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			{"id":2436,"date":"2016-04-17T15:24:22","date_gmt":"2016-04-17T13:24:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?p=2436"},"modified":"2018-01-18T13:45:34","modified_gmt":"2018-01-18T11:45:34","slug":"va-eine-webbasierte-raumorientierte-forschungsumgebung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?p=2436","title":{"rendered":"Eine webbasierte, raumorientierte Forschungsumgebung"},"content":{"rendered":"<h1>Die Raumorientierung<\/h1>\n<p>VerbaAlpina (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span>) dokumentiert die dialektale Variation innerhalb eines ethnographisch (und weder sprachlich noch national) definierten Raums, und genau in diesem Sinne ist die Konzeption durchaus <a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;letter=E#ethnolinguistik\">ethnolinguistisch<\/a>; aus rein pragmatischen Gr\u00fcnden wird das <a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;letter=U#untersuchungsgebiet\">Untersuchungsgebiet<\/a>\u00a0mit dem Geltungsbereich der so genannten <a href=\"http:\/\/www.alpconv.org\/\">Alpenkonvention<\/a> gleichgesetzt.<\/p>\n<p>Im Vordergrund steht das Lexikon, und der onomasiologische Rahmen f\u00fcr die Selektion des projektrelevanten Ausschnitts wird durch kulturelle Techniken und Lebensformen abgesteckt, die sich unter den jeweils spezifischen, auch kulturunabh\u00e4ngigen Umweltbedingungen konventionalisiert haben. Dergleichen R\u00e4ume, die durch die Alpen in prototypischer Weise repr\u00e4sentiert werden, konnten die sprachwissenschaftlichen Forschungstraditionen nicht angemessen erfassen, da sich die Teildisziplinen, die sich systematisch\u00a0mit der Konstitution von R\u00e4umen besch\u00e4ftigen \u2013 also die Sprachgeographie, bzw. Dialektologie oder auch Geolinguistik \u2013 beinahe ausnahmslos an vorgegebenen politischen und\/oder (einzel)sprachlichen Grenzen orientieren. Der r\u00e4umliche Zuschnitt zentraler und in mancher Hinsicht bis heute ma\u00dfgeblicher Unternehmungen ist zwar nachzuvollziehen (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> etwa den <span class=\"bibl\" data-bibl=\"ais\">AIS<\/span> und das <span class=\"bibl\" data-bibl=\"few\">FEW<\/span>) \u2013 zustimmen mag man jedoch oft nicht. Gerade die besonders faszinierenden mehrsprachigen Kulturr\u00e4ume, also z.B. die Pyren\u00e4en, Korsika und Sardinien im Verbund oder aber das Gebiet zwischen der montenegrinisch-albanischen Adriak\u00fcste und der Donau, fallen daher durch das Raster der etablierten, durch nationalphilologische \u00a0Voreinstellungen gesteuerten Forschung. Der ambitioniert geplante <em><a href=\"http:\/\/www.cini.it\/collezioni\/i-fondi-et\/lettere\/atlante-linguistico-mediterraneo\">Atlante linguistico mediterraneo<\/a>\u00a0<\/em>h\u00e4tte ein richtungweisendes Gro\u00dfprojekt werden k\u00f6nnen; er ist jedoch \u00fcber Ans\u00e4tze niemals hinausgekommen.<br>\nVerbaAlpina zielt auf den <a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=133&amp;tk=7\" target=\"_BLANK\">Alpenraum<\/a>; \u00a0das Projekt will aber weder Sprach- noch Dialektgrenzen herausarbeiten (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> <span class=\"bibl\" data-bibl=\"auer2004\">Auer 2004<\/span>) und keineswegs das Mosaik gegeneinander abgegrenzter Variet\u00e4ten (Dialekte) abbilden. Vielmehr wird eine <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=I#32\">Interlinguale Geolinguistik<\/a> entwickelt, die untersucht, inwieweit spezifische Varianten, n\u00e4mlich die f\u00fcr den alpinen Kulturraum charakteristischen Bezeichnungstypen, gerade den Dialekten gemeinsam sind und sie wom\u00f6glich \u00fcber die Grenzen der Sprachfamilien hinaus verbinden. Die relative \u00c4hnlichkeit der lokalen Dialekte ergibt sich induktiv aus den Daten selbst. Die einzige vorgegebene Gliederung des Alpenraums, die der Kartographie von vornherein unterlegt wird, betrifft die aktuellen Grenzen zwischen den drei gro\u00dfen Sprachfamilien (<a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=133\" target=\"_BLANK\">Germanisch, Romanisch, Slawisch<\/a>).