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			{"id":2465,"date":"2016-06-13T10:00:59","date_gmt":"2016-06-13T08:00:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?p=2465"},"modified":"2022-12-13T16:04:04","modified_gmt":"2022-12-13T15:04:04","slug":"come-dici-crowdsourcing-pretest-fuer-verbaalpina-mittels-einer-appmobilen-website","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?p=2465","title":{"rendered":"&#8222;Come dici&#8230;?&#8220; Crowdsourcing-Pretest f\u00fcr VerbaAlpina mittels einer App\/mobilen Website"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Gliederung<\/h1>\n<ol>\n<li>\n<h3><a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-admin\/post.php?post=2821&amp;action=edit\">\u00dcber das Projekt VerbaAlpina<\/a><\/h3>\n<\/li>\n<li>\n<h3><a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-admin\/post.php?post=2823&amp;action=edit\">Das Konzept <em>Crowdsourcing<\/em><\/a><\/h3>\n<\/li>\n<\/ol>\n<h5>\u00a0 2.1 Was ist Crowdsourcing?<\/h5>\n<h5>\u00a0 2.2 Bereits angewandte Crowdsourcingsysteme<\/h5>\n<h5>\u00a0 2.3 Crowdsourcing und Linguistik<\/h5>\n<h5>\u00a0 2.4 Grenzen und M\u00f6glichkeiten im Umgang mit Crowdsourcing<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>3.<a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-admin\/post.php?post=2825&amp;action=edit\"> Methodik und Vorgehensweise: Konzeption der Personenrecherche f\u00fcr die Crowd<\/a><\/h3>\n<p><strong>3.1 Suchstrategien: Potenzielle User in Colle Santa Lucia und Brescia<\/strong><\/p>\n<p><strong>3.2 Social Media<\/strong><\/p>\n<p><strong>3.3 Institutionen<\/strong><\/p>\n<h3>4.<a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-admin\/post.php?post=2827&amp;action=edit\"> Realisierung des Pretests<\/a><\/h3>\n<h5>4.1.Kriterien f\u00fcr den geeigneten Test<\/h5>\n<p>4.1.1 Sprachliche Gestaltung<\/p>\n<p>4.1.2 Effizienz: Die Auswahl geeigneter Konzepte<\/p>\n<p>4.1.3 Der Fragetypus<\/p>\n<p>4.1.4 Unterhaltungswert: Medialer Einsatz zur attraktiven Gestaltung<\/p>\n<h5>4.2 Stand des Pretests: Funktionalit\u00e4t und Aufbau<\/h5>\n<p>4.2.1 Funktionalit\u00e4t und Aufbau der App<\/p>\n<p>4.2.2 Das Abfragen eines weiteren Dialekts und Feedback<\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-admin\/post.php?post=2829&amp;action=edit\">5. Ausblick auf die Analyse<\/a><\/h3>\n<p>5.1. Geplante Parameter zur Auswertung<\/p>\n<p>5.1.1 Kongruenz schriftlicher und m\u00fcndlicher Daten<\/p>\n<p>5.1.2 Auswertung der soziodemographischen Fragen<\/p>\n<p>5.1.2.1 M\u00e4nnersprache <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vsDOT\">vs.<\/span> Frauensprache<\/p>\n<p>5.1.2.2 Durchschnittsalter der Nutzer und eventuelle Auswirkungen auf die Kompetenz<\/p>\n<p>5.1.3\u00a0 Auswertung des Feedbacks<\/p>\n<p>5.2 Analyse am Beispiel von Colle Santa Lucia<\/p>\n<h3><strong><a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-admin\/post.php?post=2831&amp;action=edit\">6. Fazit<\/a><br>\n<\/strong><\/h3>\n<h3><a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-admin\/post.php?post=2870&amp;action=edit\">7. Bibliographie<\/a><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>1. \u00dcber das Projekt VerbaAlpina<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/\">VerbaAlpina<\/a> ist ein Forschungsprojekt der Ludwig-Maximilians Universit\u00e4t, das den Sprach- und Kulturraum der Alpen auf ausgew\u00e4hlte Sachbereiche wie Natur, Kulturgeschichte und kulturelle Gegenwart\u00a0 untersucht. Innerhalb dieser Sachgebiete werden\u00a0Kategorien wie\u00a0beispielsweise Milchverarbeitung, Geb\u00e4ude, Ger\u00e4te, Produkte, T\u00e4tigkeiten und viele mehr konkretisiert. Das linguistisch betrachtet komplexe Untersuchungsgebiet deckt die Sprachen Italienisch, Franz\u00f6sisch, Deutsch, Slowenisch und R\u00e4toromanisch, sowie ihre jeweiligen Dialekte ab. Charakteristisches Sprach-und Kulturgut dieser Region wird systematisch erfasst und mit moderner Medientechnologie \u2013 Social Software, Internet, Datenbank und <a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;letter=G#georeferenzierung\">Georeferenzierung<\/a> \u2013 analysiert und online aufbereitet, sowohl f\u00fcr Linguisten als auch f\u00fcr Laien. Im Zentrum der Untersuchung steht der spezifische Alpenwortschatz. Der Pretest wird sich aber insbesondere mit dem der Milch-und K\u00e4severarbeitung befassen. Die Zielsetzung VerbaAlpinas ist das Erschaffen eines sprach\u00fcbergreifenden Onlineportals, das der Dokumentation, Datenerhebung und Publikation dienen soll. Somit wird bereits bestehendes Material digital zug\u00e4nglich gemacht und neue Daten hinzugef\u00fcgt. Das Material f\u00fcr die Untersuchungen stammen aus unterschiedlichen Quellen, vorwiegend <a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;letter=S\">Sprachatlanten<\/a>, W\u00f6rterb\u00fcchern und Parallelprojekten. Das besondere Augenmerk bei der Digitalisierung der Daten liegt auf der sogenannten Georeferenzierung, d.h. der geographischen Kennzeichnung der Herkunft. Allerdings sind die bisher existierenden Daten uneinheitlich, z.T. un\u00fcbersichtlich und \u2013 durch den Erhebungszeitpunkt bedingt \u2013 mit veralteten Methoden aufbereitet, und m\u00fcssen daher neu systematisiert und einheitlich digitalisiert werden, um sich einen guten <a href=\"https:\/\/www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de\/?p=23477\">ethnolinguistischen \u00dcberblick<\/a> verschaffen zu k\u00f6nnen, was durch die eigens konzipierte Datenbank von VerbaAlpina gew\u00e4hrleistet wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die bisherigen Quellen decken au\u00dferdem den Alpenwortschatz z.T. nur ungen\u00fcgend ab, sodass neue Wege der Datenbeschaffung beschritten werden m\u00fcssen. Einer dieser neuen Wege bietet der Umgang mit <a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;letter=C\">Crowdsourcing<\/a>. Die Theorie sowie die praktische Anwendung eines Crowdsourcingsystems auf das Projekt im Rahmen eines Pretests f\u00fcr eine italienischsprachige 'Minicrowd' ist daher das zentrale Thema des vorliegendes Beitrags. Das Ziel des Pretests ist es, die angewandte Methodik auf Effizienz, m\u00f6gliche Probleme und letztlich auf den Erfolg vorab zu testen, um somit Risiken des Crowdsourcings f\u00fcr VerbaAlpina zu minimieren und folglich die vielversprechenste Methode anwenden zu k\u00f6nnen. <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VglDOT\">Vgl.<\/span> <span class=\"bibl\" data-bibl=\"mutter2016\">Mutter 2016<\/span>, <span class=\"bibl\" data-bibl=\"dialektologentreffen_w\u00fcrzburg\"> Dialektologentreffen_W\u00fcrzburg<\/span>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>2. Das Konzept <em>Crowdsourcing<\/em><\/h3>\n<h5>\u00a0 2.1 Was ist <em>Crowdsourcing<\/em>?<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der aus englischen W\u00f6rtern<em> crowd<\/em> und <em>outsourcing<\/em> zusammengesetzte Neologismus <em>crowdsourcing<\/em> (dt. Schwarmauslagerung), bezeichnet eine heutzutage meist webbasierte Form der Arbeitsteilung, bei der Arbeits- und Kreativprozesse, Probleml\u00f6sungen und Finanzierungsprojekte (<em>crowdfounding<\/em>) an eine undefinierte Masse von Internetnutzern ausgelagert werden. Dies funktioniert zumeist in Form eines Aufrufs auf einer Internetplattform, auf der die Nutzer freiwillig mitarbeiten k\u00f6nnen. Dabei ist ein besonderes Augenmerk auf den Mehrwert sowohl f\u00fcr die Institution, die ihre Crowd sucht, als auch f\u00fcr die Crowd selbst, zu legen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Begriff <em>Crowdsourcing<\/em> beansprucht ein Journalist namens <a href=\"http:\/\/crowdsourcing.typepad.com.\/about.html\">Jeff Howe<\/a> im Jahr 2006 in einem <a href=\"http:\/\/www.wired.com\/2006\/06\/crowds\/\">Artikel<\/a> f\u00fcr das US Magazin \"<em>Wired<\/em>\" gepr\u00e4gt zu haben. Seine These beinhaltet die konzeptionelle Unterscheidung des traditionellen Outsourcings, was bedeutet, dass Unternehmen Auftr\u00e4ge an Zulieferer vergibt, w\u00e4hrend das Crowdsourcing die Vergabe der Aufgaben an die \u00d6ffentlichkeit bezeichnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da normalerweise f\u00fcr die Arbeit der Crowd keine Bezahlung ansteht, gilt es durch Bekanntheit, Anerkennung oder das Gef\u00fchl etwas N\u00fctzliches getan zu haben, die Masse zu belohnen. Ein passendes Beispiel daf\u00fcr ist das die Onlineenzyklop\u00e4die <em>Wikipedia<\/em>: Hier wird die Crowd zum Autor bzw. Redakteur einzelner oder mehrerer Artikel, ohne eine Verg\u00fctung zu erhalten. Wikipedia ist jedem online zug\u00e4nglich und somit k\u00f6nnen alle davon profitieren. Die \"Belohnung\" f\u00fcr die Crowd ist also hierbei das Teilen ihres Wissens, wodurch sie eine Art Expertenstatus erhalten, sowie die Publikation ihrer Artikel. Der Erfolg dieses Prinzips ist unverkennbar, da fast jeder Internetnutzer die Enzyklop\u00e4die kennt und zu Rate zieht. <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VglDOT\">Vgl.<\/span> <a href=\"http:\/\/www.gruenderszene.de\/lexikon\/begriffe\/crowdsourcing\" target=\"_BLANK\"> Crowdsourcing<\/a><\/p>\n<p>http:\/\/www.gruenderszene.de\/lexikon\/begriffe\/crowdsourcing<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Fall von VerbaAlpina handelt es sich um eine Form des Crowdsourcings, die sich <em>collective knowledge<\/em> nennt. Unter diesem Begriff versteht sich die Sammlung, Organisation und Filterung von Wissen. Es geht dabei weniger um die Kompetenzen des Einzelnen, sondern eher um die Intelligenz der Masse und den gegenseitigen Austausch, sodass Daten und Informationen immer besser und pr\u00e4ziser werden. <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VglDOT\">Vgl.<\/span> <span class=\"bibl\" data-bibl=\"grimmeinstitut\"> Grimme Institut<\/span><\/p>\n<h5>\u00a0 2.2 Bereits angewendete Crowdsourcingsysteme<\/h5>\n<p>Als eines der erfolgreichsten Crowdsourcingprojekte darf<em> Zooniverse<\/em> an dieser Stelle nicht fehlen.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">\"The Zooniverse is the world\u2019s largest and most popular platform for people-powered research. This research is made possible by volunteers\u2014hundreds of thousands of people around the world who come together to assist professional researchers. Our goal is to enable research that would not be possible, or practical, otherwise. Zooniverse research results in new discoveries, datasets useful to the wider research community, and <a href=\"https:\/\/www.zooniverse.org\/about\/publications\">many publications<\/a>.\"<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit seiner Plattform, auf der verschiedene Projekte zu finden sind, hat es Zooniverse geschafft hunderttausende von Menschen zu motivieren, mobilisieren und zu <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"sogDOT\">sog.