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			{"id":2827,"date":"2016-06-12T15:21:03","date_gmt":"2016-06-12T13:21:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?p=2827"},"modified":"2016-08-23T12:35:48","modified_gmt":"2016-08-23T10:35:48","slug":"4-realisierung-des-pretests","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?p=2827","title":{"rendered":"4. Realisierung des Pretests"},"content":{"rendered":"<h3>4. Realisierung des Pretests<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify\">Wie schon erw\u00e4hnt, soll das eigentliche zuk\u00fcnftige Crowdsourcingprojekt von VerbaAlpina die sogenannten Datenl\u00fccken f\u00fcllen bzw. neuen\/modernen alpinen Wortschatz zu Tage f\u00f6rdern und online zug\u00e4nglich machen, um die Endprodukte des Projekts, die auf der VerbaAlpinaplattform sichtbar sein sollen, n\u00e4mlich einerseits die Verbreitung von Bezeichnungen und andererseits die Verbreitung von Bedeutungen, zu erm\u00f6glichen. In diesem Pretest sollen also vorab die Eventualit\u00e4ten, Probleme etc. abgekl\u00e4rt werden, um eben genannte Ziele zu erreichen. Ein Problem, das sich beispielsweise sofort stellt, ist der Fragetypus im Test. Die Fragestellung '<em>come dici<\/em>..?' kann variiert werden: mit Konzeptbeschreibung und Bild, nur Bild, Konzeptbeschreibung und Videomaterial etc.. Ebenso schwierig verhielt es sich zun\u00e4chst mit den Antwortmodalit\u00e4ten, n\u00e4mlich Schrift sowie Audioaufnahme, und letztlich bleibt noch das Feedback der User abzuwarten. Au\u00dferdem wurden sogenannte Kompetenzfragen eingebaut, die sowohl die Kompetenz als auch die Aufmerksamkeit des Users testen und daher einer anderen Fragestruktur unterliegen. Das konkrete Ziel dieser Arbeit ist es, die effizienteste Methode des Crowdsourcings f\u00fcr die Gewinnung linguistischer Daten zu ermitteln. Daf\u00fcr erlag die Erstellung des Tests einem wohl\u00fcberlegten Kriterienkatalog, der folgend erkl\u00e4rt wird.<\/p>\n<h5>4.1 Kriterien f\u00fcr den geeigneten Test<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify\">F\u00fcr den gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Nutzen des Pretests gilt es grundlegende Kriterien als Basis f\u00fcr alle folgenden zu ber\u00fccksichtigen:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify\">selbsterkl\u00e4rende Formulierung<\/li>\n<li style=\"text-align: justify\">Effizienz durch richtige Fragestellung, was die Auswahl geeigneter Konzepte und <del><\/del>passende Antwortm\u00f6glichkeiten beinhaltet<del><\/del><\/li>\n<li style=\"text-align: justify\">ansprechende Gestaltung f\u00fcr den User.<\/li>\n<\/ul>\n<h5 style=\"text-align: justify\">4.1.1 Sprachliche Gestaltung<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify\">F\u00fcr das erste Kriterium spielen mehrere Faktoren eine Rolle, die daher ausdifferenziert werden m\u00fcssen. F\u00fcr eine selbsterkl\u00e4rende Formulierung, die einfach und daher weder abstrakt noch wissenschaftlich sein darf, muss zus\u00e4tzlich noch der Platzmangel auf einem Smartphonebildschirm einkalkuliert werden. Das heisst, mit so wenig Worten wie m\u00f6glich, muss eine kurze Einf\u00fchrung zur Nutzung und ein klarer Arbeitsauftrag hervorgehen. Daher wurde f\u00fcr den Test viel mit selbsterkl\u00e4renden Symbolen und Ikonen (Pfeile, <em>Offbutton<\/em>, Stift, Mikrofon etc.) mit den jeweiligen Funktionen f\u00fcr die Symbole, Ikonen und Bildern gearbeitet. An einem konkreten Beispiel demonstriert bedeutet das, dass der Start der App\/mobilen Website mit dem Klick auf das Startbild zu bet\u00e4tigen ist. Danach folgt eine kurze Einf\u00fchrung zur Nutzung des Tests. Dies bleibt der einzige Flie\u00dftext im ganzen Test. Die genaue aber nicht \u00fcbertriebene Formulierung ist an dieser Stelle sehr wichtig, um sicherzustellen, dass der Arbeitsauftrag verstanden wurde, zur Teilnahme motiviert und ausgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2580 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-155x300.png\" alt=\"screen test\" width=\"206\" height=\"399\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-155x300.png 155w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-77x150.png 77w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test.png 