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			{"id":3963,"date":"2016-11-18T11:38:07","date_gmt":"2016-11-18T09:38:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?p=3963"},"modified":"2022-12-13T16:14:17","modified_gmt":"2022-12-13T15:14:17","slug":"verbaalpina-eine-webbasierte-geolinguistische-forschungsumgebung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?p=3963","title":{"rendered":"VerbaAlpina \u2013 eine webbasierte geolinguistische Forschungsumgebung"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: center;\">Gastvortrag am Fachbereich Romanistik der Universit\u00e4t Salzburg, 24.11.16<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3967 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/qr_code_beitrag_3963-300x300.png\" alt=\"qr_code_beitrag_3963\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/qr_code_beitrag_3963-300x300.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/qr_code_beitrag_3963-150x150.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/qr_code_beitrag_3963.png 370w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\"><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>\u00dcbersicht<\/h3>\n<p>Zur Konzeption<\/p>\n<p>Funktionsbereich (1): \u00a0<span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"color: #000080;\">Dokumentation<\/span>\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Funktionsbereich (2): \u00a0<span style=\"color: #000080;\">Kooperation<\/span><\/p>\n<p>Funktionsbereich (3):\u00a0<span style=\"color: #000080;\">Publikation<\/span><\/p>\n<p>Funktionsbereich (4): Datenerhebung durch <span style=\"color: #000080;\">Crowdsourcing<\/span><\/p>\n<p>Funktionsbereich (5): virtuelles\u00a0<span style=\"color: #000080;\">Forschungslabor<\/span><\/p>\n<hr>\n<h1>Zur Konzeption<\/h1>\n<h4>Die Raumorientierung<\/h4>\n<p>VerbaAlpina (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span>) dokumentiert die dialektale Variation innerhalb eines ethnographisch (und weder sprachlich noch national) definierten Raums, und genau in diesem Sinne ist die Konzeption durchaus\u00a0<a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;tag=5#71\" target=\"_BLANK\">ethnolinguistisch<\/a>; aus rein pragmatischen Gr\u00fcnden wird das <a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;letter=U#untersuchungsgebiet\">Untersuchungsgebiet<\/a> mit dem Geltungsbereich der so genannten <a href=\"http:\/\/www.alpconv.org\/\">Alpenkonvention<\/a> gleichgesetzt.<\/p>\n<p>Im Vordergrund steht das Lexikon, und der <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;tag=1#44\" target=\"_BLANK\">onomasiologische Rahmen<\/a> f\u00fcr die Selektion des projektrelevanten Ausschnitts wird durch kulturelle Techniken und Lebensformen abgesteckt, die sich unter den jeweils spezifischen, auch kulturunabh\u00e4ngigen Umweltbedingungen konventionalisiert haben. Dergleichen R\u00e4ume, die durch die Alpen in prototypischer Weise repr\u00e4sentiert werden, konnten die sprachwissenschaftlichen Forschungstraditionen nicht angemessen erfassen, da sich die Teildisziplinen, die sich systematisch mit der Konstitution von R\u00e4umen besch\u00e4ftigen \u2013 also die Sprachgeographie, bzw. Dialektologie oder auch Geolinguistik -, beinahe ausnahmslos an vorgegebenen politischen und\/oder (einzel)sprachlichen Grenzen orientieren. Der r\u00e4umliche Zuschnitt zentraler und in mancher Hinsicht bis heute ma\u00dfgeblicher Unternehmungen ist zwar nachzuvollziehen (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> etwa den <span class=\"bibl\" data-bibl=\"ais\">AIS<\/span> und das <span class=\"bibl\" data-bibl=\"few\">FEW<\/span>) \u2013 zustimmen mag man jedoch oft nicht. Gerade die besonders faszinierenden mehrsprachigen Kulturr\u00e4ume, also z.B. die Pyren\u00e4en, Korsika und Sardinien im Verbund oder aber das Gebiet zwischen der montenegrinisch-albanischen Adriak\u00fcste und der Donau, fallen daher durch das Raster der etablierten, durch nationalphilologische Voreinstellungen gesteuerten Forschung. Der ambitioniert geplante <em><a href=\"http:\/\/www.cini.it\/collezioni\/i-fondi-et\/lettere\/atlante-linguistico-mediterraneo\">Atlante linguistico mediterraneo<\/a> <\/em>h\u00e4tte ein richtungweisendes Gro\u00dfprojekt werden k\u00f6nnen; er ist jedoch \u00fcber Ans\u00e4tze niemals hinausgekommen.<br>\nVerbaAlpina zielt auf den <a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=133&amp;tk=7\" target=\"_BLANK\">Alpenraum<\/a>; das Projekt will aber weder Sprach- noch Dialektgrenzen herausarbeiten (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> <span class=\"bibl\" data-bibl=\"auer2004\">Auer 2004<\/span>) und keineswegs das Mosaik gegeneinander abgegrenzter Variet\u00e4ten (Dialekte) abbilden. Vielmehr wird eine <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=I#32\">Interlinguale Geolinguistik<\/a> entwickelt, die untersucht, inwieweit spezifische Varianten, n\u00e4mlich die f\u00fcr den alpinen Kulturraum charakteristischen Bezeichnungstypen, gerade den Dialekten gemeinsam sind und sie wom\u00f6glich \u00fcber die Grenzen der Sprachfamilien hinaus verbinden. Die relative \u00c4nlichkeit der lokalen Dialekte ergibt sich induktiv aus den Daten selbst. Die einzige vorgegebene Gliederung des Alpenraums, die der Kartographie von vornherein unterlegt wird, betrifft die aktuellen Grenzen zwischen den drei gro\u00dfen Sprachfamilien (<a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=133\" target=\"_BLANK\">Germanisch, Romanisch, Slawisch<\/a>).<\/p>\n<h5>Perspektive<\/h5>\n<p>Die Verteilung der Varianten in diesen dialektalen Gro\u00dfr\u00e4umen impliziert vielf\u00e4ltige, mehr oder weniger weit zur\u00fcckliegende Kontaktbeziehungen; daher kann die \u00fcbergreifende Perspektive des Projekts nur eine historische sein. Im Blick auf den skizzierten Untersuchungsraum versteht sich VerbaAlpina allerdings nicht als Beitrag zur nationalen Sprachgeschichtsschreibung der involvierten Sprachen, sondern als Versuch, die <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=S#55\">Stratigraphie<\/a> eines mehrsprachigen kommunikativen Raums exemplarisch zu rekonstruieren.<\/p>\n<p>Dabei wird ausschlie\u00dflich <em>bottom up <\/em>verfahren, das hei\u00dft auf Grundlage von Daten, die lokal georeferenzierbar sind. Die minimale und <em>by default<\/em> geltende Referenzeinheit ist die politische Gemeinde, genauer gesagt ein Geopunkt, der die Gemeinde als Ganze repr\u00e4sentiert, oder aber die gesamte Gemeindefl\u00e4che. Im Bedarfsfall kann die Georeferenzierung jedoch einerseits bis auf wenige Meter pr\u00e4zisiert oder aber, andererseits, regional erweitert werden: Die Pr\u00e4zisierung gestattet grunds\u00e4tzlich (mikro)toponomastische Anwendungen und die regionale Zusammenfassung erlaubt insbesondere in quantitativer Hinsicht n\u00fctzliche synthetische Darstellungen.<\/p>\n<h4>Die Fundierung in Webtechnologie<\/h4>\n<p>VerbaAlpina kann als eine webbasierte Forschungsumgebung beschrieben werden, die in den <em>digital humanities<\/em> angesiedelt ist. Dieses Format wird bestimmt durch die aktuellen Rahmenbedingungen, die sich ganz erheblich von der traditionellen <a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;letter=W\" target=\"_BLANK\">Wissenschaftskommunikation<\/a> unterscheiden. So er\u00f6ffnen sich in ganz selbstverst\u00e4ndlicher Weise f\u00fcnf unterschiedliche, aber eng miteinander verflochtene Funktionsbereiche.<\/p>\n<h2>Funktionsbereich (1):\u00a0<span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"color: #000080;\"><strong>Dokumentation<\/strong><\/span><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Das Untersuchungsgebiet von VerbaAlpina erscheint in geolinguistischer Hinsicht auf den ersten Blick gut erschlossen. Allerdings klafft im zentralen und \u00f6stlichen Teil \u00d6sterreichs eine gewaltige Datenl\u00fccke.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3995 size-full\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/geoling_va_gebiet.png\" alt=\"geoling_va_gebiet\" width=\"870\" height=\"616\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/geoling_va_gebiet.png 870w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/geoling_va_gebiet-150x106.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/geoling_va_gebiet-300x212.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/geoling_va_gebiet-768x544.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/geoling_va_gebiet-624x442.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 870px) 100vw, 870px\"><\/p>\n<div id=\"attachment_3996\" style=\"width: 493px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3996\" class=\"wp-image-3996\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/inf_va_legende.png\" alt=\"inf_va_legende\" width=\"483\" height=\"419\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/inf_va_legende.png 935w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/inf_va_legende-150x130.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/inf_va_legende-300x260.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/inf_va_legende-768x666.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/inf_va_legende-624x541.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 483px) 100vw, 483px\"><p id=\"caption-attachment-3996\" class=\"wp-caption-text\">Karte 1: Erschlie\u00dfung des alpinen Sprachraums durch Atlanten<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">Durch Ber\u00fccksichtigung der Daten des <span class=\"bibl\" data-bibl=\"wb\u00f6\">WB\u00d6<\/span>, die ja gr\u00f6\u00dftenteils lokal erhoben wurden, kann diese L\u00fccke bis zu einem gewissen Grad nun geschlossen werden. Die folgende Karte zeigt, dass alle Erhebungsorte des WB\u00d6 inzwischen georeferenziert wurden, so dass bald W\u00f6rterbuchdaten aufgenommen werden k\u00f6nnen; VerbaAlpina wird jedoch die literarischen Belege des WB\u00d6 systematisch ausblenden.<\/p>\n<div id=\"attachment_3994\" style=\"width: 886px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3994\" class=\"wp-image-3994 size-full\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/inf_wboe.png\" alt=\"inf_wboe\" width=\"876\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/inf_wboe.png 876w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/inf_wboe-150x91.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/inf_wboe-300x183.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/inf_wboe-768x467.