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			{"id":12908,"date":"2020-11-26T08:19:39","date_gmt":"2020-11-26T07:19:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?p=12908"},"modified":"2023-08-24T13:53:37","modified_gmt":"2023-08-24T11:53:37","slug":"verbaalpina-going-fair-was-ein-projekt-zu-seiner-nachhaltigkeit-beitragen-kann-und-was-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?p=12908","title":{"rendered":"VerbaAlpina going FAIR \u2013 Was ein Projekt zu seiner Nachhaltigkeit beitragen kann (und was nicht)"},"content":{"rendered":"<p style=\"padding-left: 200px\">Dieser Vortrag wurde f\u00fcr den Workshop <a href=\"https:\/\/www.fid-romanistik.de\/forschungsdaten\/workshops\/3-workshop\/#c3231\" target=\"_BLANK\"><em>Datensicherung im Forschungsprozess<\/em><\/a><br>\ngeschrieben, der vom FID Romanistik in Verbindung mit der AG Digitale Romanistik organisiert und online durchgef\u00fchrt\u00a0 wurde (Bonn, 26.\/27.11.2020)<\/p>\n<h1><span style=\"color: #333333\">Eine Perspektive mit\u00a0<\/span><span style=\"color: #333333\">Horizonterweiterung<\/span><\/h1>\n<p><span style=\"color: #333333\">Unser Beitrag zielt auf sehr grunds\u00e4tzliche Fragen; er ist jedoch aus der ganz konkreten Arbeit am geolinguistischen Projekt <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/\" target=\"_BLANK\">VerbaAlpina<\/a> entstanden, genauer gesagt: aus der kontinuierlichen methodologischen Reflexion, oder:\u00a0 aus der notwendigen theoretischen Selbstvergewisserung der mit dem Projekt befassten <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=168&amp;db=xxx\" target=\"_BLANK\">sieben Wissenschaftler<\/a>, deren Arbeitskraft je zur H\u00e4lfte in die Informatik und in die Sprachwissenschaft investiert wird. Das Langzeitvorhaben der DFG, das seit 2014 gef\u00f6rdert wird, hat jedoch eine mehrj\u00e4hrige Vorgeschichte in Gestalt kleiner Projekte, von den zwei genannt werden sollen, n\u00e4mlich:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #333333\">der <em>Atlante sintattico della Calabria<\/em> (<a href=\"http:\/\/www.asica.gwi.uni-muenchen.de\/\" target=\"_BLANK\">AsiCa<\/a>; 2004-2007) \u2013 der inzwischen einen Relaunch als <a href=\"https:\/\/www.asica2.gwi.uni-muenchen.de\/\" target=\"_BLANK\">AsiCa 2.0<\/a> (2020) erfahren hat \u2013 und<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333\">der\u00a0<em>Audioatlas siebenb\u00fcrgisch-s\u00e4chsischer Dialekte <\/em>(<a href=\"http:\/\/www.asd.gwi.uni-muenchen.de\/\" target=\"_BLANK\">ASD<\/a>; (2010-2013).<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #333333\">Das zuerst genannte Projekt markiert den f\u00fcr uns ebenso grundlegenden wie radikalen \u00dcbergang von traditioneller, auf Printpublikation zielender Arbeit zum systematischen und kategorischen Einsatz von Webtechnologie; denn der urspr\u00fcnglich f\u00fcr den Druck entworfene AsiCa wurde im Verlauf seiner Durchf\u00fchrung methodologisch rekonzipiert und vom dialektologischen Kopf auf die informationstechnischen F\u00fc\u00dfe gestellt. \u2013 Seitdem l\u00e4uft er \u00fcbrigens, auch noch in der urspr\u00fcnglichen, von Stephan L\u00fccke entwickelten Version, unerm\u00fcdlich im Web.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-12950 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/asica_print_web.png\" alt=\"\" width=\"428\" height=\"282\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/asica_print_web.png 1277w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/asica_print_web-300x198.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/asica_print_web-1024x674.png 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/asica_print_web-150x99.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/asica_print_web-768x506.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/asica_print_web-624x411.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 428px) 100vw, 428px\"><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333\">Es waren also bereits vor dem Projektantrag Erfahrungen entstanden, und es wurde eine klare Perspektive fixiert, die bis heute gilt: Anvisiert wird die systematische Umstellung dieser linguistischen Subsdisziplin auf Webtechnologie \u2013 von Digital Humanities war zu der Zeit noch nicht die Rede und das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Web_2.0\" target=\"_BLANK\">Web 2.0<\/a> nahm just in diesen Jahren Gestalt an. So war es unvermeidlich, dass sich der Horizont von Projekt zu Projekt substantiell erweiterte und dass mit VerbaAlpina eine umfassende virtuelle <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=F#26\">Forschungsumgebung<\/a> mit komplement\u00e4ren Funktionalit\u00e4ten eingerichtet werden konnte. Im R\u00fcckblick ist man erstaunt, mit welcher Selbstverst\u00e4ndlichkeit sich die mediale Horizonterweiterung in unserem Forschungsprozess abbildet, denn eigentlich war diese Entwicklung alles andere als \u2018selbstverst\u00e4ndlich\u2019 und ohne die institutionellen Rahmenbedingungen an der <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"LMU\">LMU<\/span> w\u00e4re es nicht dazugekommen. So ist man geneigt sich die Augen zu reiben und schlicht festzuhalten:\u00a0 \"Yes, we could\".<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-13098 size-full\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sonnenaufgang_perspektive.png\" alt=\"\" width=\"1077\" height=\"477\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sonnenaufgang_perspektive.png 1077w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sonnenaufgang_perspektive-300x133.