<\/p>\n<h5>Perspektive<\/h5>\n<p>Die Verteilung der Varianten in diesen dialektalen Gro\u00dfr\u00e4umen\u00a0impliziert vielf\u00e4ltige, mehr oder weniger weit zur\u00fcckliegende Kontaktbeziehungen; daher kann die \u00fcbergreifende Perspektive des Projekts nur eine historische sein. Im Blick auf den skizzierten Untersuchungsraum versteht sich VerbaAlpina allerdings nicht als Beitrag zur nationalen Sprachgeschichtsschreibung der involvierten Sprachen, sondern als Versuch, die <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=S#55\">Stratigraphie<\/a> eines mehrsprachigen kommunikativen Raums exemplarisch zu rekonstruieren.<\/p>\n<p>Dabei wird ausschlie\u00dflich <em>bottom up\u00a0<\/em>verfahren, das hei\u00dft auf Grundlage von Daten, die lokal georeferenzierbar sind. Die minimale und <em>by default<\/em>\u00a0geltende Referenzeinheit ist die politische Gemeinde, genauer gesagt ein Geopunkt, der die Gemeinde als ganze repr\u00e4sentiert, oder aber die gesamte Gemeindefl\u00e4che. Im Bedarfsfall kann die Georeferenzierung jedoch bis auf wenige Meter pr\u00e4zisiert werden.<\/p>\n<h1>Eine webbasierte Forschungsumgebung<\/h1>\n<p>VerbaAlpina kann als eine webbasierte Forschungsumgebung beschrieben werden, die in den <em>digital humanities<\/em><em>\u00a0<\/em>angesiedelt ist.\u00a0Dieses Format wird bestimmt durch die aktuellen Rahmenbedingungen, die sich ganz erheblich von der traditionellen <a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;letter=W\" target=\"_BLANK\">Wissenschaftskommunikation<\/a> unterscheiden. \u00a0So er\u00f6ffnen sich in ganz selbstverst\u00e4ndlicher Weise unterschiedliche, aber eng miteinander verflochtene Funktionsbereiche.<\/p>\n<h2>Funktionsbereich (1): Dokumentation<\/h2>\n<p>Den Zugang zur Dokumentation vermitteln zun\u00e4chst unterschiedliche Filter. Sie erlauben es\u00a0dem Nutzer, aus den verf\u00fcgbaren Daten eine gezielte Auswahl zu treffen und kartographisch darzustellen.<\/p>\n<p><\/p><div id=\"attachment_2278\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2278\" class=\"wp-image-2278\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/filter_karte.png\" alt=\"Filter_Karte\" width=\"400\" height=\"235\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/filter_karte.png 530w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/filter_karte-150x88.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/filter_karte-300x176.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\"><p id=\"caption-attachment-2278\" class=\"wp-caption-text\">Filter zum <a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=133\" target=\"_BLANK\">interaktiven Kartenaufbau<\/a><\/p><\/div>In der <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=K#34\">Kartographie<\/a> sind mehrere\u00a0interaktive Optionen vorgesehen, die bislang \u00fcber die Symbole der\u00a0Punktsymbolkarten gesteuert werden. Die interaktiven Symbolkarten markieren einen substanziellen Fortschritt der linguistischen und humanwissenschaftlichen Raumdarstellung, da sie es gestatten stark abstrahierte ('synthetische') Repr\u00e4sentationen mit ganz konkreten, lokalen Informationen ('analytisch') anzureichern. So zeigt die folgende Karte die Verbreitung der Bezeichnungstypen des Konzepts BUTTER im \u00dcberblick:<br>\n<span style=\"color: red\">Invalid map id<\/span>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Linguistische Datenaufbereitung<\/strong><\/p>\n<p>Bei Aktivierung ('Klick') eines Punktsymbols auf der Karte \u00f6ffnet sich ein Fenster mit den jeweils f\u00fcr den Ort verf\u00fcgbaren sprachlichen Daten. Alle\u00a0Daten werden quellentreu wiedergegeben (als phonetisch transkribierter Einzelbeleg, wie im vorstehenden Beispiel, oder in orthographisch typisierter Form) und allgemeineren <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=T#58\">Typen<\/a> zugeordnet; die abstrakteste Kategorie wird durch den etymologisch definierten <strong>Basistyp<\/strong> vertreten. Au\u00dferdem wird auf <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=R#51\">Referenzw\u00f6rterb\u00fccher<\/a> verlinkt, die \u2013 wenn m\u00f6glich \u2013 auf standardsprachliche \u00c4quivalente verweisen (hier die Symbole C und T). Das folgende Beispiel zeigt die Bezeichnung des Konzepts RAHM in Berg\u00fcn (Graub\u00fcnden):<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3033 size-full\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/groma_ais1204_1_typ-1.jpg\" alt=\"groma_AIS1204_1_Typ\" width=\"755\" height=\"669\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/groma_ais1204_1_typ-1.jpg 755w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/groma_ais1204_1_typ-1-150x133.