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/inf_wboe-624x380.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 876px) 100vw, 876px\"><p id=\"caption-attachment-3994\" class=\"wp-caption-text\">Karte 2: Erhebungsnetz des <span class=\"bibl\" data-bibl=\"wb\u00f6\">WB\u00d6<\/span><\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">Bei genauerem Hinsehen sind die Verh\u00e4ltnisse allerdings einigerma\u00dfen ern\u00fcchternd; die folgende, mit dem quantitativen Kartierungstool von VerbaAlpina erzeugte Karte zeigt die Dichte aller Erhebungspunkte des italienischen Staatsgebietes unabh\u00e4ngig von der Sprachzugeh\u00f6rigkeit. Wie man sieht, ist die Erschlie\u00dfung sehr ungleichm\u00e4\u00dfig; die Regionen mit Minderheitensprachen erweisen sich als klar privilegiert. \u2013 Andere, geolinguistisch hochkomplexe Gegenden, wie zum Beispiel das okzitanisch-piemontesisch-ligurische \u00dcbergangsgebiet sind dagegen absolut unterrepr\u00e4sentiert.<\/p>\n<div id=\"attachment_3987\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=133&amp;dev=true\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3987\" class=\"wp-image-3987 size-full\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/inf_italien.png\" alt=\"inf_italien\" width=\"639\" height=\"455\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/inf_italien.png 639w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/inf_italien-150x107.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/inf_italien-300x214.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/inf_italien-624x444.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px\"><\/a><p id=\"caption-attachment-3987\" class=\"wp-caption-text\">Karte 3: Geolinguistische Erschlie\u00dfung Italiens auf der Ebene der Gemeinden<\/p><\/div>\n<p>Den Zugang zur Dokumentation vermitteln zun\u00e4chst unterschiedliche Filter. Sie erlauben es\u00a0dem Nutzer, aus den verf\u00fcgbaren Daten eine gezielte Auswahl zu treffen und kartographisch darzustellen.<\/p>\n<p><\/p><div id=\"attachment_2278\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2278\" class=\"wp-image-2278\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/filter_karte.png\" alt=\"Filter_Karte\" width=\"400\" height=\"235\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/filter_karte.png 530w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/filter_karte-150x88.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/filter_karte-300x176.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\"><p id=\"caption-attachment-2278\" class=\"wp-caption-text\">Filter zum <a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=133\" target=\"_BLANK\">interaktiven Kartenaufbau<\/a><\/p><\/div>In der <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=K#34\">Kartographie<\/a> sind mehrere\u00a0interaktive Optionen vorgesehen, die bislang \u00fcber die Symbole der\u00a0Punktsymbolkarten gesteuert werden. Die interaktiven Symbolkarten markieren einen substanziellen Fortschritt der linguistischen und humanwissenschaftlichen Raumdarstellung, da sie es gestatten, stark abstrahierte ('synthetische') Repr\u00e4sentationen mit ganz konkreten, lokalen Informationen ('analytisch') anzureichern. So zeigt die folgende Karte die Verbreitung der Bezeichnungstypen des Konzepts BUTTER im \u00dcberblick:\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3129 size-full\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/butter_bez.jpg\" alt=\"BUTTER_Bez\" width=\"1053\" height=\"788\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/butter_bez.jpg 1053w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/butter_bez-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/butter_bez-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/butter_bez-768x575.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/butter_bez-1024x766.jpg 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/butter_bez-624x467.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1053px) 100vw, 1053px\"><\/p>\n<div id=\"attachment_3130\" style=\"width: 1158px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3130\" class=\"wp-image-3130 size-full\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/butter_bez_leg.jpg\" alt=\"BUTTER_Bez_Leg\" width=\"1148\" height=\"885\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/butter_bez_leg.jpg 1148w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/butter_bez_leg-150x116.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/butter_bez_leg-300x231.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/butter_bez_leg-768x592.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/butter_bez_leg-1024x789.jpg 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/butter_bez_leg-624x481.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1148px) 100vw, 1148px\"><p id=\"caption-attachment-3130\" class=\"wp-caption-text\">Karte 4: Bezeichnungen des Konzepts BUTTER,\u00a0nach H\u00e4ufigkeit geordnet<\/p><\/div>\n<p><strong>Linguistische Datenaufbereitung<\/strong><\/p>\n<p>Bei Aktivierung ('Klick') eines Punktsymbols auf der Karte \u00f6ffnet sich ein Fenster mit den jeweils f\u00fcr den Ort verf\u00fcgbaren sprachlichen Daten. Alle\u00a0Daten werden quellentreu wiedergegeben (als phonetisch transkribierter Einzelbeleg, wie im vorstehenden Beispiel, oder in orthographisch typisierter Form) und allgemeineren <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=T#58\">Typen<\/a> zugeordnet; die abstrakteste Kategorie wird durch den etymologisch definierten <strong>Basistyp<\/strong> vertreten. Au\u00dferdem wird auf <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=R#51\">Referenzw\u00f6rterb\u00fccher<\/a> verlinkt, die \u2013 wenn m\u00f6glich \u2013 auf standardsprachliche \u00c4quivalente verweisen (hier die Symbole C und T). Das folgende Beispiel zeigt die Bezeichnung des Konzepts RAHM in Berg\u00fcn (Graub\u00fcnden):<\/p>\n<div id=\"attachment_3033\" style=\"width: 765px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3033\" class=\"wp-image-3033 size-full\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/groma_ais1204_1_typ-1.jpg\" alt=\"groma_AIS1204_1_Typ\" width=\"755\" height=\"669\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/groma_ais1204_1_typ-1.jpg 755w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/groma_ais1204_1_typ-1-150x133.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/groma_ais1204_1_typ-1-300x266.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/groma_ais1204_1_typ-1-624x553.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 755px) 100vw, 755px\"><p id=\"caption-attachment-3033\" class=\"wp-caption-text\">Karte 5: Pr\u00e4sentation und Typisierung der Sprachdaten im Belegfenster der interaktiven Karte<\/p><\/div>\n<p>Wenn standardsprachliche Entsprechungen fehlen, wird auf dialektale Referenzw\u00f6rterb\u00fccher verlinkt (z.B. das <em><a href=\"https:\/\/www.idiotikon.ch\/online-woerterbuch\">Schweizerische Idiotikon<\/a><\/em>).\u00a0Die Zuweisung jedes Sprachdatums einer Quelle zu einem Typ gestattet es, Quellen ganz unterschiedlicher Art zu kombinieren, ohne ihre erheblichen qualitativen Divergenzen zu verwischen.<\/p>\n<p>Nicht selten sind in den ausgew\u00e4hlten Kategorien bereits zahlreiche sprachliche Ausdr\u00fccke verf\u00fcgbar; die Suche nach dem 'Konzept' BUTTER f\u00fchrt zu 1449 Belegen. Es wird daher die M\u00f6glichkeit gegeben, alle relevanten Ausdr\u00fccke nach unterschiedlichen Kriterien zu <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=G#72\">gruppieren und sortieren<\/a>.<\/p>\n<h5>Alternative Visualisierung<\/h5>\n<p>Komplement\u00e4r zur Punktsymbolkarte wird eine interaktive Fl\u00e4chensymbolisierung vorbereitet, um eine gute <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;tag=3#88\" target=\"_BLANK\">Visualisierung quantitativer Verh\u00e4ltnisse<\/a> zu erm\u00f6glichen. Dabei sollen einerseits die georeferenzierten\u00a0Gemeindefl\u00e4chen zu Grunde gelegt werden (wie auf Karte 3); zus\u00e4tzlich sollen jedoch alle Gemeinden durch 'Waben' identischer Gr\u00f6\u00dfe repr\u00e4sentiert werden; wegen der sehr unterschiedlichen Gemeindegr\u00f6\u00dfen wird die optische Wahrnehmung dadurch unwillk\u00fcrlich verf\u00e4lscht. Im Fall gleichgro\u00dfer Karteneintr\u00e4ge m\u00fcsste diese Form der Visualisierung (im Unterschied zum echten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Voronoi-Diagramm\">Voronoi<\/a>-Verfahren) allerdings auf die Georeferenzierung verzichten. Hier eine m\u00f6gliche Kartierung:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2964\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_polygone-1.jpg\" alt=\"VA_Polygone\" width=\"750\" height=\"516\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_polygone-1.jpg 1013w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_polygone-1-150x103.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_polygone-1-300x206.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_polygone-1-768x528.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_polygone-1-624x429.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\"><\/p>\n<h5><a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=Q#48\">Quellen<\/a><\/h5>\n<p>Bislang wurden einige georeferenzierbare W\u00f6rterb\u00fccher (wie etwa der <span class=\"bibl\" data-bibl=\"altr\">ALTR<\/span>), vor allem jedoch Sprachatlanten ausgewertet. Dabei wurden im wesentlichen drei Techniken eingesetzt:<\/p>\n<h5>Quellentyp (1): Gedruckte Karten<\/h5>\n<p>Bereits auf gedruckten Karten publiziertes Material wurde mit einem speziell entwickelten Tool neu transkribiert und in die <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span>-Datenbank eingelesen, so im Fall der allermeisten Atlanten (<span class=\"bibl\" data-bibl=\"sds\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"SDS\">SDS<\/span><\/span>, <span class=\"bibl\" data-bibl=\"ais\">AIS<\/span>, <span class=\"bibl\" data-bibl=\"tsa\">TSA<\/span> usw.).