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			{"id":5969,"date":"2018-04-30T20:35:28","date_gmt":"2018-04-30T19:35:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?p=5969"},"modified":"2023-08-24T14:18:13","modified_gmt":"2023-08-24T12:18:13","slug":"verbaalpina-eine-virtuelle-geolinguistische-forschungsumgebung-httpswww-verba-alpina-gwi-uni-muenchen-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?p=5969","title":{"rendered":"VerbaAlpina &#8211; oder: der Transfer der Geolinguistik in die <em>digital humanities<\/em>"},"content":{"rendered":"<h3><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-6213 size-full\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/qr_leipzig.png\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"210\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/qr_leipzig.png 212w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/qr_leipzig-150x150.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\"><\/h3>\n<p>Dieser Beitrag wurde anl\u00e4sslich eines Vortrags am 29.5.2018 in der S\u00e4chsischen Akademie der Wissenschaften verfasst<sup id=\"rf1-5969\"><a href=\"#fn1-5969\" title=\"F\u00fcr die Einladung danke ich Elisabeth Burr von der Universit\u00e4t Leipzig.\" rel=\"footnote\">1<\/a><\/sup>; alles ist vor dem Hintergrund der eher <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?p=6495\" target=\"_BLANK\">informationstechnisch\u00a0 ausgerichteten Ausf\u00fchrungen von Stephan L\u00fccke<\/a> zu sehen.<\/p>\n<h1>1. Die Sprachwissenschaft auf dem Weg in die <em>digital humanities<\/em><\/h1>\n<p>Seit ca. 15 Jahren, d.h. seit der z\u00fcgigen Durchsetzung interaktiver und kollaborativer Strukturen im Internet <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Web_2.0\" target=\"_BLANK\">Web 2.0<\/a>\u00a0 durchlaufen zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen einen Prozess tiefgreifenden Wandels, denn im Gefolge der medialen Revolution haben sich die Rahmenbedingungen der Wissenschaftskommunikation substantiell ver\u00e4ndert; symptomatisch ist\u00a0 die oben auf dieser Seite angebrachte Einladung\u00a0<a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?p=5113#respond\" target=\"_BLANK\">Schreibe eine Antwort<\/a>. In den Disziplinen, die sich mit kulturellen Techniken und ihrer geschichtlichen Entwicklung befassen, kann dieser Wandel mit dem Schlagwort der <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;db=xxx&amp;letter=D#14\" target=\"_BLANK\"><em>digital humanities<\/em><\/a><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong>identifiziert werden. Es ist dennoch nicht \u00fcberraschend, dass die Wissenschaftler unterschiedlich auf diese Situation reagieren, n\u00e4mlich teils mit<\/p>\n<ul>\n<li>offensiver Ablehnung (Motto: \"Das bedeutet den Ausverkauf der akademischen F\u00e4cher\"),<\/li>\n<li>nonchalanter Indifferenz (Motto: \"Der kindische Unfug l\u00e4sst mich kalt\"),<\/li>\n<li>konstruktiver Akzeptanz (Motto: \"Endlich wird m\u00f6glich, was ich immer schon wollte\").<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nicht im Sinn eines missionarischen Eifers, sondern aus rein forschungspraktischer \u00dcberzeugung sei festgestellt, dass f\u00fcr datenorientierte Disziplinen, wie zum Beispiel f\u00fcr diejenigen Bereiche der Sprachwissenschaft, die sich mit Variation und historischen Prozessen befassen, eigentlich nurmehr die dritte Haltung in Frage kommt.\u00a0Wenn man die mediale Herausforderung jedoch in diesem Sinn annimmt, \u00e4ndert sich methodologisch fast Alles.<\/p>\n<h1>2. Geolinguistik<\/h1>\n<p>Die Geolinguistik<sup id=\"rf2-5969\"><a href=\"#fn2-5969\" title=\"Vgl. zur Bezeichnung die Bemerkungen\u00a0 in Bibl:Krefeld 2017c.\" rel=\"footnote\">2<\/a><\/sup> ist\u00a0<span style=\"font-size: 1rem\">in<\/span><span style=\"font-size: 1rem\">\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 1rem\">geradezu idealer Weise geeignet, um die Notwendigkeit des skizzierten Transfers zu illustrieren. Zun\u00e4chst ist diese Subdisziplin von Anfang an mit dem Anspruch entstanden, gesprochene Sprache zu dokumentieren; sie stand, mit anderen Worten, zu Beginn nicht in der text- und editionsorientierten Tradition der Philologie (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> <span class=\"bibl\" data-bibl=\"krefeld2007\">Krefeld 2007<\/span>). \u00a0Ausserdem entwickelte sich die Geolinguistik vor allem dank der teils monumentalen Sprachatlanten \u00a0zu einer Art Korpuslinguistik <em>avant la lettre<\/em>. Der AIS<sup id=\"rf3-5969\"><a href=\"#fn3-5969\" title=\"Vgl. die Darstellung des Unternehmens in Bibl:Krefeld 2017g.\" rel=\"footnote\">3<\/a><\/sup>, den man als den gattungspr\u00e4genden romanischen Vertreter der Tradition ansehen darf, versammelt in 1681 Karten, 20 Konjugationstabellen und zahlreichen erg\u00e4nzenden Listen Belege aus 416 Aufnahmeorten (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> die <a href=\"https:\/\/www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de\/?p=21088\" target=\"_BLANK\">Beschreibung<\/a> in <span class=\"bibl\" data-bibl=\"krefeld2017c\">Krefeld 2017c<\/span>); das entspricht mindestens einer Million Tokens. Immerhin wurde das gesamte Material 20 Jahre sp\u00e4ter Jahre durch einen gedruckten Index aufgeschl\u00fcsselt (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> <span class=\"bibl\" data-bibl=\"jabergjud1960\">Jaberg\/Jud 1960<\/span>), der sich selbst als <\/span><em style=\"font-size: 1rem\">Ein prop\u00e4deutisches etymologisches W\u00f6rterbuch der italienischen Mundarten<\/em><span style=\"font-size: 1rem\"> bezeichnet.<sup id=\"rf4-5969\"><a href=\"#fn4-5969\" title=\"Dieser Ausdruck ist insofern gerechtfertigt, als ein sehr gro\u00dfer Teil der im Atlas ver\u00f6ffentlichten Formen typisiert wird, allerdings ohne diesen Typen ein konkretes Etymon zuzuweisen. Diese Verkn\u00fcpfung interaktiv zu realisieren w\u00e4re eine sehr sch\u00f6ne Unternehmung der &lt;i&gt;Digital Romance Humanities&lt;\/i&gt;.\" rel=\"footnote\">4<\/a><\/sup> Auf geradezu selbstverst\u00e4ndliche Art wurden daher Autoren von Sprachatlanten zu Pionieren der sprachwissenschaftlichen Digitalisierung (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> dazu <a href=\"http:\/\/www.kit.gwi.uni-muenchen.de\/?p=22866#p:8\" target=\"_BLANK\">Hans Goebls Bemerkungen<\/a> in <span class=\"bibl\" data-bibl=\"goebl2018\">Goebl 2018<\/span>).\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das zweite Forschungsinstrument der traditionellen Geolinguistik, das in repr\u00e4sentativen F\u00e4llen ebenfalls monumentale Ausma\u00dfe annimmt,\u00a0 ist das W\u00f6rterbuch; seine herausragenden Vertreter operieren ebenfalls in der Logik von Atlanten, d.h. auf der Basis eines mehr oder weniger engmaschigen Netzes von Aufnahmeorten. So sind u.a. die exhaustiv intendierten Lexika der Schweizer Landessprachen (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> <span class=\"bibl\" data-bibl=\"drg\">DRG<\/span>, <span class=\"bibl\" data-bibl=\"gpsr\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"GPSR\">GPSR<\/span><\/span>,\u00a0<span class=\"bibl\" data-bibl=\"idiotikon\">Idiotikon<\/span>,\u00a0<span class=\"bibl\" data-bibl=\"vsi\">VSI<\/span>)\u00a0und das <i>W\u00f6rterbuch der bairischen Mundarten in Oesterreich <\/i><span class=\"bibl\" data-bibl=\"wboe\">WBOE<\/span>\u00a0angelegt (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> die Kartierung der Ortsnetze dieser alpinen Dialektw\u00f6rterb\u00fccher in der <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=133&amp;db=xxx&amp;tk=1195\" target=\"_BLANK\">Darstellung durch VerbaAlpina<\/a>). Vor dem Hintergrund der <em>digital humanities<\/em> erscheint es nun nicht nur realistisch sondern geradezu geboten, diese unterschiedlichen Datenquellen zusammenzuf\u00fchren und in ein Gesamtkorpus zu verwandeln. Diesen Versuch unternimmt in onomasiologisch definierten Ausschnitten des Wortschatzes das Projekt VerbaAlpina, das als virtuelle, webbasierte Forschungsumgebung beschrieben werden kann.<\/p>\n<h1>3. VerbaAlpina als Beispiel einer Forschungsumgebung<\/h1>\n<p>Genauer gesagt ist die Korpuserstellung Gegenstand eines als \u2018Dokumentation\u2019 bezeichneteten Funktionsbereichs, der in enger Verflechtung mit vier anderen Funktionalit\u00e4ten zu sehen ist:<\/p>\n<ul>\n<li>Dokumentation,<\/li>\n<li>Kooperation,<\/li>\n<li>Datenerhebung durch Crowdsourcing,<\/li>\n<li>Forschungslaboratorium,<\/li>\n<li>Publikation.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Alle genannten Bereiche sollen im Folgenden projektbezogen konkretisiert werden. Zum Verst\u00e4ndnis ist jedoch vorab eine Skizze des erforschten Raums erforderlich.<\/p>\n<h2>3.1. Das Untersuchungsgebiet<\/h2>\n<p>Das Projekt <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/\" target=\"_BLANK\">VerbaAlpina<\/a>, das der Verfasser dieses Beitrags gemeinsam mit Stephan L\u00fccke von der <a href=\"http:\/\/www.itg.uni-muenchen.de\/index.html\" target=\"_BLANK\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ITG\">ITG<\/span> der <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"LMU\">LMU<\/span><\/a> leitet, wird seit 2014 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gef\u00f6rdert. Gegenstand ist die Mehrsprachigkeit des Alpenraums<sup id=\"rf5-5969\"><a href=\"#fn5-5969\" title=\"Das Gebiet wird aus rein pragmatischen Gr\u00fcnden \u00fcber die Zugeh\u00f6rigkeit der politischen Gemeinden zur Interessenvereinigung der Alpenkonvention abgegrenzt.