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/groma_ais1204_1_typ-1-300x266.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/groma_ais1204_1_typ-1-624x553.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 755px) 100vw, 755px\"><\/p>\n<p>Wenn standardsprachliche Entsprechungen fehlen, wird auf dialektale Referenzw\u00f6rterb\u00fccher verlinkt (z.B. das <em><a href=\"https:\/\/www.idiotikon.ch\/online-woerterbuch\">Schweizerische Idiotikon<\/a><\/em>) .<\/p>\n<p>Nicht selten sind in den ausgew\u00e4hlten Kategorien bereits zahlreiche sprachliche Ausdr\u00fccke verf\u00fcgbar. Es wird daher die M\u00f6glichkeit gegeben, alle relevanten Ausdr\u00fccke nach unterschiedlichen Kriterien zu <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=G#72\">gruppieren und sortieren<\/a>.<\/p>\n<h5>Alternative Visualisierung<\/h5>\n<p>Komplement\u00e4r zur Punktsymbolkarte wird eine interaktive Fl\u00e4chensymbolisierung vorbereitet, um eine gute Visualisierung quantitativer Verh\u00e4ltnisse zu erm\u00f6glichen. Es ist noch nicht klar, ob dabei die georeferenzierten\u00a0Gemeindefl\u00e4chen zu Grunde gelegt werden, oder ob anstatt dessen alle Gemeinden durch 'Waben' identischer Gr\u00f6\u00dfe repr\u00e4sentiert werden; wegen der sehr unterschiedlichen Gemeindegr\u00f6\u00dfen wird die optische Wahrnehmung dadurch unwillk\u00fcrlich verf\u00e4lscht. Im Fall gleichgro\u00dfer Karteneintr\u00e4ge m\u00fcsste diese Form der Visualisierung (im Unterschied zum echten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Voronoi-Diagramm\">Voronoi<\/a>-Verfahren) allerdings auf die Georeferenzierung verzichten. Hier eine m\u00f6gliche Kartierung:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2964\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_polygone-1.jpg\" alt=\"VA_Polygone\" width=\"750\" height=\"516\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_polygone-1.jpg 1013w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_polygone-1-150x103.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_polygone-1-300x206.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_polygone-1-768x528.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_polygone-1-624x429.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\"><\/p>\n<h5><a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=Q#48\">Quellen<\/a><\/h5>\n<p>Bislang wurden einige georeferenzierbare W\u00f6rterb\u00fccher (wie etwa der <span class=\"bibl\" data-bibl=\"altr\">ALTR<\/span>), \u00a0vor allem jedoch Sprachatlanten ausgewertet. Dabei wurden im Wesentlichen drei Techniken eingesetzt:<\/p>\n<h5>Quellentyp (1): Gedruckte Karten<\/h5>\n<p>Bereits auf gedruckten Karten publiziertes Material wurde mit einem speziell entwickelten Tool neu transkribiert und in die <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span>-Datenbank eingelesen, so im Fall der allermeisten Atlanten (<span class=\"bibl\" data-bibl=\"sds\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"SDS\">SDS<\/span><\/span>, <span class=\"bibl\" data-bibl=\"ais\">AIS<\/span>, <span class=\"bibl\" data-bibl=\"tsa\">TSA<\/span> usw.).\u00a0Im Einzelnen sind die Prozeduren f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=D#15\">Digitalisierung<\/a> jedoch aufw\u00e4ndig und kaum, wenn \u00fcberhaupt, zu automatisieren. Sie setzen zun\u00e4chst eine rigorose Trennung der unterschiedlichen Informationen voraus, die eine <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=A#2\">analoge Sprachkarte<\/a> liefert. Diese Informationen werden von VerbaAlpina in einem <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=W#63\">Wissenshorizont<\/a> strukturiert, der durch die drei Dimensionen der\u00a0au\u00dfersprachlichen Realit\u00e4t, der <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=K#37\">Konzepte<\/a> und der sprachlichen Ausdr\u00fccke abgesteckt wird.<\/p>\n<p>Man vergleiche etwa den allgemeinen Kommentar zum Stimulus MILCH-, K\u00c4SEKELLER, der drei Bautypen (A, E, S) unterscheidet und sie bei den Einzelbelegen um weitere Informationen erg\u00e4nzt (rote Pfeile).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2949 size-full\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller.jpg\" alt=\"AIS_Milchkeller\" width=\"1153\" height=\"686\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller.jpg 1153w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller-150x89.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller-300x178.