\u00a0Im Einzelnen sind die Prozeduren f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=D#15\">Digitalisierung<\/a> jedoch aufw\u00e4ndig und kaum, wenn \u00fcberhaupt, zu automatisieren. Sie setzen zun\u00e4chst eine rigorose Trennung der unterschiedlichen Informationen voraus, die eine <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=A#2\">analoge Sprachkarte<\/a> liefert. Diese Informationen werden von VerbaAlpina in einem <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=W#63\">Wissenshorizont<\/a> strukturiert, der durch die drei Dimensionen der\u00a0au\u00dfersprachlichen Realit\u00e4t, der <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=K#37\">Konzepte<\/a> und der sprachlichen Ausdr\u00fccke abgesteckt wird.<\/p>\n<p>Man vergleiche etwa den allgemeinen Kommentar zum Stimulus MILCH-, K\u00c4SEKELLER, der drei Bautypen (A, E, S) unterscheidet und sie bei den Einzelbelegen um weitere Informationen erg\u00e4nzt (rot Pfeile).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2949 size-full\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller.jpg\" alt=\"AIS_Milchkeller\" width=\"1153\" height=\"686\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller.jpg 1153w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller-150x89.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller-300x178.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller-768x457.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller-1024x609.jpg 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller-624x371.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1153px) 100vw, 1153px\"><\/p>\n<p>Alle diese Hinweise werden von VerbaAlpina in abfragbare Unterkonzepte verwandelt, wie die folgende Abbildung zeigt:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2950 size-full\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/milchkeller_unterknzpt.jpg\" alt=\"Milchkeller_Unterknzpt\" width=\"1120\" height=\"573\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/milchkeller_unterknzpt.jpg 1120w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/milchkeller_unterknzpt-150x77.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/milchkeller_unterknzpt-300x153.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/milchkeller_unterknzpt-768x393.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/milchkeller_unterknzpt-1024x524.jpg 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/milchkeller_unterknzpt-624x319.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1120px) 100vw, 1120px\"><\/p>\n<p>So wird eine differenzierte <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=S#75\">semantische<\/a> Analyse der erfassten Ausdr\u00fccke ebenso m\u00f6glich wie eine onomasiologische Untersuchung der Konzeptbezeichnungen.<\/p>\n<p>Die folgende Abbildung zeigt die Oberfl\u00e4che, auf der gedrucktes Material transkribiert wird:<\/p>\n<div id=\"attachment_2311\" style=\"width: 1850px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2311\" class=\"wp-image-2311 size-full\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/transkript_tool.jpg\" alt=\"Transkript_tool\" width=\"1840\" height=\"932\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/transkript_tool.jpg 1840w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/transkript_tool-150x76.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/transkript_tool-300x152.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/transkript_tool-768x389.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/transkript_tool-1024x519.jpg 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/transkript_tool-624x316.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1840px) 100vw, 1840px\"><p id=\"caption-attachment-2311\" class=\"wp-caption-text\">Das von <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span> entwickelte Transkriptionstool<\/p><\/div>\n<h5>Quellentyp (2): Gedruckte Karten auf Basis digitalisierter Daten<\/h5>\n<p>Bereits auf gedruckten Karten publiziertes Material, das jedoch im Original schon digital vorliegt, wurde so konvertiert und algorithmisch neu transkribiert, dass es in die <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span>-Datenbank eingelesen werden konnte. Dieses Verfahren wurde f\u00fcr den <span class=\"bibl\" data-bibl=\"ald-ii\">ALD-II<\/span> und den <span class=\"bibl\" data-bibl=\"altr\">ALTR<\/span> praktiziert.<\/p>\n<h5>Quellentyp (3): Nicht publiziertes analoges Material<\/h5>\n<p>Noch nicht publiziertes Material anderer Projekte wird direkt aus deren Erhebungsb\u00f6gen transkribiert bzw. digital \u00fcbernommen; einen Auszug aus einem Erhebungsbogen des <span class=\"bibl\" data-bibl=\"sao\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"SAO\">SAO<\/span><\/span> veranschaulicht die direkte \u00dcbernahme, die mit dem selben Tool erfolgen kann, das f\u00fcr den Quellentyp (1) benutzt wird.<\/p>\n<div id=\"attachment_2805\" style=\"width: 784px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2805\" class=\"wp-image-2805 size-full\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller.jpg\" alt=\"SAO_Milchkeller\" width=\"774\" height=\"390\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller.jpg 774w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller-150x76.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller-300x151.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller-768x387.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller-624x314.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 774px) 100vw, 774px\"><p id=\"caption-attachment-2805\" class=\"wp-caption-text\">Fragebuchauszug aus dem <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"SAO\">SAO<\/span> \u2013 Typ: 'Milchkammer'\u00a0(Graphik: Stephan L\u00fccke)<\/p><\/div>\n<p>Die Datenbankeingabe der Quellentypen (1)-(3) geschieht nun zun\u00e4chst mit Hilfe eines technischen Betacodes auf der Basis von <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ASCII\">ASCII<\/span>-Zeichen und in einem zweiten Schritt mit einer automatischen Umsetzung der technischen Transkription in das Internationale Phonetische Alphabet (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Internationales_Phonetisches_Alphabet\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"IPA\">IPA<\/span><\/a>), wie zwei Beispiele aus dem AIS und dem <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"SAO\">SAO<\/span> zeigen:<\/p>\n<div id=\"attachment_2807\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2807\" class=\"wp-image-2807\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller_transkription.jpg\" alt=\"AIS_Milchkeller_Transkription\" width=\"500\" height=\"282\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller_transkription.jpg 762w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller_transkription-150x85.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller_transkription-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_milchkeller_transkription-624x352.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\"><p id=\"caption-attachment-2807\" class=\"wp-caption-text\">(Graphik: Stephan L\u00fccke)<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_2808\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2808\" class=\"wp-image-2808\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller_transkription.jpg\" alt=\"SAO_Milchkeller_Transkription\" width=\"500\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller_transkription.jpg 923w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller_transkription-150x64.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller_transkription-300x128.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller_transkription-768x327.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/sao_milchkeller_transkription-624x266.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\"><p id=\"caption-attachment-2808\" class=\"wp-caption-text\">(Graphik: Stephan L\u00fccke)<\/p><\/div>\n<p>Die Entsprechungen von Input (Quelle), Betacode und Output (Weboberfl\u00e4che) werden in einer mittlerweile umfangreichen Codepage (<a href=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/codepage-fuer-alle.pdf\">CODEPAGE F\u00dcR ALLE<\/a>) dokumentiert.<\/p>\n<p>Bei den Materialien, die bereits in digitaler Kodierung vorliegen, kann die Umsetzung in <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"IPA\">IPA<\/span> im Idealfall durch entsprechende Programmierung automatisiert werden. Das war etwa im Fall der ALD-Daten m\u00f6glich.<\/p>\n<div id=\"attachment_2812\" style=\"width: 881px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2812\" class=\"wp-image-2812 size-full\" src=\"http:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ald_ipa.jpg\" alt=\"ALD_IPA\" width=\"871\" height=\"590\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ald_ipa.jpg 871w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ald_ipa-150x102.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ald_ipa-300x203.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ald_ipa-768x520.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ald_ipa-624x423.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 871px) 100vw, 871px\"><p id=\"caption-attachment-2812\" class=\"wp-caption-text\">ALD-Kodierung 'edelvais' (Graphik: Stephan L\u00fccke)<\/p><\/div>\n<p>Die Quellentypen (1)-(3) ergeben oft ein inkonsistentes und wenig ausgeglichenes Bild, da nicht alle Stimuli offenkundig mit derselben Pr\u00e4zision abgefragt wurden; extrem sind z.B. die Details, mit denen die Bezeichnungen des ALMSTALLS in der Erhebung des AIS spezifiziert wurden. Dem \u00fcbergeordneten Prinzip der Quellentreue folgend, werden die unterschiedlichen Gewichtungen in der Dokumentation von VerbaAlpina erhalten (Link --&gt; Konzept --&gt; Geb\u00e4ude --&gt; Almstall), idealerweise k\u00f6nnen sie jedoch durch Neuerhebungen ausgeglichen oder wenigstens reduziert werden. \u00a0\u00a0<b>\u00a0<\/b><\/p>\n<h5>Quellentyp (4): Neuerhebung \u00fcber soziale Medien<\/h5>\n<p>Der Erhebung neuen Materials ist der 'Funktionsbereich (4)' gewidmet (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"sDOTuDOT\">s.u.<\/span>).<\/p>\n<h5>Multidimensionalit\u00e4t<\/h5>\n<p>F\u00fcr ein umfassendes Verst\u00e4ndnis der sprachhistorischen Prozesse ist es unbedingt w\u00fcnschenswert, die sprachlichen Daten um andere, historisch relevante Daten zu erg\u00e4nzen; das kann VerbaAlpina nur sehr bedingt leisten; immerhin sind manche relevante Daten in der 'Interaktiven Karte' \u00fcber den Filter 'Au\u00dfersprachliches' abrufbar.