\" rel=\"footnote\">5<\/a><\/sup>, in dem sich die drei gro\u00dfen europ\u00e4ischen Sprachfamilien, Germanisch, Romanisch und Slawisch getroffen haben und seit ca. 1500 Jahren neben-, mit- und unter Umst\u00e4nden auch gegeneinander existieren (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=133&amp;tk=397\" target=\"_BLANK\">Karte<\/a>).<\/p>\n<p>Die Sprachverh\u00e4ltnisse sind erheblich komplizierter als die Rede von den drei 'Familien' sowie die suggestive Fl\u00e4chigkeit ihrer kartographischen Darstellung andeutet, denn dazu geh\u00f6ren im Romanischen eine ganze Reihe von staatlich implementierten Sprachen mit jeweils sehr verschiedenen Dialekten; im Germanischen und Slawischen gibt es zwar jeweils nur eine Sprache (Deutsch und Slowenisch); beide sind jedoch ebenfalls durch ganz unterschiedliche, lokale Dialekte, genauer gesagt: durch Dialektkontinua<sup id=\"rf6-5969\"><a href=\"#fn6-5969\" title=\"Vgl. zu diesem Konzept aus romanistischer Sicht.\" rel=\"footnote\">6<\/a><\/sup> vertreten.<\/p>\n<table style=\"width: 492.6px\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"background-color: #485b94\"><span style=\"color: #ffffff\">Dialekt (unvollst\u00e4ndig)<\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: #485b94\"><span style=\"color: #ffffff\">Dialektgruppe<\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: #485b94\"><span style=\"color: #ffffff\">Sprache<\/span><\/td>\n<td style=\"background-color: #485b94\"><span style=\"color: #ffffff\">Sprachfamilie<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"border-color: #NaNNaNf5;background-color: #c4edf5\">Valdostano \/ Vald\u00f4tain<\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\">\u00a0Valdostano \/ Vald\u00f4tain<\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\" rowspan=\"20\">\u00a0rom<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"border-color: #NaNNaNf5;background-color: #c4edf5\">Occitan<\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\">\u00a0Okzitanisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"border-color: #NaNNaNf5;background-color: #c4edf5\">Francoproven\u00e7al<\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\">\u00a0Frankoprovenzalisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-color: #NaNNaNf5;background-color: #c4edf5\">Piemontese<\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\" rowspan=\"4\">Italienisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"border-color: #NaNNaNf5;background-color: #c4edf5\">Lombardo<\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"border-color: #NaNNaNf5;background-color: #c4edf5\">Bregagliotto<\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"border-color: #NaNNaNf5;background-color: #c4edf5\">\u00a0Veneto<\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"border-color: #NaNNaNf5;background-color: #c4edf5\">Puter<\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\" rowspan=\"6\">B\u00fcndnerromanisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"border-color: #NaNNaNf5;background-color: #c4edf5\">Surmiran<\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"border-color: #NaNNaNf5;background-color: #c4edf5\">Sursilvan<\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"border-color: #NaNNaNf5;background-color: #c4edf5\">Sutsilvan<\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"border-color: #NaNNaNf5;background-color: #c4edf5\">Vallader<\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"border-color: #NaNNaNf5;background-color: #c4edf5\">Jauer<\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"border-color: #NaNNaNf5;background-color: #c4edf5\">Badiot<\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\" rowspan=\"6\">Dolomitenladinisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"border-color: #NaNNaNf5;background-color: #c4edf5\">Mar\u00e9o<\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"border-color: #NaNNaNf5;background-color: #c4edf5\">Gherd\u00ebina<\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"border-color: #NaNNaNf5;background-color: #c4edf5\">Fascian<\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"border-color: #NaNNaNf5;background-color: #c4edf5\">Anpezan<\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"border-color: #NaNNaNf5;background-color: #c4edf5\">Fodom<\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"border-color: #NaNNaNf5;background-color: #c4edf5\">Furlan<\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<td style=\"background-color: #c4edf5;text-align: center;vertical-align: middle\">\u00a0Friaulisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"background-color: #f7deba\">Alemannisch<\/td>\n<td style=\"background-color: #f7deba;text-align: center;vertical-align: middle\" rowspan=\"4\">Alemannisch<\/td>\n<td style=\"background-color: #f7deba;text-align: center;vertical-align: middle\" rowspan=\"12\">Deutsch<\/td>\n<td style=\"background-color: #f7deba;text-align: center;vertical-align: middle\" rowspan=\"12\">ger<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"background-color: #f7deba\">Walserisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"background-color: #f7deba\">Vorarlbergerisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"background-color: #f7deba\">Schw\u00e4bisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"background-color: #f7deba\">Bairisch<\/td>\n<td style=\"background-color: #f7deba;text-align: center;vertical-align: middle\" rowspan=\"8\">Bairisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"background-color: #f7deba\">Allg\u00e4uerisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"background-color: #f7deba\">Zimbrisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"background-color: #f7deba\">Tirolerisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"background-color: #f7deba\">Steirisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"background-color: #f7deba\">K\u00e4rntnerisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"background-color: #f7deba\">Salzburgisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"background-color: #f7deba\">Ober\u00f6sterreichisch<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"background-color: #b3f2c5\">Dolenjsko<\/td>\n<td style=\"background-color: #b3f2c5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<td style=\"background-color: #b3f2c5;text-align: center;vertical-align: middle\" rowspan=\"7\">Slowenisch<\/td>\n<td style=\"background-color: #b3f2c5;text-align: center;vertical-align: middle\" rowspan=\"7\">sla<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"background-color: #b3f2c5\">Koro\u0161ko<\/td>\n<td style=\"background-color: #b3f2c5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"background-color: #b3f2c5\">\u0160tajersko<\/td>\n<td style=\"background-color: #b3f2c5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"background-color: #b3f2c5\">Gorenjsko<\/td>\n<td style=\"background-color: #b3f2c5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"background-color: #b3f2c5\">Rovtarsko<\/td>\n<td style=\"background-color: #b3f2c5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"background-color: #b3f2c5\">Sloven\u0161\u010dina<\/td>\n<td style=\"background-color: #b3f2c5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 23px\">\n<td style=\"background-color: #b3f2c5\">Rezijansko<\/td>\n<td style=\"background-color: #b3f2c5;text-align: center;vertical-align: middle\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Es ist seit geraumer Zeit bekannt, dass <span style=\"font-size: 1rem\">etliche <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=A#1\">spezifisch alpine W\u00f6rter<\/a> nicht auf eine der drei Sprachfamilien beschr\u00e4nkt sind, sondern \u00fcber deren Grenzen hinaus Verbreitung gefunden haben (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> die klassischen Arbeiten von <span class=\"bibl\" data-bibl=\"jud1911a\">Jud 1911a<\/span>,\u00a0<span class=\"bibl\" data-bibl=\"jud1911b\">Jud 1911b<\/span>, <span class=\"bibl\" data-bibl=\"jud1924\">Jud 1924<\/span>, <span class=\"bibl\" data-bibl=\"stampa1937\">Stampa 1937<\/span>, <span class=\"bibl\" data-bibl=\"hubschmid1950\">Hubschmid 1950<\/span> und <span class=\"bibl\" data-bibl=\"hubschmid1951\">Hubschmid 1951<\/span>). G<\/span><span style=\"font-size: 1rem\">erade eine sprachgrenz\u00fcberschreitende Untersuchung ist\u00a0 also erforderlich und als einzige diesem Raum angemessen.