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Crowdsourcing

Obwohl bereits viele relevante Sprachdaten zu den Gegenstandsbereichen von VerbaAlpina vorliegen (vor allem in Atlanten und Wörterbüchern), ist es vorgesehen, neue Daten zu erheben. Damit sollen (1) Inkonsistenzen zwischen den bereits vorliegenden Quellen ausgeglichen, (2) Lücken bzw. Ungenauigkeiten beseitigt und (3) überkommene Bezeichnungen bzw. Geräte als solche gekennzeichnet werden. Die Neuerhebungen werden aber nicht mit den klassischen Verfahren der Feldforschung durchgeführt, sondern mit den Mitteln, die uns die sozialen Medien inzwischen zur Verfügung stellen. Entsprechende Verfahren werden oft unter dem Ausdruck crowdsourcing zusammengefasst.
„Crowdsourcing ist eine interaktive Form der Leistungserbringung, die kollaborativ oder wettbewerbsorientiert organisiert ist und eine große Anzahl extrinsisch oder intrinsisch motivierter Akteure unterschiedlichen Wissensstands unter Verwendung moderner IuK-Systeme auf Basis des Web 2.0 einbezieht." (Martin/Lessmann/Voß 2008).
Die Referenz auf die crowd ist in mancher Hinsicht missverständlich, nicht zuletzt deshalb, weil damit für viele Beliebigkeit, Laienhaftigkeit und mangelnder Verlässlichkeit assoziiert sind; die Bedenken sind insofern nicht ganz ungerechtfertigt, als sich entsprechende Verfahren in der Tat an eine unbestimmte und anonyme Menge potentieller Interessenten wenden. Grundsätzliche Probleme ergeben sich sowohl auf der Seite des wissenschaftlichen Projektanbieters wie auf der Seite des Projektadressaten (der ein Laie sein kann, aber nicht sein muss): Das Angebot muss hinreichend 'sichtbar' und attraktiv sein und der Adressat muss hinreichend sprach- und sachkompetent sein. Es gibt unterschiedliche Strategien, damit umzugehen. So kann man versuchen, die Attraktivität des Angebots in seiner Unterhaltsamkeit zu verankern und spielartige Oberflächen entwerfen, wie es etwa im Projektverbund play4science versucht wurde; nach den dort gemachten Erfahrungen erscheint es jedoch aussichtsreicher, den Informanten, d.h. hier den Sprechern, zu vermitteln, dass sie der Forschung ganz direkt mit ihrem persönlichen Sprach- und Sachwissen weiterhelfen (vgl. die Liste der citizen science-Projekte). Die Kompetenz lässt sich über gezielte Wissensabfragen einschätzen, aber es ist zweifellos verlässlicher, sich die gelieferten Daten durch andere Sprecher desselben Orte bestätigen und validieren zu lassen. Ein erfolgreiches Pilotprojekt zum geolinguistischen Einsatz von crowdsourcing ist der Atlas zur deutschen Alltagssprache (AdA) von Stephan Elspaß und Robert Möller; er markiert einen Meilenstein auf dem Weg in die digitale Geolinguistik.

In VerbaAlpina geht es konkret darum, Daten aus gedruckten Quellen wie vor allem Sprachatlanten und Wörterbüchern zu transkribieren und strukturiert in einer Datenbank zu erfassen, vorhandene Transkriptionen auf Korrektheit zu überprüfen oder auch bereits transkribiertes Material zu typisieren und lexikalischen Lemmata zuzuordnen. Willkommen sind auch Kommentare, z. B. zu Herkunft und Verbreitung von Wörtern bzw. Worttypen. Sehr interessiert ist VerbaAlpina darüber hinaus an aktuellem Sprachmaterial, das nicht in publizierten Quellen wie den genannten Sprachatlanten und Wörterbüchern dokumentiert ist. Wer immer also Kenntnisse eines im Alpenraum gesprochenen Dialekts hat, ist eingeladen, spezielle Ausdrücke dieses Dialekts in den Datenbestand von VerbaAlpina einzutragen. Auf diese Weise wird es möglich, den in den gedruckten Quellen überlieferten Datenbestand zunächst anzureichern und in der Folge z. B. dynamische Prozesse des Sprachwandels zu erkennen und zu beobachten. Das funktioniert umso besser, je mehr Personen sich am Projekt in dieser Weise beteiligen. – Außerdem sind Bilder von alpentypischen Objekten, aber auch von Almen, Hütten, Flora, Fauna, Bergen und Landschaftsformen mitsamt ihren Bezeichnungen willkommen. Sie können in der Mediathek gespeichert werden.