\u00a0Der folgende Kartenausschnitt zeigt in synoptischer Zusammenschau einerseits die<\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Orte mit lateinischen Inschriften in der Provinz Noricum\u00a0(mittelblauer Kreis);<\/li>\n<li>Orte mit lateinischen Inschriften aus Raetien\u00a0(lilafarbener Kreis);<\/li>\n<li>aus der so genannten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tabula_Peutingeriana\">Tabula Peutingeriana<\/a> \u00fcberlieferten r\u00f6mische Ortsnamen an den <em>viae publicae<\/em>\u00a0(pinkfarbener Kreis).<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Andererseits wurden die Reflexe von drei lateinischen, genauer: zwei lateinischen und einem latinisierten aber mutma\u00dflich vorr\u00f6mischen Basistypen aufgerufen:<\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Basistyp <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"latDOT\">lat.<\/span>\u00a0<em>casearia\u00a0<\/em>in der Bedeutung 'H\u00fctte'\u00a0('C' im dunkelblauen Kreis)\u00a0in Nord-, S\u00fcd- und besonders pr\u00e4gnant in Osttirol;<\/li>\n<li>den Basistyp vorr\u00f6m.\u00a0<em>baita <\/em>in der Bedeutung 'Haus'\u00a0('B' im gr\u00fcnen Quadrat) in Slowenien s\u00fcdlich von Ljubljana;<\/li>\n<li>den Basistyp <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"latDOT\">lat.<\/span>\u00a0<em>cellarium\u00a0<\/em>in der Bedeutung 'H\u00fctte' (gr\u00fcnes Dreieck)\u00a0in Ober\u00f6sterreich.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<div id=\"attachment_2297\" style=\"width: 990px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2297\" class=\"wp-image-2297 size-full\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/kombisubstrat_cellarium_baita-1.png\" alt=\"Kombisubstrat_cellarium_baita\" width=\"980\" height=\"885\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/kombisubstrat_cellarium_baita-1.png 980w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/kombisubstrat_cellarium_baita-1-150x135.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/kombisubstrat_cellarium_baita-1-300x271.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/kombisubstrat_cellarium_baita-1-768x694.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/kombisubstrat_cellarium_baita-1-624x564.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 980px) 100vw, 980px\"><p id=\"caption-attachment-2297\" class=\"wp-caption-text\">Karte 6: Synopse zur lateinischen Epigraphik, den Tabula Peutingeriana-Orten und den Basistypen <strong>casearia<\/strong>, <strong>cellarium<\/strong> und <strong>baita<\/strong> in einem Teil des <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"deuDOT\">deu.<\/span> und slow. Raums (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> die Legende oberhalb der Karte)<\/p><\/div>\n<p>Die un\u00fcbersehbare Kongruenz oder wenigstens Affinit\u00e4t der Distributionen d\u00fcrfte kaum einem Zufall geschuldet sein.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">Ein westalpines Beispiel<\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">Ein Beispiel aus den romanischsprachigen Westalpen, d.h. hier <em>grosso modo<\/em> aus dem Gebiet zwischen dem Rh\u00f4netal im Westen und dem Ossolatal im Osten, soll nun exemplarisch das sprachgeschichtliche Potential der webbasierten geolinguistischen Dokumantation zeigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die lokalen Mundarten dieses Gebiets werden durch mehrere, teils ganz kleinr\u00e4umige (<span class=\"bibl\" data-bibl=\"clapie\">CLAPie<\/span>) und teils erst initial (<span class=\"bibl\" data-bibl=\"apv\">APV<\/span>, <span class=\"bibl\" data-bibl=\"alepo\">ALEPO<\/span>) publizierte Sprachatlanten dokumentiert (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> Karte 1). Die Idiome dieses westalpinen Kontinuums werden von der Dialektologie in mehreren gro\u00dfr\u00e4umigen Gruppen klassifiziert, die als 'Okzitanisch', 'Frankoprovenzalisch', 'Ligurisch' und 'Piemontesisch' bezeichnet werden. Die beiden zuerst genannten sind deutlich grenz\u00fcberschreitend \u2013 ganz im Gegensatz zu den entsprechenden Atlanten, die nur in Ausnahmef\u00e4llen \u00fcber die Staatsgrenzen hinausgehen: der <span class=\"bibl\" data-bibl=\"alf\">ALF<\/span> mit 8 Erhebungspunkten in Italien; der <span class=\"bibl\" data-bibl=\"alja\">ALJA<\/span> mit einem\u00a0Erhebungspunkt in Italien und der <span class=\"bibl\" data-bibl=\"apv\">APV<\/span> mit je 2 Erhebungspunkten in Italien und in der Schweiz.\u00a0Man beachte also, dass sowohl <span class=\"bibl\" data-bibl=\"alepo\">ALEPO<\/span> als auch <span class=\"bibl\" data-bibl=\"clapie\">CLAPie<\/span> und <span class=\"bibl\" data-bibl=\"alp\">ALP<\/span> im Wesentlichen okzitanische Mundarten erfassen, und dass <span class=\"bibl\" data-bibl=\"alja\">ALJA<\/span> und <span class=\"bibl\" data-bibl=\"apv\">APV<\/span> auf das Frankoprovenzalische zielen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Es ist daher dringend w\u00fcnschenswert, die Daten zusammenzuf\u00fchren und synoptisch zu kartieren, wie es zumindest f\u00fcr spezifische Ausschnitte des Wortschatzes im Projekt VerbaAlpina geschieht:<\/p>\n<div id=\"attachment_3467\" style=\"width: 1171px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3467\" class=\"wp-image-3467 size-full\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/westalpen_sprachatlanten.jpg\" alt=\"westalpen_sprachatlanten\" width=\"1161\" height=\"868\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/westalpen_sprachatlanten.jpg 1161w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/westalpen_sprachatlanten-150x112.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/westalpen_sprachatlanten-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/westalpen_sprachatlanten-768x574.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/westalpen_sprachatlanten-1024x766.jpg 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/westalpen_sprachatlanten-624x467.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1161px) 100vw, 1161px\"><p id=\"caption-attachment-3467\" class=\"wp-caption-text\">Karte 7: Geolinguistische Erschlie\u00dfung der Westalpen<\/p><\/div>\n<h4>Das Beispiel\u00a0<em>tomme\/toma\u00a0<\/em><\/h4>\n<p>F\u00fcr eine detaillierte Sprachgeschichtsschreibung kann es im \u00dcbrigen n\u00fctzlich, ja notwendig sein, eine weit \u00fcber den eigentlich fokussierten Ausschnitt des Kontinuums hinausreichende r\u00e4umliche Perspektive einzunehmen, so dass auch sekund\u00e4r entstandene Migrationsvariet\u00e4ten ber\u00fccksichtigt werden k\u00f6nnen. Im Fall der Westalpen sind die s\u00fcditalienischen und sizilianischen Kolonien von gro\u00dfem Interesse. Dazu das folgende, nicht ganz unbekannte Beispiel:\u00a0In den Westalpen ist der morpholexikalische Typ <em>tomme<\/em> verbreitet; er geht etymologisch auf gall. <em>toma<\/em> (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> <span class=\"bibl\" data-bibl=\"few\">FEW<\/span> 13, 20 <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"fDOT\">f.<\/span>) zur\u00fcck. Als generische Bezeichnung des Konzepts K\u00c4SE ist er weitgehend synonym mit dem Typ <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"fraDOT\">fra.<\/span>\u00a0<em>fromage<\/em>\/<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"itaDOT\">ita.<\/span> <em>formaggio<\/em>.<\/p>\n<div id=\"attachment_3611\" style=\"width: 480px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3611\" class=\"wp-image-3611\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/tomme.jpg\" alt=\"tomme\" width=\"470\" height=\"402\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/tomme.jpg 930w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/tomme-150x128.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/tomme-300x256.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/tomme-768x657.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/tomme-624x533.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 470px) 100vw, 470px\"><p id=\"caption-attachment-3611\" class=\"wp-caption-text\">Karte 8: Verbreitung von <strong>tomma\/tuma<\/strong><\/p><\/div>\n<p><\/p><div id=\"attachment_3612\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3612\" class=\"wp-image-3612 size-medium\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/madonie_sottile-2002-300x231.jpg\" alt=\"madonie_sottile-2002\" width=\"300\" height=\"231\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/madonie_sottile-2002-300x231.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/madonie_sottile-2002-150x116.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/madonie_sottile-2002-768x592.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/madonie_sottile-2002-624x481.jpg 624w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/madonie_sottile-2002.jpg 989w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\"><p id=\"caption-attachment-3612\" class=\"wp-caption-text\">Karte 9: Die Madonie; das Erhebungsgebiet von <span class=\"bibl\" data-bibl=\"sottile2002\">Sottile 2002<\/span><\/p><\/div>Die transparente Etymologie von <em>fromage\/formaggio <\/em>aus dem lateinischen Partizip <em>formaticu(m)<\/em> 'geformt' zeigt, dass bei diesem Typ eine sekund\u00e4re taxonomische Bedeutungserweiterung von 'geformter fester K\u00e4se' --&gt; 'K\u00e4se, allgemein' vorliegt. Weniger offensichtlich ist, dass sich die generische Bedeutung auch im Fall von <em>tomme<\/em> erst sekund\u00e4r entwickelt zu haben scheint. Den Beweis liefert Sizilien, wo beide Typen mit komplement\u00e4ren Bedeutungen gut belegt sind: siz. <em>tuma<\/em>, das offensichtlich mit den galloitalischen Kolonisten im Gefolge der normannischen Eroberung gekommen ist, bezeichnete den ungeformten Frischk\u00e4se, w\u00e4hrend siz. <em>fromaggiu<\/em> ausschlie\u00dflich und ganz im Sinne der Etymologie den geformten K\u00e4se bezeichnet, genauer: die in Formgef\u00e4\u00dfen gepresste K\u00e4semasse unterschiedlicher Reifungsgrade:\n<p style=\"padding-left: 30px;\">\"<strong>tuma<\/strong> GA ['tuma], GE \u2192 <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"etnDOT\">etn.<\/span>, AL \u2192 <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"etnDOT\">etn.<\/span>, CA \u2192 <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"etnDOT\">etn.<\/span>, IS. \u2192 <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"etnDOT\">etn.<\/span>, PO \u2192 <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"etnDOT\">etn.<\/span> ['tuma],['tumwa] <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"fDOT\">f.