264w\" sizes=\"auto, (max-width: 206px) 100vw, 206px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Abbildung 9<\/p>\n<p>Zur Veranschaulichung des Auftrags folgt eine Beispielfolie, auf\u00a0 der einfach erkl\u00e4rt wird, wie der Auftrag auszuf\u00fchren ist, in dem die verwendeten Symbole erkl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2581 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-3-152x300.png\" alt=\"screen 3\" width=\"197\" height=\"389\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-3-152x300.png 152w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-3-76x150.png 76w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-3.png 254w\" sizes=\"auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px\"><\/p>\n<p>Abbildung 10<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wie eben erw\u00e4hnt, sind die Symbole auf diesen Abbildungen gut zu erkennen und im Beispiel noch mit Text hinterlegt, der in den folgenden Folien nicht mehr zu sehen sein wird. Ist das Symbol einmal erkl\u00e4rt, kann so der Text im restlichen Test maximal gek\u00fcrzt werden. Weiterhin wurde entschieden, den User pers\u00f6nlich anzusprechen (2.Pers.<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"SgDOT\">Sg.<\/span>) und somit ein weniger wissenschaftliches, entspanntes und pers\u00f6nlicheres Umfeld zu schaffen. Die Formulierungsmethode, die hier demonstriert wurde, zieht sich nach dem gleichen Schema durch den ganzen Test. Die Syntax ist selbst in der Fragstellung auf das n\u00f6tigste reduziert und es tauchen weder Fachtermini noch Fremdw\u00f6rter auf, da diese\u00a0 \u2013 wenn sie nicht verstanden werden- zu gro\u00dfem Unbehagen des Users f\u00fchren k\u00f6nnten und somit schlimmstenfalls zum Abbruch des Tests. Das Ziel ist es, mit der treffenden Formulierung dem User zu vermitteln, dass er und sein Wissen \u2013 das ohnehin nur eine gewisse Anzahl von Menschen hat \u2013 von der Wissenschaft gebraucht und gesch\u00e4tzt wird und nur der User VerbaAlpina helfen kann.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify\">4.1.2 Effizienz: Die Auswahl geeigneter Konzepte<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify\">Nachdem die passende Formulierung gefunden wurde, muss die Effizienz des Tests gew\u00e4hrleistet werden, das durch das Abfragen der richtigen Konzepte sowie durch das Anbieten der passenden Antwortm\u00f6glichkeiten bzw. durch den Fragetypus geschehen soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nach welchen Kriterien die ausgew\u00e4hlten Konzepte ihren Platz im Pretest gefunden haben und worin die Notwendigkeit besteht genau diese Konzepte abzufragen soll im folgenden Abschnitt erl\u00e4utert werden. Grundlegend f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis ist jedoch die Kenntnis der Konzeptstruktur, das hei\u00dft von der Anlegung bis hin zur Hierarchie in der Datenbank von VerbaAlpina. Zur Veranschaulichung dient daher Abbildung 10.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2637 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/konzeptbaum-300x195.png\" alt=\"konzeptbaum\" width=\"667\" height=\"433\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/konzeptbaum-300x195.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/konzeptbaum-150x97.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/konzeptbaum-768x498.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/konzeptbaum-624x405.png 624w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/konzeptbaum.png 934w\" sizes=\"auto, (max-width: 667px) 100vw, 667px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Abbildung 10 (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-admin\/admin.php?page=konzeptbaum\">VerbaAlpina\/Konzeptbaum\/Geb\u00e4ude<\/a>)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Zu sehen ist der sogenannte Konzeptbaum, der die hierarchische Struktur der Konzepte VerbaAlpinas abbildet. Es ist somit sofort ersichtlich, wie spezifisch diverse Konzepte sind und sich daher sogenannte Unterkonzepte zu den jeweiligen Konzepten formieren. Bei der Betrachtung gewisser Konzepte, wie beispielsweise 'ALMSTALL, FR\u00dcHER OFFEN, MIT GANG IN DER MITTE UND LAGERPL\u00c4TZEN F\u00dcR K\u00dcHE RECHTS UND LINKS, JETZT GESCHLOSSEN' (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"AbbDOT\">Abb.