<\/span> <em>researcher <\/em>zu machen. Ohne einen besonderen akademischen Hintergrund oder einem erw\u00fcnschtem Profil sucht sich der User eines der vielen Projekte aus und kann durch das Beantworten einfacher Fragen den Forschern helfen und wird in verschiedensten Bereichen wie Tiere und Natur, Geschichten, Galaxien, Literatur u.v.<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"mDOT\">m.<\/span> selbst zum Forscher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2592 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-zooniverse-300x134.png\" alt=\"screen zooniverse\" width=\"757\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-zooniverse-300x134.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-zooniverse-150x67.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-zooniverse-768x344.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-zooniverse-1024x458.png 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-zooniverse-624x279.png 624w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-zooniverse.png 1328w\" sizes=\"auto, (max-width: 757px) 100vw, 757px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abbildung 1 (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> <a href=\"https:\/\/www.zooniverse.org\/about\">https:\/\/www.zooniverse.org\/about<\/a>) Screenshot: 17.05.2016<\/p>\n<h5><\/h5>\n<h5>2.3 Crowdsourcing und Linguistik<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits 1879 wurde von Crowdsourcing Gebrauch gemacht um die Linguistik voranzutreiben. Mit gro\u00dfen Erfolg kam die Technik des Crowdsourcings im Zuge der Produktion des <em>Oxford English Dictionnary<\/em> zum Einsatz. Der englische Philologe<a href=\"http:\/\/public.oed.com\/history-of-the-oed\/dictionary-editors\/\"> James Murray<\/a> startete einen Aufruf an die gesamte anglophone Leserschaft mit der Bitte, ihm Belegstellen f\u00fcr allt\u00e4gliche und ungew\u00f6hnliche W\u00f6rter zuzusenden. Der Erfolg ist un\u00fcbersehbar, denn bis heute gilt das <em>Oxford English Dictionnary<\/em> als das Standardw\u00f6rterbuch des Englischen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch die neue Medientechnologie ist eine enorme Erweiterung dieser simplen Idee m\u00f6glich geworden. Wie <em>Wikipedia<\/em>, <em>Yahoo!<\/em> oder <em>Linux<\/em> u.A. beweisen, erm\u00f6glicht die 'Weisheit von vielen' unabh\u00e4ngig vom geographischen Standort, eine schnelle globale Vernetzung von Akteuren, <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"sogDOT\">sog.<\/span> <em>User<\/em> und zudem die Aktivierung gro\u00dfer Massen. Als modernere Beispiele der erfolgreichen Verbindung von Linguistik und Crowdsourcing sind die <em>Dial\u00e4kt \u00c4pp<\/em> von Adrian Lehmann und das Dialekt-Quiz des <em>Atlas zur<\/em> <em>deutschen Alltagssprache <\/em>anzuf\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Dial\u00e4kt \u00c4pp wurde so konstruiert, dass die dem User zwei unterschiedliche Funktionen bietet. Zum einen kann die Crowd ihren schweizer Dialekt lokalisieren, indem die Aussprache von 16 W\u00f6rtern analysiert wird. Zum anderen kann der User Dialektw\u00f6rter einsprechen und auch die Aufnahmen der anderen User h\u00f6ren und somit das dialektale Spektrum der deutschsprachigen Schweiz erforschen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2546 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-lehmann-300x220.png\" alt=\"screen lehmann\" width=\"440\" height=\"323\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-lehmann-300x220.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-lehmann-150x110.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-lehmann-768x562.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-lehmann-624x457.png 624w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-lehmann.png 919w\" sizes=\"auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abbildung 2<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Quiz des Atlas zur deutschen Alltagssprache <em>Moin, Gr\u00fcezi, Servus: Sagen Sie uns wie Sie sprechen, und wir sagen Ihnen, woher Sie stammen\u00a0<\/em>\u00e4hnelt in seiner Funktionalit\u00e4t dem vorangegangen Beispiel. Nach dem Prinzip 'Wie sagst du zu..?' werden diverse Antwortm\u00f6glichkeiten, die morphologische Typen aus dem deutschsprachigen Raum aus Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz abbilden, angeboten. Am Ende des Quiz werden einige potenzielle Herkunftsgebiete des Users \u2013 nach Analyse seiner Antworten \u2013 angegeben, die, wie Erfahrungswerte zeigten, oft zutreffend waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2548 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-quiz-300x264.png\" alt=\"screen quiz\" width=\"404\" height=\"355\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-quiz-300x264.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-quiz-150x132.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-quiz-624x549.png 624w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-quiz.png 688w\" sizes=\"auto, (max-width: 404px) 100vw, 404px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abbildung 3<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allerdings ist hier keine Lokalisierung bzw. Georefernzierung auf Dorfebene m\u00f6glich, was jedoch als Untersuchungskriterium sehr interessant w\u00e4re, da sich trotz geographischer N\u00e4he die Dialekte aus Nachbard\u00f6rfern sehr unterscheiden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Dies nutzt VerbaAlpina durch die Verwendung einer Strategie, die erlaubt, die Dialektverortung zumindest bis auf Gemeindeebene zur\u00fcck zuverfolgen. Im Crowdsourcing von VerbaAlpina geht es vor Allem darum, das kognitive Wissen der User zu nutzen, von dem sie oft nicht wissen, dass sie es haben. Somit k\u00f6nnen L\u00fccken der Sprachatlanten, wie z.B. im AIS oder im ALI gef\u00fcllt werden, da diese nur selten den sehr spezifischen Alpenwortschatz erfasst haben. Durch die Vorgehensweise des geplanten Crowdsourcings k\u00f6nnen wir also vom unsch\u00e4tzbaren \u201eLaien-Wissen\u201c profitieren.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Auf der folgenden Bildschirmaufnahme der interaktiven Karte der Website von VerbaAlpina ist graphisch eine \"Datenl\u00fccke\", die sich wegen mangelnder bzw. f\u00fcr VerbaAlpina nicht zung\u00e4nglicher Datenbest\u00e4nde in \u00d6sterreich abzeichnet, abgebildet und demonstriert daher die Notwendigkeit des Crowdsourcings.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2694 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-datenloch-300x191.png\" alt=\"screen datenloch\" width=\"744\" height=\"474\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-datenloch-300x191.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-datenloch-150x96.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-datenloch-768x490.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-datenloch-1024x653.png 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-datenloch-624x398.png 624w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-datenloch.png 1569w\" sizes=\"auto, (max-width: 744px) 100vw, 744px\"><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Abbildung 4<\/p>\n<h5>2.4 Grenzen und M\u00f6glichkeiten im Umgang mit Crowdsourcing<\/h5>\n<p align=\"JUSTIFY\">Die prinzipiellen Herausforderungen, die sich beim Gebrauch von Crowdsourcing stellen, sind die folgenden: Das Rekrutieren motivierter User und deren Beibehaltung, das sinnvolle Vereinen ihrer Beitr\u00e4ge, das Verteilen von Aufgaben, das Sicherstellen ihrer Kompetenzen, der Balanceakt zwischen Transparenz und Qualit\u00e4t sowie das Verhindern von Missbrauch (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> <a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/crowdsourcing-review-artciles.pdf\">Review articles<\/a>) <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VglDOT\">Vgl.<\/span> <span class=\"bibl\" data-bibl=\"reviewartciles\"> Review Artciles<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Dies erfordert eine genaue Strukturierung der Arbeitsauftr\u00e4ge, was sich allein schon in der Formulierung widerspiegelt. Abschreckend wissenschaftliche oder zu abstrakte Formulierungen sind daher dringlich zu vermeiden, aber auch zu spielerisch darf es nicht konzipiert sein, da ansonsten die Seri\u00f6sit\u00e4t und somit das Ziel der Datenbeschaffung verloren geht. Die Ausgewogenheit zwischen Ernsthaftigkeit und Unterhaltungswert gilt es also auch zu ber\u00fccksichtigen. Allgemein l\u00e4sst sich sagen, dass die Schw\u00e4chen des Crowdsurcing \"viele Beliebigkeiten, Laienhaftigkeit und mangelnde Verl\u00e4sslichkeit\" (http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;letter=C#crowdsourcing) sind.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Die St\u00e4rken des Crowdsourcings sind ohne Frage Kreativit\u00e4t, Kollektivit\u00e4t und das Teilen der \"Schwarmintelligenz\". In Verbindung mit dem Web 2.0 sind schnell enorme Massen mobilisiert, die Basis f\u00fcr einen regen Wissensaustausch geschaffen und im positiven Fall folgt die Entstehung eines Schneeballsystem, welches st\u00e4ndige Informationen und eine wachsende Crowd garantieren kann. Je mehr User aktiviert werden, desto gr\u00f6\u00dfer wird die Plattform und somit der Informationsfluss. Die Semantik des Begriffs <em>User<\/em> ist\u00a0 an dieser Stelle genau zu differenzieren: der User soll im Crowdsourcing ein Informant, ein Nutzer der Daten und auch ein Autor sein. Dies l\u00e4sst sich gut an folgenden Graphiken veranschaulichen, die widerspiegeln, wie sich das Kommunikationsverh\u00e4ltnis zwischen Informanten und Autor durch das Nutzen des Crowdsourcing und somit im Sinne der<em> Digital Humanities<\/em> ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2554 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-thomas-300x220.png\" alt=\"screen thomas\" width=\"447\" height=\"328\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-thomas-300x220.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-thomas-150x110.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-thomas-768x563.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-thomas-624x457.png 624w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-thomas.png 1013w\" sizes=\"auto, (max-width: 447px) 100vw, 447px\"><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Abbildung 5<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wie auf Abbildung 5 zu sehen, entsteht durch das bisherige Kommunikationsmodell zwischen Informant, Autor und Nutzer ein unidirektionaler Informationsfluss: vom Informanten zum Autor und vom Autor werden die verarbeiteten Daten f\u00fcr den User zug\u00e4nglich gemacht.