<\/span> prodotto caseoso che si ottiene rompendo la cagliata. 2. formaggio fresco non sottoposto a sterilizzazione nella scotta. 3. formaggio fresco, immerso direttamente nella scotta senza essere pressato nelle fiscelle.<br>\nRotta la cagliata (\u2192 <em>quagghiata<\/em>) nella \u2192 <em>tina<\/em>, la massa caseosa che precipita sul fondo e che viene raccolta (\u2192 <em>accampari<\/em>, \u2192 <em>arricampari<\/em>) e sistemata a scolare nel \u2192 <em>tavul\u00eceri<\/em> \u00e8 ormai detta <em>tuma<\/em>. La <em>tuma<\/em>, poi, facoltativamente tagliata a cubetti, viene sistemata in fiscelle (\u2192 <em>ntumari<\/em>, \u2192 <em>ntumalora<\/em>) perch\u00e9 possa scolare ulteriormente. <em>Tuma<\/em> \u00e8, inoltre, chiamato il formaggio che non viene sottoposta a sterilizzazione nella scotta (cfr. GE) e che generalmente viene consumato subito [...]<br>\nEtn[otesto]. GE [a Geraci; TK] a tuma un ci \u00e2 d'\u00e8ssiri misa n\u00e2 \u2192 vasce\u0256\u0256a, si ssi parra di tuma.<br>\nTrad. \u00abla 'tuma' non va messa [raccolta] nelle fiscelle, se parliamo della 'tuma' \u00bb. [...]<br>\nEtn. IS [a Isnello, TK] a tuma jeni u prodottu che si ffa ppoi u \u2192 form\u00e0ggiu<br>\nTrad. \u00abLa 'tuma' \u00e8 il prodotto [la pasta caseosa] che [con cui] si fa il formaggio\u00bb. [...]\" ((<span class=\"bibl\" data-bibl=\"sottile2002\">Sottile 2002<\/span>, 168), 168)<\/p>\n<p>In Sizilien haben sich also beide Typen in ihren urspr\u00fcnglichen und spezifischen Bedeutungen erhalten, die im Fall von <em>fromaggiu<\/em> sogar noch motiviert ist. Ebenfalls noch motiviert ist der siz. Diminutiv <em>tumazzu<\/em> (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> <span class=\"bibl\" data-bibl=\"sottile2002\">Sottile 2002<\/span>, 168), der f\u00fcr zwar feste und geformte, aber daher auch reduzierte, eher kleine K\u00e4selaibe steht (wie die Produkte, die heute in Frankreich und in der Westschweiz als <em>tomme<\/em> vermarktet werden).<\/p>\n<h2>Funktionsbereich (2):\u00a0<span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"color: #000080;\">Kooperation<\/span><\/span><\/h2>\n<p>Neben den gleichsam historischen Sprachdaten, die in Sprachatlanten und W\u00f6rterb\u00fcchern dokumentiert sind, werden weitere, nicht selten aktuellere, Sprachdaten aus dem Alpenraum von Sprachforschern verschiedener akademischer Institutionen gesammelt, verwaltet und publiziert. Aus Sicht von VerbaAlpina spielen diese Daten in mehrfacher Weise eine bedeutende Rolle. Zum einen erlauben sie unter Umst\u00e4nden, <span style=\"color: #ff0000;\">Belegl\u00fccken onomasiologischer und\/oder geographischer Art zu schlie\u00dfen<\/span>, die die systematische Erfassung des Atlanten- und W\u00f6rterbuchmaterials zur\u00fcckgelassen hat. Gerade wenn es sich um rezentes Sprachmaterial handelt, er\u00f6ffnet sich daneben jedoch auch eine <span style=\"color: #ff0000;\">diachrone Perspektive<\/span>, die durch den Vergleich mit dem historischen Material einen Blick auf Sprach- und unter Umst\u00e4nden auch auf einen dahinter stehenden Kulturwandel erm\u00f6glicht. Aus diesem Grund hat sich VerbaAlpina um den Abschluss von <span style=\"color: #ff0000;\">Kooperationsvereinbarungen<\/span> mit einer ganzen Reihe von Projektpartnern bem\u00fcht. Die immer noch anwachsende <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=185\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Liste<\/a>\u00a0von Institutionen aber auch von Einzelpersonen ist auf dem VerbaAlpina-Portal einsehbar. Derzeit bestehen \u00fcber 30 derartige Kooperationsvereinbarungen.<\/p>\n<p>Zentraler Gegenstand der entsprechenden Vereinbarung ist der <span style=\"color: #ff0000;\">wechselseitige (!) Austausch von Sprachmaterial,<\/span> d.h. VerbaAlpina stellt seinerseits seinen Projektpartnern das gesamte in der VerbaAlpina-Datenbank (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span>_<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"DB\">DB<\/span>) zusammengetragene Material zur Verf\u00fcgung. Wesentlicher Bestandteil der Kooperationsvereinbarung ist die allseitige Verpflichtung, bei der Verwendung von Sprachmaterial im Rahmen von Publikationen grunds\u00e4tzlich die urspr\u00fcngliche <span style=\"color: #ff0000;\">Quelle der jeweiligen Daten zu nennen<\/span>.<\/p>\n<p>Durch die Vielzahl an Kooperationsvereinbarungen ist zun\u00e4chst de iure, nach und nach jedoch auch de facto eine <span style=\"color: #ff0000;\">Vernetzung bislang voneinander getrennter Datenbest\u00e4nde<\/span> entstanden, die es allen Beteiligten erm\u00f6glicht, die eigenen Daten in einem erweiterten Kontext zu sehen bzw. auch darzustellen. Zwar ist diese Art der Vernetzung aktuell, dem thematischen Focus von VerbaAlpina entsprechend, auf den Alpenraum beschr\u00e4nkt; eine <span style=\"color: #ff0000;\">Ausweitung \u00fcber die Grenzen des Projekts<\/span> und seinen geographischen Rahmen hinaus ist aber nat\u00fcrlich sehr sinnvoll und entsprechend w\u00fcnschenswert. Aus diesem Grund wurde damit begonnen, Kooperationspartner auch au\u00dferhalb der Alpenregion zu suchen. Aktuell laufen Gespr\u00e4che mit Vertretern des Atlante linguistico della Sicilia (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ALS\">ALS<\/span>), und in einem kleinen Versuchsrahmen wurden auch schon Daten aus Sizilien in unser geolinguistisches System integriert. Es existiert auch bereits ein entsprechendes Portal, \u00fcber die diese sizilianischen Daten in ganz \u00e4hnlicher Weise wie bei VerbaAlpina abgerufen, visualisiert und analysiert werden k\u00f6nnen:<\/p>\n<div id=\"attachment_3985\" style=\"width: 619px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.als-online.gwi.uni-muenchen.de\/carta\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3985\" class=\"wp-image-3985 size-full\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/tuma_als-1.png\" alt=\"tuma_als\" width=\"609\" height=\"767\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/tuma_als-1.png 609w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/tuma_als-1-119x150.png 119w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/tuma_als-1-238x300.png 238w\" sizes=\"auto, (max-width: 609px) 100vw, 609px\"><\/a><p id=\"caption-attachment-3985\" class=\"wp-caption-text\">Daten des Atlante Linguistico della Sicilia auf einer online-Karte (<a href=\"http:\/\/www.als-online.gwi.uni-muenchen.de\/carta\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.als-online.gwi.uni-muenchen.de\/carta\/<\/a>)<\/p><\/div>\n<p>Das Erscheinungsbild l\u00e4sst deutlich erkennen, dass hier die selbe Technologie zum Einsatz kommt wie bei VerbaAlpina. Auch wenn man nicht von einem generischen System im engeren Sinne bzw. von modularer Verwendung sprechen kann, so ist die Realisierung eines solchen Ablegers, der sich im Wesentlichen nur durch die geographische Verortung unterscheidet, aus rein technischer Sicht kein gro\u00dfes Problem. Und dadurch, dass die eigentlichen Daten im selben Backend und \u2013 ganz wesentlich \u2013 in einer kompatiblen Struktur verwaltet werden, sind problemlos regions\u00fcbergreifende Zusammenh\u00e4nge erkenn- und darstellbar. Die sprachwissenschaftliche Relevanz dieser M\u00f6glichkeit wurde gerade vorhin illustriert am Beispiel der morpholexikalischen Typen Tomme\/Toma und Fromage\/Formaggio.<\/p>\n<p>Das Ziel besteht letztlich darin, eine <span style=\"color: #ff0000;\">geolinguistische Forschungsplattform<\/span> zu etablieren, an der sich Sprachwissenschaftler unterschiedlichster Fachrichtungen und Interessen beteiligen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Erzielung m\u00f6glichst weitreichender <span style=\"color: #ff0000;\">Akzeptanz<\/span> sind verschiedene Faktoren von Bedeutung. Einer dieser Faktoren wurde bereits genannt: Die allseitige Verpflichtung, bei der Verwendung fremden Materials grunds\u00e4tzlich dessen <span style=\"color: #ff0000;\">urspr\u00fcngliche Herkunft zu nennen<\/span>. Eine weitere wichtige Voraussetzung ist, dass einerseits Standards hinsichtlich Datenstrukturierung und Zeichenkodierung vereinbart und eingehalten werden, andererseits alle Beteiligten ein Maximum an individueller Freiheit hinsichtlich eben dieser Standards behalten. Was widerspr\u00fcchlich klingt, l\u00e4sst sich durch ein <span style=\"color: #ff0000;\">Schnittstellenmodell<\/span> zumindest konzeptionell problemlos realisieren: F\u00fcr jede Datenstruktur und Kodierung wird eine eigene Schnittstellenprozedur entworfen, die die Daten von der individuellen Gestalt in die definierten Standards \u00fcberf\u00fchrt.<\/p>\n<p>VerbaAlpina stellt jedem Partnerprojekt eine <span style=\"color: #ff0000;\">eigene relationale Datenbank<\/span> auf einem MySQL-Server-Cluster zur Verf\u00fcgung:<\/p>\n<div id=\"attachment_4033\" style=\"width: 701px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4033\" class=\"wp-image-4033 size-full\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/pva_datenbanken_20161122.jpg\" alt=\"pva_datenbanken_20161122\" width=\"691\" height=\"647\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/pva_datenbanken_20161122.jpg 691w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/pva_datenbanken_20161122-150x140.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/pva_datenbanken_20161122-300x281.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/pva_datenbanken_20161122-624x584.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 691px) 100vw, 691px\"><p id=\"caption-attachment-4033\" class=\"wp-caption-text\">Die Datenbanken der VerbaAlpina-Partner (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"PVA\">PVA<\/span>) auf dem MySQL-Cluster der <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ITG\">ITG<\/span> (Stand: 2016-11-22)<\/p><\/div>\n<p>Die Projektpartner sind hinsichtlich der konkreten Ausgestaltung ihrer Datenbank im Hinblick auf Strukturierung und Zeichenkodierung vollkommen frei. Lediglich VerbaAlpina sowie s\u00e4mtliche Kooperationspartner, die sich durch die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zur Einhaltung der genannten Regeln verpflichtet haben, besitzen Leserechte auf die Partnerdatenbanken. Nach au\u00dfen hin ist der Zugang zu den Datenbanken passwortgesch\u00fctzt, kann auf Wunsch der Eigent\u00fcmer jedoch individuell oder f\u00fcr jedermann, vollst\u00e4ndig oder in Teilen, freigegeben werden. Folgende Grafik gibt, unter anderem, einen \u00dcberblick \u00fcber die <span style=\"color: #ff0000;\">Zugriffsrechte<\/span> auf die einzelnen Module von VerbaAlpina. Mit Zugriffsrechten sind hier stets Leserechte, keine Schreibrechte, gemeint:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-2569 size-full\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_module_daten_gruppen.jpg\" alt=\"VA_Module_Daten_Gruppen\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_module_daten_gruppen.jpg 960w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_module_daten_gruppen-150x113.