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller-768x457.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller-1024x609.jpg 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller-624x371.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1153px) 100vw, 1153px\"><\/p>\n<p>Alle diese Hinweise werden von VerbaAlpina in abfragbare Unterkonzepte verwandelt, wie die folgende Abbildung zeigt:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2950 size-full\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/milchkeller_unterknzpt.jpg\" alt=\"Milchkeller_Unterknzpt\" width=\"1120\" height=\"573\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/milchkeller_unterknzpt.jpg 1120w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/milchkeller_unterknzpt-150x77.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/milchkeller_unterknzpt-300x153.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/milchkeller_unterknzpt-768x393.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/milchkeller_unterknzpt-1024x524.jpg 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/milchkeller_unterknzpt-624x319.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1120px) 100vw, 1120px\"><\/p>\n<p>So wird eine differenzierte <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=S#75\">semantische<\/a> Analyse der erfassten Ausdr\u00fccke ebenso m\u00f6glich wie eine onomasiologische Untersuchung der Konzeptbezeichnungen.<\/p>\n<p>Die folgende Abbildung zeigt die Oberfl\u00e4che, auf der gedrucktes Material transkribiert wird:<\/p>\n<div id=\"attachment_2311\" style=\"width: 1850px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2311\" class=\"wp-image-2311 size-full\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/transkript_tool.jpg\" alt=\"Transkript_tool\" width=\"1840\" height=\"932\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/transkript_tool.jpg 1840w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/transkript_tool-150x76.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/transkript_tool-300x152.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/transkript_tool-768x389.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/transkript_tool-1024x519.jpg 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/transkript_tool-624x316.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1840px) 100vw, 1840px\"><p id=\"caption-attachment-2311\" class=\"wp-caption-text\">Das von <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span> entwickelte Transkriptionstool<\/p><\/div>\n<h5>Quellentyp (2): Gedruckte Karten auf Basis digitalisierter Daten<\/h5>\n<p>Bereits auf gedruckten Karten publiziertes Material, das jedoch im Original schon digital vorliegt, wurde so konvertiert und algorithmisch neu transkribiert, dass es in die <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span>-Datenbank eingelesen werden konnte. Dieses Verfahren wurde f\u00fcr den <span class=\"bibl\" data-bibl=\"ald-ii\">ALD-II<\/span> und den <span class=\"bibl\" data-bibl=\"altr\">ALTR<\/span> praktiziert.<\/p>\n<h5>Quellentyp (3): Nicht publiziertes analoges Material<\/h5>\n<p>Noch nicht publiziertes Material anderer Projekte wird direkt aus deren Erhebungsb\u00f6gen transkribiert bzw. digital \u00fcbernommen; einen Auszug aus einem Erhebungsbogen des <span class=\"bibl\" data-bibl=\"sao\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"SAO\">SAO<\/span><\/span> veranschaulicht die direkte \u00dcbernahme, die mit dem selben Tool erfolgen kann, das f\u00fcr den Quellentyp (1) benutzt wird.<\/p>\n<div id=\"attachment_2805\" style=\"width: 784px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2805\" class=\"wp-image-2805 size-full\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller.jpg\" alt=\"SAO_Milchkeller\" width=\"774\" height=\"390\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller.jpg 774w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller-150x76.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller-300x151.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller-768x387.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller-624x314.