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sonnenaufgang_perspektive-1024x454.png 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sonnenaufgang_perspektive-150x66.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sonnenaufgang_perspektive-768x340.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sonnenaufgang_perspektive-624x276.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1077px) 100vw, 1077px\"><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333\">Die methodologisch wichtigste Erfahrung war \u2013 und ist \u2013 wohl die permanente Herausforderung mit den st\u00e4ndig neuen Optionen der \u00e4u\u00dferst dynamischen Digital Humanities umzugehen. Es wurde daher das Prinzip festgeschrieben, alle konzeptionellen Grundbegriffe und ihre Entwicklung nicht nur umzusetzen, sondern auch in diskursiver Gestalt festzuhalten und zug\u00e4nglich zu machen; diese oft sehr pr\u00e4gnanten und nicht sehr ausf\u00fchrlichen Texte finden sich unter dem Reiter <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;db=201\" target=\"_BLANK\">Methodologie<\/a>. Die Projektarbeit verfestigt sich also nicht nur in einem technischen und maschinenlesbaren <strong>Speicher<\/strong> sondern auch in einem menschlichen und menschenlesbaren <strong>Ged\u00e4chtnis<\/strong>.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333\">VerbaAlpina untersucht die romanischen, germanischen und slawischen Dialekte des <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=133&amp;db=201&amp;tk=3104\" target=\"_BLANK\">Alpenraums<\/a>; in ausgew\u00e4hlten Gegenstandsbereichen wird:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #333333\"> m\u00f6glichst viel lexikalisches Material erfasst,<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333\"> im Verbund \u2013 gewisserma\u00dfen als Mosaik aus vielen Steinchen \u2013 visualisiert<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333\"> und lexikographisch typisiert.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #333333\">Die <strong>Visualisierung<\/strong> erfolgt kartographisch. Es m\u00fcssen also zahlreiche Quellen zusammengef\u00fcgt werden, wie diese <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=133&amp;db=201&amp;tk=3102\" target=\"_BLANK\">Auswahl<\/a> zeigt. Die Quellen sind <span style=\"font-size: 1rem\">ganz verschiedenartig; den gr\u00f6\u00dften Teil bilden Sprachatlanten, wie z.B. der <span class=\"bibl\" data-bibl=\"ais\">AIS<\/span>, aber teils sehr umfangreiche W\u00f6rterb\u00fccher, wie z.B. der <span class=\"bibl\" data-bibl=\"drg\">DRG<\/span> kommen hinzu und erg\u00e4nzen sich in der Dokumentation (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> diesen <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=133&amp;db=201&amp;tk=3108\" target=\"_BLANK\">Ausschnitt<\/a>). Bereichert werden diese wissenschaftlichen Quellen durch <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=133&amp;db=201&amp;tk=3110\" target=\"_BLANK\">Crowd-Daten<\/a> (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> die aktuelle <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=4629&amp;db=201\" target=\"_BLANK\">Statistik<\/a>). Unterschiedlich sind jedoch nicht nur die Quellengattungen, sondern auch ihre medialen Repr\u00e4sentationen, denn manche liegen in gedruckter Form, andere in digitalen Formaten, wie z.B. der <span class=\"bibl\" data-bibl=\"ald-i\">ALD-I<\/span> und dritte in (noch) nicht publizierter, handschriftlicher Dokumentation vor, wie teilweise der <span class=\"bibl\" data-bibl=\"sao\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"SAO\">SAO<\/span><\/span>. Im \u00fcbrigen wurden ganz unterschiedliche Transkriptions- und Schreibweisen verwandt. Es mussten also von Anfang an <strong>Prozeduren<\/strong> entwickelt werden, um die Daten in transparenter Weise in ein gemeinsames Format zu bringen. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333\">Die <strong>lexikographische Typisierung<\/strong>, d.h. die Zusammenfassung von dialektalen Varianten unter gemeinsamen Nennformen (Lemmata), erfolgt von Hand; sie wird jedoch durch den systematischen Einbezug von \u2013 wenn irgend m\u00f6glich \u2013 online verf\u00fcgbaren\u00a0 Referenzw\u00f6rterb\u00fcchern abgesichert, deren Lemmata einzeln angesprochen werden k\u00f6nnen, wie dieses <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=133&amp;db=201&amp;tk=3118\" target=\"_BLANK\">Beispiel<\/a> zeigt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333\">Eine Implementierung der technischen Prozeduren zur Verkn\u00fcpfung und Aggregation von Daten aus unterschiedlichen Best\u00e4nden setzt jedoch das Einverst\u00e4ndnis der Wissenschaftler*innen voraus, die f\u00fcr die eingebundenen Daten zust\u00e4ndig sind; auch das ist keineswegs selbstverst\u00e4ndlich, so dass S<span style=\"font-size: 1rem\">trategien gefordert sind, um diejenigen, die \u00fcber relevante Daten verf\u00fcgen von geeigneten Lizenzierungsbedingungen (hier: <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/\" target=\"_BLANK\">CC BY SA<\/a>)\u00a0 zu \u00fcberzeugen und durch formale Vereinbarungen (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=K#22\">Kooperation<\/a>) zu Partnern zu\u00a0 machen (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> die Liste <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=185&amp;db=201\" target=\"_BLANK\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span>-Partner<\/a>); diese Bem\u00fchungen sind uns nicht immer, aber doch meistens\u00a0 gelungen<\/span><span style=\"font-size: 1rem\">. Daraus ist ein dichtes Netz kollaborativer Routinen hervorgegangen, das auch von au\u00dfen als solches wahrgenommen wird, denn mittlerweile kommen bislang nicht teilnehmende Projekte mit Kooperationsanfragen auf uns zu, zuletzt das <a href=\"https:\/\/dibs.badw.de\/das-projekt.html\" target=\"_BLANK\"><\/a><\/span><em>Dialektologische Informationssystem f\u00fcr Bayerisch-Schwaben<\/em> (DIBS)<span style=\"font-size: 1rem\">.