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_module_daten_gruppen-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_module_daten_gruppen-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_module_daten_gruppen-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\"><\/p>\n<p>Die Daten der Projektpartner werden von der <a href=\"http:\/\/www.itg.uni-muenchen.de\/index.html\">IT-Gruppe Geisteswissenschaften<\/a> (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ITG\">ITG<\/span>) der <a href=\"http:\/\/www.uni-muenchen.de\/index.html\">Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t<\/a> (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"LMU\">LMU<\/span>) M\u00fcnchen in einer, z.T. an das <a href=\"http:\/\/www.lrz.de\">Leibniz-Rechenzentrum<\/a> (LRZ) angebundenen, <span style=\"color: #ff0000;\">professionellen IT-Infrastruktur<\/span> gehalten. Die <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ITG\">ITG<\/span> garantiert hohe Ausfallsicherheit sowie, selbstverst\u00e4ndlich, die regelm\u00e4\u00dfige Anfertigung von Backups. Auch die langfristige Archivierung der Daten der Projektpartner auf den Archivierungsservern des LRZ ist m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Aus Sicht der Kooperationspartner k\u00f6nnte ein wichtiger Aspekt die <span style=\"color: #ff0000;\">institutionelle Absicherung<\/span> der <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ITG\">ITG<\/span> sein. Es geschieht leider nicht selten, dass gro\u00dfangelegte Projekte, die \u00fcber viele Jahre hinweg finanziert und betrieben wurden und die z.T. gro\u00dfe Mengen an Material zusammengetragen haben, nach <span style=\"color: #ff0000;\">Ende der Finanzierung vor dem Aus<\/span> stehen und es keine M\u00f6glichkeit gibt, die Projektdaten zu bewahren bzw. auch weiterhin zur Verf\u00fcgung zu stellen. Dieses Problem ist weit verbreitet und nicht auf einzelne L\u00e4nder beschr\u00e4nkt. Erst j\u00fcngst berichtete die Inhaberin der Humboldt-Professur f\u00fcr die Alte Geschichte des Nahen und Mittleren Ostens, <span style=\"color: #ff0000;\">Karen Radner<\/span> (\u00fcbrigens eine \u00d6sterreicherin), von ihrer Erfahrung mit einer Datenbank mit Keilschrifttexten. Diese Datenbank war \u00fcber Jahrzehnte hinweg an der Universit\u00e4t Helsinki erarbeitet worden. Nachdem der verantwortliche Wissenschaftler in den Ruhestand gegangen war, habe sich an der Universit\u00e4t Helsinki niemand f\u00fcr diesen einzigartigen Datenbstand interessiert. Zum Gl\u00fcck konnte Karen Radner den Datenbestand \u00fcbernehmen und das Projekt fortf\u00fchren.<\/p>\n<p>Der Umgang mit elektronischen Datenbest\u00e4nden ist im Hinblick auf <span style=\"color: #ff0000;\">Nachhaltigkeit und Nachnutzbarkeit eine gro\u00dfe Herausforderung<\/span> f\u00fcr den gesamten Wissenschaftsbetrieb. Neben Fragen der Standardisierung von Kodierungen und Strukturierungen ist dabei ganz wesentlich die Frage, welche Institution(en) die <span style=\"color: #ff0000;\">Verantwortung<\/span> f\u00fcr Bewahrung, Verf\u00fcgbarkeit und Pflege dieser Art von Daten \u00fcbernehmen sollen. Pr\u00e4destiniert f\u00fcr diese Aufgabe erscheinen eigentlich <span style=\"color: #ff0000;\">die Bibliotheken<\/span>, die seit Jahrhunderten f\u00fcr die Bewahrung von Wissen zust\u00e4ndig gewesen sind, und tats\u00e4chlich besch\u00e4ftigen sich etliche Bibliotheken mit dieser Frage. Parallel entstehen andere Strukturen, die sich in \u00e4hnlicher Weise derselben Aufgabe widmen. Zu nennen w\u00e4ren hier z.B. <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"sogDOT\">sog.<\/span> <span style=\"color: #ff0000;\">Repositorien<\/span> wie etwa der <span style=\"color: #ff0000;\">Clarin<\/span>-Verbund oder auch die D-Grid-Initiative, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, \"eine nachhaltige Grid-Infrastruktur in Deutschland [aufzubauen], um Informations- und Wissenstechnologien dezentral f\u00fcr die Wissenschaft nutzbar zu machen\".<\/p>\n<p>In gewisser Weise <span style=\"color: #ff0000;\">symptomatisch<\/span> ist, dass ausgerechnet die im Wikipedia-Artikel \"D-Grid\" zitierten Portaladressen von D-Grid, <a class=\"moz-txt-link-freetext\" href=\"http:\/\/www.d-grid.de\/\">http:\/\/www.d-grid.de\/<\/a> und <a class=\"moz-txt-link-freetext\" href=\"http:\/\/www.d-grid-ggmbh.de\/\">http:\/\/www.d-grid-ggmbh.de\/<\/a>, dort als \"Offizielle Webpr\u00e4senz der D-Grid-Initiative\" bezeichnet, nicht mehr erreichbar sind (Aufruf am 22.11.2016, vormittag):<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4035 size-full\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/d-grid_dead_link.jpg\" alt=\"d-grid_dead_link\" width=\"544\" height=\"653\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/d-grid_dead_link.jpg 544w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/d-grid_dead_link-125x150.jpg 125w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/d-grid_dead_link-250x300.jpg 250w\" sizes=\"auto, (max-width: 544px) 100vw, 544px\"><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich kann dergleichen aus technischen Gr\u00fcnden immer wieder passieren, und auch wir sind davor nicht gefeit. Dass allerdings auch eine Google-Suche nach \"D-Grid\" die offizielle Webpr\u00e4senz nicht (oder bestenfalls unter ferner liefen) zutage f\u00f6rdert, stimmt dann doch bedenklich. Schlie\u00dflich handelt es sich um eine Initiative der Bundesrepublik Deutschland, die mit \u00fcber 70 Millionen Euro gef\u00f6rdert worden ist (Quelle: <a class=\"moz-txt-link-freetext\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/D-Grid\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/D-Grid<\/a>, 2016-11-22). Dieses Beispiel illustriert sehr sch\u00f6n, wie wichtig die <span style=\"color: #ff0000;\">dauerhafte institutionelle Verankerung<\/span> einer verantwortlichen Institution in diesem Umfeld ist. Es ist allerdings, fairer Weise, darauf hinzuweisen, dass die Teilprojekte von D-Grid wie z.B. Textgrid nach wie vor im Internet erreichbar sind (<a class=\"moz-txt-link-freetext\" href=\"https:\/\/textgrid.de\/\">https:\/\/textgrid.de\/<\/a>). Man kann nur hoffen, dass sie nicht in absehbarer Zeit ebenso verschwinden wie das Dach-Portal.<\/p>\n<p>Die Lage ist un\u00fcbersichtlich, und es ist schwer zu sagen, welche Institution sich f\u00fcr welche Art von Daten zust\u00e4ndig f\u00fchlt, wie die jeweiligen Perspektiven aussehen und, \u00fcberhaupt, welche L\u00f6sung sich am Ende durchsetzen wird. Im Moment kann es daher nur darum gehen, eine geeignete Institution zu finden, die erstens bereit und dazu in der Lage ist, Daten \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum sachgerechet zu speichern, verf\u00fcgbar zu halten und zu pflegen, und die \u00fcberdies \u00fcber eine unbefristete Existenzperspektive verf\u00fcgt. Diese Kriterien erf\u00fcllt z.B. die <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ITG\">ITG<\/span>. Sie ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"LMU\">LMU<\/span>, zust\u00e4ndig f\u00fcr die sechs geisteswissenschaftlichen Fakult\u00e4ten, und ausgestattet mit derzeit, jeweils unbefristeten, vier wissenschaftlichen und drei technischen Personalstellen. Nicht zuletzt aus diesem Grund kann VerbaAlpina mit seiner<span style=\"color: #ff0000;\"> Anbindung an die <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ITG\">ITG<\/span><\/span> seinen Partnern einen wichtigen Dienst leisten.<\/p>\n<h2>Funktionsbereich (3): <span style=\"color: #000080;\">Publikation<\/span><\/h2>\n<p>Wo immer Webtechnologie zum Einsatz kommt, verliert der Begriff der \u2018Publikation\u2019 seine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Strenggenommen sind schon ein offener Quellcode ('open source') und die Datendokumentation im Internet Publikationsformen, ungeachtet der Tatsache, dass sie nicht immer dazugez\u00e4hlt werden. Dar\u00fcber hinaus versteht sich VerbaAlpina aber auch als Instrument zur Ver\u00f6ffentlichung von projektbezogenen Texten. Daf\u00fcr sind Im Wesentlichen drei Formate vorgesehen.<\/p>\n<ul>\n<li>Theoretisch und methodologisch zentrale Begriffe und Probleme sowie Hinweise zur Funktionalit\u00e4t der Forschungsumgebung werden in meist konziser, gelegentlich auch etwas weiter ausholender Weise unter dem Reiter Methodologie abgelegt.<\/li>\n<li>Ausf\u00fchrlichere analytische Untersuchungen von Projektergebnissen oder theoretische bzw. methodologische Diskussion k\u00f6nnen unter Projektpublikationen abgelegt werden.<\/li>\n<li>Kommentare zu einzelnen sprachlichen Typen werden in der Kartenlegende durch einen \u201ai\u2018-Button ge\u00f6ffnet; sie k\u00f6nnen dort auch sehr leicht durch Projektmitarbeiter oder Externe eingestellt werden (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> z.B. den Kommentar zum Basistyp\u00a0<em>*pinguia <\/em>in der interaktiven Karte).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Da Webpublikationen im genannten Sinn leicht modifizierbar sind und vor allem im Fall von aktiven Projekten auch kontinuierlich modifiziert werden (sollten), ist es unerl\u00e4sslich, eine verl\u00e4ssliche <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=Z#64\">Zitierweise<\/a> zu erm\u00f6glichen, die in ihrer Verl\u00e4sslichkeit dem Standard gedruckter Literatur entspricht. Der Projektinhalt von VerbaAlpina wird daher von Zeit zu Zeit in stabilen <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;db=161&amp;tag=3#61\" target=\"_BLANK\">Zitierversionen<\/a> 'eingefroren', die von der jeweils aktuellen und sich ver\u00e4ndernden Arbeitsversion unterschieden werden m\u00fcssen. Jedem Beitrag zur Projekt <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;db=161&amp;mode=T\" target=\"_BLANK\">Methodologie<\/a> ist daher mit einem entsprechenden Zitierhinweis versehen, der die jeweilig Version automatisch pr\u00e4zisiert; im folgenden Beispiel handelt es sich also um den Beitrag 'Typisierung' der Version 16\/1:<\/p>\n<div id=\"attachment_4016\" style=\"width: 1119px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4016\" class=\"wp-image-4016 size-full\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/zitierweise-1.png\" alt=\"zitierweise\" width=\"1109\" height=\"299\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/zitierweise-1.png 1109w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/zitierweise-1-150x40.