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Auf der folgenden Abbildung 6 werden nun die Ver\u00e4nderungen durch den Umgang mit Crowdsourcing deutlich erkennbar: ab jetzt kann ein reger Informationsaustausch in alle Richtungen erfolgen. Angewandt auf VerbaAlpina w\u00fcrde dieses neue Kommunikationsmodell Folgendes ergeben: der Informant vermittelt VerbaAlpina dialektale Daten, mittels Crowdsourcing landen diese direkt in der VerbaAlpina Datenbank, werden aufbereitet, d.h. transkribiert und typisiert und danach f\u00fcr die User zug\u00e4nglich gemacht. Ein ebenso n\u00fctzliches und w\u00fcnschenswertes Szenario w\u00e4re, dass der linguistisch motivierte oder bewanderte User seine Daten gleich selbst transkribieren kann. Um auf den Begriff des Users zur\u00fcckzukommen, ist hier nun zu sehen wie der Nutzer alle kommunikativen Funktionen \u00fcbernehmen kann und soll. Der \"Idealnutzer\" VerbaAlpinas ist ein Dialektsprecher, also ein Informant, der aber auch die Daten, die von VerbaAlpina kommen, kommentieren oder ver\u00e4ndern kann, also ein Autor, und das Datenmaterial auch zu eigenen Zwecken verwenden kann, folglich ein Nutzer. In jedem Fall ist der Austausch zwischen Autoren, Usern und Informanten aller Art durch die \"\u00d6ffnung\" der VerbaAlpinaplattform m\u00f6glich und erw\u00fcnscht.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2555 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-thomas-2-300x213.png\" alt=\"screen thomas 2\" width=\"446\" height=\"317\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-thomas-2-300x213.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-thomas-2-150x107.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-thomas-2-768x546.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-thomas-2-1024x728.png 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-thomas-2-624x444.png 624w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-thomas-2.png 1065w\" sizes=\"auto, (max-width: 446px) 100vw, 446px\"><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Abbildung 6<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Einmal auf der VerbaAlpinaplattform angekommen, geht es anschlie\u00dfend um die Arbeitsteilung. Bei der Vermittlung der Arbeitsauftr\u00e4ge und bei der darauffolgenden Filterung der Informationen zeichnen sich jedoch gewisse Herausforderungen ab.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Es muss die Frage gestellt werden, nach welchen Kriterien gefiltert wird. Das bedeutet, dass der Auftrag der Crowd so unmissverst\u00e4ndlich wie m\u00f6glich gestellt werden muss, sodass keine Missverst\u00e4ndnisse <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"oDOT\u00c4DOT\">o.\u00c4.<\/span> auftreten k\u00f6nnen. Zudem sollte aber auch\u00a0 Raum f\u00fcr zus\u00e4tzliche Informationen bedacht werden, damit der User soviel von seinem Wissen teilen kann wie er m\u00f6chte, denn auch davon kann man ungeahnt profitieren. Zudem m\u00fcssen bereits bei der Personenrecherche f\u00fcr die Crowd Einschr\u00e4nkungen gemacht werden; es muss zun\u00e4chst ein Kriterienkatalog erstellt werden, nach dem passende User rekrutiert werden. Weiterhin darf die Genauigkeit nicht verloren gehen; im Falle des <i>Collecitve Knowledge<\/i> sollte nicht au\u00dfer Acht gelassen werden, dass die Informationen so konkret wie m\u00f6glich abgefragt werden m\u00fcssen, damit die Ergebnisse verwertbar bleiben.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Die bereits aufgef\u00fchrten Kriterien und alle weiteren, die in der Realisierung des Pretests Anwendung fanden, werden im folgenden Teil der Arbeit zur Methodik und Vorgehensweise sowie zur Realisierung zusammengetragen.<\/p>\n<h3>3. Methodik und Vorgehensweise<\/h3>\n<h5>3.1 Konzeption der Personenrecherche f\u00fcr die Crowd<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Personenrecherche f\u00fcr eine geeignete Crowd des Projekts bzw. f\u00fcr den Pretest m\u00fcssen zwei grunds\u00e4tzliche Punkte ber\u00fccksichtigt werden. Zun\u00e4chst stellt die Erreichbarkeit der Personen, die interessant f\u00fcr VerbaAlpina sind, ein gewisses Problem da. Ein echter Experte bzgl. Milch- und K\u00e4seproduktion und daher f\u00fcr den Alpenwortschatz im Allgemeinen z.B. ein Senn, ist tendenziell ein \u00e4lterer Mensch, der im VerbaAlpinagebiet lebt. Das hei\u00dft, es k\u00f6nnte schwierig werden, jene Experten zum einen altersbedingt mit Social Media, App oder Website zu erreichen. Zum anderen k\u00f6nnte die zweite Schwierigkeit geographischer Natur sein, da der Internetanschluss im Gebirge und somit die Zug\u00e4nglichkeit nicht abzusehen ist. Auch bei schlechtem Empfang <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"oDOT\u00c4DOT\">o.\u00c4.<\/span> k\u00f6nnten Komplikationen f\u00fcr das Nutzen der App\/Website auftreten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von diesen grunds\u00e4tzlichen\u00a0 Einschr\u00e4nkungen abgesehen, mussten f\u00fcr die Funktionalit\u00e4t des Pretests gewisse Suchstrategien entwickelt werden, um Probanden zu finden.<\/p>\n<h5>3.1.1 Suchstrategien: Potenzielle User in Colle Santa Lucia und Brescia<\/h5>\n<p>Gl\u00fccklicherweise hat VerbaAlpina durch zwei Kontaktpersonen die M\u00f6glichkeit auf verschiedene 'Minicrowds' zur\u00fcckzugreifen. Zum einen steht eine Minicrowd aus Colle Santa Lucia, gelegen mitten im VerbaAlpina-Gebiet (gelbe Markierung <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"sDOT\">s.<\/span> <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"AbbDOT\">Abb.<\/span> 7), zur\u00a0 Verf\u00fcgung, das verschiedene interessante Parameter zur Untersuchung bietet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2617 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-colle-s.lucia_-300x160.png\" alt=\"screen colle s.lucia\" width=\"728\" height=\"388\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-colle-s.lucia_-300x160.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-colle-s.lucia_-150x80.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-colle-s.lucia_-1024x547.png 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-colle-s.lucia_-624x334.png 624w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-colle-s.lucia_.png 1375w\" sizes=\"auto, (max-width: 728px) 100vw, 728px\"><\/p>\n<p>Abbildung 7<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es handelt sich dabei um eine Gruppe von 15-20 Personen. Da unter diesen Personen zumindest schon zwei Generationen\u00a0 vertreten sind, kann man heterogene Antworten erwarten, sowohl bei den dialektalen Fragen als auch im Kompetenztest. Weiterhin l\u00e4sst sich bei dieser Anzahl von Probanden auch eine 'dorfspezifische' Untersuchung durchf\u00fchren, wobei es hier besonders interessant w\u00e4re, im Falle heterogener Antworten, das Alter, Geschlecht und die Kompetenz\u00a0 zu vergleichen und somit unterschiedliche Antworten zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Minicrowd aus Brescia ist noch nicht abzusehen, welche Art von Usern und wie viele teilnehmen werden.\u00a0 Der Anprechpartner aus Brescia hat sich bereit erkl\u00e4rt, \u00fcber seinen Newsletter alle Mitglieder der Gruppe<em> gruppo dei ricercatori ed appassionati di cultura alpina della Valle Camonica <\/em>an der Teilnahme am Pretest einzuladen.<\/p>\n<h5>3.1.2 Social Media<\/h5>\n<p align=\"JUSTIFY\">\u00dcber g\u00e4ngige Social Media Plattformen zu suchen, bietet sich im Umgang mit Crowdsourcing sehr gut an. Zur Auswahl stehen verschiedene M\u00f6glichkeiten, die im Rahmen des Pretests getestet werden und \u2013 falls sich diese als erfolgreich herausstellen \u2013 im gro\u00dfen Stil f\u00fcr das Crowdsourcing f\u00fcr <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span> angewendet werden sollen. Als eine der ersten Plattformen kann man Facebook nutzen. Die Suchstrategie, die ich hier anwenden m\u00f6chte, sieht vor, verschiedene Facebookgruppen, die potenzielle User f\u00fcr den Pretest darstellen, zu suchen und durch einen direkten Aufruf anzuschreiben. Zun\u00e4chst wurde also stichprobenartig direkt nach Gruppierungen der Gemeinden aus dem VerbaAlpina Gebiet gesucht. Die Basis daf\u00fcr ergibt sich aus der VerbaAlpina-Datenbank, in der alle Gemeinden, die im Erhebungsgebiet liegen, aufgelistet sind. Durch eine simple Abfrage mit MySQL <code class=\"sql\"><\/code><\/p>\n<h4 class=\"sql-highlight cm-s-default\"><span class=\"cm-keyword\"><a class=\"cm-sql-doc\" href=\"https:\/\/pma.gwi.uni-muenchen.de\/url.php?url=https:\/\/dev.mysql.com\/doc\/refman\/5.5\/en\/select.html\" target=\"mysql_doc\" rel=\"noopener\">SELECT<\/a><\/span> * <span class=\"cm-keyword\">FROM<\/span> <span class=\"cm-variable-2\">`gemeinden_ak`<\/span> <span class=\"cm-keyword\">WHERE<\/span> Sprachfamilie <span class=\"cm-keyword\"><a class=\"cm-sql-doc\" href=\"https:\/\/pma.gwi.uni-muenchen.de\/url.php?url=https:\/\/dev.mysql.com\/doc\/refman\/5.5\/en\/regexp.html#operator_regexp\" target=\"mysql_doc\" rel=\"noopener\">REGEXP<\/a><\/span> <span class=\"cm-string\">'rom'<\/span><\/h4>\n<div class=\"sql-highlight cm-s-default\"><\/div>\n<div class=\"sql-highlight cm-s-default\"><\/div>\n<p align=\"JUSTIFY\"><code class=\"sql\"><\/code> lassen sich die Gemeinden nach Sprachfamilie sortieren, die in diesem Fall ''romanisch\" w\u00e4re:<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2678 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/datenbank-screen-300x258.png\" alt=\"datenbank screen\" width=\"626\" height=\"539\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/datenbank-screen-300x258.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/datenbank-screen-150x129.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/datenbank-screen-624x537.png 624w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/datenbank-screen.png 756w\" sizes=\"auto, (max-width: 626px) 100vw, 626px\"><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Abbildung 7<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Da man sich durch die Georeferenzierung nun alle Orte anzeigen lassen kann, die im italofonen Gebiet liegen, kann eine systematische Suche nach Gruppierungen, Vereinen <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"oDOT\u00c4DOT\">o.\u00c4.<\/span> dieser Gemeinde im Internet erstellt werden.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Eine andere Herangehensweise stellt die Suche nach allgemeineren Gruppen dar, von denen ich mir erhoffe, Menschen zu finden, die aus dem Erhebungsgebiet stammen. Passende Gruppen k\u00f6nnen z.B. <i>italiani a monaco, Italiener in M\u00fcnchen <\/i>etc. sein. <i> <\/i>Der Aufruf soll in direkter Form die jeweiligen Gruppen geposted werden. Dieser Aufruf sieht wie folgt aus.