In den Beiträgen der Methodologie artikuliert sich das wissenschaftliche Selbstverständnis des Projekts. Die Auffassung zugrunde liegender Begriffe der Linguistik und der Informationstechnologie wird dargelegt, die Funktionsbereiche des Portals, besser: der virtuellen Forschungsumgebung, werden bestimmt und markante Punkte des außersprachlichen Kontexts werden kommentiert.  Diese Unterfütterung der Nutzeroberfläche mit analytischem Diskurs zielt auf maximale Transparenz der gesamten Unternehmung; mit dieser Konzeption unterscheidet sich VerbaAlpina von den meisten anderen Projekten im Feld der Digital Humanities. Denn die entwickelten Prozeduren der virtuellen Geolinguistik zeigen sich nicht nur in der Funktionalität des Webauftritts, sie werden auch explizit und unmittelbar in der aktuellen Forschung verortet, ohne den mittelbaren Umweg über andere Kanäle der Publikation zu nehmen (die im übrigen in Gestalt externer Publikationen auch genutzt werden).