\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333\"><span style=\"font-size: 1rem\">Man kann festhalten, dass die inhaltlichen Anforderungen der Geolinguistik eine grunds\u00e4tzlich offene \u2013 das hei\u00dft potentiell \u00fcber das initiale Projekt hinausweisende \u2013 Forschungsumgebung nahelegen, so bald man sich vom Druck als Medium der Publikation verabschiedet.<\/span><\/span><\/p>\n<h1>Digitale Medien im Forschungsprozess<\/h1>\n<p>Es wird in den geisteswissenschaftlichen Disziplinen zu wenig reflektiert, dass sich der methodologische Status der Medien im Forschungsprozess von Grund auf \u00e4ndert, sobald man die Perspektive der Digital Humanities einnimmt: Traditionelle Forschungspraxis zielt auf den Druck, und die gedruckte Publikation schlie\u00dft den vorhergehenden Forschungsprozess definitiv ab; das Medium des Druck ist gewisserma\u00dfen der Tod des Projekts, denn alle Daten (wenn man davon sprechen darf), die f\u00fcr die Produktion des Buchs gebraucht wurden, sind dem direkten Zugriff nach dem Druck entzogen; sie k\u00f6nnen keinerlei Produktivit\u00e4t in anderen Projekten erlangen und im Nachhinein allenfalls h\u00e4ppchenweise zitiert werden.<\/p>\n<p>In webbasierter Forschungsarbeit ist das Medium \u2013 die mediale Zug\u00e4nglichkeit \u2013 dagegen das Lebenselixir der Daten: Sie leben solange, wie menschliche oder maschinelle Nutzer auf sie zur\u00fcckgreifen; Phasen ohne Zugriff versetzen sie nur in Schlaf, aus dem sie jederzeit wieder geweckt werden k\u00f6nnen. Die Medien sind so zu einer fundamentalen Komponente des Forschungsprozesses geworden; Forschungsarbeit ist jenseits der Medien gar nicht mehr m\u00f6glich. <span style=\"color: #333333\"><span style=\"font-size: 1rem\">Im Fall von VerbaAlpina wurden die Konzeption und Implementierung einer entsprechenden webbasierten Forschungsumgebung seit Arbeitsbeginn aus dem Projekt selbst heraus systematisch und erfolgreich umgesetzt. <em>De facto<\/em> kam VerbaAlpina damit bereits den erf\u00fcllbaren Forderungen nach, die erst im Laufe der Projektarbeit durch eine wichtige Initiative unter dem praktischen, aber unscharfen Akronym FAIR auf einen gemeinsamen Nenner gebracht wurden. Einschr\u00e4nkend muss man allerdings sofort hinzusetzen, dass diejenigen, die auf FAIRness verpflichtet werden, die Projektverantwortlichen, damit auch heillos \u2013 und unheilbar \u2013 \u00fcberfordert sind, denn unausgesprochene Voraussetzungen dieser Forderungen k\u00f6nnen sie gar nicht erf\u00fcllen: <\/span><span style=\"font-size: 1rem\">Ihrem eigentlichen, das hei\u00dft medial angemessenen Zweck kann eine solche Umgebung n\u00e4mlich erst dann gerecht werden, wenn sie auch noch durch Forscher \u2018begangen\u2019 und weiterentwickelt werden kann, die mit uns, d.h. mit den Wissenschaftlern, die ihre urspr\u00fcngliche Konzeption und Einrichtung in Werk gesetzt haben, gar nichts mehr zu tun haben. Es braucht ja keine vision\u00e4re Begabung, um den gro\u00dfen Mehrwert zu sehen, der sich ergibt, wenn \u00fcber die Alpen hinaus die zahlreichen Sprachatlanten und Dialektw\u00f6rterb\u00fccher des zusammenh\u00e4ngenden europ\u00e4ischen Sprachraums aus ihrer Datenfriedhofsruhe geweckt und in einem einzigen organischen Datenverbund belebt werden k\u00f6nnten \u2013 so wie der riesige Ficus an der Piazza Marina in Palermo aus einer Vielzahl von tragenden St\u00e4mmen besteht, die unter der Erde wie im Ge\u00e4st an unterschiedlichsten Stellen zusammengewachsen sind, weil die Zellstruktur der Pflanze \u00fcberall dieselbe ist.\u00a0\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-13092 size-full\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/friedhof_ficus_piazza_marina.png\" alt=\"\" width=\"1518\" height=\"807\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/friedhof_ficus_piazza_marina.png 1518w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/friedhof_ficus_piazza_marina-300x159.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/friedhof_ficus_piazza_marina-1024x544.png 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/friedhof_ficus_piazza_marina-150x80.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/friedhof_ficus_piazza_marina-768x408.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/friedhof_ficus_piazza_marina-624x332.