<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"it-IT\" align=\"JUSTIFY\"><i>Ciao a tutti, <\/i><\/p>\n<p lang=\"it-IT\" align=\"JUSTIFY\"><i>sono una studentessa italo-tedesca di Monaco e per la mia tesi ho costruito un'applicazione per analizzare i dialetti italiani alpini, cio\u00e8 si tratta di un lavoro sui dialetti italiani nelle regione italofone nelle Alpi. I temi trattati saranno anche tipici per le Alpi: Lavorazione del Latte, Alpeggio etc..<\/i><\/p>\n<p lang=\"it-IT\" align=\"JUSTIFY\"><i>Come funziona?<\/i><\/p>\n<p lang=\"it-IT\" align=\"JUSTIFY\"><i>18 domande, tipo: come dici 'il latte'? Ci sono anche delle fotografie, video etc., dunque ci si pu\u00f2 divertire anche un po' \ud83d\ude09<\/i><\/p>\n<p lang=\"it-IT\" align=\"JUSTIFY\"><i>Non durer\u00e0 pi\u00f9 che ca. 15 minuti. Quindi, se sei di una regione alpina italofona, se hai voglia di aiutarmi e di far parte della scienza linguistica, clicca direttamente qui! \ud83d\ude42<\/i><\/p>\n<p lang=\"it-IT\" align=\"JUSTIFY\"><i>Tutto si svolger\u00e0 in modo anonimo!<\/i><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span lang=\"it-IT\"><i>Il test e la tesi fanno parte del progetto linguistico VerbaAlpina, guidato da Prof. Dr. Thomas Krefeld e Dr. Stefan L\u00fccke, Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen. Per ulteriori informazioni clicca su <\/i><\/span><a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/\"><i>http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de<\/i><\/a><span lang=\"it-IT\"><i> !<\/i><\/span><\/p>\n<p lang=\"it-IT\" align=\"JUSTIFY\"><i>Grazie in anticipo per il vostro aiuto ed a presto! <\/i><\/p>\n<p lang=\"it-IT\" align=\"JUSTIFY\"><i>Giorgia<\/i><\/p>\n<\/blockquote>\n<p align=\"JUSTIFY\">Dieser Text soll auch auf weiteren \u00f6ffentlichen Netzwerken wie Twitter ver\u00f6ffentlicht werden.<br>\nDas Ziel \u00fcber die Suche durch Social Media sollte sein, dass so viele Menschen wie m\u00f6glich erreicht werden, z.B. \u2013 im Idealfall- durch selbstst\u00e4ndiges Teilen.<\/p>\n<h5>3.1.3 Institutionen<\/h5>\n<p align=\"JUSTIFY\">Eine andere M\u00f6glichkeit stellt das Suchen der User \u00fcber Institutionen dar, die entweder eine italienischsprachige Zielgruppe haben, im Alpenraum t\u00e4tig sind oder Interesse am Alpenraum haben. Dazu geh\u00f6ren das italienische Kulturinstitut in M\u00fcnchen, das italienische Konsulat, evtl. der bayerische Alpenverein, <i>Ass.Alpini di Monaco <\/i>oder auch Onlineportals wie <a href=\"http:\/\/www.comuni-italiani.it\/\"><i>www.comuni-ital<\/i><i>ani.<\/i><i>it<\/i><\/a>.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Der Vorteil des Kontakts mit \u00f6ffentlichen Institutionen besteht darin, dass sie oft eine gro\u00dfe <i>community<\/i> haben und \u00fcber Newsletter der Institutionen erreicht werden k\u00f6nnen. Au\u00dferdem kann man davon ausgehen, dass Einrichtungen wie Kulturinstitute selbst ein Interesse an Projekten wie VerbaAlpina haben, da hier Sprach-und Kulturgut Italiens im Vordergrund steht.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Des Weiteren habe ich durch die Recherche mit der Suchmaschine <i>Google<\/i> nach Molkereien, Almen (mit touristischem Hintergrund und auch Milch-und K\u00e4seproduktion) sowie Schauk\u00e4sereien im italienischsprachigen Erhebungsgebiet gesucht und alle Kontaktm\u00f6glichkeiten genutzt; d.h. Emailadressen kontaktiert sowie auf jeweiligen Facebookseiten den eben gezeigten Aufruf gepostet.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2689 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-fb-300x176.png\" alt=\"screen fb\" width=\"613\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-fb-300x176.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-fb-150x88.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-fb-768x451.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-fb.png 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-fb-624x366.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 613px) 100vw, 613px\"><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Abbildung 8<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Es folgt nun eine Auflistung aller kontaktieren Institutionen:<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Kulturinstitute:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><em>Istituto di cultura italiana di Monaco di Baviera<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><em>Istituto Ladino<\/em><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p align=\"JUSTIFY\">Molkereien:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><em>Caseificio dal Casarao<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><em>Latteria Livigno<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li><em>Caseificio Sociale di Vallecamonica<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p align=\"JUSTIFY\">Almen:<\/p>\n<ul>\n<li>Kreuzwiesenalm<\/li>\n<li>Samerhof (Meransen)<\/li>\n<li>Fallhof<\/li>\n<\/ul>\n<p>Unternehmen:<\/p>\n<ul>\n<li>La Macelleria Rigamonti (Produktion von K\u00e4se- und Salamispezialit\u00e4ten)<\/li>\n<li>Gutes aus S\u00fcdtirol (Versand von S\u00fcdtiroler Spezialit\u00e4ten)<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Resonanz und den Erfolg dieser Suchstrategien bleibt noch abzuwarten. Mit pers\u00f6nlichen Antworten ist kaum zu rechnen, allerdings wird sich in der Datenmenge und auch in der IP-Adresse der Nutzer zeigen, wie erfolgreiche diese Methoden waren und welche Gruppen erreicht wurden.<\/p>\n<h3>4. Realisierung des Pretests<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie schon erw\u00e4hnt, soll das eigentliche zuk\u00fcnftige Crowdsourcingprojekt von VerbaAlpina die sogenannten Datenl\u00fccken f\u00fcllen bzw. neuen\/modernen alpinen Wortschatz zu Tage f\u00f6rdern und online zug\u00e4nglich machen, um die Endprodukte des Projekts, die auf der VerbaAlpinaplattform sichtbar sein sollen, n\u00e4mlich einerseits die Verbreitung von Bezeichnungen und andererseits die Verbreitung von Bedeutungen, zu erm\u00f6glichen. In diesem Pretest sollen also vorab die Eventualit\u00e4ten, Probleme etc. abgekl\u00e4rt werden, um eben genannte Ziele zu erreichen. Ein Problem, das sich beispielsweise sofort stellt, ist der Fragetypus im Test. Die Fragestellung '<em>come dici<\/em>..?' kann variiert werden: mit Konzeptbeschreibung und Bild, nur Bild, Konzeptbeschreibung und Videomaterial etc.. Ebenso schwierig verhielt es sich zun\u00e4chst mit den Antwortm\u00f6glichkeiten, n\u00e4mlich Schrift sowie Aufnahme, und letztlich bleibt noch das Feedback der User abzuwarten. Au\u00dferdem wurden sogenannte Kompetenzfragen eingebaut, die sowohl die Kompetenz als auch die Aufmerksamkeit des Users testen und daher einer anderen Fragestruktur unterliegen. Das konkrete Ziel dieser Arbeit ist es, die effizienteste Methode des Crowdsourcings f\u00fcr die Gewinnung linguistischer Daten zu ermitteln. Daf\u00fcr erlag die Erstellung des Tests einem wohl\u00fcberlegten Kriterienkatalog, der folgend erkl\u00e4rt wird.<\/p>\n<h5>4.1 Kriterien f\u00fcr den geeigneten Test<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr den gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Nutzen des Pretests gilt es grundlegende Kriterien als Basis f\u00fcr alle folgenden zu ber\u00fccksichtigen: selbsterkl\u00e4rend formuliert, effizient durch richtige Fragstellung, was die Auswahl geeigneter Konzepte beinhaltet, passende Antwortm\u00f6glichkeiten sowie eine ansprechende Gestaltung f\u00fcr den User.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">4.1.1 Sprachliche Gestaltung<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr das erste Kriterium spielen mehrere Faktoren eine Rolle, die daher ausdifferenziert werden m\u00fcssen. F\u00fcr eine selbsterkl\u00e4rende Formulierung, die einfach und daher weder abstrakt noch wissenschaftlich sein darf, muss zus\u00e4tzlich noch der Platzmangel auf einem Smartphonebildschirm einkalkuliert werden. Das heisst, mit so wenig Worten wie m\u00f6glich, muss eine kurze Einf\u00fchrung zur Nutzung und ein klarer Arbeitsauftrag hervorgehen. Daher wurde f\u00fcr den Test viel mit selbsterkl\u00e4renden Symbolen und Ikonen, mit den jeweiligen Funktionen f\u00fcr die Symbole\/Ikonen und Bildern gearbeitet. An einem konkreten Beispiel demonstriert bedeutet das, dass der Start der App\/mobilen Website mit dem Klick auf das Startbild zu bet\u00e4tigen ist. Danach folgt eine kurze Einf\u00fchrung zur Nutzung des Tests. Dies bleibt der einzige Flie\u00dftext im ganzen Test. Die genaue aber nicht \u00fcbertriebene Formulierung ist an dieser Stelle sehr wichtig, um sicherzustellen, dass der Arbeitsauftrag verstanden wurde und ausgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2580 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-155x300.png\" alt=\"screen test\" width=\"206\" height=\"399\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-155x300.png 155w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-77x150.png 77w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test.png 264w\" sizes=\"auto, (max-width: 206px) 100vw, 206px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abbildung 9<\/p>\n<p>Zur Veranschaulichung des Auftrags folgt eine Beispielfolie, auf\u00a0 der einfach erkl\u00e4rt wird, wie der Auftrag auszuf\u00fchren ist, in dem die verwendeten Symbole erkl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2581 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-3-152x300.png\" alt=\"screen 3\" width=\"197\" height=\"389\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-3-152x300.png 152w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-3-76x150.png 76w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-3.png 254w\" sizes=\"auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px\"><\/p>\n<p>Abbildung 10<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie eben erw\u00e4hnt, sind die Symbole auf diesen Abbildungen gut zu erkennen und im Beispiel noch mit Text hinterlegt, der in den folgenden Folien nicht mehr zu sehen sein wird. Ist das Symbol einmal erkl\u00e4rt, kann so der Text im restlichen Test maximal gek\u00fcrzt werden. Weiterhin wurde entschieden, den User pers\u00f6nlich anzusprechen (2.Pers.<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"SgDOT\">Sg.<\/span>) und somit ein weniger wissenschaftliches, entspanntes und pers\u00f6nlicheres Umfeld zu schaffen. Die Formulierungsmethode, die hier demonstriert wurde, zieht sich nach dem gleichen Schema durch den ganzen Test. Die Syntax ist selbst in der Fragstellung auf das n\u00f6tigste reduziert und es tauchen weder Fachtermini noch Fremdw\u00f6rter auf, da diese\u00a0 \u2013 wenn sie nicht verstanden werden- zu gro\u00dfem Unbehagen des Users f\u00fchren k\u00f6nnten und somit schlimmstenfalls zum Abbruch des Tests. Das Ziel ist es, mit der treffenden Formulierung dem User zu vermitteln, dass er und sein Wissen \u2013 das ohnehin nur eine gewisse Anzahl von Menschen hat \u2013 von unserer Seite extrem gebraucht werden und nur der User VerbaAlpina helfen kann.