<\/span> 10 Mitte) wird klar, dass eine wohl\u00fcberlegte Auswahl der abzufragenden Konzepte vorgenommen werden muss, da sich dieses beispielhafte Konzept (als eines von vielen) definitiv nicht abfragen l\u00e4sst \u2013 und das aus verschiedenen Gr\u00fcnden: Zum einen kann aus pragmatischer Sicht ein Konzept dieser L\u00e4nge nicht abgefragt werden, da auf der mobilen Version, die auf Smartphones oder Tablets genutzt werden soll, der Platz sehr eng bemessen ist. Weiterhin sind jene spezifischen Konzepte, nicht an allen Orten vorhanden, da sie z.T.\u00a0 nur an exakt einem Ort vorkommen und daher gemeindespezifisch sind. Es gilt also, jegliche Unterkonzepte auszusparen und sich am allgemeinsten Konzept zu orientieren, um fl\u00e4chenabdeckend abfragen zu k\u00f6nnen . Dies hie\u00dfe f\u00fcr das vorangegangene Beispiel, dass das hierarchisch ganz oben angesiedelte Konzept aus dem Konzeptbaum auszuw\u00e4hlen ist, in diesem Fall w\u00e4re das 'ALMSTALL'.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Insgesamt wurden in diesem Pretest also allgemein bekannte und verst\u00e4ndliche Konzepte abgefragt, die sowohl traditionellen Alpenwortschatz abdecken (z.B. Sennh\u00fctte, Almstall, Kuhherde etc.) als auch neuen Wortschatz, z.B. f\u00fcr Milchzentrifuge.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ein \"Experiment\" mit einem dieser sogenannten Unterkonzepte findet allerdings doch Anwendung am Ende des Test: Abgefragt wurde das Unterkonzept 'ALMSTALL, OFFEN, AUF 4 PF\u00c4HLEN GEST\u00dcTZT'. Es wird sich also in der Analyse des Pretests zeigen, wie viele Daten und welche bei dieser Frage erhoben werden k\u00f6nnen. Zu ber\u00fccksichtigen ist dabei, dass nicht gepr\u00fcft werden kann, ob dieses Konzept in allen Gemeinden existiert und ob ein dialektaler Beleg, der sich vom Hauptkonzept 'ALMSTALL' abhebt, gebr\u00e4uchlich ist oder nicht. Ausgangspunkt f\u00fcr dieses Experiment ist <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-admin\/admin.php?page=transkription\">die Karte des AIS zum Stimulus 'Almstall'<\/a>. Auf dieser Karte zeigte sich eine enorme Menge an sehr spezifischen Unterkonzepten bzgl. Almst\u00e4llen in verschiedensten Varianten. Daher ist es interessant zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob sich eine solche Datenmenge an spezifischen Unterkonzepten auch mittels Crowdsourcing erheben l\u00e4sst, ob diese Belege aus Erhebungszeiten des AIS noch aktuell sind und wenn dies der Fall ist, welche Art von Informanten diesen Wortschatz noch kennt.<\/p>\n<h5><strong>4.1.3 Der Fragetypus<\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify\">Wie schon angedeutet gibt es semantisch zwei unterschiedlich konzipierte Fragetypen. Einerseits, und mehrheitlich wurde dieser Fragetyp genutzt, gibt es sprachlich orientierte Fragen, die nur darauf abzielen, die dialektale Bezeichnung f\u00fcr ein Konzept zu ermitteln.\u00a0 Diese soll eingetippt und eingesprochen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2588 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-2-151x300.png\" alt=\"screen test 2\" width=\"232\" height=\"461\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-2-151x300.png 151w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-2-75x150.png 75w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-2.png 253w\" sizes=\"auto, (max-width: 232px) 100vw, 232px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Abbildung 11<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Andererseits wurden sogenannte<del><\/del> Kompetenzfragen eingebaut, die bei der Analyse feststellen sollen, wie kompetent der User, der diesen Test durchlaufen hat, wirklich ist und wie aufmerksam er war. F\u00fcr diese Fragen werden zwei bis drei Antworten zum anklicken angeboten. In diesem Fall gibt es entweder eine richtige oder eine falsche Antwort bzw. k\u00f6nnten Abstufungen in der Kompetenz festgestellt werden. Anhand der folgenden Bildschirmaufnahme des Pretests wird dies veranschaulicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2587 