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1518px) 100vw, 1518px\"><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333\"><span style=\"font-size: 1rem\">Es er\u00fcbrigt sich darauf hinzuweisen, dass die hier am Beispiel der Geolinguistik skizzierten Erfahrungen, <em>mutatis mutandis,<\/em> von Forscher*innen aller linguistischen Subdisziplinen und vermutlich aller geisteswissenschaftlichen Disziplinen \u00fcberhaupt gemacht werden, sobald sie die Perspektive der Digital Humanities einnehmen: Die technischen Bedingungen zur Einrichtung und zum Betrieb umfassender, offener Forschungsumgebungen sind gegeben und erprobt; ihre Gew\u00e4hrleistung liegt indes jenseits der M\u00f6glichkeiten von <strong>Projekt<\/strong>verantwortlichen: Infra<strong>strukturen<\/strong> verdienen ihren Namen erst dann, wenn sie Persistenz erlangen, auf die sich die <\/span><\/span><span style=\"color: #333333;font-size: 1rem\">ebenso un\u00fcbersichtliche wie produktive<\/span><span style=\"font-size: 1rem;color: #333333\"> Forschungspraxis verlassen kann. Forschungspraxis sollte FAIR sein, aber nachhaltig im strengen Sinn sind nur Strukturen und niemals Projekte (auch dann nicht, wenn sie den suggestiven Ausdruck <em>Struktur<\/em> in ihrem irref\u00fchrenden Namen tragen).\u00a0<\/span><\/p>\n<hr>\n<h1>Grundlegende Fakten, Thesen und Positionen<\/h1>\n<p>VerbaAlpina versteht sich als <strong>rein digitales Forschungsprojekt<\/strong> und setzt sich seit seinem Start mit den unterschiedlichen Konsequenzen und Herausforderungen dieser Ausrichtung auseinander.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 1rem\">Vorab einige Feststellungen grunds\u00e4tzlicher Natur. Anschlie\u00dfend stellen wir eine Reihe von Ma\u00dfnahmen vor, die VerbaAlpina konkret umsetzt, um seine Projektergebnisse nachhaltig zu bewahren.<\/span><\/p>\n<h2>Infrastruktur<\/h2>\n<ul>\n<li>Projekte sind zeitlich befristet<\/li>\n<li>Wir unterscheiden die folgenden Projektphasen:<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: center\"><span style=\"font-size: 14pt\">ab ovo\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u2014\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 in vita\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u2014\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0post mortem<\/span><\/p>\n<ul>\n<li>Ressourcen (Personal und Infrastruktur) stehen nur bis zum Projektende zur Verf\u00fcgung<\/li>\n<li>Vom Projekt erzeugte Daten m\u00fcssen nach Projektende m\u00f6glichst unbefristet verf\u00fcg- und nutzbar sein. Es gibt keinen Grund, von vornherein von einer Art \"Ablaufdatum\" auszugehen.<\/li>\n<li>Das Konzept des \"Life-Cycles\" suggeriert ein Werden und Vergehen. Ein <strong>lineares Modell<\/strong> mit einem in die Zukunft gerichteten offenen Zeitstrahl erscheint angemessener.<\/li>\n<li>W\u00e4hrend der Projektlaufzeit erfolgen die <strong>Datengenerierung<\/strong> und <strong>Datenkuratierung<\/strong> durch die Projektmitarbeiter<\/li>\n<li>Nach Projektende muss die <strong>*Verantwortung* f\u00fcr die Datenkuratierung<\/strong> von jemand anderem \u00fcbernommen werden<\/li>\n<li>Dabei sollte es sich um eine <strong>kompetente, verl\u00e4ssliche, nicht-kommerzielle Institution mit unbefristeter Existenzperspektive<\/strong> handeln.<\/li>\n<li>Es bedarf *klarer*, m\u00f6glichst <strong>verbindlicher Regelungen und Zust\u00e4ndigkeiten<\/strong>. Es kann nicht sein, dass Projekte sich individuelle L\u00f6sungen \u00fcberlegen m\u00fcssen, was mit ihren Daten nach Projektende passiert.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Daten<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Was sind Forschungsdaten?<\/strong> Diese Frage ist am besten pragmatisch zu beantworten: Forschungsdaten sind s\u00e4mtliche Daten, die von einem Projekt zu solchen erkl\u00e4rt werden.<\/li>\n<li>Voraussetzung: <strong>Forschungsdaten m\u00fcssen koh\u00e4rent, konsistent und aus sich heraus verst\u00e4ndlich sein<\/strong>.<\/li>\n<li>Damit Daten aus sich heraus verst\u00e4ndlich sind, m\u00fcssen sie m\u00f6glichst umfangreich und allgemein verst\u00e4ndlich erl\u00e4utert und <strong>dokumentiert<\/strong> sein.<\/li>\n<li>S\u00e4mtliche Daten, die wechselseitig auf einander bezogen sind, d\u00fcrfen nicht getrennt und <strong>m\u00fcssen als Einheit betrachtet<\/strong> und langfristig bewahrt werden.<\/li>\n<li>Anders formuliert: Daten, die andere Daten untermauern, d\u00fcrfen nicht von diesen getrennt werden (klassisches \"Forschungsdaten\"-Szenario; z. B. L\u00f6schung von Messdaten)<\/li>\n<li>Zentrales Problem der Digitalit\u00e4t ist die \"Fl\u00fcchtigkeit\" der Daten<\/li>\n<li>Herausforderung: <strong>Erzeugung von Stabilit\u00e4t<\/strong><\/li>\n<li>Paradigma: Das <strong>gedruckte Buch<\/strong> \u2013 Digitale Daten m\u00fcssen genauso verl\u00e4sslich auffind- und referenzierbar sein, wie beim Buchdruck<\/li>\n<li>Daten sollten nach M\u00f6glichkeit im <strong>Internet<\/strong> verf\u00fcgbar sein<\/li>\n<li>Dabei sollte <strong>genuine Webtechnologie<\/strong> zum Einsatz kommen. \u2013 Pseudo-Digitale Technologien wie PDFs sollten gemieden, bestenfalls sekund\u00e4r als Derivat zum Einsatz kommen. [Aus diesem Grund verzichten wir beim vorliegenden Beitrag auch auf den Einsatz von \"Folien\"]<\/li>\n<li>Probate Mittel: <strong>Erzeugung von stabilen Datenbestandsversionen<\/strong>, <strong>Definition von ontologischen Entit\u00e4ten<\/strong>, Erzeugung und Nutzung von <strong>Normdaten<\/strong>, <strong>Feingranulierung<\/strong> des Datenbestands, Verwendung von <strong>stabilen PIDs<\/strong> (z. B. DOIs)<\/li>\n<li>Zumindest f\u00fcr den Bereich der Geisteswissenschaften sollte gelten: Die <strong>Quantit\u00e4t<\/strong> <strong>spielt<\/strong> im Hinblick auf die nachhaltige Bewahrung der Forschungs-\/Projektdaten<strong> keine Rolle<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<h1>VerbaAlpina<\/h1>\n<h2>Unsere Infrastruktur<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Zeitliche Begrenzung<\/strong>: DFG-Langfristvorhaben seit 2014 mit Perspektive bis 2025<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=168&amp;db=201\"><strong>Personal<\/strong><\/a>: 2 Projektleiter (unterschiedliche Zust\u00e4ndigkeiten), 3 Sprachwissenschaftler, 2 Informatiker, mehrere Hilfskr\u00e4fte. Bislang zwei Personalwechsel im Bereich der wissenschaftlichen Mitarbeiter. Hinzu kommt eine Aufstockung im Bereich der Informatik zu Beginn der zweiten F\u00f6rderphase.