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/zitierweise-1-300x81.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/zitierweise-1-768x207.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/zitierweise-1-1024x276.png 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/zitierweise-1-624x168.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1109px) 100vw, 1109px\"><p id=\"caption-attachment-4016\" class=\"wp-caption-text\">Hinweis zur Zitierweise<\/p><\/div>\n<h2>Funktionsbereich (4): Datenerhebung durch <span style=\"color: #000080;\">Crowdsourcing<\/span><\/h2>\n<p>Au\u00dfer durch die Datenbest\u00e4nde von Projektpartnern k\u00f6nnen die bereits angesprochenen Inkonsistenzen hinsichtlich der onomasiologischen oder geographischen Abdeckung auch durch das <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"sogDOT\">sog.<\/span> Crowdsourcing ausgeglichen werden. Mit <span style=\"color: #ff0000;\">Crowdsourcing<\/span> ist laut Wikipedia \"die Auslagerung traditionell interner Teilaufgaben an eine Gruppe freiwilliger User, z.\u00a0B. \u00fcber das Internet\" (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Crowdsourcing\">Quelle<\/a>) gemeint und wird dort als Anlehnung an den Begriff \"Outsourcing\" bezeichnet. Die Funktion des Crowdsourcing im Rahmen von VerbaAlpina ist jedoch vielleicht besser durch die Kernbedeutung des Wortes \"source\" beschrieben. Die Nutzer des Internets sollen als Daten-QUELLE dienen und ihre Kenntnisse der Dialekte des Alpenraums in den Datenbestand von VerbaAlpina einbringen.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang stellen sich die folgenden Probleme bzw. Herausforderungen:<\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #ff0000;\">Kontaktherstellung <\/span>zu geeigneten \"Crowdern\" und evtl. <span style=\"color: #ff0000;\">Herstellung einer Bindung<\/span> ans Projekt\n<ul>\n<li>Kontaktherstellung: Kontakt zu einschl\u00e4gigen Institutionen im Alpenraum. Hier eine aktuelle Liste von Veranstaltungen, auf denen VerbaAlpina beworben werden k\u00f6nnte bzw. wird:<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">1) Bezirksb\u00e4uerinnentag (<a href=\"http:\/\/www.baeuerinnen.it\/\">S\u00fcdtiroler B\u00e4uerinnenorganisation<\/a>), 28.01.2017, Bozen<br>\n2) Alpsennenkurs (AVA, <a href=\"http:\/\/www.alpwirtschaft.de\/\">Alpwirtschaftlicher Verein im Allg\u00e4u e.V.<\/a>), 26.04.2017, Immenstadt<br>\n3) \u00d6sterreichische Almwirtschaftstagung (<a href=\"http:\/\/www.almwirtschaft.com\/almwirtschaft-steiermark\/steirischer-almwirtschaftsverein.html\">Steirischer Almwirtschaftsverein<\/a>), 28.-30.06.2017, Krieglach (Dachorganisation: <a href=\"http:\/\/www.almwirtschaft.com\/\">Almwirtschaft \u00d6sterreich<\/a>)<br>\n4) Deutscher Bauerntag (<a href=\"http:\/\/www.bauernverband.de\/\">Deutscher Bauernverband<\/a>), 28.-29.06.2017, Ort noch unbekannt<br>\n5) <a href=\"http:\/\/www.galtuer.com\/de\/events-kulinarik\/kulinarik\/almkaseolypmiade\">K\u00e4seolympiade <\/a>(Tourismusverband Galt\u00fcr), 23.09.2017, Galt\u00fcr<br>\n6) Oberbayerischer Almbauerntag (AVO, <a href=\"http:\/\/www.almwirtschaft.net\/\">Almwirtschaftlicher Verein Oberbayern<\/a>), 7.\/8.10.2017, Samerberg<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\"><strong>Adressenliste<\/strong> mit derzeit rund 4000 Einzelpersonen (darunter auch 150 Almen; Tabelle `crowdkontakte` in \u00a0<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span>_<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"DB\">DB<\/span>) und Institutionen\u00a0im ganzen Alpenraum (A, D, F, I, SLO)<\/p>\n<ul>\n<li>Flyer:<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4040 \" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/flyercs_entwurf-724x1024.png\" alt=\"flyercs_entwurf\" width=\"441\" height=\"623\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/flyercs_entwurf-724x1024.png 724w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/flyercs_entwurf-106x150.png 106w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/flyercs_entwurf-212x300.png 212w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/flyercs_entwurf-768x1086.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/flyercs_entwurf-624x883.png 624w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/flyercs_entwurf.png 1240w\" sizes=\"auto, (max-width: 441px) 100vw, 441px\"><\/li>\n<li>Pr\u00e4senz in den Medien (Zeitungen, H\u00f6rfunk)<\/li>\n<li>Pr\u00e4senz in sozialen Netzwerken (z.B. Facebook):<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/verbaalpina\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4051 size-large\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_facebook-1024x706.jpg\" alt=\"va_facebook\" width=\"625\" height=\"431\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_facebook-1024x706.jpg 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_facebook-150x103.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_facebook-300x207.jpg 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_facebook-768x529.jpg 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_facebook-624x430.jpg 624w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_facebook.jpg 1133w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\"><\/a><\/p>\n<p>Ein- bis zweimal im Monat eine Meldung, z.B. eine spezielle, vielleicht nicht so bekannte Bezeichnung f\u00fcr ein bestimmtes Konzept. Evtl. auch interessante Abbildungen aus der Lebenswelt der Almen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Bindung: M\u00f6glichkeit, sich zu registrieren (Motivation: Crowder kann sehen, wieviel er bislang beigetragen hat, auch im Vergleich zu anderen)<\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #ff0000;\">Technische Umsetzung<\/span>\n<ul>\n<li>Web-Portal<\/li>\n<li>Smartphone-App (quasi fertiggestellt; erster Prototyp bereits Anfang Juli 2016 im Rahmen einer <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?p=2465\">Bachelorarbeit von Giorgia Grimaldi<\/a> erprobt)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"attachment_4046\" style=\"width: 287px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.beamte-26-dynastie.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=369\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4046\" class=\"wp-image-4046\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/crowdsourcing_app_screenshot1.jpg\" alt=\"crowdsourcing_app_screenshot1\" width=\"277\" height=\"559\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/crowdsourcing_app_screenshot1.jpg 418w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/crowdsourcing_app_screenshot1-74x150.jpg 74w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/crowdsourcing_app_screenshot1-149x300.jpg 149w\" sizes=\"auto, (max-width: 277px) 100vw, 277px\"><\/a><p id=\"caption-attachment-4046\" class=\"wp-caption-text\">Die Crowdsourcing-App von VerbaAlpina<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #ff0000;\">Steuerung der Datenerhebung<\/span> (um onomasiologische und\/oder geographische L\u00fccken gezielt schlie\u00dfen zu k\u00f6nnen)\n<ul>\n<li>Priorisierung besonders schlecht belegter KONZEPTE bei der Auswahl, die dem \"Crowder\" pr\u00e4sentiert wird<\/li>\n<li>Kartierung, die, bezogen auf definierte \"Mittelr\u00e4ume\" (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"sogDOT\">sog.<\/span> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/NUTS\">NUTS<\/a>-3-Regionen), die Anzahl in VerbaAlpina bereits vorhandener Belege, durch Farbs\u00e4ttigung wiedergibt.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><span style=\"color: #ff0000;\">Attraktive Gestaltung der Schnittstelle und technische Zuverl\u00e4ssigkeit<\/span> zur Steigerung der Akzeptanz: m\u00f6glichst einfach und \u00fcbersichtlich; keine App, sondern Webseite mit <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Responsive_Webdesign\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\"responsivem\" Layout<\/a>, die auch die komfortable Nutzung auf Smartphones erlaubt.<\/li>\n<li><span style=\"color: #ff0000;\">Orthographie und Typisierung<\/span>\n<ul>\n<li>Fokus auf morphologischen Typen; Phonetik spielt keine bzw. untergeordnete Rolle<\/li>\n<li>manuelle Typisierung dennoch nicht vermeidbar<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><span style=\"color: #ff0000;\">Validierung der eingehobenen Daten<\/span>\n<ul>\n<li>Prinzip: \"Einmal ist keinmal, zweimal ist immer\" \u2013 Wenn zwei von einander unabh\u00e4ngige Quellen (\u2259 Crowder) dasselbe behaupten, dann besteht Sicherheit; Visualisierungsm\u00f6glichkeit:<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-4041 size-full\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/relevanzindex.jpg\" alt=\"relevanzindex\" width=\"543\" height=\"231\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/relevanzindex.jpg 543w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/relevanzindex-150x64.jpg 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/relevanzindex-300x128.