\u00a0<\/span>Die folgende Graphik schematisiert die alpine Sprachgeschichte; konstitutiv sind die Romanisierung des gesamten Gebiets (seit 15 vor Chr.) und seine nachfolgende teilweise Germanisierung und Slawisierung. Damit ist zwar stets eine\u00a0 Verdr\u00e4ngung der jeweils fr\u00fcheren Sprachen verbunden, insofern das Lateinisch-Romanische \u00a0die vorr\u00f6mischen Sprachen verdr\u00e4ngt und \u00a0seinerseits in manchen Gebieten durch das Germanische und Slawische verdr\u00e4ngt wird. Aber der Verdr\u00e4ngung geht eine mehr oder weniger lang andauernde lokale Zweisprachigkeit voraus (in der Graphik durch Kugeln symbolisiert), die sich in Entlehnungen aus den verdr\u00e4ngten in die verdr\u00e4ngenden Sprachen niederschl\u00e4gt, so dass sich die erw\u00e4hnten sprachgrenz\u00fcberschreitenden Verbreitungsgebiete ergeben.<\/p>\n<p><br><figure><a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/strata_kugel.png\" target=\"_BLANK\"><img src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/strata_kugel.png\" width=\"70%\"><\/a><\/figure><\/p>\n<p>Es ist nun aber von vornherein klar, dass die Dokumentation eines so komplexen Sprachraums mit der skizzierten historischen Tiefe durch das Medium des gedruckten Buchs kaum, wenn \u00fcberhaupt, zu leisten ist. Ein Zugriff im Sinne der <em>digital humanities\u00a0<\/em>dr\u00e4ngt sich deshalb schon rein sachlich auf.<sup id=\"rf7-5969\"><a href=\"#fn7-5969\" title=\"Aus kommunikationsr\u00e4umlicher Perspektive fallen jedem Romanisten sofort zahlreiche andere faszinierende Konstellationen eine: die Romania Thyrrenica (Korsica, Elba, Sardinien, die Balearen mit den jeweils n\u00e4chstgelegenenen kontinentalen K\u00fcstenstreifen), die Sprachgebiete beiderseits der Adria, das Verbreitungsgebiet der Aromunen, Meglenorum\u00e4nen und Rum\u00e4nen; die Gegenden Afrikas, wo auch romanische Sprachen gesprochen; der Indische Ozean, Amerika usw.). Unser aller indivuiduelle Interessenthorizonte sto\u00dfen ja st\u00e4ndig an die Grenzen unserer individuellen Sprachkompetenzen, so dass nur aus der Kollaboration sinnvolle und notwendige Gro\u00dfprojekte entstehen k\u00f6nnen.\" rel=\"footnote\">7<\/a><\/sup><\/p>\n<h2>3.2. Funktionsbereich Dokumentation<\/h2>\n<p>Die Dokumentation erfasst unabh\u00e4ngig von der Quellengattung und ganz im Sinne der klassischen Dialektologie, ausschlie\u00dflich georeferenzierbares oder bereits georeferenziertes Material; es werden also Atlas\u2013 und (wenngleich weniger) W\u00f6rterbuchdaten erfasst. Einen maximalen \u00dcberblick \u00fcber die einschl\u00e4gigen Erhebungsorte (Stand 2018) zeigt diese <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=133&amp;db=xxx&amp;tk=1087\" target=\"_BLANK\">Karte<\/a>. Praktisch alle Belege sind \u00fcber das Erhebungsdatum im \u00dcbrigen auch chronoreferenziert<sup id=\"rf8-5969\"><a href=\"#fn8-5969\" title=\"Dar\u00fcber hinaus m\u00fcsste auch das Alter in die Chronoreferenzierung eingehen; im VerbaAlpina-Gebiet lagen im Fall des AIS mehr als 60 Jahre Altersunterschied zwischen den Informanten; die Sprecherin aus Lanzada (AIS 216)\u00a0 war bei der Erhebung, 1921, erst 22 Jahre alt, der Sprecher aus Surrhein (AIS 11) dagegen im Jahre 1920 bereits 84; vgl. Bibl:Jaberg\/Jud 1928, 40, 63.\" rel=\"footnote\">8<\/a><\/sup>; allerdings ist die Chronoreferenzierung derzeit (Mai 2018) noch nicht interaktiv implementiert.<\/p>\n<p>Eine weitere, informationstechnisch grundlegende Bedingung des Transfers ist die Strukturierung der Daten. Materialien aus \u00e4lteren Quellen werden in der Regel erst von <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span> im Zuge der Retrodigitalisierung, also mit\u00a0 ihrer Umwandlung in Daten,\u00a0 strukturiert; strenggenommen wird Retrodigitalisierung \u00fcberhaupt erst dann wirklich sinnvoll, da sie nur so eine digitale Nachnutzung analogen Materials\u00a0 gestattet.<\/p>\n<p>Die grundlegende Herausforderung besteht darin die unterschiedlichen semiotischen Dimensionen der Quellen zu sezieren. Das ist insbesondere im Fall der Sprachatlanten\u00a0nicht immer leicht, denn eine <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;db=xxx&amp;letter=A#2\" target=\"_BLANK\">analoge Karte<\/a>, wie z.B. <a href=\"http:\/\/www3.pd.istc.cnr.it\/navigais-web?map=1192\" target=\"_BLANK\">AIS 1192a LA CASCINA DI MONTAGNA<\/a>, informiert \u00fcber Sprache, au\u00dfersprachliche Konzepte\/Kategorien und singul\u00e4re Dinge, ohne dass der Status einer Information immer ganz eindeutig w\u00e4re. So finden sich in <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span> (Stand vom 4.5.2018) 1169 dialektale Bezeichnungen (Tokens) des Konzepts ALMH\u00dcTTE; sehr h\u00e4ufig wird die Art des Geb\u00e4udes spezifiziert, so dass etliche <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=133&amp;db=xxx&amp;tk=1121\" target=\"_BLANK\">Unterkonzepte<\/a> unterschieden werden m\u00fcssen. Beispielsweise haben die Informanten des VALTS in drei Orten darauf hingewiesen, dass die Bezeichnungen des Typs <em>Tieje\/Teie(n)<\/em>\u00a0eine <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=133&amp;db=xxx&amp;tk=1125\" target=\"_BLANK\">PRIMITIVE SENNH\u00dcTTE AUF MAIENS\u00c4SSEN<\/a> bezeichnen. In anderen Orten steht derselbe Typ f\u00fcr andere Unterkonzepte bzw. f\u00fcr das taxonomisch \u00fcbergeordnete, alllgemeine Konzept <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=133&amp;db=xxx&amp;tk=1127\" target=\"_BLANK\">H\u00dcTTE<\/a>. Ob sich die Spezifizierungen jedoch wirklich auf die Wortsemantik, bzw. eine feste konzeptuelle Kategorie oder wom\u00f6glich auf die Qualit\u00e4t eines bestimmten Referenten bezieht, die der individuelle Informant mit dem Wort assoziiert, ist unklar. Das Problem wird ganz evident, wenn singul\u00e4re au\u00dfersprachliche Realit\u00e4ten detailliert abgebildet werden, wie im Fall der folgenden Grundrisse einer Sennh\u00fctte aus dem engadinischen Zernez (AIS, P 19):<\/p>\n<div id=\"attachment_6091\" style=\"width: 1170px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6091\" class=\"wp-image-6091 size-full\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_1192a-1.png\" alt=\"\" width=\"1160\" height=\"255\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_1192a-1.png 1160w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_1192a-1-150x33.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_1192a-1-300x66.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_1192a-1-768x169.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_1192a-1-1024x225.png 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/ais_1192a-1-624x137.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1160px) 100vw, 1160px\"><p id=\"caption-attachment-6091\" class=\"wp-caption-text\">AIS 1192a<\/p><\/div>\n<p>Handelt es sich hier um einen weit verbreiteten Bautyp im Sinne einer au\u00dfersprachlichen Kategorie oder um einen idiosynkratischen Fall?<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich liefern manche Quellen auch Informationen \u00fcber ihre Informanten. Grunds\u00e4tzlich sind bestimmte Charakteristika f\u00fcr die richtige Beurteilung der sprachlichen Belege wichtig; dazu z\u00e4hlen vor allem die Sprachkompetenz (Standard, evtuelle Kontaktsprachen), das Alter und das Mobilit\u00e4tsprofil (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> die <a href=\"https:\/\/www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de\/?p=69157#subchapter:the-geography-of-language-and-the-speaker\" target=\"_BLANK\">Fallbeispiele<\/a> in <span class=\"bibl\" data-bibl=\"krefeld2018\">Krefeld 2018<\/span>). Auch in dieser Hinsicht war bereits der AIS wegweisend, denn er teilt in den Aufnahmeprotokollen relevante biographische Daten mit, allerdings ohne sie bei der Kartierung zu ber\u00fccksichtigen<sup id=\"rf9-5969\"><a href=\"#fn9-5969\" title=\"Vgl. zur Informantenmobilit\u00e4t Bibl:Krefeld 2002 und zum Problem der nicht alphabetisierten Informanten Bibl:Krefeld 2007b und Bibl:Krefeld 2007c.\" rel=\"footnote\">9<\/a><\/sup>. Obwohl die Sprachkompetenz des Sprechers also zu den Dimensionen m\u00f6glicher Variation gerechnet werden muss, wurde in der interaktiven Karte von VerbaAlpina auf die Einrichtung eines entsprechenden Filters verzichtet, denn die meisten Quellen geben keine diesbez\u00fcglichen Informationen.<\/p>\n<p>Strukturierung ist Voraussetzung f\u00fcr die Erstellung eines Korpus im Sinne der zeitgen\u00f6ssischen Linguistik; sie erlaubt auch die Entwicklung\u00a0<span style=\"font-size: 1rem\">einer interaktiven Oberfl\u00e4che mit\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 1rem\">sehr benutzerfreundlichen Suchfiltern<\/span><span style=\"font-size: 1rem\">, wie in Gestalt der <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=133&amp;db=xxx\" target=\"_BLANK\">interaktiven Karte<\/a> . Ein wichtiger Schritt der Dokumentation besteht in der Vereinheitlichung der <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=T#57\">Transkription<\/a>; die unterschiedlichen Systeme der Quellen werden allesamt durch einen eigens definierten <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=B#7\">Betacode<\/a> \u00a0in den international weit verbreiteten Standard <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"IPA\">IPA<\/span> \u00fcbersetzt (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> die vollst\u00e4ndige <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;db=xxx&amp;letter=C#11\" target=\"_BLANK\">\u00dcbersicht<\/a>). Die Konversion der Transkription impliziert keinen Informationsverlust, denn auch die Originaltranskription (=\"<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"DST\">DST<\/span> QUELLE ...