<\/li>\n<li><strong>Technische Infrastruktur<\/strong>: Nutzung der Ressourcen der <a href=\"https:\/\/www.itg.uni-muenchen.de\/index.html\">IT-Gruppe Geisteswissenschaften (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ITG\">ITG<\/span>) der <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"LMU\">LMU<\/span><\/a> (professionelle IT-Umgebung mit hochverf\u00fcgbarem, redundantem Datenbankcluster, Webservern, Backupverfahren, eigenem Personal f\u00fcr Systemadministration)<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Unsere Daten<\/h2>\n<ul>\n<li>Wie schon gesagt:<strong> *rein* digital und \u00fcbers Internet<\/strong> verf\u00fcgbar<\/li>\n<li>Heterogen:\n<ul style=\"list-style-type: circle\">\n<li>hochgradig <strong>strukturierte Daten<\/strong> in einer MySQL-Datenbank<\/li>\n<li>erl\u00e4uternde und analytische <strong>Flie\u00dftexte<\/strong><\/li>\n<li><strong>Computercode<\/strong><\/li>\n<li><strong>Mediendaten<\/strong> (Bilder, Videos, Ton)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Die j\u00fcngste Version der <strong>MySQL-Datenbank<\/strong> von <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span> umfasst rund <strong>1,8 GB<\/strong>. Eine Vervielfachung des Datenvolumens ergibt sich allerdings durch die Erzeugung von vollst\u00e4ndigen Kopien der <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span>-Datenbank im Rahmen der halbj\u00e4hrlichen Versionierungen:\n<div id=\"attachment_13022\" style=\"width: 1498px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_db_datenvolumina.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13022\" class=\"wp-image-13022 size-full\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_db_datenvolumina.jpg\" alt=\"\" width=\"1488\" height=\"266\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_db_datenvolumina.jpg 1488w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_db_datenvolumina-300x54.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_db_datenvolumina-1024x183.jpg 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_db_datenvolumina-150x27.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_db_datenvolumina-768x137.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_db_datenvolumina-624x112.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1488px) 100vw, 1488px\"><\/a><p id=\"caption-attachment-13022\" class=\"wp-caption-text\">Entwicklung der <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span>-Datenbank seit der ersten Versionierung im zweiten Halbjahr 2015. Das an einer Stelle sinkende Volumen ist durch Umstrukturierungen und Konsolidierungen zu erkl\u00e4ren. Der nicht lineare Anstieg ist meist durch punktuellen Massenimport von Daten aus Partnerprojekten zu erkl\u00e4ren.<\/p><\/div>\n<p>Alle Versionen der <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span>-Datenbank zusammen umfassen bislang rund 13,6 GB. Hinzu kommen die Daten des Webmoduls, also des Internetportals inklusive der Mediendateien, aktuell 37,7 GB. Alles in allem ergibt das <strong>51,3 GB<\/strong>.<\/p><\/li>\n<\/ul>\n<h2><a id=\"FAIR-Compliance\"><\/a>FAIR-Compliance von VerbaAlpina<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/fair_3.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-12194 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/fair_3-300x195.png\" alt=\"\" width=\"163\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/fair_3-300x195.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/fair_3-150x97.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/fair_3-768x499.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/fair_3-624x405.png 624w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/fair_3.png 1025w\" sizes=\"auto, (max-width: 163px) 100vw, 163px\"><\/a><\/p>\n<ul>\n<li>Was sich hinter dem Akronym FAIR verbirgt, ist bekannt. Klar ist auch, dass schon die <strong>Abgrenzung der in FAIR versammelten Postulate gegeneinander unscharf ist<\/strong>. So ist z. B. Auffindbarkeit von Daten eine unverzichtbare Voraussetzung f\u00fcr deren Nachnutzung.<\/li>\n<li>Bislang besteht keine *Verpflichtung* zur Einhaltung dieser Regeln<\/li>\n<\/ul>\n<p>VerbaAlpina hat die Frage der Nachhaltigkeit und die Erf\u00fcllung der FAIR-Kriterien stets im Blick. Wir begegnen der Herausforderung mit einer ganzen Reihe von Ma\u00dfnahmen. Deren Zuordnung zu den Teilbereichen des FAIR-Komplexes ist intuitiv und im Einzelfall diskutabel (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"sDOT\">s.<\/span> die roten Anmerkungen von Thomas Krefeld); sie ist in Klammern hinter den einzelnen Punkten angegeben. Auch die Reihung der Ma\u00dfnahmen ist intuitiv, folgt aber grosso modo dem Gedanken der abnehmenden Bedeutung.