrund einer georeferenzierten, die realen Grenzverläufe abbildenden Karte erlaubt VerbaAlpina auch die Darstellung quantifizierter Daten auf einer sog. Wabenkarte. Gestalterisches Vorbild ist eine Wikipedia-Grafik, die die Wahlergebnisse der britischen Unterhauswahl von 2015 visualisiert. Im folgenden ist zunächst die punkt-, längen- und winkeltreue Karte (im folgenden als "geographische Karte" bezeichnet) mit den Wahlergebnissen in den einzelnen Wahlkreisen wiedergegeben. Daran anschließend ist die Wabenkarte abgebildet, auf der jeder Wahlkreis durch ein Sechseck jeweils identischer Größe dargestellt ist.




Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3e/2015UKElectionMap.svg (abgerufen am 03.11.2016)




Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/cd/2015_UK_general_election_constituency_map.svg (abgerufen am 03.11.2016)

Die Gegenüberstellung der beiden Kartentypen zeigt die jeweiligen Vor- und Nachteile. Die Wabenkarte weist geographische Ungenauigkeiten bzw. diesbezüglich sogar Fehlinformationen auf. So erkennt man z.B. im Distrikt Greater London eine isolierte rote Wabe, die von lauter blauen Waben umgeben ist – ein scheinbares Faktum, das jedoch keinen Rückhalt in der geographischen Karte findet. Auf der anderen Seite besitzt die Wabenkarte den Vorteil, die realen Zahlenverhältnisse zwischen den einzelnen Farben besser zu visualisieren, da eine Vielzahl von flächenmäßig sehr kleinen Wahlbezirken auf der geographischen Karte vom Betrachter als nachrangig wahrgenommen werden, obwohl die politische Bedeutung mit der der flächenmäßig großen Wahlbezirke gleichgestellt ist. Somit ergänzen sich die beiden Kartentypen und der eigentliche Mehrwert besteht in der Möglichkeit, beide Karten konsultieren und deren Visualisierung gegenüberstellen zu können.

Die Wabenkarte von VerbaAlpina zeichnet sich dadurch aus, dass sämtliche politischen Gemeinden im Alpenraum durch jeweils gleich große Hexagone abgebildet werden. Dabei wird versucht, die geographische Logik wenigstens ungefähr zu bewahren. Die Berechnung der Farbgebung der einzelnen Hexagone erfolgt dort in der gleichen Weise wie oben bei der Punktsymbolkarte beschrieben. Der Vorteil einer solchen Wabenkarte besteht gegenüber einer simplen Einfärbung der Gemeindeflächen auf einer georeferenzierten Karte darin, dass suggestive Effekte durch stark unterschiedliche Größe der Gemeindeflächen unterdrückt werden.

(auct. Stephan Lücke)

Tags: Informationstechnologie Webseite



Quellen (Zitieren)

In VerbaAlpina werden sehr unterschiedlichen Quellen zusammengeführt. Zu unterscheiden sind bereits publizierte Quellen (Atlanten, Wörterbücher, Ortsmonographien) auf der einen Seite und neue, das heißt durch das Projekt selbst erstmals erschlossene Quellen andererseits; hierzu gehören von Mitarbeitern, wie z. B. von Beatrice Colcuc, erhobene Daten ebenso wie solche, die durch die crowd, d.h. individuelle und nicht persönlich bekannte Sprecher, beigesteuert werden. In Frage kommen ausschließlich Quellen, die bereits georeferenzierte oder wenigstens georeferenzierbare sprachliche Daten liefern. Allerdings müssen diese Daten vor dem Hintergrund der Typisierung systematisch unterschiedlich behandelt werden. Phonetisch exakt transkribierte Äußerungen werden von VerbaAlpina als 'Einzelbeleg' ausgewiesen. Es ist nun sinnvoll, diese Einzelbelege nach bestimmten Kriterien zu gruppieren ('typisieren'); Daten, die von der Quelle in orthographischer Gestalt angeboten werden, können von vornherein als typisiert angesehen werden, da durch diese Form der Verschriftung sehr viel phonetische Varianz ausgeblendet wird. VerbaAlpina gibt daher nicht nur die Quelle an, sondern präzisiert auch den systematischen Status ('Einzelbeleg' vs. 'phonetischer Typ' vs. 'morpho-lexikalischer Typ') des jeweiligen sprachlichen Datums, das die Quelle liefert. Nicht als Quellen gelten die Referenzwörterbücher, mit denen die morpho-lexikalischen Typen lexikographisch abgesichert und im Idealfall verlinkt werden. Dazu die folgenden Beispiele:

(1) Die Quelle liefert einen Einzelbeleg:

Einzelbeleg:  [a̠lpˈejo̞] – Ort: Bassano del Grappa – Quelle: ALD-II 848_1, 181 (Valrovina)
Phonetischer Typ: (nicht typisiert)
Morpho-lexikalischer Typ: Treccani  alpeggio (roa. m.)
Basistyp: alpe; vgl. DELI 42
Konzept:  ALM

(2) Die Quelle liefert einen phonetischen Typ:

(Kein Einzelbeleg vorhanden) – Ort: Adelboden
Phonetischer Typ: Anke – Quelle: SDS V_179_1, BE104
Morpho-lexikalischer Typ: Anke (gem. m.), vgl. Idiotikon s.v. Anke, 1, 341 ff.
Basistyp: anko; vgl. Kluge 2001, 47
Konzept: BUTTER


(3) Die Quelle liefert einen morpho-lexikalischen Typ:

(Kein Einzelbeleg vorhanden) – Ort: St. Peter-Pagig
Phonetischer Typ: Putter – Quelle: SDS V_179_1, GR22
Morpho-lexikalischer Typ: Butter (gem. n.), vgl. Idiotikon s. v. [[Butter,  1, 341 ff. – Quelle: SDS V_179_1, GR22
Basistyp: butyru(m); vgl. DELI 178
Konzept: BUTTER


(4) Die Quelle liefert einen morpho-lexikalischen Typ, der zwar im Standarddeutschen existiert, jedoch mit einem anderen Konzept verbunden ist:

Morpho-lex. Typ: Pelz Duden s.v. Pelz (nicht für dieses Konzept); Idiotikon s.v. Belz P-, 4, 1222 – Quelle: SDS V_162_1
Konzept: HAUT AUF DER MILCH, BEIM ABKÜHLEN NACH DEM KOCHEN

(auct. Thomas Krefeld | Stephan Lücke)

Tags: Webseite



Repositorien (Zitieren)

Der Begriff 'Repositorium' ist bislang nicht hinreichend klar definiert, insbesondere die Abgrenzung zum Begriff 'Archiv' ist unscharf. Grundsätzlich versteht man unter Repositorium in der digitalen Welt Speichersysteme, die für die langfristige Bewahrung von Daten gedacht sind. Im wissenschaftlichen Umfeld werden Repositorien zumeist von öffentlich-rechtlichen Institutionen betrieben, bei den zu bewahrenden Daten handelt es sich überwiegend um Forschungsdaten. Wichtigste Eigenschaften eines Repositoriums sind die physische Sicherheit der zu bewahrenden Daten sowie der Erhalt deren Integrität, der unbefristete Bestand der das Repositorium betreibenden Institution, die Dokumentation von Inhalt, Struktur und Kodierung der gespeicherten Daten sowie deren zeit- und ortsunabhängige Verfügbarkeit. Aus Sicht der Geisteswissenschaften spielen derzeit (2016) in Deutschland der Clarin-D-Verbund sowie das Textgrid-Repositorium eine besonders wichtige Rolle.

VerbaAlpina ist bestrebt, jede VA-Version in einem oder mehreren Repositorien abzulegen.

(auct. Stephan Lücke)

Tags: Webseite



Synoptische Karte (Zitieren)

Diese Funktion erlaubt es dem Nutzer, eine getroffene Auswahl an Karten auf einer synoptischen Kombinationskarte zu fixieren . So können die Verbreitungsgebiete beliebiger sprachlicher und außersprachlicher Merkmale im Zusammenhang visualisiert werden. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, diese synoptischen Karten in Zoomstufen festzuhalten, wenn ein lokaler Kontext, wie z.B. das Karwendel oder das okzitanisch-frankoprovenzalisch-piemontesische Dialektkontinuum der Westalpen, dokumentiert werden soll.

(auct. Thomas Krefeld)

Tags: Webseite



Wissenschaftskommunikation im Web (Zitieren)

VerbaAlpina kann als eine webbasierte raumorientierte Forschungsumgebung beschrieben werden. Dieses Format wird bestimmt durch die aktuellen Rahmenbedingungen, die sich ganz erheblich von der traditionellen Wissenschaftskommunikation unterscheiden. In allen Disziplinen, die in ‚klassischer‘ Weise mit empirischen Daten arbeiten, lassen sich drei einander folgende Phasen unterscheiden:
  1. Der Wissenschaftler sucht Informanten.
  2. Die Informanten liefern dem Wissenschaftler Rohdaten.
  3. Der Wissenschaftler gibt eine bestimmte Menge der erhobenen Daten, die im Lichte theoretischer Annahmen selektiert und modelliert wurde, an ein im Wesentlichen wissenschaftliches Publikum weiter.
Die Kommunikation in den drei Phasen verläuft unidirektional und zielt auf in sich abgeschlossene, dinghafte Publikationen, d.h. auf gedruckte Bücher.