\") wird sichtbar, sobald man mit dem Mauspfeil auf den 'Einzelbeleg' oben links im Belegfenster f\u00e4hrt. Das zeigt der folgende Screenshot:<\/span><\/p>\n<p><\/p><div id=\"attachment_6095\" style=\"width: 717px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6095\" class=\"wp-image-6095 size-full\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_ipa_orig.png\" alt=\"\" width=\"707\" height=\"570\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_ipa_orig.png 707w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_ipa_orig-150x121.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_ipa_orig-300x242.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_ipa_orig-624x503.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 707px) 100vw, 707px\"><p id=\"caption-attachment-6095\" class=\"wp-caption-text\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span>-Transkription in <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"IPA\">IPA<\/span> und Sichtbarkeit des <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=133&amp;db=xxx&amp;tk=1187\" target=\"_BLANK\">Originals<\/a><\/p><\/div>Wenn m\u00f6glich werden alle dialektalen Sprachbelege als Varianten weiter verbreiter Typen identifiziert und auf gro\u00dfen Referenzw\u00f6rterb\u00fccher bezogen (hier L = <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"LSI\">LSI<\/span> und H = HdR ). Schwieriger ist die Verkn\u00fcpfung der KONZEPTE mit einem allgemein\u00a0 etablierten, au\u00dfersprachlichen Referenzsystem; <em>de facto<\/em> ist\u00a0 etwas Derartiges mit dem umfassenden, kontinuierlich wachsenden\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.wikidata.org\/wiki\/Wikidata:Main_Page\" target=\"_BLANK\">Wikidata<\/a>-Projekt entstanden. Dort wird die gemeinsame au\u00dfersprachliche Referenz der verschiedenen, oft sehr zahlreichen einzelsprachlichen Wikipedia mit einer Identifikation (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ID\">ID<\/span>) versehen; sie kann aus jedem Wikipidia-Eintrag \u00fcber die Funktion Wikidata-Datenobjekt aufgerufen werden. Dieser Dienst beinhaltet auch bereits seit langem \u00fcbliche Taxonomien, wie etwa im Bereich der Flora die auf Carl von Linn\u00e9 zur\u00fcckgehende Nomenklatur. So kann das Konzept BUTTER , das in 132 verschiedenen Sprachversionen der Wikipedia behandelt wird \u00fcber die <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ID\">ID<\/span> <a href=\"https:\/\/www.wikidata.org\/wiki\/Q34172\" target=\"_BLANK\">Q34172<\/a> identifiziert werden.\n<h3>Qualitative und quantitative Kartierung<\/h3>\n<p>Grunds\u00e4tzlich lassen sich strukturierte Daten sowohl qualitativ als auch quantitativ (oder: metrisch) erschlie\u00dfen. Hier stellen sich aus geolinguistischer Sicht sehr unterschiedliche Fragen, die sowohl die statistische Modellierung als auch die Visualisierung betreffen. Eine dialektometrischer Funktion zur Bestimmung der relativen \u00c4hnlichkeit wurde bislang noch nicht entwickelt; sie w\u00e4re vor allem f\u00fcr die Verbreitung von Basistypen \u00fcber die Grenzen der\u00a0 Sprachfamilien hinaus sehr aufschlussreich. Elementare Bezugseinheit der Georeferenzierung ist f\u00fcr VerbaAlpina die politische Gemeinde. Eine fl\u00e4chige Visualisierung auf dieser Basis von 6990 Einheiten ist jedoch nicht in jeder Hinsicht ideal, denn die Unterschiede hinsichtlich ihrer Fl\u00e4che wie ihrer Bev\u00f6lkerung k\u00f6nnen zu manchen Verzerrungen f\u00fchren (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> diese Bemerkungen). Dar\u00fcberhinaus kann es gelegentlich, z.B. bei der Ber\u00fccksichtigung von Toponymen, wichtig werden, pr\u00e4ziser zu georeferenzieren oder aber die Gemeinden zu gr\u00f6\u00dferen Einheiten zu clustern; dazu bieten sich die von der Europ\u00e4ischen Gemeinschaft konzipierten <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/de\/web\/nuts\/background\" target=\"_BLANK\">NUTS-3-Regionen<\/a> oder gar die alpinen Sprachgebiete als ganze an; illustrativ ist die Darstellung der lateinischen Inschriften im Bezug auf <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=133&amp;db=xxx&amp;tk=1179\" target=\"_BLANK\">NUTS-3<\/a> einerseits und die <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=133&amp;db=xxx&amp;tk=1181\" target=\"_BLANK\">Sprachgebiete<\/a> andererseits.<\/p>\n<h3>Von autonomen Gattungen zu verschr\u00e4nkten Funktionen<\/h3>\n<p>Ein gro\u00dfer Vorteil virtueller Dokumentation besteht in der \u00dcberwindung der traditionellen Gattungen, die sich im Universum der gedruckten Ver\u00f6ffentlichungen etabliert haben. Sprachwissenschaftlich relevante, publikationstechnisch oft eigenst\u00e4ndige Gattungen sind zum Beispiel die Abhandlung, das Textkorpus oder die bereits genannten Sprachatlanten und W\u00f6rterb\u00fccher. Jede Gattung erf\u00fcllt einen bestimmten Zweck, der auf keinen Fall aufgegeben\u00a0werden sollte. Jedoch werden diese Zwecke aus ihrer Isolierung befreit und in untereinander verkn\u00fcpfte Funktionen verwandelt, so dass es m\u00f6glich ist ohne weiteres zwischen ihnen hin und her zu wechseln.<\/p>\n<p>Einen unmittelbaren Zugang zum\u00a0dokumentierten Materials bietet der Reiter \u201aInteraktive Karte\u2018 auf der <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=162\" target=\"_BLANK\">Homeseite<\/a>. Er f\u00fchrt zu einer kartographischen Pr\u00e4sentation,\u00a0die \u00fcber mehrere Filter gesteuert wird. Der Filter KONZEPTE erschlie\u00dft s\u00e4mtliche Sachen und Vorg\u00e4nge, deren <em>Bezeichnungen<\/em> erfasst sind (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> die Hinweise zur <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=493&amp;db=232&amp;letter=N#43\">Notation<\/a>), so zum Beispiel <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=133&amp;db=xxx&amp;tk=1159\" target=\"_BLANK\">BUTTER<\/a>. Die hier zahlreich belegten Bezeichnungstypen k\u00f6nnen ebenfalls als einzelne herausgefiltert werden; falls ein Typ noch andere Konzepte bezeichnet, tauchen diese ebenfalls auf der Karte auf, wenn sie zu den relevanten Konzepten von <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span> geh\u00f6ren.\u00a0 So wird die BUTTER mit Ausdr\u00fccken bezeichnet, die auf lateinisch\u00a0<em>fl\u014drem<\/em> (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"AkkDOT\">Akk.<\/span> zu <em>fl\u014ds<\/em>), eigentlich 'Blume', zur\u00fcckgehen und dem <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"fraDOT\">fra.<\/span> <em>fleur<\/em> bzw. dem <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"itaDOT\">ita.<\/span>\u00a0<em>fiore<\/em>\u00a0entsprechen. Diese Typ bezeichnet aber au\u00dfer BUTTER noch RAHM und anderes mehr (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> diese <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=133&amp;db=xxx&amp;tk=1165\" target=\"_BLANK\">Karte<\/a>).<\/p>\n<p>Weiterhin ist es m\u00f6glich von der \u00a0Karte aus direkt zu den eventuell zugeh\u00f6rigen lexikologischen Kommentar zu gelangen; die Verf\u00fcgbarkeit wird in der Legende durch einen Button mit dem Buchstaben 'i' angezeigt. Ein solcher Button findet sich in diesem Fall u.a. in der ersten Zeile der Legende hinter\u00a0 'Konzept BUTTER'; er gibt enzyklop\u00e4dische Informationen zur <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=133&amp;db=xxx\" target=\"_BLANK\">Geschichte des Produkts<\/a>.\u00a0 In der entgegengesetzten Verweisrichtung ist es m\u00f6glich den Reiter 'Lexicon Alpinum' zu konsultieren; dort findet sich derselbe Kommentar zum Konzept Butter, der\u00a0 \u00fcber die Funktion 'Auf Karte visualisieren' zur genannten Karte leitet\u00a0 \u2013 'Atlas' und 'W\u00f6rterbuch' haben sich also in\u00a0 systematisch verschr\u00e4nkte Funktionen ein und derselben Forschungsumgebung verwandelt.<\/p>\n<h3>Von der Philologie zu den Humanities<\/h3>\n<p>Zur historischen Profilierung von Sprachr\u00e4umen ist es sinnvoll die Verbreitungsareale dialektaler Formen mit anderen\u00a0 georeferenzierbaren Informationen zu kombinieren. Im Hinblick auf die Romanisierung des Alpenraums im Gefolge der r\u00f6mischen Eroberung sind vor allem antike Quellen von Bedeutung.; aus diesem Grund wurden auch die gesicherten Inschriften und r\u00f6merzeitlichen Ortsnamen aufgenommen (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> die Karte <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=133&amp;tk=401\" target=\"_BLANK\">CIL und Tabula Peutingeriana<\/a> sowie die Hinweise zu den <a href=\"https:\/\/www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de\/?p=32068\" target=\"_BLANK\">historischen Daten<\/a>); vor diesem Hintergrund ist es interessant zu sehen, dass sich oft alte Bedeutungen aus der Antike bis heute gerade da erhalten haben, wo auch bereits r\u00f6mische Inschriften und antike Ortsnamen bezeugt sind. Ein sehr sch\u00f6nes Beispiel liefert der auf den ersten Blick ganz unauff\u00e4llige Worttyp <em>Keller<\/em> &lt; <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"latDOT\">lat.