<\/p>\n<ul>\n<li>Fundamental: <strong>Bewusstsein \u2013 Planung \u2013 Wachsamkeit \u2013 Flexibilit\u00e4t<\/strong> (<strong><span style=\"color: #ff0000\">F<\/span><span style=\"color: #0000ff\">A<\/span><span style=\"color: #339966\">I<\/span><span style=\"color: #993366\">R<\/span><\/strong>)<\/li>\n<li>Sorge um institutionelle Absicherung f\u00fcr die Phase post mortem: Suche nach <strong>geeigneten Partnern<\/strong> \u2013 <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span>-Favorit: Die <a href=\"https:\/\/www.ub.uni-muenchen.de\/index.html\"><strong><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"UB\">UB<\/span> der <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"LMU\">LMU<\/span><\/strong><\/a> (<strong><span style=\"color: #ff0000\">F<\/span><span style=\"color: #0000ff\">A<\/span><span style=\"color: #339966\">I<\/span><span style=\"color: #993366\">R<\/span><\/strong>)<\/li>\n<li><strong>Beteiligung an FD-Projekten<\/strong> (<a href=\"https:\/\/www.gerdi-project.eu\/communities\/verba-alpina\/\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span> als Pilotprojekt<\/a> bei <a href=\"https:\/\/www.gerdi-project.eu\/\">GeRDI<\/a> [Generic Research Data Infrastructure] und <a href=\"https:\/\/www.fdm-bayern.org\/ehumanities-interdisziplinaer\/\">eHumanities \u2013 interdisziplin\u00e4r<\/a>) (<strong><span style=\"color: #ff0000\">F<\/span><span style=\"color: #0000ff\">A<\/span><span style=\"color: #339966\">I<\/span><span style=\"color: #993366\">R<\/span><\/strong>)<\/li>\n<li>Anreicherung mit standardisierten Metadaten nach dem <a href=\"https:\/\/github.com\/UB-LMU\/DataCite_BestPracticeGuide\/tree\/master\/examples\"><strong>Datacite<\/strong>-<\/a> und dem <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?attachment_id=12340\"><strong>Cidoc-CRM-Standard<\/strong><\/a> (<strong><span style=\"color: #ff0000\">F<\/span><span style=\"color: #0000ff\">A<\/span><span style=\"color: #339966\">I<\/span><\/strong>)<\/li>\n<li>Generierung eigener und Nutzung fremder <strong>Normdaten<\/strong> (<a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=12180&amp;db=201\">eigene Normdaten<\/a> [Beispiel \"Anke (gem <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"mDOT\">m.<\/span>)\"] : <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span>-IDs f\u00fcr Einzelbelege, Morpholexikalische Typen, Konzepte und Orte; <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=133&amp;db=201&amp;tk=3116\">externe Normdaten<\/a>: Wikidata-QIDs, geonames, PIDs von Partnerprojekten) (<strong><span style=\"color: #ff0000\">F<\/span><span style=\"color: #0000ff\">A<\/span><span style=\"color: #339966\">I<\/span><\/strong>)<\/li>\n<li>Definition\/Spezifizierung zentraler <strong>Entit\u00e4ten<\/strong> (Einzelbelege \u2013 Morpholexikalische Typen \u2013 Konzepte \u2013 Orte) und entsprechende <strong>Feingranulierung<\/strong> der zentralen Projektdaten (<strong><span style=\"color: #339966\">I<\/span><\/strong>)<\/li>\n<li>\u00dcberwiegender Einsatz von <strong>Webtechnologie<\/strong>: Webbasiertes multifunktionales Projektportal (<a href=\"https:\/\/dx.doi.org\/10.5282\/verba-alpina\">https:\/\/dx.doi.org\/10.5282\/verba-alpina<\/a>) (<strong><span style=\"color: #ff0000\">F<\/span><span style=\"color: #0000ff\">A<\/span><span style=\"color: #339966\">I<\/span><\/strong>)<\/li>\n<li>Verwendung <strong>offener Lizenzen<\/strong>, m\u00f6glichst <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/4.0\/deed.de\">CC BY-SA<\/a> (<strong><a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;db=201&amp;letter=L#41\">nicht NC!<\/a><\/strong>)I (<strong><span style=\"color: #993366\">R<\/span><\/strong>)<\/li>\n<li>Detaillierte <strong>Dokumentation<\/strong> m\u00f6glichst aller Aspekte des Projekts in der Sektion <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;db=xxx\">Methodologie<\/a> (<strong><span style=\"color: #993366\">R<\/span><\/strong>)<\/li>\n<li>Nutzung einer <strong>professionellen IT-Umgebung<\/strong> (konkret: der <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ITG\">ITG<\/span>) mit hoher Verf\u00fcgbarkeit, Redundanzen und Backup-Verfahren (<strong><span style=\"color: #0000ff\">A<\/span><span style=\"color: #339966\">I<\/span><\/strong>)<\/li>\n<li>Verwendung und Entwicklung von <strong>Open Source Software<\/strong> (<strong><span style=\"color: #993366\">R<\/span><\/strong>)<\/li>\n<li>Nach M\u00f6glichkeit <strong>Verzicht auf propriet\u00e4re Dateiformate<\/strong> (<strong><span style=\"color: #993366\">R<\/span><\/strong>)<\/li>\n<li>\u00dcbertragung der\u00a0<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\" data-hasqtip=\"22\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span><\/span>-Daten in das <a href=\"https:\/\/data.ub.uni-muenchen.de\/\"><strong>Open-Data-Repositorium der\u00a0<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"UB\" data-hasqtip=\"23\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"UB\">UB<\/span><\/span>\u00a0<\/strong><\/a>der\u00a0<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"LMU\" data-hasqtip=\"24\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"LMU\">LMU<\/span> (in Vorbereitung) (<strong><span style=\"color: #993366\">R<\/span><\/strong>)<\/span><\/li>\n<li>Dadurch (Danach ...) Integration der Metadaten in die einschl\u00e4gigen <strong>Discovery-Systeme\u00a0der <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"UB\" data-hasqtip=\"25\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"UB\">UB<\/span><\/span><\/strong>\u00a0der\u00a0<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"LMU\" data-hasqtip=\"26\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"LMU\">LMU<\/span><\/span> (OPAC, <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Blacklight_(software)&amp;oldid=986190067\">Blacklight<\/a> [<a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?attachment_id=13200\">Screenshot<\/a>]) (<strong><span style=\"color: #ff0000\">F<\/span><span style=\"color: #0000ff\">A<\/span><\/strong>)<\/li>\n<li>Ablage des Computercodes\u00a0 f\u00fcr Funktionalit\u00e4ten von Front- und Backend des Webportals auf <strong>Github<\/strong> unter einer offenen Lizenz (<a href=\"https:\/\/github.com\/VerbaAlpina\/\">https:\/\/github.com\/VerbaAlpina\/<\/a>; <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"sDOT\">s.