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 774px) 100vw, 774px\"><p id=\"caption-attachment-2805\" class=\"wp-caption-text\">Fragebuchauszug aus dem <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"SAO\">SAO<\/span> \u2013 Typ: 'Milchkammer'\u00a0(Graphik: Stephan L\u00fccke)<\/p><\/div>\n<p>Die Datenbankeingabe der Quellentypen (1)-(3) geschieht nun zun\u00e4chst mit Hilfe eines technischen Betacodes auf der Basis von <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ASCII\">ASCII<\/span>-Zeichen und in einem zweiten Schritt mit einer automatischen Umsetzung der technischen Transkription in das Internationale Phonetische Alphabet (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Internationales_Phonetisches_Alphabet\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"IPA\">IPA<\/span><\/a>), wie zwei Beispiele aus dem AIS und dem <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"SAO\">SAO<\/span> zeigen:<\/p>\n<div id=\"attachment_2807\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2807\" class=\"wp-image-2807\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller_transkription.jpg\" alt=\"AIS_Milchkeller_Transkription\" width=\"500\" height=\"282\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller_transkription.jpg 762w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller_transkription-150x85.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller_transkription-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller_transkription-624x352.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\"><p id=\"caption-attachment-2807\" class=\"wp-caption-text\">(Graphik: Stephan L\u00fccke)<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_2808\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2808\" class=\"wp-image-2808\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller_transkription.jpg\" alt=\"SAO_Milchkeller_Transkription\" width=\"500\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller_transkription.jpg 923w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller_transkription-150x64.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller_transkription-300x128.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller_transkription-768x327.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller_transkription-624x266.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\"><p id=\"caption-attachment-2808\" class=\"wp-caption-text\">(Graphik: Stephan L\u00fccke)<\/p><\/div>\n<p>Die Entsprechungen von Input (Quelle), Betacode und Output (Weboberfl\u00e4che) werden in einer mittlerweile umfangreichen Codepage (<a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/codepage-fuer-alle.pdf\">CODEPAGE F\u00dcR ALLE<\/a>) dokumentiert.<\/p>\n<p>Bei den Materialien, die bereits in digitaler Kodierung vorliegen, kann die Umsetzung in <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"IPA\">IPA<\/span> im Idealfall durch entsprechende Programmierung automatisiert werden. Das war etwa im Fall der ALD-Daten m\u00f6glich.<\/p>\n<div id=\"attachment_2812\" style=\"width: 881px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2812\" class=\"wp-image-2812 size-full\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ald_ipa.jpg\" alt=\"ALD_IPA\" width=\"871\" height=\"590\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ald_ipa.jpg 871w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ald_ipa-150x102.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ald_ipa-300x203.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ald_ipa-768x520.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ald_ipa-624x423.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 871px) 100vw, 871px\"><p id=\"caption-attachment-2812\" class=\"wp-caption-text\">ALD-Kodierung 'edelvais' (Graphik: Stephan L\u00fccke)<\/p><\/div>\n<p>Die Quellentypen (1)-(3) ergeben oft ein inkonsistentes und wenig ausgeglichenes Bild, da nicht alle Stimuli offenkundig mit derselben Pr\u00e4zision abgefragt wurden; extrem sind z.B. die Details, mit den die Bezeichnungen des ALMSTALLS in der Erhebung des AIS spezifiziert wurden. Dem \u00fcbergeordneten Prinzip der Quellentreue folgend werden die unterschiedlichen Gewichtungen in der Dokumentation von VerbaAlpina erhalten (Link --&gt; Konzept --&gt; Geb\u00e4ude --&gt; Almstall), idealerweise k\u00f6nnen sie jedoch durch Neuerhebungen ausgeglichen oder wenigstens reduziert werden. \u00a0\u00a0<b>\u00a0<\/b><\/p>\n<h5>Quellentyp (4): Neuerhebung \u00fcber soziale Medien<\/h5>\n<p>Der Erhebung neuen Materials ist der 'Funktionsbereich (4)' gewidmet (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"sDOTuDOT\">s.u.<\/span>).