<\/span> <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=133&amp;db=172&amp;tk=1321\" target=\"_BLANK\"><em>cellarium<\/em>\u00a0<\/a>. Er bezeichnet im Gegensatz zum Hochdeutschen im deutschsprachigen Alpenraum in der Regel keineswegs einen RAUM UNTER DEM ERDGESCHOSS, sondern \u2013 wie das Grundwort <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"latDOT\">lat.<\/span> <em>cella<\/em> \u2013 den <a href=\"http:\/\/www.zeno.org\/Georges-1913\/A\/cellarium?hl=cellarium\" target=\"_BLANK\">VORRATS- bzw. LAGERRAUM<\/a>. Hier liegt es im Hinblick auf die <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=133&amp;db=172&amp;tk=1173\" target=\"_BLANK\">r\u00f6merzeitlichen Zeugnisse<\/a> im dialektalen Verbreitungsgebiet\u00a0 an Konservation der lateinischen Bedeutung zu denken und nicht an sekund\u00e4re R\u00fcckentwicklung zur alten Bedeutung; besonders pr\u00e4gnant sind die drei steirischen Belege von <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=133&amp;db=172&amp;tk=1175\" target=\"_BLANK\"><em>Keller<\/em> in der Bedeutung 'Almh\u00fctte'<\/a><em>.<\/em><\/p>\n<h2>3.3. Funktionsbereich Kooperation<\/h2>\n<p>Im Sinn der <em>digital humanities <\/em>hat VerbaAlpina ein dichtes Netz von\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=185&amp;db=xxx\" target=\"_BLANK\">Partnern<\/a> gekn\u00fcpft. Darunter sind manche \u2013 und an allererster Stelle sind <span class=\"bibl\" data-bibl=\"ald-i\">ALD-I<\/span> und <span class=\"bibl\" data-bibl=\"ald-ii\">ALD-II<\/span> zu nennen -, die bereits eindeutig strukturiertes Material zur Verf\u00fcgung stellen, das von <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span> \u00fcber eine <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;db=xxx&amp;letter=S#91\" target=\"_BLANK\">Datenschnittstelle<\/a> integriert werden kann; bisweilen, wie im Fall des <span class=\"bibl\" data-bibl=\"wboe\">WBOE<\/span> liegen auch rudiment\u00e4re und inkonsistente Strukturen vor, die nur mit gro\u00dfem Aufwand konvertiert werden k\u00f6nnen. Jedenfalls lassen sich die Partnerdaten in Verbindung mit den durch Retrodigitialisierung gewonnenen Daten zu einem umfassenden\u00a0und mehrsprachigen Dialektmosaik des ganzen Alpenbogens zusammengef\u00fcgen, wie die maximalistische \u00dcbersicht der prinzipiell verf\u00fcgbaren <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=133&amp;tk=1183&amp;db=xxx\" target=\"_BLANK\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span>-Informanten<\/a> zeigt. Man beachte, dass die Ber\u00fccksichtigung des <span class=\"bibl\" data-bibl=\"wboe\">WBOE<\/span> mindestens theoretisch eine umfangreich Atlasl\u00fccke in den \u00f6sterreichischen Ostalpen schliesst (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=133&amp;tk=1185&amp;db=xxx\" target=\"_BLANK\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span>-Informanten ohne Ber\u00fccksichtigung des WBOE<\/a>.<\/p>\n<p>Wirklich unvereinbar mit dem erstrebenswerten kollaborativen Aufbau umfassender und gut nachnutzbarer Datenbest\u00e4nde ist die Verwendung kommerzieller und privatwirtschaftlicher Dienste, auch , oder besser: gerade dann, wenn sie\u00a0 das Etikett <em>open access<\/em> sozusagen im Stil einer feindlichen \u00dcbernahme f\u00fcr sich reklamieren , wie es die zunehmend monopolistisch auftretenden Verlage praktizieren\u00a0<span style=\"font-size: 1rem\">(<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> dieses <a href=\"https:\/\/www.degruyter.com\/dg\/page\/open-access\" target=\"_BLANK\">Beispiel<\/a>).<\/span><\/p>\n<h2>3.4. Funktionsbereich Datenerhebung<\/h2>\n<p>Crowdsourcing als Technik der Datenerhebung ist eine Option, die sich webbasierter Forschung\u00a0 grunds\u00e4tzlich bietet; selbstverst\u00e4ndlich taugt das Verfahren nicht f\u00fcr Daten, die Expertenwissen erfordern; so kann ein Sprecher zwar Ausdr\u00fccke und Konstruktionen in geschriebener und m\u00fcndlicher Realisierung liefern, jedoch keine Transkription, die den Anspr\u00fcchen der Phonetik gen\u00fcgt. Sehr wohl ist ein Sprecher jedoch im Stande, markante lautliche Besonderheiten (z.B. Diphthongierungen, Palatalisierungen) zu unterscheiden.\u00a0Im Rahmen von VerbaAlpina wurde ein <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/en\/?page_id=1741\" target=\"_BLANK\"><strong style=\"font-size: 1rem\">Crowdsourcing<\/strong>-Tool<\/a> designed, mit dem interessierte Nutzer f\u00fcr alle politischen Gemeinden des Alpenraums (im Sinn der Alpenkonvention) Bezeichnungen der von uns vorgegebenen Konzepte schriftlich eingeben oder dar\u00fcber hinaus auch neue Konzepte hinzuf\u00fcgen. Bislang sind seit dem 10.2.2017 immerhin 9874 (Stand vom 9. Mai 2018) Belege erhoben worden. Es wird erwogen, unter Umst\u00e4nden auch mit der Erhebung gesprochener Audiodaten zu beginnen; die technischen Probleme sind grunds\u00e4tzlich gel\u00f6st.<\/p>\n<p>Das grundlegende Problem beim Einsatz von Crowdsourcing liegt jedoch darin, dass es sich um eine mediales Verfahren handelt, das auf eine hinreichende Sichtbarkeit und Bereitwilligkeit der Mediennutzer angewiesen ist. Es muss \u2013 mit anderen Worten \u2013 f\u00fcr hinreichende Publizit\u00e4t gesorgt werden. In aller Regel sind Projekte aus den <em>humanities <\/em>keine Selbstl\u00e4ufer und k\u00f6nnen daher Unterst\u00fctzung durch \u00d6ffentlichkeitsarbeit einschlie\u00dflich nicht digitaler Medien gebrauchen. Pressemitteilungen bilden sich im positiven Fall direkt in der Nutzeraktivit\u00e4t ab, wie drei punktuelle Einblicke in die Statistik des VerbaAlpina-Crowdsourcings zeigen:<\/p>\n<div id=\"attachment_6151\" style=\"width: 1199px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6151\" class=\"wp-image-6151 size-full\" src=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_cs.png\" alt=\"\" width=\"1189\" height=\"615\" srcset=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_cs.png 1189w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_cs-150x78.png 150w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_cs-300x155.png 300w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_cs-768x397.png 768w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_cs-1024x530.png 1024w, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/wp-content\/uploads\/va_cs-624x323.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 1189px) 100vw, 1189px\"><p id=\"caption-attachment-6151\" class=\"wp-caption-text\">\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Echo im Crowdsourcing: A \u2013 kein eindeutiges Echo: Vortrag vor Almbauern\u00a0 |\u00a0 B \u2013 schwaches Echo: Bericht in einer Schweizer Lokalzeitung | C \u2013 starkes Echo: Homepage des Bayerischen Rundfunks (BR 2)<\/p><\/div>\n<p>Aber es scheint sehr problematisch, wenn nicht unm\u00f6glich Nutzerinteresse zu prognostizieren. Sehr schwer einzusch\u00e4tzen ist insbesondere die Gewichtung des individuellen Sachinteresses auf Seiten des Nutzers und sowie der Attraktivit\u00e4t des Web-Auftritts. Wom\u00f6glich besteht auch ein Zusammenhang beider Parameter, insofern fehlendes Sachinteresse eventuell durch eine unterhaltsame, z.B. als Spiel gestaltete Oberfl\u00e4che (\u201agamification\u2018) kompensiert werden kann.\u00a0<sup id=\"rf10-5969\"><a href=\"#fn10-5969\" title=\"Diese Komponente tritt im Projekt VerbaAlpina fast vollkommen zur\u00fcck; allenfalls ist die Nennung der aktivsten (registrierten) User, Gemeinden und der beliebtesten Begriffe in der Crowdsourcing-Funktion gefunden hat.\" rel=\"footnote\">10<\/a><\/sup> Es kann jedoch auch nicht \u00fcbersehen werden, dass es durchaus sehr erfolgreiche CS-Kampagnen gibt, in denen der zweite Parameter keine und der erste bestenfalls eine unklare Rolle spielt (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> die \u00dcbersicht der <a href=\"https:\/\/www.zooniverse.org\/projects\" target=\"_BLANK\">Zooniverse-Projekte<\/a>).