Parallel zur gezielten Mitarbeit bei VerbaAlpina erhält jeder Nutzer die Möglichkeit, sich in unserem System eine eigene Forschungsumgebung einzurichten, die für die Sammlung von hauptsächlich Sprachdaten, jedoch durchaus auch von anderen Daten verwendet werden kann. Voraussetzung ist lediglich, dass diese georeferenziebar sind. Er hat die Möglichkeit, diese Daten gleichsam ausschließlich für die persönliche Verwendung unter Verschluss zu halten oder aber den Zugriff anderen Nutzern freizugeben, um sie zur Diskussion zu stellen und kommentieren zu lassen. Nur wenn möglichst viele Daten der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden, kann sich das Potenzial der datenbank- und netzwerkgestützten Technologien voll entfalten.

VerbaAlpina dokumentiert die Vitalität des Crowdsourcing-Tools auf einer speziellen Übersichtsseite. Die Erfahrungen des nunmehr seit über zwei Jahren währenden Einsatzes des Crowdsourcing-Tools von VerbaAlpina haben gezeigt, dass der erfolgreiche Einsatz eines solchen Werkzeugs generell und ganz entscheidend von flankierenden Publicity-Maßnahmen abhängt. Die Aktivitäten der Crowd steigen jedesmal an, wenn das VA-Crowdsourcing in der Öffentlichkeit thematisiert worden ist.

Neben dem in der WordPress-Umgebung von VerbaAlpina entwickelten Crowdsourcing-Modul nutzt VerbaAlpina auch die Plattform von Zooniverse, einem sog. Citizen Science Portal, zur Einbindung von Freiwilligen im Internet, die für VerbaAlpina bestimmte Aufgaben erledigen sollen. Das von VerbaAlpina entwickelte Zooniverse-Tool ist unter der Adresse https://www.zooniverse.org/projects/filip-hr/verbaalpina/classify erreichbar. Die ursprüngliche Idee war gewesen, den von Zooniverse kostenfrei zur Verfügung gestellten Software-"Baukasten" zur Entwicklung eines Crowdsourcing-Tools zu nutzen und sich auf diese Weise eine arbeits- und zeitintensive Eigenentwicklung zu sparen. Eine zusätzliche Motivation bestand in der Hoffnung, von der bestehenden großen Freiwilligen-Community von Zooniverse profitieren zu können, um an möglichst zahlreiche "Crowder" heranzukommen und so einen quantitativ großen Effekt zu erzielen.

Zunächst war geplant gewesen, die Crowder Transkriptionen von Eintragungen auf Karten in Sprachatlanten, in einer ersten Phase des AIS, anfertigen zu lassen. Im Lauf der Entwicklungsarbeit, die überwiegend von Filip Hristov geleistet wurde, hat sich jedoch herausgestellt, dass die anfänglichen Erwartungen an Zooniverse in mehrfacher Hinsicht nicht erfüllt wurden. So gestaltete sich allein schon die Nutzung des Zooniverse-Software-Baukastens als deutlich komplizierter, als dies erwartet worden war. Hinzu kam das Mitspracherecht von Zooniverse-Moderatoren, die mehrfach auf Änderungen von Konzept und Realisierung drängten, bevor das Tool schließlich, am 31.03.2021, als offizielles Zooniverse-Projekt an den Start gehen konnte.

Bereits in der Entwicklungsphase kamen Bedenken auf, ob die im Detail doch recht komplizierte Transkription der Eintragungen speziell des AIS von Laien würden geleistet werden können. Dies führte zu dem Entschluss, die Aufgabe der "Crowder" zu modifizieren. Die Transkription der Atlasdaten wurde zu einer optionalen Leistung herabgestuft. Im Vordergrund stand dagegen schließlich die manuell leichte Zuordnung der schriftlich auf den Atlaskarten eingetragenen Sprachbelege zu den, ebenfalls auf der Karte eingetragenen Nummern der Erhebungspunkte, die jeweils für den Informanten stehen, von dem die entsprechende Äußerung stammt. Die "Crowder" werden aufgefordert, Text auf der online-Karte mit einem Rechteck zu umgeben und dieses Rechteck sodann der richtigen Informantennummer zuzuordnen. Die Koordinaten der Rechtecke werden am Ende in die Datenbank von VerbaAlpina übernommen. Durch sie ist es möglich, die entsprechenden Bildinhalte automatisch aus dem Kartenbild auszuschneiden und anschließend an ein OCR-Programm zu übergeben.




Zooniverse: Crowdsouring-Tool von VerbaAlpina. Die Crowder sollen Eintragungen auf der Atlaskarte mit einem Rechteck umgeben und den Text der korrekten Informantennummer zuweisen.