<\/p>\n<h5>Multidimensionalit\u00e4t<\/h5>\n<p>F\u00fcr ein umfassendes Verst\u00e4ndnis der sprachhistorischen Prozesse ist es unbedingt w\u00fcnschenswert, die sprachlichen Daten um andere, historisch relevante Daten zu erg\u00e4nzen; das kann VerbaAlpina nur sehr bedingt leisten; immerhin sind manche relevante Daten in der 'Interaktiven Karte' \u00fcber den Filter 'Au\u00dfersprachliches' abrufbar.\u00a0Der folgende Kartenausschnitt zeigt in synoptischer Zusammenschau einerseits die<\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none\">\n<ul>\n<li>Orte mit lateinischen Inschriften in der Provinz Noricum\u00a0<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/plugins\/verba_alpina\/util\/createSymbol.php?size=16&amp;shape=circle&amp;color=0,128,255\" alt=\"\">;<\/li>\n<li>Orte mit lateinischen Inschriften aus Raetien\u00a0<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/plugins\/verba_alpina\/util\/createSymbol.php?size=16&amp;shape=circle&amp;color=128,0,255\" alt=\"\">;<\/li>\n<li>aus der so genannten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tabula_Peutingeriana\">Tabula Peutingeriana<\/a> \u00fcberlieferten r\u00f6mische Ortsnamen an den <em>viae publicae<\/em>\u00a0<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/plugins\/verba_alpina\/util\/createSymbol.php?size=16&amp;shape=circle&amp;color=255,0,128\" alt=\"\">.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Andererseits wurden die Reflexe von drei lateinischen, genauer: zwei lateinischen und einem latinisierten, aber mutma\u00dflich vorr\u00f6mischen Basistypen aufgerufen:<\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none\">\n<ul>\n<li>Basistyp <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"latDOT\">lat.<\/span>\u00a0<em>casearia\u00a0<\/em>in der Bedeutung 'H\u00fctte'\u00a0<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/plugins\/verba_alpina\/util\/createSymbol.php?size=16&amp;shape=circle&amp;color=0%2C0%2C255&amp;letter=C&amp;border_color=0%2C0%2C0\" alt=\"\">\u00a0in Nord-, S\u00fcd- und besonders pr\u00e4gnant in Osttirol;<\/li>\n<li>den Basistyp vorr\u00f6m.\u00a0<em>baita <\/em>in der Bedeutung 'Haus'\u00a0<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/plugins\/verba_alpina\/util\/createSymbol.php?size=16&amp;shape=rect&amp;color=0%2C255%2C0&amp;letter=B&amp;border_color=0%2C0%2C0\" alt=\"\"> in Slowenien s\u00fcdlich von Ljubljana;<\/li>\n<li>den Basistyp <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"latDOT\">lat.<\/span>\u00a0<em>cellarium\u00a0<\/em>in der Bedeutung 'H\u00fctte'\u00a0<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/plugins\/verba_alpina\/util\/createSymbol.php?size=16&amp;shape=triangle&amp;color=0%2C255%2C0&amp;letter=B&amp;border_color=0%2C0%2C0\" alt=\"\">\u00a0in Ober\u00f6sterreich.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"color: red\">Invalid map id<\/span><\/p>\n<p>Die un\u00fcbersehbare Kongruenz oder wenigstens Affinit\u00e4t der Distributionen d\u00fcrfte kaum einem Zufall geschuldet sein.<\/p>\n<h2>Funktionsbereich (2): Kooperation<\/h2>\n<p>Die Vorstellung der Quellen hat bereits auf die wichtige Rolle der <a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=185\" target=\"_BLANK\">Projektkooperation<\/a> aufmerksam gemacht. Ihre Umsetzung ist de facto jedoch nicht immer einfach; sie wird durch praktische, d.h. vor allem informationstechnische und damit verbundene datenrechtliche\u00a0 Probleme, aber am Rande auch ein wenig durch ideologische Vorbehalte gegen\u00fcber der open source-Ausrichtung behindert.\u00a0Jede Kooperation st\u00fctzt sich auf eine formale Vereinbarung, die den Partnern (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"PVA\">PVA<\/span>) eine exklusiv nutzbare Datenbank zum Upload zusichert. Jede Partner-Datenbank steht allen Partnern zum Download zur Verf\u00fcgung. Aber die Kooperation soll selbstverst\u00e4ndlich nicht auf Datenaustausch beschr\u00e4nkt bleiben; vielmehr sind alle Partner eingeladen (und aufgefordert), alle Funktionsbereiche zu n\u00fctzen.<\/p>\n<h2>Funktionsbereich (3): Publikation<\/h2>\n<p>Strenggenommen ist schon die Datendokumentation im Internet eine Form der <a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;letter=P#publikation\">Publikation<\/a>; dar\u00fcber hinaus versteht sich VerbaAlpina aber auch als Instrument zur Ver\u00f6ffentlichung von projektbezogenen Texten. Daf\u00fcr sind im Wesentlichen drei Formate vorgesehen.