<\/p>\n<h2>3.5. Funktionsbereich Forschungslabor<\/h2>\n<p>Forschungsumgebungen im Rahmen der <em>Digital Humanities<\/em>\u00a0sind in der Lage eine Option anzubieten, f\u00fcr die es in der Welt, die ausschlie\u00dflich auf den Druck\u00a0\u2018fertiger\u2019 Ergebnisse zielt, keine Entsprechung geben kann. Gemeint ist die Einrichtung eines mehr oder weniger offenen digitalen \u2018Raums\u2019, in dem registrierte Partner, Nutzer und\/oder Interessenten \u00fcberhaupt die M\u00f6glichkeit haben, sich mit den Inhalten und dem Quellcode des Projekts zu befassen. Diese Auseinandersetzung kann analytisch erfolgen, aber auch in Vorschl\u00e4gen, das Vorhandene um Inhalt und\/oder Code zu erweitern. Dazu m\u00fcssen Upload-, Download- und Kommentar- bzw. Chatfunktionen eingerichtet werden. Dieser Funktionsbereich, f\u00fcr den sich die Bezeichnung \u2018Labor\u2019 anbietet, wurde in VerbaAlpina bislang noch nicht ausgebaut; immerhin haben registrierte Nutzer auf der \u2018Interaktiven Karte\u2019 schon die M\u00f6glichkeit, beliebige Daten, die \u00fcber die Filter angezeigt werden k\u00f6nnen, gemeinsam aufzurufen und in Gestalt sogenannter\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de?page_id=133&amp;db=xxx&amp;tk=1193\" target=\"_BLANK\">\u2018Synoptischer Karten\u2019<\/a> zu fixieren und zu kommentieren. Das jeweils Erzeugte kann \u00fcber einen Share-Button weitergeleitet werden, so dass Interessentengruppen gebildet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>3.6. Funktionsbereich Publikation<\/h2>\n<p>Eine probate Strategie zur Durchsetzung kollaborativer Forschungsumgebungen ist der parallele Aufbau von Publikationsplattformen, die denselben Anforderungen \u00a0entsprechen, an denen auch gedruckte Ver\u00f6ffentlichungen gemessen werden: dauerhafte Zitierf\u00e4higkeit und Recherchierbarkeit. Verl\u00e4sslich zitierf\u00e4hig in lwissenschaftlichem Kontex sind nur stabile Text. F\u00fcr VerbaAlpina wurde eine technische \u00a0Versionierung entwickelt, die in \u00e4hnlicher Weise auch in anderen M\u00fcnchner Plattformen verwandt wird. Sie beruht im Wesentlichen darauf, dass die jeweilige Version in der <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"URL\">URL<\/span> des Textes spezifiziert wird. Jede \u00c4nderung des Textes setzt die Erzeugung einer neuen Version voraus, die jedoch die vorhergehende nicht ersetzt, sondern erg\u00e4nzt. Die \u00e4lteren Versionen bleiben erhalten, so dass ihre eventuellen Zitate durch neuere Versionen nicht gef\u00e4hrdet werden. F\u00fcr den\u00a0oben erw\u00e4hnten Kommentar zum Konzept\u00a0BUTTER wird die folgende Zitierweise empfohlen, in der die Version 17\/2 in der <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"URL\">URL<\/span> in Gestalt der Ziffer 172 repr\u00e4sentiert wird:<\/p>\n<ul>\n<li>Krefeld, T.: <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"sDOTvDOT\">s.v.<\/span> \u201cBUTTER\u201d, in: <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VA\">VA<\/span>-de 17\/2, Lexicon alpinum, https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=2374&amp;db=<span style=\"color: #ff0000\">172<\/span>#C156<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Zitierbarkeit wurde in den Portalen <a href=\"http:\/\/www.kit.gwi.uni-muenchen.de\/\" target=\"_BLANK\">KiT<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de\/\" target=\"_BLANK\">DH\u2013Lehre<\/a> entwickelt. Um in l\u00e4ngeren versionierten Texten gezielt auf einen bestimmten Abschnitt referenzieren zu k\u00f6nnen, wurde die Textformatierung so eingestellt, dass alle Absatzes fortlaufend nummeriert werden und die jeweilige Nummer durch Klicken der <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"URL\">URL<\/span> hinzugefuegt wird. Die folgende <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"URL\">URL<\/span>:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.kit.gwi.uni-muenchen.de\/?p=22866#p:8\" target=\"_BLANK\">http:\/\/www.kit.gwi.uni-muenchen.de\/?p=22866#p:8<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>verweist also auf den 8. Absatz eines Beitrags von <a href=\"http:\/\/www.kit.gwi.uni-muenchen.de\/?p=22866#p:8\" target=\"_BLANK\">Hans Goebl<\/a> in der ersten Version des Sammelbandes <a href=\"http:\/\/www.kit.gwi.uni-muenchen.de\/?band=berichte-aus-der-digitalen-geolinguistik\" target=\"_BLANK\">Berichte aus der digitalen Geolinguistik<\/a> <b>:<\/b>\u00a0Thomas Krefeld | Stephan L\u00fccke (2018): Berichte aus der digitalen Geolinguistik. Korpus im Text. Version 1 (12.05.2018, 10:20).\u00a0url:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.kit.gwi.uni-muenchen.de\/?p=4498&amp;v=1\">http:\/\/www.kit.gwi.uni-muenchen.de\/?p=4498&amp;v=1<\/a>]]<span style=\"color: #ff0000\">.<\/span><\/p>\n<p>Die Recherchierbarkeit des Projekts VerbaAlpina als ganzem ist nicht nur in den Suchmaschinen, sondern auch im Verbundkatalog der \u00f6ffentlichen bayerischen Bibliotheken (OPAC) gew\u00e4hrleistet; es wurde durch die <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"UB\">UB<\/span> der <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"LMU\">LMU<\/span> mit einem <em>Digital Object Identifier <\/em>(doi:10.5282\/verba-alpina) versehen, \u00fcber das es auch jenseits der Kataloge und herk\u00f6mmlichen Suchmaschinen auffindbar ist (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> <a href=\"https:\/\/www.doi.org\/\" target=\"_BLANK\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"DOI\">DOI<\/span><\/a>). Dar\u00fcber hinaus wurde auf dem Server der Deutschen Nationalbibliothek ein sogenannter\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Uniform_Resource_Name\" target=\"_BLANK\" rel=\"noopener noreferrer\">Uniform Resource Name<\/a>\u00a0(<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"URN\">URN<\/span>) hinterlegt, der \u00c4hnliches wie die <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"DOI\">DOI<\/span> leistet (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> <a href=\"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/?page_id=493&amp;db=172&amp;letter=D#73\" target=\"_BLANK\">L\u00fccke 2017<\/a>.<\/p>\n<hr class=\"footnotes\"><ol class=\"footnotes\" style=\"list-style-type:decimal\"><li id=\"fn1-5969\"><p>F\u00fcr die Einladung danke ich Elisabeth Burr von der Universit\u00e4t Leipzig.&nbsp;<a href=\"#rf1-5969\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 1.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn2-5969\"><p><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VglDOT\">Vgl.<\/span> zur Bezeichnung die <a href=\"https:\/\/www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de\/?p=20914\" target=\"_BLANK\">Bemerkungen<\/a>\u00a0 in <span class=\"bibl\" data-bibl=\"krefeld2017c\">Krefeld 2017c<\/span>.&nbsp;<a href=\"#rf2-5969\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 2.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn3-5969\"><p><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VglDOT\">Vgl.<\/span> die <a href=\"https:\/\/www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de\/?p=21088&amp;l=78275\" target=\"_BLANK\">Darstellung des Unternehmens<\/a> in <span class=\"bibl\" data-bibl=\"krefeld2017g\">Krefeld 2017g<\/span>.&nbsp;<a href=\"#rf3-5969\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 3.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn4-5969\"><p>Dieser Ausdruck ist insofern gerechtfertigt, als ein sehr gro\u00dfer Teil der im Atlas ver\u00f6ffentlichten Formen typisiert wird, allerdings ohne diesen Typen ein konkretes Etymon zuzuweisen. Diese Verkn\u00fcpfung interaktiv zu realisieren w\u00e4re eine sehr sch\u00f6ne Unternehmung der <i>Digital Romance Humanities<\/i>.&nbsp;<a href=\"#rf4-5969\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 4.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn5-5969\"><p>Das Gebiet wird aus rein pragmatischen Gr\u00fcnden \u00fcber die Zugeh\u00f6rigkeit der politischen Gemeinden zur Interessenvereinigung der <a href=\"http:\/\/www.alpconv.org\/de\/convention\/pages\/default.aspx?AspxAutoDetectCookieSupport=1\" target=\"_BLANK\">Alpenkonvention<\/a> abgegrenzt.&nbsp;<a href=\"#rf5-5969\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 5.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn6-5969\"><p><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VglDOT\">Vgl.<\/span> zu <a href=\"https:\/\/www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de\/?p=79179#chapter:synchronische-beschreibung-der-arealen-ebene\" target=\"_BLANK\">diesem Konzept aus romanistischer Sicht<\/a>.&nbsp;<a href=\"#rf6-5969\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 6.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn7-5969\"><p>Aus kommunikationsr\u00e4umlicher Perspektive fallen jedem Romanisten sofort zahlreiche andere faszinierende Konstellationen eine: die Romania Thyrrenica (Korsica, Elba, Sardinien, die Balearen mit den jeweils n\u00e4chstgelegenenen kontinentalen K\u00fcstenstreifen), die Sprachgebiete beiderseits der Adria, das Verbreitungsgebiet der Aromunen, Meglenorum\u00e4nen und Rum\u00e4nen; die Gegenden Afrikas, wo auch romanische Sprachen gesprochen; der Indische Ozean, Amerika usw.). Unser aller indivuiduelle Interessenthorizonte sto\u00dfen ja st\u00e4ndig an die Grenzen unserer individuellen Sprachkompetenzen, so dass nur aus der Kollaboration sinnvolle und notwendige Gro\u00dfprojekte entstehen k\u00f6nnen.&nbsp;<a href=\"#rf7-5969\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 7.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn8-5969\"><p>Dar\u00fcber hinaus m\u00fcsste auch das Alter in die Chronoreferenzierung eingehen; im VerbaAlpina-Gebiet lagen im Fall des AIS mehr als 60 Jahre Altersunterschied zwischen den Informanten; die Sprecherin aus Lanzada (AIS 216)\u00a0 war bei der Erhebung, 1921, erst 22 Jahre alt, der Sprecher aus Surrhein (AIS 11) dagegen im Jahre 1920 bereits 84; <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"vglDOT\">vgl.<\/span> <span class=\"bibl\" data-bibl=\"jabergjud1928\">Jaberg\/Jud 1928<\/span>, 40, 63.&nbsp;<a href=\"#rf8-5969\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 8.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn9-5969\"><p><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"VglDOT\">Vgl.