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/unbenannt-154x300.png\" alt=\"Unbenannt\" width=\"206\" height=\"401\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/unbenannt-154x300.png 154w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/unbenannt-77x150.png 77w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/unbenannt.png 258w\" sizes=\"auto, (max-width: 206px) 100vw, 206px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Abbildung 12<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Auf dem Bild ist das Konzept \u2013 bei diesem Fragetypus nat\u00fcrlich ohne Konzeptbeschreibung \u2013 des Prozesses 'HERAUSHEBEN DES K\u00c4SES AUS DEM K\u00c4SEKESSEL MIT K\u00c4SETUCH' zu sehen, was der Antwortm\u00f6glichkeit 1 entspricht. Markiert der User also Antwortm\u00f6glichkeit 2, ist er weniger kompetent, als die User, die die richtige Antwort markiert haben. Somit hat man w\u00e4hrend der Analyse Vergleichsmaterial: zu untersuchen w\u00e4re z.B. inwiefern sich die Antworten der User \u2013 am besten aus dem gleichen Dorf bzw. aus der gleichen Gemeinde \u2013 die den Kompetenztest bestanden haben zu denen unterscheiden, die die Kompetenzfragen nicht korrekt beantwortet haben. Zus\u00e4tzlich sollen durch die Fragen, die auf die Aufmerksamkeit abzielen, also die z.B. durch genaues Hinsehen richtig zu beantworten werden k\u00f6nnen, weitere Abstufungen sichtbar sein bzw. weitere Vergleiche m\u00f6glich machen. Durch das A<del>a<\/del>nalysieren der Antworten k\u00f6nnen nun dialektale Kompetenz, Aufmerksamkeit und Sachkompetenz bzgl. Almwesen getestet werden und somit auch sprachlicher\u00a0 und au\u00dfersprachlicher Input. Spielt man dieses Szenario durch, k\u00f6nnte sich folgendes ereignen: zwei User aus der gleichen Gemeinde geben verschiedene Antworten bei den sprachlichen Fragen. Im zweiten Teil des Tests wird Kompetenz und Aufmerksamkeit abgefragt. Durch ein unterschiedliches 'Kompetenzniveau' k\u00f6nnten z.B. unterschiedliche Antworten erkl\u00e4rt werden. Weiterhin ist es VerbaAlpina so m\u00f6glich, festzustellen welche Art von User erreicht wurde. Und letztlich kann VerbaAlpina, bei Einverst\u00e4ndnis des Users, mit allen Probanden, aber vor allem mit den \"Experten\", in Kontakt bleiben. Daher scheint mir die eben skizzierte Konzeption des Pretests als die effizienteste f\u00fcr diesen Rahmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Letztlich gilt es dies noch in einen ansprechenden Kontext f\u00fcr den Probanden und Nichtlinguisten einzugliedern. Daher muss der Punkt des Unterhaltungswerts durchdacht werden.<\/p>\n<h5>4.1.4 Unterhaltungswert und ansprechende Gestaltung: Medialer Einsatz<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify\">Diesen Bereich gilt es \u2013 wie bereits angedeutet \u2013 mit Vorsicht zu bearbeiten. Durch die Formulierung (so wenig Text wie m\u00f6glich und der Einsatz verschiedener Medien) hat der Test bereits eine nutzerfreundliche Position eingenommen. Ferner darf aber eine ansprechende Gestaltung und ein gewisses Quantum an Unterhaltung nicht fehlen, da der User sich sonst langweilen k\u00f6nnte und im schlimmsten Fall den Test abbricht oder ihn gar nicht erst startet. Es ist daher notwendig dem User etwas f\u00fcr seine aktive und ordentliche Teilnahme \u2013 also f\u00fcr seinen Beitrag zur Wissenschaft \u2013 zu bieten, um ihn zun\u00e4chst zur Teilnahme zu motivieren, daraufhin f\u00fcr das Crowdsourcing von VerbaAlpina zu gewinnen und ein Schneeballsystem (z.B. \u00fcber Mundpropaganda) in Gang zu bringen, um laufenden Zuwachs und stetigen Informationsfluss zu bewirken.\u00a0 Da es sich aber bei dem Pretest f\u00fcr VerbaAlpina weder um ein Spiel noch um ein Quiz handelt, liegt die Schwierigkeit im Balanceakt zwischen Seri\u00f6sit\u00e4t und Unterhaltung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Um dieses gewisses Quantum an Unterhaltung f\u00fcr den User zu erzeugen, stehen verschiedene Mittel f\u00fcr eine ansprechende Gestaltung zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus pragmatischer Sicht sind unterst\u00fctzende Fotos und Videos zu den Fragestellungen, die auf die dialektale Kompetenz abzielen, nicht notwendig, im Gegenteil: das Einf\u00fcgen von Medien verringert den schon begrenzten Platz, der auf einer Seite zur Verf\u00fcgung steht. Da bei besagten Dialektfragen immer eine Konzeptbeschreibung zur Verf\u00fcgung steht, handelt es sich beim medialen Einsatz f\u00fcr die sprachlichen Fragen um ein reines Mittel zur Erstellung eines attraktiven Designs. Andererseits kann somit sichergestellt werden, dass das Konzept richtig verstanden wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2607 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test1-150x300.png\" alt=\"screen test1\" width=\"216\" height=\"432\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test1-150x300.