<\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none\">\n<ul>\n<li>Theoretisch und methodologisch zentrale Begriffe und Probleme sowie Hinweise zur Funktionalit\u00e4t der Forschungsumgebung werden in konziser Weise unter dem Reiter <a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493\">Methodologie<\/a>\u00a0abgelegt.<\/li>\n<li>Ausf\u00fchrlichere\u00a0analytische Untersuchungen von Projektergebnissen oder theoretische bzw. methodologische Diskussion k\u00f6nnen unter <a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=309\">Projektpublikationen<\/a>\u00a0abgelegt werden.<\/li>\n<li>Kommentare zu einzelnen sprachlichen Typen werden in der Kartenlegende durch einen 'i'-Button ge\u00f6ffnet; sie k\u00f6nnen dort auch sehr leicht durch Projektmitarbeiter oder Externe eingestellt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<div id=\"attachment_2304\" style=\"width: 1516px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2304\" class=\"wp-image-2304 size-full\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/i_button-1.jpg\" alt=\"i_button\" width=\"1506\" height=\"905\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/i_button-1.jpg 1506w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/i_button-1-150x90.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/i_button-1-300x180.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/i_button-1-768x462.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/i_button-1-1024x615.jpg 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/i_button-1-624x375.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1506px) 100vw, 1506px\"><p id=\"caption-attachment-2304\" class=\"wp-caption-text\">\u00dcber die Legende zug\u00e4ngliche Kommentarfunktion<\/p><\/div>\n<p>Der Kommentar zu rom. <em><a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?p=2866\">pigna | pegna<\/a>\u00a0<\/em>zeigt exemplarisch, welchen Beitrag VerbaAlpina zur wortgeschichtlichen Forschung leisten kann.<\/p>\n<h2>Funktionsbereich (4): \u00a0<a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;letter=C#crowdsourcing\">Crowdsourcing<\/a><\/h2>\n<p>Damit ist die Erhebung von Neudaten \u00fcber das Internet gemeint; die Umsetzung wird im Mai 2016 durch einen Pretest vorbereitet und soll im zweiten Halbjahr 2016 aktiviert werden. Dazu wird ein umfangreiches, noch nicht \u00f6ffentliches Archiv ethnographischer <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=F#20\">Fotos<\/a> und Videos \u00a0eingesetzt werden.<\/p>\n<div id=\"attachment_1959\" style=\"width: 2074px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1959\" class=\"wp-image-1959 size-full\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/gs_2528.jpg\" alt=\"GS_2528\" width=\"2064\" height=\"2160\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/gs_2528.jpg 2064w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/gs_2528-143x150.jpg 143w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/gs_2528-287x300.jpg 287w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/gs_2528-768x804.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/gs_2528-978x1024.jpg 978w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/gs_2528-624x653.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 2064px) 100vw, 2064px\"><p id=\"caption-attachment-1959\" class=\"wp-caption-text\">Herausheben des K\u00e4sebruchs (Tannheim, Bezirk Reutte, Tirol, 1940)<\/p><\/div>\n<h2>Funktionsbereich (5): Forschungslabor<\/h2>\n<p>Es ist ferner vorgesehen, ein virtuelles Forschungslabor einzurichten, das alle interessierten Nutzer einl\u00e4dt, die von VerbaAlpina entwickelten geolinguistischen Tools (verschiedene\u00a0kartographische Darstellungen, Typisierungsstufen\u00a0u.a.) individuell zu nutzen und neue, wom\u00f6glich auch alternative Analysen und Ergebnisse zu pr\u00e4sentieren. Selbstverst\u00e4ndlich k\u00f6nnen auch die Tools selbst weiterentwickelt werden.