<\/span> zur Informantenmobilit\u00e4t <span class=\"bibl\" data-bibl=\"krefeld2002\">Krefeld 2002<\/span> und zum Problem der nicht alphabetisierten Informanten <span class=\"bibl\" data-bibl=\"krefeld2007b\">Krefeld 2007b<\/span> und <span class=\"bibl\" data-bibl=\"krefeld2007c\">Krefeld 2007c<\/span>.&nbsp;<a href=\"#rf9-5969\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 9.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn10-5969\"><p>Diese Komponente tritt im Projekt VerbaAlpina fast vollkommen zur\u00fcck; allenfalls ist die Nennung der aktivsten (registrierten) User, Gemeinden und der beliebtesten Begriffe in der Crowdsourcing-Funktion gefunden hat.&nbsp;<a href=\"#rf10-5969\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 10.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><\/ol><hr><h3>Bibliographie<\/h3><ul><li><b>ALD-I<\/b> = Goebl, Hans (1998): Atlant linguistich dl ladin dolomitich y di dialec vejins I, vol. 1-7 (sprechend: http:\/\/ald.sbg.ac.at\/ald\/ald-i\/index.php), Wiesbaden, vol. 1-7, Reichert. <a href=\"https:\/\/ald.gwi.uni-muenchen.de\/\">Link<\/a><\/li><li><b>ALD-II<\/b> = Goebl, Hans (2012): Atlant linguistich dl ladin dolomitich y di dialec vejins, 2a pert, vol. 1-5, Editions de Linguistique et de Philologie. <a href=\"https:\/\/ald.gwi.uni-muenchen.de\/\">Link<\/a><\/li><li><b>DRG<\/b> = De Planta, Robert\/ Melcher, Florian\/ Pult, Chasper\/ Giger, Felix  (1938<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ffDOT\">ff.<\/span>): Dicziunari Rumantsch grischun, Chur, Inst. dal Dicziunari Rumantsch Grischun. <a href=\"http:\/\/online.drg.ch\/\">Link<\/a><\/li><li><b><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"GPSR\">GPSR<\/span><\/b> = Gauchat, Louis (Hrsg.) (1924<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ffDOT\">ff.<\/span>): Glossaire des patois de la Suisse romande, Gen\u00e8ve [u.a.], Droz [u.a.]<\/li><li><b>Goebl 2018<\/b> = Goebl, Hans (2018): Vorstellung der beiden Teile des ALD (ALD-I und ALD-II), in: Krefeld, Thomas; L\u00fccke, Stephan (Hrsgg): Berichte aus der digitalen Geolinguistik. Korpus im Text., vol. 6. <a href=\"http:\/\/www.kit.gwi.uni-muenchen.de\/?p=22866\">Link<\/a><\/li><li><b>Hubschmid 1950<\/b> = Hubschmid, Johannes (1950): Vorindogermanische und j\u00fcngere Wort\u00adschichten in den romanischen Mundarten der Ostalpen, T\u00fcbingen, in: Zeitschrift f\u00fcr romanische Philologie, vol. 66, Niemeyer, 1-94. <a href=\"http:\/\/www.digizeitschriften.de.emedien.ub.uni-muenchen.de\/dms\/img\/?PPN=PPN345572572_0066&amp;DMDID=dmdlog2&amp;LOGID=log2&amp;PHYSID=phys3#navi\">Link<\/a><\/li><li><b>Hubschmid 1951<\/b> = Hubschmid, Johannes (1951): Alpenw\u00f6rter romanischen und vorromanischen Ursprungs, Bern, Francke<\/li><li><b>Idiotikon<\/b> =  (1881 <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ffDOT\">ff.<\/span>): Schweizerisches Idiotikon. Schweizerdeutsches W\u00f6rterbuch, Basel. <a href=\"http:\/\/idiotikon.ch\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=272&amp;Itemid=195\">Link<\/a><\/li><li><b>Jaberg\/Jud 1928<\/b> = Jaberg, Karl; Jud, Jakob (1928): Der Sprach- und Sachatlas als Forschungsinstrument. Kritische Grundlegung und Einf\u00fchrung in den Sprach- und Sachatlas Italiens und der S\u00fcdschweiz, Halle (Saale), Niemeyer<\/li><li><b>Jaberg\/Jud 1960<\/b> = Jaberg, Karl; Jud, Jakob (1960): Index zum Sprach- und Sachatlas Italiens und der S\u00fcdschweiz. Ein prop\u00e4deutisches etymologisches W\u00f6rterbuch der italienischen Mundarten, Bern<\/li><li><b>Jud 1911a<\/b> = Jud, Jakob (1911): Dalla storia delle parole lombardo-ladine, C\u00f6then, Anhalt, in: Bulletin de dialectologie romane (BDR) 3, 1-18, Schulze, 63-86<\/li><li><b>Jud 1911b<\/b> = Jud, Jakob (1911): Parole oscure del territorio alpino<\/li><li><b>Jud 1924<\/b> = Jud, Jakob (1924): Zu einigen vorromanischen Ausdr\u00fccken der Sennesprache, Berlin, in: Zeitschrift f\u00fcr Deutsche Mundarten, vol. 19, Allgem. Dt. Sprachverein, 199-209. <a href=\"http:\/\/www.jstor.org\/stable\/40498225\">Link<\/a><\/li><li><b>Krefeld 2002<\/b> = Krefeld, Thomas (2002): Migration, Sprachbewusstsein und Wissenschaftsideologie - \u00fcber dynamische R\u00e4ume und ihre statische Beschreibung, T\u00fcbingen, in: Ehlich, Konrad (Hrsg.), Sprachen und Sprachpolitik in Europa, Stauffenburg, 145-170. <a href=\"http:\/\/www.romanistik.uni-muenchen.de\/personen\/professoren\/krefeld\/schriftenverzeichnis\/migration_sprachbewusstsein.pdf\">Link<\/a><\/li><li><b>Krefeld 2007<\/b> = Krefeld, Thomas (2007): La continuit\u00e0 della Rom\u00e0nia - e la storiografia delle lingue nazionali, T\u00fcbingen, in: Hafner, Jochen\/ Oesterreicher, Wulf (Hrsg.): Mit Clio im Gespr\u00e4ch. Romanische Sprachgeschichten und Sprachgeschichtsschreibung, Narr, 63-75. <a href=\"https:\/\/www.romanistik.uni-muenchen.de\/personen\/professoren\/krefeld\/schriftenverzeichnis\/clio_gespraech.pdf\">Link<\/a><\/li><li><b>Krefeld 2007b<\/b> = Krefeld, Thomas (2007): L'informante analfabeta (e la coscienza della variazione), Palermo, in: Castiglione, Marina \/ Rizzo, Giuliano (Hrsg.), Parole da gustare. Consuetudini alimentari e saperi linguistici (= Atlante Linguistico della Sicilia - Materiali e Ricerche 19), CSFLS. <a href=\"http:\/\/www.romanistik.uni-muenchen.de\/personen\/professoren\/krefeld\/schriftenverzeichnis\/informante_analfabeta.pdf\">Link<\/a><\/li><li><b>Krefeld 2007c<\/b> = Krefeld, Thomas (2007): Sprachwissenschaftler, Sprecher und die schwere Entbindung der Sprache von der Situation, T\u00fcbingen, in: Redder, Angelika (Hrsg.), Diskurs und Texte. Festschrift f\u00fcr Konrad Ehlich zum 65. Geburtstag, Stauffenburg, 81-86. <a href=\"http:\/\/www.romanistik.uni-muenchen.de\/personen\/professoren\/krefeld\/schriftenverzeichnis\/fs_ehlich_krefeld.pdf\">Link<\/a><\/li><li><b>Krefeld 2017c<\/b> = Krefeld, Thomas (2017): Geolinguistik in der Perspektive der \u201adigital humanities\u2018 (am Beispiel von Verba Alpina). Vorlesung , M\u00fcnchen, <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"LMU\">LMU<\/span>. <a href=\"https:\/\/www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de\/?p=20659&amp;v=2.\">Link<\/a><\/li><li><b>Krefeld 2017g<\/b> =  (2017): Geolinguistik in der Perspektive der \u201adigital humanities\u2018 (am Beispiel von Verba Alpina). Vorlesung dh-lehre. Version 2 (20.10.2017, 08:18)., M\u00fcnchen. <a href=\"https:\/\/www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de\/?p=20659&amp;v=2\">Link<\/a><\/li><li><b>Krefeld 2018<\/b> = Krefeld, Thomas (2018): Sprache und Raum \u2013 Italien und das Italienische, M\u00fcnchen, in: Vorlesung dh-lehre, <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"LMU\">LMU<\/span>. <a href=\"https:\/\/www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de\/?p=77045&amp;v=2.\">Link<\/a><\/li><li><b>Stampa 1937<\/b> = Stampa, Renato Agostino (1937): Contributo al lessico preromanzo dei dialetri lombardo-alpini e romanci, Z\u00fcrich; Leipzig, Niehans<\/li><li><b>VSI<\/b> = Sganzini, Silvio (1952ff): Vocabolario dei dialetti della Svizzera italiana, Lugano, Tipografia la Commerciale<\/li><li><b>WBOE<\/b> = \tBauer, Werner\/ Kranzmayer, Eberhard. Institut f\u00fcr \u00f6sterreichische Dialekt- und Namenlexika (Hrsg.) (1970\u2013): W\u00f6rterbuch der bairischen Mundarten in \u00d6sterreich, Wien, \tVerl. der \u00d6sterr. Akad. der Wiss.<\/li><\/ul><div id=\"ald-i\" style=\"display: none;\">Goebl, Hans (1998): Atlant linguistich dl ladin dolomitich y di dialec vejins I, vol. 1-7 (sprechend: http:\/\/ald.sbg.ac.at\/ald\/ald-i\/index.php), Wiesbaden, vol. 1-7, Reichert\n<br><br>\n<a href=\"https:\/\/ald.gwi.uni-muenchen.de\/\">Link<\/a><\/div><div id=\"ald-ii\" style=\"display: none;\">Goebl, Hans (2012): Atlant linguistich dl ladin dolomitich y di dialec vejins, 2a pert, vol. 1-5, Editions de Linguistique et de Philologie\n<br><br>\n<a href=\"https:\/\/ald.gwi.uni-muenchen.de\/\">Link<\/a><\/div><div id=\"drg\" style=\"display: none;\">De Planta, Robert\/ Melcher, Florian\/ Pult, Chasper\/ Giger, Felix  (1938<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ffDOT\">ff.<\/span>): Dicziunari Rumantsch grischun, Chur, Inst. dal Dicziunari Rumantsch Grischun\n<br><br>\n<a href=\"http:\/\/online.drg.ch\/\">Link<\/a><\/div><div id=\"gpsr\" style=\"display: none;\">Gauchat, Louis (Hrsg.) (1924<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ffDOT\">ff.<\/span>): Glossaire des patois de la Suisse romande, Gen\u00e8ve [u.a.], Droz [u.a.]<\/div><div id=\"goebl2018\" style=\"display: none;\">Goebl, Hans (2018): Vorstellung der beiden Teile des ALD (ALD-I und ALD-II), in: Krefeld, Thomas; L\u00fccke, Stephan (Hrsgg): Berichte aus der digitalen Geolinguistik. Korpus im Text., vol. 6\n<br><br>\n<a href=\"http:\/\/www.kit.gwi.uni-muenchen.de\/?p=22866\">Link<\/a><\/div><div id=\"hubschmid1950\" style=\"display: none;\">Hubschmid, Johannes (1950): Vorindogermanische und j\u00fcngere Wort\u00adschichten in den romanischen Mundarten der Ostalpen, T\u00fcbingen, in: Zeitschrift f\u00fcr romanische Philologie, vol. 66, Niemeyer, 1-94\n<br><br>\n<a href=\"http:\/\/www.digizeitschriften.de.emedien.ub.uni-muenchen.de\/dms\/img\/?PPN=PPN345572572_0066&amp;DMDID=dmdlog2&amp;LOGID=log2&amp;PHYSID=phys3#navi\">Link<\/a><\/div><div id=\"hubschmid1951\" style=\"display: none;\">Hubschmid, Johannes (1951): Alpenw\u00f6rter romanischen und vorromanischen Ursprungs, Bern, Francke<\/div><div id=\"idiotikon\" style=\"display: none;\"> (1881 <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"ffDOT\">ff.