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test1-75x150.png 75w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test1.png 314w\" sizes=\"auto, (max-width: 216px) 100vw, 216px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Abbildung 13<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Bei der Verwendung von Videomaterial handelt es sich auch um unterst\u00fctzenden medialen Einsatz, allerdings haben die eingef\u00fcgten Videos auch einen konzeptionellen Hintergrund, der im Punkt 4.2.1 erkl\u00e4rt wird. Generell auf den medialen Einsatz bezogen, l\u00e4sst sich sagen, dass bewegte Bilder im Vergleich zu Standbildern, meist anschaulicher sind und zudem ein zus\u00e4tzliches Medium darstellen; der Wechsel zwischen Fotos und Videos kann einen gr\u00f6\u00dferen Unterhaltungswert darstellen, als die homogene und konsequente Verwendung desselben Mediums.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2611 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-wordpress-149x300.png\" alt=\"screen wordpress\" width=\"222\" height=\"446\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-wordpress-149x300.png 149w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-wordpress-75x150.png 75w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-wordpress.png 310w\" sizes=\"auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px\"><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Abbildung 13<\/p>\n<div style=\"width: 625px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-2827-1\" width=\"625\" height=\"352\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/buttern-1.mp4?_=1\"><a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/buttern-1.mp4\">http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/buttern-1.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<p>Video 1<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die \"Belohnung\" des Informanten f\u00fcr die Teilnahme am Crowdsourcing k\u00f6nnte diverse Gestalten annehmen. Denkbar w\u00e4re die Vergabe eines Expertenstatus, der die Nutzung verschiedener <em>Tools<\/em> auf der VerbaAlpinalattform f\u00fcr den Informanten m\u00f6glich macht, z.B. die Nutzung des Transkriptionstools. Dies wird allerdings erst in der Crowdsourcingsphase VerbaAlpinas stattfinden, nachdem der Pretest ausgewertet wurde.<\/p>\n<p><strong>4.2 Stand des Pretests: Funktionalit\u00e4t und Aufbau<\/strong><\/p>\n<p><strong>4.2.1 Funktionalit\u00e4t und Aufbau der App\/mobilen Website<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die <a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/app-pretest\/app.php?lang=I\">mobile Website<\/a> ist seit dem 30.05.2016 online zug\u00e4nglich und wurde an alle bereits genannten Kontakte und Institutionen verschickt. Die Funktionalit\u00e4t ist momentan auf schriftliche Eingabe von<del><\/del> Belegen beschr\u00e4nkt, da die Aufnahme von Sound bisher von mobilen Browsern kaum unterst\u00fctzt wird. Allerdings wird bereits daran gearbeitet und diese Funktion sollte im Crowdsourcing von VerbaAlpina angeboten werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es folgt nun die Beschreibung und Erl\u00e4uterung der Struktur und des Aufbaus der App\/mobilen Website. Dies l\u00e4sst sich am anschaulichsten durch die Verwendung durch Screenshots und den jeweiligen Erkl\u00e4rungen dazu, demonstrieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Bei den bisher gezeigten Bildschirmaufnahmen handelte es sich um die 'Rohversion' der mobilen Website, w\u00e4hrend das nun gezeigte Bild den Screenshot der Website, die nun online ist, zeigt. Bevor der Test startet, wird allerdings die Nutzungserkl\u00e4rung angezeigt, die unbedingt akzeptiert werden muss und besagt, dass die Daten, die aus der App\/mobilen Website hervorgehen, gespeichert, verarbeitet und publiziert werden d\u00fcrfen. Weiterhin muss der zuk\u00fcnftige User ausdr\u00fccklich in die Speicherung der personenbezogenen Daten sowie des Standorts zum Zeitpunkt der Dateneingabe und des Zeitpunkts der Dateneingabe einwilligen. Nachdem die Nutzungserkl\u00e4rung akzeptiert wurde, \u00f6ffnet sich die Startseite.