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">4.1.2 Effizienz: Die Auswahl geeigneter Konzepte<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem die passende Formulierung gefunden wurde, muss die Effizienz des Tests gew\u00e4hrleistet werden, was durch das Abfragen der richtigen Konzepte sowie durch das Anbieten der passenden Antwortm\u00f6glichkeiten bzw. durch den Fragetypus geschehen soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach welchen Kriterien die ausgew\u00e4hlten Konzepte ihren Platz im Pretest gefunden haben und worin die Notwendigkeit besteht genau diese Konzepte abzufragen soll im folgenden Abschnitt erl\u00e4utert werden. Grundlegend f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis ist jedoch die Kenntnis der Konzeptstruktur, das hei\u00dft von der Anlegung bis hin zur Hierarchie in der Datenbank von VerbaAlpina. Zur Veranschaulichung dient daher Abbildung 10.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2637 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/konzeptbaum-300x195.png\" alt=\"konzeptbaum\" width=\"667\" height=\"433\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/konzeptbaum-300x195.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/konzeptbaum-150x97.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/konzeptbaum-768x498.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/konzeptbaum-624x405.png 624w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/konzeptbaum.png 934w\" sizes=\"auto, (max-width: 667px) 100vw, 667px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abbildung 10<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu sehen ist der sogenannte Konzeptbaum, der die hierarchische Struktur der Konzepte VerbaAlpinas abbildet. Des Weiteren ist somit sofort ersichtlich, wie spezifisch diverse Konzepte sind und sich daher sogenannte Unterkonzepte zu den jeweiligen Konzepten formieren. Bei der Betrachtung gewisser Konzepte, wie beispielsweise 'ALMSTALL, FR\u00dcHER OFFEN, MIT GANG IN DER MITTE UND LAGERPL\u00c4TZEN F\u00dcR K\u00dcHE RECHTS UND LINKS, JETZT GESCHLOSSEN' (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"AbbDOT\">Abb.<\/span> 10 Mitte) wird klar, dass eine wohl\u00fcberlegte Auswahl der abzufragenden Konzepte vorgenommen werden muss, da sich dieses beispielhafte Konzept (als eines von vielen) definitiv nicht abfragen l\u00e4sst \u2013 und das aus verschiedenen Gr\u00fcnden: Zum einen kann aus pragmatischer Sicht ein Konzept dieser L\u00e4nge nicht abgefragt werden, da auf der mobilen Version, die auf Smartphones oder Tablets genutzt werden soll, der Platz sehr eng bemessen ist. Weiterhin sind jene spezifischen Konzepte, nicht an allen Orten vorhanden, da sie z.T.\u00a0 nur an exakt einem Ort vorkommen und daher gemeindespezifisch sind. Es gilt also, jegliche Unterkonzepte auszusparen und sich am allgemeinsten Konzept zu orientieren, um fl\u00e4chenabdeckend abfragen zu k\u00f6nnen . Dies hie\u00dfe f\u00fcr das vorangegangene Beispiel, dass das hierarchisch ganz oben angesiedelte Konzept aus dem Konzeptbaum auszuw\u00e4hlen ist, in diesem Fall w\u00e4re das 'ALMSTALL'.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein \"Experiment\" mit einem dieser sogenannten Unterkonzepte findet allerdings doch Anwendung am Ende des Test: Abgefragt wurde das Unterkonzept 'ALMSTALL, OFFEN, AUF 4 PF\u00c4HLEN GEST\u00dcTZT'. Es wird sich also in der Analyse des Pretests zeigen, wie viele Daten und welche bei dieser Frage erhoben werden k\u00f6nnen. Zu ber\u00fccksichtigen ist dabei, dass nicht gepr\u00fcft werden kann, ob dieses Konzept in allen Gemeinden existiert und ob ein dialektaler Beleg, der sich vom Hauptkonzept 'ALMSTALL' abhebt, gebr\u00e4uchlich ist oder nicht. Ausgangspunkt f\u00fcr dieses Experiment ist <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-admin\/admin.php?page=transkription\">die Karte des AIS zum Stimulus 'Almstall'<\/a>. Auf dieser Karte zeigte sich eine enorme Menge an sehr spezifischen Unterkonzepten bzgl. Almst\u00e4llen in verschiedensten Varianten. Daher ist es interessant zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob sich eine solche Datenmenge an spezifischen Unterkonzepten auch mittels Crowdsourcing erheben l\u00e4sst, ob diese Belege aus Erhebungszeiten des AIS noch aktuell sind und wenn dies der Fall ist, welche Art von Informanten diesen Wortschatz noch kennt.<\/p>\n<p><strong>4.1.3 Der Fragetypus<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie schon angedeutet gibt es semantisch zwei unterschiedlich konzipierte Fragetypen. Einerseits, und mehrheitlich wurde dieser Fragetyp genutzt, gibt es sprachlich orientierte Fragen, die nur darauf abzielen, die dialektale Bezeichnung f\u00fcr ein Konzept zu erfragen. Diese kann eingetippt und eingesprochen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2588 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-2-151x300.png\" alt=\"screen test 2\" width=\"232\" height=\"461\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-2-151x300.png 151w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-2-75x150.png 75w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-2.png 253w\" sizes=\"auto, (max-width: 232px) 100vw, 232px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abbildung 11<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Andererseits wurden die sogenannten Kompetenzfragen eingebaut, die bei der Analyse feststellen sollen, wie kompetent der User, der diesen Test durchlaufen hat, wirklich ist und wie aufmerksam er war. F\u00fcr diese Fragen werden zwei bis drei Antworten zum anklicken angeboten. In diesem Fall gibt es entweder eine richtige oder eine falsche Antwort bzw. k\u00f6nnten Abstufungen in der Kompetenz festgestellt werden. Anhand der folgenden Bildschirmaufnahme des Pretests kann dies veranschaulicht werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2587 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/unbenannt-154x300.png\" alt=\"Unbenannt\" width=\"206\" height=\"401\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/unbenannt-154x300.png 154w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/unbenannt-77x150.png 77w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/unbenannt.png 258w\" sizes=\"auto, (max-width: 206px) 100vw, 206px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abbildung 12<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem Bild ist das Konzept \u2013 bei diesem Fragetypus nat\u00fcrlich ohne Konzeptbeschreibung \u2013 des Prozesses 'HERAUSHEBEN DES K\u00c4SES AUS DEM K\u00c4SEKESSEL MIT K\u00c4SETUCH' zu sehen, was der Antwortm\u00f6glichkeit 1 entspricht. Markiert der User also Antwortm\u00f6glichkeit 2 ist er weniger kompetent, als die User, die die richtige Antwort markiert haben. Somit hat man w\u00e4hrend der Analyse Vergleichsmaterial: zu untersuchen w\u00e4re z.B. inwiefern sich die Antworten der User \u2013 am besten aus dem gleichen Dorf bzw. aus der gleichen Gemeinde \u2013 die den Kompetenztest 'bestanden' haben zu denen unterscheiden, die die Kompetenzfragen nicht korrekt beantwortet haben. Zus\u00e4tzlich sollen durch die Fragen, die auf die Aufmerksamkeit abzielen, also die z.B. durch genaues Hinsehen richtig zu beantworten werden k\u00f6nnen, weitere Abstufungen sichtbar sein bzw. weitere Vergleiche m\u00f6glich machen. Durch das analysieren der Antworten k\u00f6nnen nun also dialektale Kompetenz, Aufmerksamkeit und Sachkompetenz bzgl. Almwesen getestet werden. Somit wird also sprachlicher\u00a0 und au\u00dfersprachlicher Input. Spielt man dieses Szenario durch, k\u00f6nnte sich folgendes ereignen: zwei User aus der gleichen Gemeinde geben verschiedene Antworten bei den sprachlichen Fragen. Im zweiten Teil des Tests wird Kompetenz und Aufmerksamkeit abgefragt. Durch ein unterschiedliches 'Kompetenzniveau' k\u00f6nnten z.B. unterschiedliche Antworten erkl\u00e4rt werden. Weiterhin ist es VerbaAlpina so m\u00f6glich, festzustellen welche Art von User am besten erreicht wurde. Und letztlich kann VerbaAlpina, bei Einverst\u00e4ndnis des Users, mit allen Probanden, aber vor allem mit den Experten, in Kontakt bleiben. Daher scheint mir die eben skizzierte Konzeption des Pretests als die effizienteste f\u00fcr diesen Rahmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Letztlich gilt es dies noch in einen ansprechenden Kontext f\u00fcr den Probanden und Nichtlinguisten einzugliedern. Daher muss der Punkt des Unterhaltungswerts durchdacht werden.<\/p>\n<h5>4.1.3 Unterhaltungswert und ansprechende Gestaltung: Medialer Einsatz<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Bereich gilt es \u2013 wie bereits angedeutet \u2013 mit Vorsicht zu bearbeiten. Durch die Formulierung (so wenig Text wie m\u00f6glich und der Einsatz verschiedener Medien) hat der Test bereits eine nutzerfreundliche Position eingenommen. Ferner darf aber eine ansprechende Gestaltung und ein gewisses Quantum an Unterhaltung meiner Ansicht nach nicht fehlen, da der User sich sonst langweilen k\u00f6nnte und im schlimmsten Fall den Test abbricht oder ihn gar nicht erst startet. Es ist daher notwendig dem User etwas f\u00fcr seine aktive und ordentliche Teilnahme \u2013 also f\u00fcr seinen Beitrag zur Wissenschaft \u2013 zu bieten, um ihn zun\u00e4chst zur Teilnahme zu motivieren, daraufhin f\u00fcr das Crowdsourcing von VerbaAlpina zu gewinnen und ein Schneeballsystem (z.B. \u00fcber Mundpropaganda) in Gang zu bringen, um laufenden Zuwachs und stetigen Informationsfluss zu bewirken.\u00a0 Da es sich aber bei dem Pretest f\u00fcr VerbaAlpina weder um ein Spiel noch um ein Quiz handelt, liegt die Schwierigkeit im Balanceakt zwischen Seri\u00f6sit\u00e4t und <em>Entertainment<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um dieses gewisses Quantum an Unterhaltung f\u00fcr den User zu erzeugen, stehen verschiedene Mittel f\u00fcr eine ansprechende Gestaltung zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<h5><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus pragmatischer Sicht sind unterst\u00fctzende Fotos und Videos zu den Fragestellungen, die auf die dialektale Kompetenz abzielen, nicht notwendig, im Gegenteil: das Einf\u00fcgen von Medien verringert den schon begrenzten Platz, der auf einer Seite zur Verf\u00fcgung steht. Da bei besagten Dialektfragen immer eine Konzeptbeschreibung zur Verf\u00fcgung steht, handelt es sich beim medialen Einsatz f\u00fcr die sprachlichen Fragen um ein reines Mittel zur Erstellung eines attraktiven Designs. Andererseits kann somit sichergestellt werden, dass das Konzept richtig verstanden wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2607 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test1-150x300.png\" alt=\"screen test1\" width=\"216\" height=\"432\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test1-150x300.