<\/p>\n<hr><h3>Bibliographie<\/h3><ul><li><b>AIS<\/b> = Jaberg, Karl \/ Jud, Jakob (1928-1940): Sprach- und Sachatlas Italiens und der S\u00fcdschweiz, Zofingen, vol. 1-7<\/li><li><b>ALD-II<\/b> = Goebl, Hans (2012): Atlant linguistich dl ladin dolomitich y di dialec vejins, 2a pert, vol. 1-5, Editions de Linguistique et de Philologie. <a href=\"https:\/\/ald.gwi.uni-muenchen.de\/\">Link<\/a><\/li><li><b>ALTR<\/b> = Cordin, Patrizia (2005): L'Archivio lessicale dei dialetti trentini. <a href=\"http:\/\/www.minoranzelinguistiche.provincia.tn.it\/pubblicazioni\/pagina57.html\">Link<\/a><\/li><li><b>Auer 2004<\/b> = Auer, Peter (2004): Sprache, Grenze, Raum, in: Zeitschrift f\u00fcr Sprachwissenschaft, vol. 23, 149-179. <a href=\"http:\/\/paul.igl.uni-freiburg.de\/auer\/userfiles\/downloads\/Sprache%20Grenze%20Raum%20Auer%20zfsw.2004.23.2.149.pdf\">Link<\/a><\/li><li><b>FEW<\/b> = Wartburg, Walter (1922-1967): Franz\u00f6sisches etymologisches W\u00f6rterbuch. Eine Darstellung des galloromanischen Sprachschatzes , Basel, vol. 20, Zbinden. <a href=\"https:\/\/apps.atilf.fr\/lecteurFEW\/\">Link<\/a><\/li><li><b><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"SAO\">SAO<\/span><\/b> = Adalbert-Stifter-Institut des Landes Ober\u00f6sterreich (Hrsg.) (1998<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ffDOT\">ff.<\/span>): Sprachatlas von Ober\u00f6sterreich<\/li><li><b><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"SDS\">SDS<\/span><\/b> = Baumgartner, Heinrich\/ Handschuh, Doris\/ Hotzenk\u00f6cherle, Rudolf (1962-2003): Sprachatlas der Deutschen Schweiz, Bern, vol. 1-9, Francke<\/li><li><b>TSA<\/b> = Klein, Karl Kurt\/ K\u00fchebacher, Egon\/ Schmitt, Ludwig Erich (1965, 1969, 1971): Tirolischer Sprachatlas, vol. 1-3, Innsbruck, Tyrolia-Verl. [u.a.]<\/li><\/ul><div id=\"ais\" style=\"display: none;\">Jaberg, Karl \/ Jud, Jakob (1928-1940): Sprach- und Sachatlas Italiens und der S\u00fcdschweiz, Zofingen, vol. 1-7<\/div><div id=\"ald-ii\" style=\"display: none;\">Goebl, Hans (2012): Atlant linguistich dl ladin dolomitich y di dialec vejins, 2a pert, vol. 1-5, Editions de Linguistique et de Philologie\n<br><br>\n<a href=\"https:\/\/ald.gwi.uni-muenchen.de\/\">Link<\/a><\/div><div id=\"altr\" style=\"display: none;\">Cordin, Patrizia (2005): L'Archivio lessicale dei dialetti trentini\n<br><br>\n<a href=\"http:\/\/www.minoranzelinguistiche.provincia.tn.it\/pubblicazioni\/pagina57.html\">Link<\/a><\/div><div id=\"auer2004\" style=\"display: none;\">Auer, Peter (2004): Sprache, Grenze, Raum, in: Zeitschrift f\u00fcr Sprachwissenschaft, vol. 23, 149-179\n<br><br>\n<a href=\"http:\/\/paul.igl.uni-freiburg.de\/auer\/userfiles\/downloads\/Sprache%20Grenze%20Raum%20Auer%20zfsw.2004.23.2.149.pdf\">Link<\/a><\/div><div id=\"few\" style=\"display: none;\">Wartburg, Walter (1922-1967): Franz\u00f6sisches etymologisches W\u00f6rterbuch. Eine Darstellung des galloromanischen Sprachschatzes , Basel, vol. 20, Zbinden\n<br><br>\n<a href=\"https:\/\/apps.atilf.fr\/lecteurFEW\/\">Link<\/a><\/div><div id=\"sao\" style=\"display: none;\">Adalbert-Stifter-Institut des Landes Ober\u00f6sterreich (Hrsg.) (1998<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ffDOT\">ff.<\/span>): Sprachatlas von Ober\u00f6sterreich<\/div><div id=\"sds\" style=\"display: none;\">Baumgartner, Heinrich\/ Handschuh, Doris\/ Hotzenk\u00f6cherle, Rudolf (1962-2003): Sprachatlas der Deutschen Schweiz, Bern, vol. 1-9, Francke<\/div><div id=\"tsa\" style=\"display: none;\">Klein, Karl Kurt\/ K\u00fchebacher, Egon\/ Schmitt, Ludwig Erich (1965, 1969, 1971): Tirolischer Sprachatlas, vol. 1-3, Innsbruck, Tyrolia-Verl. [u.a.]<\/div><div id=\"ABR_VA\" style=\"display: none;\">VerbaAlpina<\/div><div id=\"ABR_vglDOT\" style=\"display: none;\">vergleiche<\/div><div id=\"ABR_SDS\" style=\"display: none;\">Sprachatlas der deutschen Schweiz<\/div><div id=\"ABR_SAO\" style=\"display: none;\">Sprachatlas von Ober\u00f6sterreich<\/div><div id=\"ABR_ASCII\" style=\"display: none;\">American Standard Code for Information Interchange<\/div><div id=\"ABR_IPA\" style=\"display: none;\">International Phonetic Alphabet<\/div><div id=\"ABR_sDOTuDOT\" style=\"display: none;\">siehe unten<\/div><div id=\"ABR_latDOT\" style=\"display: none;\">Latein (ISO 639-3)<\/div><div id=\"ABR_PVA\" style=\"display: none;\">Partner VerbaAlpina<\/div><div id=\"ABR_ffDOT\" style=\"display: none;\">folgende<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Raumorientierung VerbaAlpina (VA) dokumentiert die dialektale Variation innerhalb eines ethnographisch (und weder sprachlich noch national) definierten Raums, und genau in diesem Sinne ist die Konzeption durchaus ethnolinguistisch; aus rein pragmatischen Gr\u00fcnden wird das Untersuchungsgebiet\u00a0mit dem Geltungsbereich der so genannten Alpenkonvention gleichgesetzt. 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