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2700\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-16-169x300.png\" alt=\"Screenshot_2016-06-01-17-52-16\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-16-169x300.png 169w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-16-84x150.png 84w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-16.png 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Abbildung 14<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Bei Klick auf die Seite startet der Test indem die Erkl\u00e4rung des Arbeitsauftrages folgt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2701\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-29-169x300.png\" alt=\"Screenshot_2016-06-01-17-52-29\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-29-169x300.png 169w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-29-84x150.png 84w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-29.png 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Abbildung 15<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der Nutzer kann sich nun entscheiden, ob er sich ein Beispiel anzeigen l\u00e4sst oder gleich mit der ersten Frage starten m\u00f6chte. Das Beispiel zeigt das Konzept mit Bild <em>Butter<\/em>. Um zu veranschaulichen, wie der Auftrag auszuf\u00fchren ist, wird der Beleg, den ich be<strong>i<\/strong>spielhaft aus dem Ort Olivone ausgew\u00e4hlt habe \u2013 <em>ul buter <\/em>- graphisch automatisch eingetippt. Das Beispiel kann so oft wie gew\u00fcnscht wiederholt werden. Klickt man auf dem Pfeil nach rechts, startet die erste Frage, die sich an den User richtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2703\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-57-169x300.png\" alt=\"Screenshot_2016-06-01-17-52-57\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-57-169x300.png 169w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-57-84x150.png 84w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-52-57.png 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Abbildung 15<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die ersten 10 Fragen sind genau nach diesem Typus aufgebaut und fragen nur die dialektale Kompetenz ab. Nach der zehnten Frage folgt eine Art semantischer Umbruch, wobei dem User freisteht weiter zu machen oder abzubrechen. Zudem werden auf dieser Seite die soziodemographischen Daten abgefragt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2704\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-53-15-169x300.png\" alt=\"Screenshot_2016-06-01-17-53-15\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-53-15-169x300.png 169w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-53-15-84x150.png 84w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screenshot_2016-06-01-17-53-15.png 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Abbildung 16<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Entscheidet sich der User daf\u00fcr, weiterzumachen, folgen 8 weitere Fragen, die sowohl aus Dialektfragen, Kompetenzfragen und Fragen, die auf die Aufmerksamkeit abzielen,\u00a0 bestehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Beispielsweise stellt die Frage 12 eine Frage dar, die auf die Aufmerksamkeit abzielt. Gezeigt wird das Bild einer Stute, ohne Konzeptbeschreibung. Vermutlich wird der Gro\u00dfteil der Nutzer ihren dialektalen Beleg f\u00fcr das Konzept 'Pferd' eingeben. Findet sich jedoch \u2013 trotz gegenteiliger Erwartung \u2013 jemand, der den Beleg f\u00fcr 'Stute' eingibt, kann man daraus schliessen, dass es sich um einen sehr aufmerksamen Informanten handelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Durch den Gebrauch von Videomaterial wird dem User (von der Konzeptbeschreibung abgesehen) durch das demonstrieren einer T\u00e4tigkeit