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test1-75x150.png 75w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test1.png 314w\" sizes=\"auto, (max-width: 216px) 100vw, 216px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abbildung 13<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Verwendung von Videomaterial handelt es sich auch um unterst\u00fctzenden medialen Einsatz, allerdings haben die eingef\u00fcgten Videos auch einen konzeptionellen Hintergrund, der im Punkt 4.2.1 erkl\u00e4rt wird. Generell auf den medialen Einsatz bezogen, l\u00e4sst sich sagen, dass bewegte Bilder im Vergleich zu Standbildern, meist anschaulicher sind und zudem ein zus\u00e4tzliches Medium darstellen; der Wechsel zwischen Fotos und Videos stellt also meiner Meinung nach, einen gr\u00f6\u00dferen Unterhaltungswert da, als die homogene und konsequente Verwendung desselben Mediums.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2611 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-wordpress-149x300.png\" alt=\"screen wordpress\" width=\"222\" height=\"446\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-wordpress-149x300.png 149w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-wordpress-75x150.png 75w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-wordpress.png 310w\" sizes=\"auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abbildung 13<\/p>\n<div style=\"width: 625px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-2465-1\" width=\"625\" height=\"352\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/buttern.mp4?_=1\"><a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/buttern.mp4\">http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/buttern.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<p>Video 1<\/p>\n<p>Die \"Belohnung\" des Informanten f\u00fcr die Teilnahme am Crowdsourcing k\u00f6nnte diverse Gestalten annhemen. Denkbar w\u00e4re die Vergabe eines Expertenstatus, der die Nutzung verschiedener <em>Tools<\/em> auf der VerbaAlpinalattform f\u00fcr den Informanten m\u00f6glich macht, z.B. die Nutzung des Trasnkriptionstools. Dies wird allerdings erst in der Crowdsourcingsphase VerbaAlpinas statfinden, nachdem der Pretest ausgewertet wurde.<\/p>\n<h5>4.2 Stand des Pretests: Funktionalit\u00e4t und Aufbau<\/h5>\n<p>4.2.1 Funktionalit\u00e4t und Aufbau der App\/mobilen Website<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die <a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/app-pretest\/app.php?lang=I\">mobile Website<\/a> ist seit dem 30.05.2016 online zug\u00e4nglich und wurde an alle bereits genannten Kontake und Institutionen verschickt. Die Funktionalit\u00e4t ist momentan auf schriftliche Eingabe der Belege beschr\u00e4nkt, da die Eingabe von Sound bisher von mobilen Browsern kaum unterst\u00fctzt wird. Allerdings wird bereits daran gearbeitet und diese Funktion sollte im Crowdsourcing von VerbaAlpina angeboten werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es folgt nun die Beschreibung und Erl\u00e4uterung der Struktur und des Aufbaus der App\/mobilen Website. Dies l\u00e4sst sich am anschaulichsten durch die Verwendung durch Screenshots und den jeweiligen Erkl\u00e4rungen dazu, demonstrieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den bisher gezeigten Screenshots handelte es sich um die 'Rohversion' der mobilen Website, w\u00e4hrend das nun gezeigte Bild den Screenshot der Website, die nun online ist, zeigt. Bevor der Test startet, wird allerdings die Nutzungserkl\u00e4rung angezeigt, die unbedingt akzeptiert werden muss und besagt, dass die Daten, die aus der App\/mobilen Website hervorgehen, gespeichert, verarbeitet und publiziert werden d\u00fcrfen. Weiterhin muss der zuk\u00fcnftige User ausdr\u00fccklich in die Speicherung der personenbezogenen Daten sowie des Standorts zum Zeitpunkt der Dateneingabe und des Zeitpunkts der Dateneingabe einwilligen. Nachdem die Nutzungserkl\u00e4rung akzeptiert wurde, \u00f6ffnet sich die Startseite.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2700\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-16-169x300.png\" alt=\"Screenshot_2016-06-01-17-52-16\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-16-169x300.png 169w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-16-84x150.png 84w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-16.png 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abbildung 14<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Klick auf die Seite startet der Test indem die Erkl\u00e4rung des Arbeitsauftrages folgt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2701\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-29-169x300.png\" alt=\"Screenshot_2016-06-01-17-52-29\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-29-169x300.png 169w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-29-84x150.png 84w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-29.png 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abbildung 15<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Nutzer kann sich nun entscheiden, ob er sich ein Beispiel anzeigen l\u00e4sst oder gleich mit der ersten Frage starten m\u00f6chte. Das Beispiel zeigt das Konzept mit Bild <em>Butter<\/em>. Um zu veranschaulichen, wie der Auftrag auszuf\u00fchren ist, wird der Beleg, den ich bespielhaft aus dem Ort Olivone ausgew\u00e4hlt habe \u2013 <em>ul buter <\/em>- graphisch automatisch eingetippt. Das Beispiel kann so oft wie gew\u00fcnscht wiederholt werden. Klickt man auf dem Pfeil nach rechts, startet die erste Frage, die sich an den User richtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2703\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-57-169x300.png\" alt=\"Screenshot_2016-06-01-17-52-57\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-57-169x300.png 169w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-57-84x150.png 84w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-57.png 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abbildung 16<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ersten 10 Fragen sind genau nach diesen Typus aufgebaut und fragen nur die dialektale Kompetenz ab. Nach der zehnten Frage folgt eine Art semantischer Umbruch, wobei dem User freisteht weiter zu machen oder abzubrechen. Zudem werden auf dieser Seite die soziodemographischen Daten abgefragt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2704\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-53-15-169x300.png\" alt=\"Screenshot_2016-06-01-17-53-15\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-53-15-169x300.png 169w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-53-15-84x150.png 84w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-53-15.png 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abbildung 17<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Entscheidet sich der User daf\u00fcr, weiterzumachen, folgen 8 weitere Fragen, die sowohl aus Dialektfragen, Kompetenzfragen und Fragen, die auf die Aufmerksamkeit abzielen,\u00a0 bestehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beispielsweise stellt die Frage 12 eine Frage dar, die auf die Aufmerksamkeit abzielt. Gezeigt wird das Bild einer Stute, ohne Konzeptbeschreibung. Vermutlich wird der Gro\u00dfteil der Nutzer ihren dialektalen Beleg f\u00fcr das Konzept 'Pferd' eingeben. Findet sich jedoch \u2013 trotz gegenteiliger Erwartung \u2013 jemand, der den Beleg f\u00fcr 'Stute' eingibt, kann man daraus schliessen, dass es sich um einen sehr aufmerksamen Informanten handelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">4.2.2 Umgang mit Audio und\/oder Video und\/oder Bildmaterial<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von der Konzeptbeschreibung abgesehen, wird dem User durch das demonstrieren einer T\u00e4tigkeit automatisch klar, dass es sich bei dem gesuchten Wort um ein Verb handeln muss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zudem muss bedacht werden, dass der Arbeitsauftrag unklar werden k\u00f6nnte, wenn man T\u00e4tigkeiten\/Prozesse mit Fotos abbildet (dies k\u00f6nnte bedeuten, dass der User durch die uneindeutige Formulierung des Arbeitsauftrags nicht das gesuchte Verb angibt und somit der Beleg unbrauchbar bzw. nicht mehr vergleichbar wird). Um also Homogenit\u00e4t zu sichern \u2013 und somit vergleichbare Antworten \u2013 wird durch die verbale Konzeptbeschreibung und dem zus\u00e4tzlichen Video, die besagte T\u00e4tigkeit bzw. der Prozess abgebildet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/app-pretest\/app.php?lang=I\">Beispiel<\/a>: Abbildung 17<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2715 alignnone\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-video-300x159.png\" alt=\"screen test video\" width=\"733\" height=\"388\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-video-300x159.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-video-150x79.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-video-768x406.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-video-1024x542.png 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-video-624x330.png 624w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-video.png 1575w\" sizes=\"auto, (max-width: 733px) 100vw, 733px\"><\/p>\n<p>4.2.3 Das Abfragen eines weiteren Dialekts und Feedback<\/p>\n<p>Da VerbaAlpina vom gesamten Wissen des Nutzers profitieren m\u00f6chte, gibt es nach dem erstmaligen Durchlaufen, die M\u00f6glichkeit den Test mit Belegen eines weiteren Dialekts beliebig oft zu wiederholen. Die Idee dahinter ist die folgende: Auch wenn der Nutzer urspr\u00fcnglich aus einer Gemeinde kommt, kann es trotzdem sein, dass er \u00fcber Kenntnisse der Nachbargemeinde oder eines anderen Ortes im Erhebungsgebiet verf\u00fcgt (z.B. durch Arbeits-oder Kindheitsaufenthalte, Kontakte etc.).<\/p>\n<p>Abbildung 18<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2717 alignnone\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-300x94.png\" alt=\"screen dialekt\" width=\"839\" height=\"263\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-300x94.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-150x47.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-768x241.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-1024x321.png 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-624x196.png 624w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt.png 1538w\" sizes=\"auto, (max-width: 839px) 100vw, 839px\"><\/p>\n<p>Klickt man also auf \"<em>S\u00ec<\/em>\" startet der Test von neuem.<\/p>\n<p>Abbildung 19<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2718 alignnone\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-2-300x125.png\" alt=\"screen dialekt 2\" width=\"577\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-2-300x125.