<\/span>): Schweizerisches Idiotikon. Schweizerdeutsches W\u00f6rterbuch, Basel\n<br><br>\n<a href=\"http:\/\/idiotikon.ch\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=272&amp;Itemid=195\">Link<\/a><\/div><div id=\"jabergjud1928\" style=\"display: none;\">Jaberg, Karl; Jud, Jakob (1928): Der Sprach- und Sachatlas als Forschungsinstrument. Kritische Grundlegung und Einf\u00fchrung in den Sprach- und Sachatlas Italiens und der S\u00fcdschweiz, Halle (Saale), Niemeyer<\/div><div id=\"jabergjud1960\" style=\"display: none;\">Jaberg, Karl; Jud, Jakob (1960): Index zum Sprach- und Sachatlas Italiens und der S\u00fcdschweiz. Ein prop\u00e4deutisches etymologisches W\u00f6rterbuch der italienischen Mundarten, Bern<\/div><div id=\"jud1911a\" style=\"display: none;\">Jud, Jakob (1911): Dalla storia delle parole lombardo-ladine, C\u00f6then, Anhalt, in: Bulletin de dialectologie romane (BDR) 3, 1-18, Schulze, 63-86<\/div><div id=\"jud1911b\" style=\"display: none;\">Jud, Jakob (1911): Parole oscure del territorio alpino<\/div><div id=\"jud1924\" style=\"display: none;\">Jud, Jakob (1924): Zu einigen vorromanischen Ausdr\u00fccken der Sennesprache, Berlin, in: Zeitschrift f\u00fcr Deutsche Mundarten, vol. 19, Allgem. Dt. Sprachverein, 199-209\n<br><br>\n<a href=\"http:\/\/www.jstor.org\/stable\/40498225\">Link<\/a><\/div><div id=\"krefeld2002\" style=\"display: none;\">Krefeld, Thomas (2002): Migration, Sprachbewusstsein und Wissenschaftsideologie - \u00fcber dynamische R\u00e4ume und ihre statische Beschreibung, T\u00fcbingen, in: Ehlich, Konrad (Hrsg.), Sprachen und Sprachpolitik in Europa, Stauffenburg, 145-170\n<br><br>\n<a href=\"http:\/\/www.romanistik.uni-muenchen.de\/personen\/professoren\/krefeld\/schriftenverzeichnis\/migration_sprachbewusstsein.pdf\">Link<\/a><\/div><div id=\"krefeld2007\" style=\"display: none;\">Krefeld, Thomas (2007): La continuit\u00e0 della Rom\u00e0nia - e la storiografia delle lingue nazionali, T\u00fcbingen, in: Hafner, Jochen\/ Oesterreicher, Wulf (Hrsg.): Mit Clio im Gespr\u00e4ch. Romanische Sprachgeschichten und Sprachgeschichtsschreibung, Narr, 63-75\n<br><br>\n<a href=\"https:\/\/www.romanistik.uni-muenchen.de\/personen\/professoren\/krefeld\/schriftenverzeichnis\/clio_gespraech.pdf\">Link<\/a><\/div><div id=\"krefeld2007b\" style=\"display: none;\">Krefeld, Thomas (2007): L'informante analfabeta (e la coscienza della variazione), Palermo, in: Castiglione, Marina \/ Rizzo, Giuliano (Hrsg.), Parole da gustare. Consuetudini alimentari e saperi linguistici (= Atlante Linguistico della Sicilia - Materiali e Ricerche 19), CSFLS\n<br><br>\n<a href=\"http:\/\/www.romanistik.uni-muenchen.de\/personen\/professoren\/krefeld\/schriftenverzeichnis\/informante_analfabeta.pdf\">Link<\/a><\/div><div id=\"krefeld2007c\" style=\"display: none;\">Krefeld, Thomas (2007): Sprachwissenschaftler, Sprecher und die schwere Entbindung der Sprache von der Situation, T\u00fcbingen, in: Redder, Angelika (Hrsg.), Diskurs und Texte. Festschrift f\u00fcr Konrad Ehlich zum 65. Geburtstag, Stauffenburg, 81-86\n<br><br>\n<a href=\"http:\/\/www.romanistik.uni-muenchen.de\/personen\/professoren\/krefeld\/schriftenverzeichnis\/fs_ehlich_krefeld.pdf\">Link<\/a><\/div><div id=\"krefeld2017c\" style=\"display: none;\">Krefeld, Thomas (2017): Geolinguistik in der Perspektive der \u201adigital humanities\u2018 (am Beispiel von Verba Alpina). Vorlesung , M\u00fcnchen, <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"LMU\">LMU<\/span>\n<br><br>\n<a href=\"https:\/\/www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de\/?p=20659&amp;v=2.\">Link<\/a><\/div><div id=\"krefeld2017g\" style=\"display: none;\"> (2017): Geolinguistik in der Perspektive der \u201adigital humanities\u2018 (am Beispiel von Verba Alpina). Vorlesung dh-lehre. Version 2 (20.10.2017, 08:18)., M\u00fcnchen\n<br><br>\n<a href=\"https:\/\/www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de\/?p=20659&amp;v=2\">Link<\/a><\/div><div id=\"krefeld2018\" style=\"display: none;\">Krefeld, Thomas (2018): Sprache und Raum \u2013 Italien und das Italienische, M\u00fcnchen, in: Vorlesung dh-lehre, <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"LMU\">LMU<\/span>\n<br><br>\n<a href=\"https:\/\/www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de\/?p=77045&amp;v=2.\">Link<\/a><\/div><div id=\"stampa1937\" style=\"display: none;\">Stampa, Renato Agostino (1937): Contributo al lessico preromanzo dei dialetri lombardo-alpini e romanci, Z\u00fcrich; Leipzig, Niehans<\/div><div id=\"vsi\" style=\"display: none;\">Sganzini, Silvio (1952ff): Vocabolario dei dialetti della Svizzera italiana, Lugano, Tipografia la Commerciale<\/div><div id=\"wboe\" style=\"display: none;\">\tBauer, Werner\/ Kranzmayer, Eberhard. Institut f\u00fcr \u00f6sterreichische Dialekt- und Namenlexika (Hrsg.) (1970\u2013): W\u00f6rterbuch der bairischen Mundarten in \u00d6sterreich, Wien, \tVerl. der \u00d6sterr. Akad. der Wiss.<\/div><div id=\"ABR_vglDOT\" style=\"display: none;\">vergleiche<\/div><div id=\"ABR_GPSR\" style=\"display: none;\">Glossaire des patois de la Suisse romande<\/div><div id=\"ABR_ITG\" style=\"display: none;\">IT-Gruppe Geisteswissenschaften (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"LMU\">LMU<\/span> Center for Digital Humanities)<div id=\"ABR_LMU\" style=\"display: none;\">Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen<\/div><\/div><div id=\"ABR_LMU\" style=\"display: none;\">Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen<\/div><div id=\"ABR_VA\" style=\"display: none;\">VerbaAlpina<\/div><div id=\"ABR_IPA\" style=\"display: none;\">International Phonetic Alphabet<\/div><div id=\"ABR_DST\" style=\"display: none;\">Domain Specific Transcription<\/div><div id=\"ABR_LSI\" style=\"display: none;\">Lessico dialettale della Svizzera italiana<\/div><div id=\"ABR_ID\" style=\"display: none;\">Identifikationsnummer<\/div><div id=\"ABR_AkkDOT\" style=\"display: none;\">Akkusativ<\/div><div id=\"ABR_fraDOT\" style=\"display: none;\">Franz\u00f6sisch (ISO 639-3)<\/div><div id=\"ABR_itaDOT\" style=\"display: none;\">Italienisch (ISO 639-3)<\/div><div id=\"ABR_latDOT\" style=\"display: none;\">Latein (ISO 639-3)<\/div><div id=\"ABR_URL\" style=\"display: none;\">Uniform Resource Locator<\/div><div id=\"ABR_sDOTvDOT\" style=\"display: none;\"><span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"latDOT\">lat.<\/span> <span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"sub\">sub<\/span> voce (<span class=\"vaabr\" data-vaabr=\"deuDOT\">deu.<\/span> unter dem Stichwort)<div id=\"ABR_latDOT\" style=\"display: none;\">Latein (ISO 639-3)<\/div><div id=\"ABR_sub\" style=\"display: none;\">Substantiv<\/div><div id=\"ABR_deuDOT\" style=\"display: none;\">Deutsch (ISO 639-3)<\/div><\/div><div id=\"ABR_UB\" style=\"display: none;\">Universit\u00e4tsbibliothek<\/div><div id=\"ABR_DOI\" style=\"display: none;\">Digital Object Identifier<\/div><div id=\"ABR_URN\" style=\"display: none;\">Uniform Resource Name<\/div><div id=\"ABR_VglDOT\" style=\"display: none;\">Vergleiche<\/div><div id=\"ABR_ffDOT\" style=\"display: none;\">folgende<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Beitrag wurde anl\u00e4sslich eines Vortrags am 29.5.2018 in der S\u00e4chsischen Akademie der Wissenschaften verfasst1; alles ist vor dem Hintergrund der eher informationstechnisch\u00a0 ausgerichteten Ausf\u00fchrungen von Stephan L\u00fccke zu sehen. 1. Die Sprachwissenschaft auf dem Weg in die digital humanities Seit ca. 15 Jahren, d.h. seit der z\u00fcgigen Durchsetzung interaktiver und kollaborativer Strukturen im Internet [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":6245,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1,18],"btdb_keywords":[844,548,556,578,716],"coauthors":[83],"class_list":["post-5969","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-va_beitrag","btdb_keywords-alpine-dialects","btdb_keywords-digital-humanities","btdb_keywords-documentation","btdb_keywords-geolinguistics","btdb_keywords-linguistic-atlas"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5969","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5969"}],"version-history":[{"count":168,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5969\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25886,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5969\/revisions\/25886"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6245"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5969"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5969"},{"taxonomy":"btdb_keywords","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fbtdb_keywords&post=5969"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.verba-alpina.gwi.uni-muenchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcoauthors&post=5969"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}