automatisch klar, dass es sich bei dem gesuchten Wort um ein Verb handeln muss. Zudem muss bedacht werden, dass der Arbeitsauftrag missverstanden werden k\u00f6nnte, wenn man T\u00e4tigkeiten oder Prozesse mit Fotos abbildet. Dies k\u00f6nnte bedeuten, dass der User durch die uneindeutige Formulierung des Arbeitsauftrags nicht das gesuchte Verb angibt und somit der Beleg unbrauchbar bzw. nicht mehr vergleichbar wird. Um also Homogenit\u00e4t zu sichern \u2013 und somit vergleichbare Antworten \u2013 wird durch die verbale Konzeptbeschreibung und dem zus\u00e4tzlichen Video, die besagte T\u00e4tigkeit bzw. der Prozess abgebildet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/app-pretest\/app.php?lang=I\">Beispiel<\/a>: Abbildung 17<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2715 alignnone\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-video-300x159.png\" alt=\"screen test video\" width=\"733\" height=\"388\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-video-300x159.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-video-150x79.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-video-768x406.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-video-1024x542.png 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-video-624x330.png 624w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-test-video.png 1575w\" sizes=\"auto, (max-width: 733px) 100vw, 733px\"><\/p>\n<p><strong>4.2.2 Das Abfragen eines weiteren Dialekts und Feedback<\/strong><\/p>\n<p>Da VerbaAlpina vom gesamten Wissen des Nutzers profitieren m\u00f6chte, gibt es nach dem erstmaligen Durchlaufen, die M\u00f6glichkeit den Test mit Belegen eines weiteren Dialekts beliebig oft zu wiederholen. Die Idee dahinter ist die folgende: Auch wenn der Nutzer urspr\u00fcnglich aus einer Gemeinde kommt, kann es trotzdem sein, dass er \u00fcber Kenntnisse\u00a0 eines Dialetks der Nachbargemeinde oder eines anderen Ortes im Erhebungsgebiet verf\u00fcgt (z.B. durch Arbeits-oder Kindheitsaufenthalte, Kontakte etc.).<\/p>\n<p>Abbildung 18<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2717 alignnone\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-300x94.png\" alt=\"screen dialekt\" width=\"839\" height=\"263\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-300x94.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-150x47.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-768x241.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-1024x321.png 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-624x196.png 624w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt.png 1538w\" sizes=\"auto, (max-width: 839px) 100vw, 839px\"><\/p>\n<p>Klickt man also auf \"<em>S\u00ec<\/em>\" startet der Test von neuem.<\/p>\n<p>Abbildung 19<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2718 alignnone\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-2-300x125.png\" alt=\"screen dialekt 2\" width=\"577\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-2-300x125.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-2-150x62.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-2-768x320.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-2-1024x426.png 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-2-624x260.png 624w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/screen-dialekt-2.png 1784w\" sizes=\"auto, (max-width: 577px) 100vw, 577px\"><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><div id=\"ABR_SgDOT\" style=\"display: none;\">Singular<\/div><div id=\"ABR_vglDOT\" style=\"display: none;\">vergleiche<\/div><div id=\"ABR_AbbDOT\" style=\"display: none;\">Abbildung<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>4. Realisierung des Pretests Wie schon erw\u00e4hnt, soll das eigentliche zuk\u00fcnftige Crowdsourcingprojekt von VerbaAlpina die sogenannten Datenl\u00fccken f\u00fcllen bzw. neuen\/modernen alpinen Wortschatz zu Tage f\u00f6rdern und online zug\u00e4nglich machen, um die Endprodukte des Projekts, die auf der VerbaAlpinaplattform sichtbar sein sollen, n\u00e4mlich einerseits die Verbreitung von Bezeichnungen und andererseits die Verbreitung von Bedeutungen, zu erm\u00f6glichen. 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