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-2-150x62.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-2-768x320.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-2-1024x426.png 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-2-624x260.png 624w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-2.png 1784w\" sizes=\"auto, (max-width: 577px) 100vw, 577px\"><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>5. Ausblick: Analyse des Pretest<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur Auswertung aller Daten, die durch die mobile Website erhoben wurden und noch erhoben werden, kommt es im Rahmen der Bachelorarbeit nicht mehr. Die geplanten Parameter die zur Untersuchung der Daten nach einigen Wochen Laufzeit dienen sollen, stehen allerdings schon fest. Vorausgesetzt ist aber die Notwendigkeit der Analyse nach diesen Kriterien. Das bedeutet, zeigt sich diese nicht bei der ersten Betrachtung der Daten, werden jene Kriterien nicht zur Analyse angewandt und durch andere, sinnvollere ersetzt. Daher ist bei der folgenden Auflistung der Parameter immer zu beachten, dass diese auf meinen Erwartungen f\u00fcr m\u00f6gliche Ergebnisse beruhen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">5.1 Geplante Parameter zur Auswertung<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">5.1.1 Kongruenz schriftlichter und m\u00fcndlicher Daten<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Pretest\u00a0 wird zwei unterschiedliche Funktionen bieten, n\u00e4mlich die M\u00f6glichkeit den Beleg zu schreiben als auch einzusprechen. Allerdings wird diese Soundfunktion von den mobilen Browsern noch kaum unterst\u00fctzt, weswegen diese Funktion zwar m\u00f6glich sei wird, allerdings erst zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt, da sich diese Umsetzung schwieriger darstellt, als zu n\u00e4chst abzusehen war. Sobald diese Funktion realisiert wird, k\u00f6nnte man folglich die Kongruenz bzw. Inkongruenz der schriftlichen und m\u00fcndlichen Daten untersuchen. Genauer gesagt, k\u00f6nnte man die perzeptive Wahrnehmung der Sprechers untersuchen, d.h. wie der Sprecher seinen Beleg verschriftlicht. Da im besten Fall die Belege in schriftlicher und m\u00fcndlicher Form vorliegen werden, lie\u00dfe sich anhand dessen die gew\u00e4hlte Orthographie analysieren und diese mit der der anderen Usern der gleichen Gemeinde vergleichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Des Weiteren k\u00f6nnte festgestellt werden, wie die Nutzer der App\/mobilen Website die unterschiedlichen Funktionen annehmen. Es w\u00e4re denkbar, dass sich Pr\u00e4ferenzen herausbilden, welche der beiden M\u00f6glichkeit \u2013 Verschriftung oder Aufnahme \u2013 attraktiver ist oder sie beide gleich stark genutzt werden. Dies suggeriert nat\u00fcrlich, dass es eventuell auch keine Daten zu untersuchen geben wird, im Falle dass die Nutzer einer dieser Art der Erhebung ablehnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">5.1.2 Auswertung der soziodemographischen Fragen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Annahme, dass die User die soziodemographischen Fragen beantworten (Alter und Geschlecht), k\u00f6nnte sich in der Analyse ein soziodemographisches Bild abzeichnen, das das Durchschnittsalter der Informanten zeigt, sowie wie viele Frauen und M\u00e4nner erreicht wurden.\u00a0 Weiterhin kann man diesbez\u00fcglich die Kompetenzen unter Ber\u00fccksichtigung des Alters und des Geschlechts analysieren.<\/p>\n<p>5.1.2.1 M\u00e4nnersprache <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vsDOT\">vs.<\/span> Frauensprache<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Parameter wird nur dann in der Praxis Anwendung finden, wenn sich das von mir erwartete Ergebnis best\u00e4tigt. Da traditioneller Weise der Senn \u2013 also der Experte f\u00fcr Milch- und K\u00e4severarbeitung bzw. Almwesen und somit der wertvollste Informant f\u00fcr VerbaAlpina \u2013 ein Mann ist, erwarte ich Unterschiede in der Sachkompetenz zwischen M\u00e4nnern und Frauen, speziell im h\u00f6heren Alter. Vorstellbar w\u00e4re, dass der m\u00e4nnliche Senn bei der Produktion und in Bereichen der k\u00f6rperlich anstrengenden Arbeit \u00fcber gr\u00f6\u00dfere Sachkompetenz verf\u00fcgen k\u00f6nnte als die Frauen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Erwartungshaltung ergibt sich abgesehen von der Tradition auch durch den Umgang mit Karten aus Sprachatlanten wie z.B. die des <a href=\"https:\/\/www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de\/?p=21333\">AIS<\/a>. Auf diesen finden sich h\u00e4ufig Anmerkungen des Explorators wenn sich die Frau des Senns oder ein weibliches Mitglied des Personals auf der Alm zu einem Stimulus \u00e4u\u00dfert. Daher ist die Interpretation zul\u00e4ssig, dass der Explorator die Notwendigkeit gesehen hat, den Beleg als den eines weiblichen Informanten zu kennzeichnen, in der Annahme, dass es geschlechtsspezifische Unterschiede geben kann. Daher erhoffe ich mir, diese Annahme durch den Pretest widerlegen oder best\u00e4tigen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">5.1.2.2 Durchschnittsalter der Informanten und eventuelle Auswirkungen auf die Sachkompetenz<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stets in der Annahme, dass die User bereit sind, ihre soziodemographischen Daten Preis zu geben, wird sich in der Auswertung der Daten ein Durchschnittsalter ergeben. Dies ist ein interessanter Punkt, da \u2013 wie schon in Teil zur Personenrecherche erl\u00e4utert \u2013 es\u00a0 bzgl. des Alters eine gewisse Schwierigkeit innerhalb der Zielgruppe zu bew\u00e4ltigen gibt. Der Senn ist tendenziell ein \u00e4lterer Mensch, w\u00e4hrend die Menschen, die ge\u00fcbt im Umgang mit den neuen Medien und Crowdsourcing sind, Teil einer j\u00fcngeren Generation sind. Daher kann auch hier die Ausgangshaltung widerlegt werden, wenn sich kompetente User im jungen Alter oder weniger kompetente User \u2013 sowohl in Bezug auf den Dialekt als auch auf die Sachkompetenz \u2013 eines h\u00f6heren Alters finden. Ferner m\u00f6chte ich untersuchen, ob mit absteigendem Alter die Sach- und Dialektkompetenz abnimmt oder ob diese an den Nachwuchs weitervermittelt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">5.1.3 Feedback<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie bereits gezeigt, besteht nach den ersten 10 Fragen die M\u00f6glichkeit f\u00fcr den Nutzer ein Feedback zu vermitteln. Dies impliziert jedoch, dass der User den Test nach diesen 10 Fragen beendet und sich sein Feedback nur auf die erste H\u00e4lfte des Pretests bezieht. Entscheidet sich der User allerdings den gesamten Test durch zuarbeiten, so wird ihm die M\u00f6glichkeit des Feedbacks erst zum nach Abschluss angeboten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In beiden F\u00e4llen geschieht die Vermittlung des Feedbacks \u00fcber zwei Instanzen. Es gibt zun\u00e4chst einen Fragebogen, in dem pauschal die wichtigsten Fragen gestellt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2783 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/feedback-300x268.png\" alt=\"feedback\" width=\"445\" height=\"398\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/feedback-300x268.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/feedback-150x134.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/feedback-768x686.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/feedback-1024x914.png 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/feedback-624x557.png 624w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/feedback.png 1034w\" sizes=\"auto, (max-width: 445px) 100vw, 445px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abbildung 20<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Nutzen w\u00fcrde VerbaAlpina aber aus einem pers\u00f6nlichen Feedback ziehen. Dies ist m\u00f6glich in dem der Nutzer auf \"<em>inviare Feedback personale<\/em>\" klickt. Es \u00f6ffnet sich ein Fenster, indem der User alles vermitteln kann, was er m\u00f6chte. Dies wird direkt in einer Email an mich geschickt.\u00a0 Besonders aus dieser M\u00f6glichkeit erhofft sich VerbaAlpina die bestm\u00f6glichste Gestaltung der App\/mobilen Website wie auch die Ver\u00e4nderung oder Anpassung\u00a0 bzgl. Design, sprachlicher Gestaltung, Wahl der Konzepte, Einsatz von Medien etc. zu finden, um den effizientesten Weg der Datenbeschaffung f\u00fcr die Crowdsourcingphase von VerbaAlpina zu finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">5.2 Analyse am Beispiel von Colle Santa Lucia<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bisher haben sich durch die Erhebungsmethode der mobilen Website 10 Informanten aus dem Ort Colle Santa Lucia gefunden, die den Pretest bearbeitet haben. Es folgt nun eine Beispielanalyse nach den eben genannten Kriterien f\u00fcr diese <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"sogDOT\">sog.<\/span> Minicrowd aus dem gleichen Ort. Wie angenommen best\u00e4tigt sich die Annahme heterogener Daten, wie auf folgender Tabelle zu sehen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2789 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-auswertung-csl-300x125.png\" alt=\"screen auswertung csl\" width=\"817\" height=\"340\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-auswertung-csl-300x125.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-auswertung-csl-150x63.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-auswertung-csl-768x320.