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 543px) 100vw, 543px\"><\/li>\n<li>Einbindung von \"Kompetenztests\" nach folgendem Muster:<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-2587 size-full\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/unbenannt.png\" alt=\"Unbenannt\" width=\"258\" height=\"503\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/unbenannt.png 258w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/unbenannt-77x150.png 77w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/unbenannt-154x300.png 154w\" sizes=\"auto, (max-width: 258px) 100vw, 258px\"><\/p>\n<ul>\n<li>Registrierung<\/li>\n<li>M\u00f6glichkeit der Kommentierung durch registrierte Crowder und Wissenschaftler gleicherma\u00dfen<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Funktionsbereich (5): virtuelles\u00a0<span style=\"color: #000080;\">Forschungslabor<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr><h3>Bibliographie<\/h3><ul><li><b>AIS<\/b> = Jaberg, Karl \/ Jud, Jakob (1928-1940): Sprach- und Sachatlas Italiens und der S\u00fcdschweiz, Zofingen, vol. 1-7<\/li><li><b>ALD-II<\/b> = Goebl, Hans (2012): Atlant linguistich dl ladin dolomitich y di dialec vejins, 2a pert, vol. 1-5, Editions de Linguistique et de Philologie. <a href=\"https:\/\/ald.gwi.uni-muenchen.de\/\">Link<\/a><\/li><li><b>ALEPO<\/b> = Telmon, Tullio (2013): Atlante Linguistico ed Etnografico del Piemonte Occidentale III: Il mondo animale: I La Fauna: II caccia e pasca, Alessandria, vol. 3, Edizioni dell\u2019Orso. <a href=\"http:\/\/www.alepo.eu\/\">Link<\/a><\/li><li><b>ALF<\/b> = Gilli\u00e9ron, Jules \/ Edmont, Edmond (1897-1900): l\u2019Atlas linguistique de la France, Paris , Champion. <a href=\"http:\/\/cartodialect.imag.fr\/cartoDialect\/accueil\">Link<\/a><\/li><li><b>ALJA<\/b> = Martin, Jean-Baptiste \/ Tuaillon, Gaston (1971, 1978, 1981): Atlas linguistique et ethnographique du Jura et des Alpes du nord, Paris, vol. 1, 3, 3a, \u00c9d. du Centre National de la Recherche Scientifique<\/li><li><b>ALP<\/b> = Bouvier, Jean-Claude (1975, 1979, 1986): Atlas linguistique et ethnographique de la Provence, Paris, vol. 1, 2, 3, \u00c9d. du Centre National de la Recherche Scientifique<\/li><li><b>ALTR<\/b> = Cordin, Patrizia (2005): L'Archivio lessicale dei dialetti trentini. <a href=\"http:\/\/www.minoranzelinguistiche.provincia.tn.it\/pubblicazioni\/pagina57.html\">Link<\/a><\/li><li><b>APV<\/b> = Sch\u00fcle, Ernest (1978): Atlas des patois vald\u00f4tains, Aoste, Departement de l'instruction publique. <a href=\"http:\/\/patoisvda.org\/gna\/index.cfm\/atlas-patois-valdotains.html\">Link<\/a><\/li><li><b>Auer 2004<\/b> = Auer, Peter (2004): Sprache, Grenze, Raum, in: Zeitschrift f\u00fcr Sprachwissenschaft, vol. 23, 149-179. <a href=\"http:\/\/paul.igl.uni-freiburg.de\/auer\/userfiles\/downloads\/Sprache%20Grenze%20Raum%20Auer%20zfsw.2004.23.2.149.pdf\">Link<\/a><\/li><li><b>CLAPie<\/b> = Cugno, Federica \/ Rivoira, Matteo  (2014): Culture e Lingue nelle Alpi del Piemonte. <a href=\"http:\/\/www.dislivelli.eu\/blog\/saperi-etnolinguistici-in-rete-l%E2%80%99alpeggio-3-0.html\">Link<\/a><\/li><li><b>FEW<\/b> = Wartburg, Walter (1922-1967): Franz\u00f6sisches etymologisches W\u00f6rterbuch. Eine Darstellung des galloromanischen Sprachschatzes , Basel, vol. 20, Zbinden. <a href=\"https:\/\/apps.atilf.fr\/lecteurFEW\/\">Link<\/a><\/li><li><b><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"SAO\">SAO<\/span><\/b> = Adalbert-Stifter-Institut des Landes Ober\u00f6sterreich (Hrsg.) (1998<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ffDOT\">ff.<\/span>): Sprachatlas von Ober\u00f6sterreich<\/li><li><b><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"SDS\">SDS<\/span><\/b> = Baumgartner, Heinrich\/ Handschuh, Doris\/ Hotzenk\u00f6cherle, Rudolf (1962-2003): Sprachatlas der Deutschen Schweiz, Bern, vol. 1-9, Francke<\/li><li><b>Sottile 2002<\/b> = Sottile, Roberto (2002): Lessico dei pastori delle Madonie, Palermo, Centro di studi filologici e linguistici siciliani. <a href=\"http:\/\/www.als-online.gwi.uni-muenchen.de\/carta\/\">Link<\/a><\/li><li><b>TSA<\/b> = Klein, Karl Kurt\/ K\u00fchebacher, Egon\/ Schmitt, Ludwig Erich (1965, 1969, 1971): Tirolischer Sprachatlas, vol. 1-3, Innsbruck, Tyrolia-Verl. [u.a.]<\/li><li><b>WB\u00d6<\/b> = Eintrag nicht gefunden<\/li><\/ul><div id=\"ais\" style=\"display: none;\">Jaberg, Karl \/ Jud, Jakob (1928-1940): Sprach- und Sachatlas Italiens und der S\u00fcdschweiz, Zofingen, vol. 1-7<\/div><div id=\"ald-ii\" style=\"display: none;\">Goebl, Hans (2012): Atlant linguistich dl ladin dolomitich y di dialec vejins, 2a pert, vol. 1-5, Editions de Linguistique et de Philologie\n<br><br>\n<a href=\"https:\/\/ald.gwi.uni-muenchen.de\/\">Link<\/a><\/div><div id=\"alepo\" style=\"display: none;\">Telmon, Tullio (2013): Atlante Linguistico ed Etnografico del Piemonte Occidentale III: Il mondo animale: I La Fauna: II caccia e pasca, Alessandria, vol. 3, Edizioni dell\u2019Orso\n<br><br>\n<a href=\"http:\/\/www.alepo.eu\/\">Link<\/a><\/div><div id=\"alf\" style=\"display: none;\">Gilli\u00e9ron, Jules \/ Edmont, Edmond (1897-1900): l\u2019Atlas linguistique de la France, Paris , Champion\n<br><br>\n<a href=\"http:\/\/cartodialect.imag.fr\/cartoDialect\/accueil\">Link<\/a><\/div><div id=\"alja\" style=\"display: none;\">Martin, Jean-Baptiste \/ Tuaillon, Gaston (1971, 1978, 1981): Atlas linguistique et ethnographique du Jura et des Alpes du nord, Paris, vol. 1, 3, 3a, \u00c9d. du Centre National de la Recherche Scientifique<\/div><div id=\"alp\" style=\"display: none;\">Bouvier, Jean-Claude (1975, 1979, 1986): Atlas linguistique et ethnographique de la Provence, Paris, vol. 1, 2, 3, \u00c9d. du Centre National de la Recherche Scientifique<\/div><div id=\"altr\" style=\"display: none;\">Cordin, Patrizia (2005): L'Archivio lessicale dei dialetti trentini\n<br><br>\n<a href=\"http:\/\/www.minoranzelinguistiche.provincia.tn.it\/pubblicazioni\/pagina57.html\">Link<\/a><\/div><div id=\"apv\" style=\"display: none;\">Sch\u00fcle, Ernest (1978): Atlas des patois vald\u00f4tains, Aoste, Departement de l'instruction publique\n<br><br>\n<a href=\"http:\/\/patoisvda.org\/gna\/index.cfm\/atlas-patois-valdotains.html\">Link<\/a><\/div><div id=\"auer2004\" style=\"display: none;\">Auer, Peter (2004): Sprache, Grenze, Raum, in: Zeitschrift f\u00fcr Sprachwissenschaft, vol. 23, 149-179\n<br><br>\n<a href=\"http:\/\/paul.igl.uni-freiburg.de\/auer\/userfiles\/downloads\/Sprache%20Grenze%20Raum%20Auer%20zfsw.2004.23.2.149.pdf\">Link<\/a><\/div><div id=\"clapie\" style=\"display: none;\">Cugno, Federica \/ Rivoira, Matteo  (2014): Culture e Lingue nelle Alpi del Piemonte\n<br><br>\n<a href=\"http:\/\/www.dislivelli.eu\/blog\/saperi-etnolinguistici-in-rete-l%E2%80%99alpeggio-3-0.html\">Link<\/a><\/div><div id=\"few\" style=\"display: none;\">Wartburg, Walter (1922-1967): Franz\u00f6sisches etymologisches W\u00f6rterbuch. Eine Darstellung des galloromanischen Sprachschatzes , Basel, vol. 20, Zbinden\n<br><br>\n<a href=\"https:\/\/apps.atilf.fr\/lecteurFEW\/\">Link<\/a><\/div><div id=\"sao\" style=\"display: none;\">Adalbert-Stifter-Institut des Landes Ober\u00f6sterreich (Hrsg.) (1998<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ffDOT\">ff.<\/span>): Sprachatlas von Ober\u00f6sterreich<\/div><div id=\"sds\" style=\"display: none;\">Baumgartner, Heinrich\/ Handschuh, Doris\/ Hotzenk\u00f6cherle, Rudolf (1962-2003): Sprachatlas der Deutschen Schweiz, Bern, vol. 1-9, Francke<\/div><div id=\"sottile2002\" style=\"display: none;\">Sottile, Roberto (2002): Lessico dei pastori delle Madonie, Palermo, Centro di studi filologici e linguistici siciliani\n<br><br>\n<a href=\"http:\/\/www.als-online.gwi.uni-muenchen.de\/carta\/\">Link<\/a><\/div><div id=\"tsa\" style=\"display: none;\">Klein, Karl Kurt\/ K\u00fchebacher, Egon\/ Schmitt, Ludwig Erich (1965, 1969, 1971): Tirolischer Sprachatlas, vol. 1-3, Innsbruck, Tyrolia-Verl. [u.a.]<\/div><div id=\"wb\u00f6\" style=\"display: none;\">Eintrag nicht gefunden<\/div><div id=\"ABR_VA\" style=\"display: none;\">VerbaAlpina<\/div><div id=\"ABR_vglDOT\" style=\"display: none;\">vergleiche<\/div><div id=\"ABR_SDS\" style=\"display: none;\">Sprachatlas der deutschen Schweiz<\/div><div id=\"ABR_SAO\" style=\"display: none;\">Sprachatlas von Ober\u00f6sterreich<\/div><div id=\"ABR_ASCII\" style=\"display: none;\">American Standard Code for Information Interchange<\/div><div id=\"ABR_IPA\" style=\"display: none;\">International Phonetic Alphabet<\/div><div id=\"ABR_sDOTuDOT\" style=\"display: none;\">siehe unten<\/div><div id=\"ABR_latDOT\" style=\"display: none;\">Latein (ISO 639-3)<\/div><div id=\"ABR_deuDOT\" style=\"display: none;\">Deutsch (ISO 639-3)<\/div><div id=\"ABR_fDOT\" style=\"display: none;\">Femininum<\/div><div id=\"ABR_fraDOT\" style=\"display: none;\">Franz\u00f6sisch (ISO 639-3)<\/div><div id=\"ABR_itaDOT\" style=\"display: none;\">Italienisch (ISO 639-3)<\/div><div id=\"ABR_etnDOT\" style=\"display: none;\">Ethnotext<\/div><div id=\"ABR_DB\" style=\"display: none;\">Datenbank<\/div><div id=\"ABR_ALS\" style=\"display: none;\">Atlante linguistico della Sicilia<\/div><div id=\"ABR_PVA\" style=\"display: none;\">Partner VerbaAlpina<\/div><div id=\"ABR_ITG\" style=\"display: none;\">IT-Gruppe Geisteswissenschaften (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"LMU\">LMU<\/span> Center for Digital Humanities)<div id=\"ABR_LMU\" style=\"display: none;\">Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen<\/div><\/div><div id=\"ABR_LMU\" style=\"display: none;\">Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen<\/div><div id=\"ABR_sogDOT\" style=\"display: none;\">sogenannt<\/div><div id=\"ABR_ffDOT\" style=\"display: none;\">folgende<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gastvortrag am Fachbereich Romanistik der Universit\u00e4t Salzburg, 24.11.16 &nbsp; \u00dcbersicht Zur Konzeption Funktionsbereich (1): \u00a0Dokumentation\u00a0 Funktionsbereich (2): \u00a0Kooperation Funktionsbereich (3):\u00a0Publikation Funktionsbereich (4): Datenerhebung durch Crowdsourcing Funktionsbereich (5): virtuelles\u00a0Forschungslabor Zur Konzeption Die Raumorientierung VerbaAlpina (VA) dokumentiert die dialektale Variation innerhalb eines ethnographisch (und weder sprachlich noch national) definierten Raums, und genau in diesem Sinne ist die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1,18],"btdb_keywords":[],"coauthors":[],"class_list":["post-3963","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-va_beitrag"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3963","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3963"}],"version-history":[{"count":72,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3963\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24046,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3963\/revisions\/24046"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3963"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3963"},{"taxonomy":"btdb_keywords","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fbtdb_keywords&post=3963"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcoauthors&post=3963"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}