Die drei Schritte der traditionellen Wissenschaftskommunikation
Medien spielen eine zwar grundlegende, aber scharf begrenzte Rolle, denn sie sind in Gestalt des Drucks ausschließlich in der dritten Phase für die Publikation der Forschungsergebnisse zuständig. Diese Ergebnisse sind nur da zugänglich, wo die papierenen Publikationen materiell vorhanden sind, d.h. im wesentlichen in wenigen, meist öffentlichen Bibliotheken; in der Graphik wird die mediale Komponente durch die blaue Unterlegung des Feldes symbolisiert.
Die Neuen Medien haben die Rahmenbedingungen für die Wissenschaftskommunikation revolutioniert,denn alle Schritte der wissenschaftlichen Arbeit setzen hochtechnische Medialität voraus und werden dadurch grundsätzlich zu kommunikativen Handlungen; deshalb ist die folgende Graphik im Ganzen blau unterlegt. Die Organisation und Bündelung der Handlungsschritte zu drei notwendig aufeinander folgenden Phasen wird überwunden; die skizzierte Unidirektionalität der Informationsflusses ist ebenso aufgehoben wie die Bindung der Rolle (INFORMANT, AUTOR, LESER) an unterschiedliche Personen; grundsätzlich kann sich ein und dieselbe Person in schnell wechselnden Funktionen an der Kommunikation beteiligen. Von Grund auf verändert ist im Hinblick auf die Kommunikanten die Funktion INFORMANT, da die Behandlung der gelieferten Daten transparent bleibt und kontinuierlich verfolgt werden kann. Der INFORMANT wird so zum LESER seiner eigenen DATEN – ganz unabhängig davon, ob er die wissenschaftliche Intention überhaupt versteht; gleichzeitig eröffnet sich ihm die Möglichkeit, dazu als AUTOR Stellung zu nehmen. Nicht weniger radikal verändert sich unter diesen Bedingungen der Status Daten selbst, da sie in grundsätzlich dynamischen Datenbank abgelegt werden, deren Umfang und Struktur Veränderungen unterworfen bleibt. Unter diesen Bedingungen wird bereits die Kommunikation zwischen den involvierten Personen, in ihren womöglich wechselnden Rollen, zu einer elementaren Form der Kooperation. Es ist aber deutlich zu sagen, dass der Einsatz von Webtechnologie die Forschungskooperation nicht automatisch optimiert. Vielmehr ist es notwendig, bestimmte Regeln einzuhalten, die in den so genannten FAIR-Prinzipien prägnant formuliert wurden; sie implizieren gleichzeitig den konsequenten Verzicht auf das Copyright (©) der Print-Publikation zugunsten eine angemesseneren Lizenzierung.


Wissenschaftskommunikation unter den Bedingungen des Internet

In diesem Sinn wurde VerbaAlpina als Forschungsumgebung mit unterschiedlichen, aber eng miteinander verflochtenen Bereichen angelegt. Bei der Operationalisierung der FAIR-Prinzipien ist VerbaAlpina weiterhin auf institutionelle Absicherung angewiesen; Projektarbeit ist ja grundsätzlich befristet und insofern prekär. Das Forschungsdatenmanagement erfolgt deshalb auf der Grundlage von Prozeduren, die gemeinsam mit der Universitätsbibliothek der LMU entwickelt werden.




(auct. Thomas Krefeld)

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Zitierweise (Zitieren)

Den Nutzerinnen und Nutzern von VerbaAlpina wird folgende Zitierweise der bereitgestellten Sprachdaten empfohlen:

  • Eintrag von VerbaAlpina in einer Bibliographie
VerbaAlpina (VA), http://www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de,[Version].

Die Nennung des Datums des letzten Zugriffs ist entbehrlich, da die Zitierversionen (im Unterschied zur Arbeitsversion XXX) stabil sind und nicht mehr verändert werden (vgl. Versionierung).

Beispiel:
VerbaAlpina (VA), http://www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de, 15/1.

  • Zitat eines Methodologiebeitrages:
[Autor/en]: s.v. “[Lemma]”, in: VA-[Sprachkürzel nach ISO 639-1] [Version], Methodologie, [URL des Glossareintrags].

Beispiel:
Krefeld, T. / Lücke, S.: s.v. “Tipizzazione”, in: VA-it 15/1, Metodologia, http://www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de/it/?page_id=21&letter=T#tipizzazione.

Als Autoren sind stets die unter dem Glossareintrag aufgeführten und mit "auct." gekennzeichneten Personen zu nennen.

  • Zitat eines Einzelbelegs:
[zitat]|[kategorie]|[Ort]|[Quellenkürzel]#[Referenz]|VA_[Version]

Beispiele:
Hütte|morphTyp|Herisau|SDS#VII_244_1|VA_15/1
Chääsera|phonTyp|Hinteres_Diemtigtal|SDS#VII_244_1|VA_15/1
Käserei|BasisTyp|Hinteres_Diemtigtal|SDS#VII_244_1|VA_15/1

Hinweis 1: Das Trennzeichen Pipe | erhalten Sie auf Windows-Computern durch Drücken von Strg+Alt zusammen mit der Taste, auf der sich neben der Pipe die Größer/Kleiner-Zeichen <> befinden. Auf Apple-Geräten ist die Tastenkombination Alt+fn+7 zu drücken.
Hinweis 2: Die folgenden Sprachkürzel nach ISO 639-1 sind zu verwenden: für Deutsch deu, für Französisch fra, für Italienisch ita, für Rätoromanisch roh, für Slowenisch slv.

(auct. Stephan Lücke | Susanne Oberholzer)

Tags: Webseite