<\/span> Nachnutzung durch das Projekt <a href=\"https:\/\/github.com\/anr-appi\/verba-picardia-doc\/wiki\/Documentation-du-syst%C3%A8me-Verba\">VerbaPicardia<\/a> [<a href=\"https:\/\/anr-appi.univ-lille.fr\/index.php\/karte\/?db=2\">VP-Karte<\/a>]) (<strong><span style=\"color: #993366\">R<\/span><\/strong>)<\/li>\n<li><strong>Versionierungskonzept<\/strong> und Generierung von PIDs\/stabilen URLs (<strong><span style=\"color: #339966\">I<\/span><span style=\"color: #993366\">R<\/span><\/strong>)<\/li>\n<li>Einrichtung einer <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=8844&amp;db=201\"><strong>API<\/strong> <\/a>\u00a0(u. a. XML-Export) (<strong><span style=\"color: #339966\">I<\/span><span style=\"color: #993366\">R<\/span><\/strong>)<\/li>\n<li>(versuchsweiser) Betrieb einer \u00e4lteren Version des \"lebenden\" <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span>-Webportals in einer <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Hyper-V&amp;oldid=204388890\"><strong>Hyper-V-Umgebung<\/strong><\/a> der <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"LMU\">LMU<\/span> <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"UB\">UB<\/span> (<a href=\"https:\/\/verba-alpina-archiv.ub.uni-muenchen.de\/\" target=\"_BLANK\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/verba-alpina-archiv.ub.uni-muenchen.de\/<\/a>; aus Sicherheitsgr\u00fcnden seit einigen Monaten nur noch innerhalb des <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"UB\">UB<\/span>-Netzes verf\u00fcgbar)<\/li>\n<li>Ablage \u00e4lterer Versionen des <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span>-Web-Portals auf <strong>archive.org <\/strong>(<strong style=\"font-size: 1rem\"><span style=\"color: #993366\">R<\/span><\/strong><span style=\"font-size: 1rem\">)<\/span><\/li>\n<li>(<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/*\/http:\/\/verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/\">https:\/\/web.archive.org\/web\/*\/http:\/\/verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/<\/a>)\u00a0(<strong><span style=\"color: #993366\">R<\/span><\/strong>)<\/li>\n<\/ul>\n<h1>Resum\u00e9e<\/h1>\n<p>VerbaAlpina bem\u00fcht sich durch eine <strong>Vielzahl von Ma\u00dfnahmen<\/strong> um Nachhaltigkeit seiner Projektergebnisse. Bislang ungel\u00f6ste Probleme sind die folgenden:<\/p>\n<ul>\n<li>Das <strong>Fehlen einer verl\u00e4sslichen, dauerhaften und vor allem leistungsf\u00e4higen Infrastruktur,<\/strong> die die Verantwortung f\u00fcr die Bewahrung von Projektdaten \u00fcber das Ende eines Projektes hinaus \u00fcbernimmt. Die <strong>Universit\u00e4tsbibliotheken<\/strong> besitzen zwar die n\u00f6tige fachliche Kompetenz, Verl\u00e4sslichkeit und unbefristete Existenzperspektive, sind bislang nach unserer Einsch\u00e4tzung jedoch nicht mit ausreichenden personellen, technischen und finanziellen Ressourcen ausgestattet, um dem stetig wachsenden Bedarf gerecht zu werden.<\/li>\n<li>Der dauerhafte Betrieb des zentralen <strong>Webportals als lebendem System<\/strong>. Dieses bedarf permanenter Pflege durch Systemadministratoren und in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden eines <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"sogDOT\" data-hasqtip=\"29\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"sogDOT\">sog.<\/span><\/span> Re-Engineerings, das den Programmcode an neue Versionen der Serversoftware anpasst. In der Vergangenheit war das z. B. beim Wechsel von einer PHP Version zur n\u00e4chsten der Fall.<\/li>\n<li>Ein weiteres gro\u00dfes Problem stellt die <strong>Vernetzung<\/strong> dar. Diese stellt einerseits eine ganz wesentliche Errungenschaft und Bereicherung dar, ist gleichzeitig jedoch herausfordernd. Jeder kennt das Ph\u00e4nomen von<strong> toten Links<\/strong>. Ein anderes Beispiel ist die Nutzung von Google-Karten auf Projektseiten, so wie auch VerbaAlpina dies anf\u00e4nglich getan hat. Bei <strong>\u00c4nderungen der Nutzungsbedingungen<\/strong>, besonders beliebt bei kommerziellen Dienstanbietern wie Google, oder auch <strong>technischen Modifizierungen<\/strong> (auch hier wieder das Beispiel Google mit seiner API) brechen unter Umst\u00e4nden zentrale Elemente eines Projektportals in sich zusammen. Dies ist schon \u00e4rgerlich w\u00e4hrend der in vita Phase eines Projekts, wobei man dann normalerweise noch wird reagieren k\u00f6nnen. Richtig schwierig ist es post mortem, da dann keine Ressourcen mehr verf\u00fcgbar sind.