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-auswertung-csl-1024x427.png 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-auswertung-csl-624x260.png 624w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-auswertung-csl.png 1791w\" sizes=\"auto, (max-width: 817px) 100vw, 817px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tabelle 1<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie durch die farbliche Markierung sofort ersichtlich ist, hat sich die Annahme der heterogenen Antworten best\u00e4tigt. Die Wahl der Farben ergibt sich aus der folgenden \u00dcberlegung. Die gr\u00fcn markierten Belege entsprechen durch ihre H\u00e4ufigkeit dem Ausgangstyp. Je mehr sich die weiteren Belege also vom Ausgangstyp unterscheiden desto dunkler wird die Farbe (orange, braun). Da es sich bei den Fragen 9 und 10 um die Kompetenzfragen handelt, sind die korrekten Antworten dunkelgr\u00fcn und die falschen Antworten rot markiert. Man erkennt also schnell, dass sich die User bei der Benennung der Konzepte 1-5 relativ einig waren, w\u00e4hrend sich danach Unterschiede auftun. Au\u00dferdem l\u00e4sst sich gut ablesen, dass die Informanten aus Colle Santa Lucia die Kompetenzfrage 10, in der es nur eine richtige Antwort gab, einheitlich bestanden haben. Bei der Kompetenzfrage 9 standen 3 unterschiedliche Antworten zur Auswahl, wobei <em>maggengo<\/em> die exakte Antwort gewesen w\u00e4re, <em>alpeggio<\/em> zwar richtig ist, aber das einzelnde Geb\u00e4ude und nicht die Stufe auf der Alm bezeichnet und <em>cascina<\/em> diesbez\u00fcglich nicht korrekt w\u00e4re. 5 der 10 Befragten haben ihr Alter und Geschlecht angegeben. Aus diesen Daten ergibt sich folgendes Profil des \"Durchschnittsinformanten\" aus Colle Santa Lucia, der durch diesen Pretest erreicht wurde:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Weiblich<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">35,8 Jahre alt<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Verf\u00fcgt sowohl \u00fcber Dialekt- als auch Sachkompetenz<\/li>\n<\/ul>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>6. Fazit<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Sinne VerbaAlpinas und besonders im Hinblick auf die Zielsetzung \u2013 n\u00e4mlich die Verbreitung von Bezeichnungen und Bedeutungen \u2013 gibt es verschiedene m\u00f6gliche Szenarien f\u00fcr den Umgang mit den neu erhobenen Daten. Eine M\u00f6glichkeit stellt die kartographische Darstellung der dialektalen Daten dar, wie sie in der Dialektographie bzw. Dialektometrie \u00fcblich ist. Da das Probandennetz wahrscheinlich sehr d\u00fcnn sein wird, bietet sich der Umgang mit <a href=\"http:\/\/www.informatik.uni-leipzig.de\/bsv\/homepage\/sites\/default\/files\/AG-Vorlesung-4_0.pdf\">Voronoi-Diagrammen<\/a> bzw. mit <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Voronoi-Diagramm\">Thiessen-Polygonen<\/a> an, besonders dann, wenn sich nach der Analyse einheitliche, also homogene Daten innerhalb eines Ortes zeigen. Im Polygonverfahren gilt als Grundannahme, \"dass die \u00c4hnlichkeit des unbekannten Wertes eines Punktes in der Fl\u00e4che zum bekannten Messwert mit der Entfernung von diesem abnimmt, die Daten also umso un\u00e4hnlicher sind, je weiter sie auseinander liegen (https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Voronoi-Diagramm\/06.06.2016).\"<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2779\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/1464958912_voronoi3-768x738-300x288.jpg\" alt=\"1464958912_Voronoi3-768x738\" width=\"300\" height=\"288\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/1464958912_voronoi3-768x738-300x288.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/1464958912_voronoi3-768x738-150x144.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/1464958912_voronoi3-768x738.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/1464958912_voronoi3-768x738-624x600.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0Abbildung 21 (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> https:\/\/www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de\/?p=29484)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das hei\u00dft, man k\u00f6nnte die dialektale \u00c4hnlichkeit bzw. Un\u00e4hnlichkeit f\u00fcr die verschiedenen Regionen im Erhebungsgebiet farblich markieren und somit auf den ersten Blick die Zusammenh\u00e4nge erkennen. Aus diesem Prozedere heraus, w\u00e4re die Erstellung eigener VerbaAlpina-Karten m\u00f6glich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weiterhin lie\u00dfen sich durch den Vergleich der heterogenen Daten (gemeindeunabh\u00e4ngig) diverse Ph\u00e4nomene feststellen, beispielsweise das der Italianisierung bestimmter W\u00f6rter im Dialekt. Vergleicht man die erhobenen Belege f\u00fcr ital. <em>ricotta<\/em> aus diversen Gemeinden, erkennt man, dass bis auf den Beleg eines Informanten immer ein dialektaler Beleg verwendet wurde, der sich nicht auf die morphologische Wurzel <em>ricotta<\/em> zur\u00fcckf\u00fchren l\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bassa Friulana (Palmanova-Udine): <em>le scu\u00e8te<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Colle Santa Lucia und Cortina d'Ampezzo: <em>puina<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ovaro: <em>la scueta<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Badia: <em>ciote<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bamboo: <strong><em>rigutta<\/em><\/strong> (!)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch die Verwendung von Crowdsourcing und speziell mit dieser Art der Erhebung, lassen sich also viele Prozesse wie Dynamik im Ort, Unterschiede in Sach- und Dialektkompetenz, neuer Alpenwortschatz und semantische Verschiebungen feststellen und analysieren. Weiterhin besteht der Vorteil im Gebrauch einer App\/mobilen Seite darin, dass ein Automatismus erstellt werden kann, der die gew\u00e4hlten Konzepte ersetzen bzw. \"fortlaufen\" lassen kann, sodass eine st\u00e4ndige Aktualisierung der mobilen Website m\u00f6glich ist. Somit ergibt sich daraus eine Anlaufstelle f\u00fcr den motivierten Informanten seinen Beitrag zur Wissenschaft zu leisten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese diversen M\u00f6glichkeiten des Datenumgangs lassen sich gut im Kontext einer sogenannten digitalen <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-admin\/post.php?post=2436&amp;action=edit\">Forschungsumgebung<\/a> einbetten, in der sich k\u00fcnftig ein \"virtuelles Forschungslabor\" befinden soll. Daf\u00fcr k\u00f6nnte man alle interessierten Informanten, die bereits durch das Crowdsourcing \"rekrutiert\" wurden, einladen durch die angebotenen Funktionen dieses Labors wie kartographische Darstellungen, Typisierungsstufen und Transkriptionsprogramme ihre eigenen Ergebnisse vorzustellen, Ergebnisse anderer Nutzer oder die VerbaAlpinas zu validieren oder auch zur Weiterentwicklung dieser Forschungsumgebung beizutragen (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-admin\/post.php?post=2436&amp;action=edit\">Krefeld, Thomas: Eine webbasierte, raumorientierte Forschungsumgebung<\/a>).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>7. Bibliographie<\/h3>\n<ul>\n<li>Anhaiu, Doan\/ Ramakrishnan, Raghu\/ Halevy, Alon Y. (2011): \"<a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/crowdsourcing-review-artciles.pdf\">Crowdsourcings systems on the world wide web<\/a>\". In: <em>Communications of the ACM.\u00a0<\/em>Vol. 54, Nr.4<\/li>\n<li>Kunzmann, Markus\/Oberholzer, Susanne (2015):<em> Projektvorstellung: VerbaAlpina<\/em>. W\u00fcrzburg<\/li>\n<li>Krefeld, Thomas (2013): <a href=\"http:\/\/www.pms.ifi.lmu.de\/crowdsourcing\/slides\/krefeld.pdf\"><em>Morgenr\u00f6te eines Paradigmenwechsels \u2013 im linguistischen Umgang\u00a0 mit einer sprachlichen Variation<\/em><\/a>. M\u00fcnchen<\/li>\n<li>Krefeld, Thomas (2016)<a href=\"https:\/\/www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de\/?p=29484\">:<em> ALD II:<\/em> <em>ein ethnographisch uninteressierter Regionalatlas<\/em><\/a>. M\u00fcnchen<\/li>\n<li>Krefeld, Thomas (2016):<a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-admin\/post.php?post=2436&amp;action=edit\"><em> Eine webbasierte, raumorientierte Forschungsumgebung<\/em><\/a>. M\u00fcnchen<\/li>\n<li>Mutter, Christina (2015):<em> Flyer_light<\/em>. M\u00fcnchen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Internetquellen:<\/p>\n<ul>\n<li>http:\/\/www.grimme-institut.de\/imblickpunkt\/pdf\/IB-Crowdsourcing.pdf<\/li>\n<li>http:\/\/www.gruenderszene.de\/lexikon\/begriffe\/crowdsourcing<\/li>\n<li>https:\/\/www.zooniverse.org\/<\/li>\n<li>http:\/\/www.zora.uzh.ch\/105442\/<\/li>\n<li>https:\/\/pma.gwi.uni-muenchen.de\/sql.php?server=7&amp;db=va_xxx&amp;table=gemeinden_ak&amp;pos=0&amp;token=b771d79d949574aff662d3e0cbbf198d<\/li>\n<li>https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-admin\/admin.php?page=konzeptbaum<\/li>\n<li>https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Voronoi-Diagramm<\/li>\n<\/ul>\n<hr><h3>Bibliographie<\/h3><ul><li><b> Dialektologentreffen_W\u00fcrzburg<\/b> = Eintrag nicht gefunden<\/li><li><b> Grimme Institut<\/b> = Eintrag nicht gefunden<\/li><li><b> Review Artciles<\/b> = Eintrag nicht gefunden<\/li><li><b>Mutter 2016<\/b> = Mutter, Christina: Flyer-Light<\/li><\/ul><div id=\"dialektologentreffen_w\u00fcrzburg\" style=\"display: none;\">Eintrag nicht gefunden<\/div><div id=\"grimmeinstitut\" style=\"display: none;\">Eintrag nicht gefunden<\/div><div id=\"reviewartciles\" style=\"display: none;\">Eintrag nicht gefunden<\/div><div id=\"mutter2016\" style=\"display: none;\">Mutter, Christina: Flyer-Light<\/div><div id=\"ABR_vsDOT\" style=\"display: none;\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"latDOT\">lat.<\/span> versus (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"deuDOT\">deu.<\/span> im Gegensatz zu)<div id=\"ABR_latDOT\" style=\"display: none;\">Latein (ISO 639-3)<\/div><div id=\"ABR_deuDOT\" style=\"display: none;\">Deutsch (ISO 639-3)<\/div><\/div><div id=\"ABR_VglDOT\" style=\"display: none;\">Vergleiche<\/div><div id=\"ABR_sogDOT\" style=\"display: none;\">sogenannt<\/div><div id=\"ABR_mDOT\" style=\"display: none;\">Maskulinum<\/div><div id=\"ABR_vglDOT\" style=\"display: none;\">vergleiche<\/div><div id=\"ABR_oDOT\u00c4DOT\" style=\"display: none;\">oder \u00c4hnliche\/s<\/div><div id=\"ABR_sDOT\" style=\"display: none;\">siehe<\/div><div id=\"ABR_AbbDOT\" style=\"display: none;\">Abbildung<\/div><div id=\"ABR_VA\" style=\"display: none;\">VerbaAlpina<\/div><div id=\"ABR_SgDOT\" style=\"display: none;\">Singular<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Gliederung \u00dcber das Projekt VerbaAlpina Das Konzept Crowdsourcing \u00a0 2.1 Was ist Crowdsourcing? \u00a0 2.2 Bereits angewandte Crowdsourcingsysteme \u00a0 2.3 Crowdsourcing und Linguistik \u00a0 2.4 Grenzen und M\u00f6glichkeiten im Umgang mit Crowdsourcing &nbsp; 3. Methodik und Vorgehensweise: Konzeption der Personenrecherche f\u00fcr die Crowd 3.1 Suchstrategien: Potenzielle User in Colle Santa Lucia und Brescia 3.2 [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":2518,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[32,18],"btdb_keywords":[],"coauthors":[],"class_list":["post-2465","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-abschlussarbeit","category-va_beitrag"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2465","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2465"}],"version-history":[{"count":174,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2465\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24014,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2465\/revisions\/24014"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2518"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2465"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2465"},{"taxonomy":"btdb_keywords","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fbtdb_keywords&post=2465"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcoauthors&post=2465"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}