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aktuell befindet sich noch <strong>vieles im Umbruch<\/strong>. Die Herausforderungen der tiefgreifenden Digitalisierung der gesamten Forschungslandschaft sind noch relativ neu. Es wird derzeit noch nach geeigneten L\u00f6sungen gesucht. In diesem Kontext steht u. a. oder auch v. a. die NFDI-Initiative. Wir vertreten die Auffassung, dass <strong>m\u00f6glichst stabile institutionelle L\u00f6sungen geschaffen oder genutzt werden m\u00fcssen<\/strong>, die \u00fcber eine m\u00f6glichst langfristige, im Idealfall unbefristete Existenzperspektive verf\u00fcgen. Vor diesem Hintergrund erscheinen uns <strong>projektgebundene Ans\u00e4tze<\/strong> mit von vornherein festgelegtem Ablaufdatum <strong>ungeeignet<\/strong>, um die unbefristete Verf\u00fcgbarkeit von Forschungsdaten zu gew\u00e4hrleisten. Solange sich noch keine stabilen L\u00f6sungen etabliert haben, k\u00f6nnen Projektverantwortliche nur die laufenden Entwicklungen verfolgen und \u2013 soweit dies personell und zeitlich m\u00f6glich ist \u2013 ggf. <strong>mehrgleisig<\/strong> fahren, sprich: die eigenen Daten in verschiedenen Formaten bei unterschiedlichen Partnern oder Dienstleistern unterzubringen versuchen. Die permanente \u00dcberpr\u00fcfung der eigenen Nachhaltigkeits-Strategie ist unerl\u00e4sslich.<\/p>\n<hr><h3>Bibliographie<\/h3><ul><li><b>AIS<\/b> = Jaberg, Karl \/ Jud, Jakob (1928-1940): Sprach- und Sachatlas Italiens und der S\u00fcdschweiz, Zofingen, vol. 1-7<\/li><li><b>ALD-I<\/b> = Goebl, Hans (1998): Atlant linguistich dl ladin dolomitich y di dialec vejins I, vol. 1-7 (sprechend: http:\/\/ald.sbg.ac.at\/ald\/ald-i\/index.php), Wiesbaden, vol. 1-7, Reichert. <a href=\"https:\/\/ald.gwi.uni-muenchen.de\/\">Link<\/a><\/li><li><b>DRG<\/b> = De Planta, Robert\/ Melcher, Florian\/ Pult, Chasper\/ Giger, Felix  (1938<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ffDOT\">ff.<\/span>): Dicziunari Rumantsch grischun, Chur, Inst. dal Dicziunari Rumantsch Grischun. <a href=\"http:\/\/online.drg.ch\/\">Link<\/a><\/li><li><b><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"SAO\">SAO<\/span><\/b> = Adalbert-Stifter-Institut des Landes Ober\u00f6sterreich (Hrsg.) (1998<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ffDOT\">ff.<\/span>): Sprachatlas von Ober\u00f6sterreich<\/li><\/ul><div id=\"ais\" style=\"display: none;\">Jaberg, Karl \/ Jud, Jakob (1928-1940): Sprach- und Sachatlas Italiens und der S\u00fcdschweiz, Zofingen, vol. 1-7<\/div><div id=\"ald-i\" style=\"display: none;\">Goebl, Hans (1998): Atlant linguistich dl ladin dolomitich y di dialec vejins I, vol. 1-7 (sprechend: http:\/\/ald.sbg.ac.at\/ald\/ald-i\/index.php), Wiesbaden, vol. 1-7, Reichert\n<br><br>\n<a href=\"https:\/\/ald.gwi.uni-muenchen.de\/\">Link<\/a><\/div><div id=\"drg\" style=\"display: none;\">De Planta, Robert\/ Melcher, Florian\/ Pult, Chasper\/ Giger, Felix  (1938<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ffDOT\">ff.<\/span>): Dicziunari Rumantsch grischun, Chur, Inst. dal Dicziunari Rumantsch Grischun\n<br><br>\n<a href=\"http:\/\/online.drg.ch\/\">Link<\/a><\/div><div id=\"sao\" style=\"display: none;\">Adalbert-Stifter-Institut des Landes Ober\u00f6sterreich (Hrsg.) (1998<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ffDOT\">ff.<\/span>): Sprachatlas von Ober\u00f6sterreich<\/div><div id=\"ABR_LMU\" style=\"display: none;\">Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen<\/div><div id=\"ABR_vglDOT\" style=\"display: none;\">vergleiche<\/div><div id=\"ABR_SAO\" style=\"display: none;\">Sprachatlas von Ober\u00f6sterreich<\/div><div id=\"ABR_VA\" style=\"display: none;\">VerbaAlpina<\/div><div id=\"ABR_ITG\" style=\"display: none;\">IT-Gruppe Geisteswissenschaften (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"LMU\">LMU<\/span> Center for Digital Humanities)<div id=\"ABR_LMU\" style=\"display: none;\">Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen<\/div><\/div><div id=\"ABR_sDOT\" style=\"display: none;\">siehe<\/div><div id=\"ABR_UB\" style=\"display: none;\">Universit\u00e4tsbibliothek<\/div><div id=\"ABR_mDOT\" style=\"display: none;\">Maskulinum<\/div><div id=\"ABR_sogDOT\" style=\"display: none;\">sogenannt<\/div><div id=\"ABR_ffDOT\" style=\"display: none;\">folgende<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Vortrag wurde f\u00fcr den Workshop Datensicherung im Forschungsprozess geschrieben, der vom FID Romanistik in Verbindung mit der AG Digitale Romanistik organisiert und online durchgef\u00fchrt\u00a0 wurde (Bonn, 26.\/27.11.2020) Eine Perspektive mit\u00a0Horizonterweiterung Unser Beitrag zielt auf sehr grunds\u00e4tzliche Fragen; er ist jedoch aus der ganz konkreten Arbeit am geolinguistischen Projekt VerbaAlpina entstanden, genauer gesagt: aus der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1,18],"btdb_keywords":[566,570],"coauthors":[117],"class_list":["post-12908","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-va_beitrag","btdb_keywords-fair-principles","btdb_keywords-research-data-management"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12908","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12908"}],"version-history":[{"count":92,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12908\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25874,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12908\/revisions\/25874"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12908"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12908"},{"taxonomy":"btdb_keywords","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fbtdb_keywords&post=12908"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcoauthors&post=12908"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}