Das eigentliche Problem beim Einsatz von OCR zum Lesen von Karten aus Sprachatlanten besteht nämlich im Wesentlichen genau in der Zuordnung der Eintragungen zu den Informantennummern auf der Karte, denn das Netz der Nummern ist teils sehr eng, und der Text kann an einer beliebigen, unvorhersehbaren Stelle (rechts, links, oben, unten usw.) neben der Nummer positioniert sein.




Ausschnitt aus der Karte AIS 1218 ("il siero del formaggio; il siero della ricotta")

In der Vergangenheit war bereits im Rahmen einer Masterarbeit am Institut für Informatik der LMU (Betreuer: Prof. Kranzlmüller), u. a. unter Einsatz von KI-Methoden, nach einer Lösung für dieses Problem gesucht worden (Nguyen). Auch wenn dabei durchaus beachtliche Erkenntnisse im Detail gewonnen werden konnten, so ist bei den Bemühungen am Ende kein für den praktischen Einsatz verwendbares Tool herausgekommen.

Für die OCR-Prozedur der eigentlichen Text-Transkription könnte z. B. das Programm Abbyy FineReader eingesetzt werden. An der ITG wurden bereits vor rund zehn Jahren Verfahren mit FineReader erfolgreich getestet, die es erlauben, "exotische" Schriftsysteme in reine ASCII-Zeichenfolgen zu übertragen. Das entsprechende Verfahren ist im Detail dokumentiert bei Lücke/Riepl/Trautmann 2017, S. 125-129.




Dialogfeld des OCR-Programms Abbyy FineReader. Dem griechischen Theta (θ; https://www.fileformat.info/info/unicode/char/03b8/index.htm) wird die HTML-konforme ASCII-Zeichen-Sequenz θ zugewiesen. Das Verfahren ist 1:1 auf beliebige Schriftsysteme wie etwa das im AIS verwendete von Böhmer-Ascoli übertragbar. (Abb.: Lücke/Riepl/Trautmann 2017, S. 126 Abb. 39)




Dialogfeld des OCR-Programms Abbyy FineReader. Übertragung eines griechischen Texts in HTML-Entities (Abb.: Lücke/Riepl/Trautmann 2017, S. 128 Abb. 42)

Der Einsatz des beschriebenen OCR-Verfahrens ist auch mit Problemen behaftet. Dazu zählt neben Textüberlagerungen, wie sie vor allem auf besonders dicht beschriebenen Karten (s. das Beispiel oben) immer wieder auftreten, vor allem die im AIS gepflegte Praxis, sich wiederholende Wortteile durch Tilden (~) oder Bindestriche (-) zu ersetzen. Ein entsprechendes Beispiel ist in obiger Abbildung des Tools zu sehen: Der Plural e(r s?u:/me(z?e( ist als e(r -z?e( wiedergegeben. In solchen Fällen ist eine manuelle Nachbearbeitung erforderlich. Es besteht jedoch die Hoffnung, dass in der Summe durch das automatisierte OCR-Verfahren eine Reduzierung des Arbeitsaufwands für die Anfertigung von Transkriptionen erzielt wird.

Nach dem Start des VerbaAlpina-Zooniverse-Moduls Ende März 2021 hat sich schließlich herausgestellt, dass sich die Freiwilligen im Internet in überraschendem Umfang auch an die Transkription von Atlas-Einträgen gemacht haben – obwohl diese Aufgabe deutlich als optional gekennzeichnet ist. Daraus resultierte eine namhafte Anzahl von Anfragen an VerbaAlpina, die sich auf Probleme bei der Transkription bezogen. Dies erzeugte wiederum einen in diesem Ausmaß nicht erwarteten Arbeitsaufwand auf Projektseite, der schließlich zu einer Neujustierung der Aufgaben für die Crowder zwang.




(auct. Thomas Krefeld | Stephan Lücke)

Tags: Funktionsbereiche Informationstechnologie



Dokumentation

VerbaAlpina dokumentiert die dialektale Variation innerhalb eines ethnographisch definierten Raums; der onomasiologische Rahmen wird durch kulturelle Techniken und Lebensformen abgesteckt, die sich unter den jeweils spezifischen, auch kulturunabhängigen Umweltbedingungen konventionalisiert haben. Dergleichen Räume, die durch die Alpen in prototypischer Weise repräsentiert werden, konnten die sprachwissenschaftlichen Forschungstraditionen nicht angemessen erfassen, da sich die Teildisziplinen, die sich systematisch mit der Konstitution von Räumen beschäftigen – also die Sprachgeographie bzw. Dialektologie oder auch Geolinguistik – beinahe ausnahmslos an vorgegebenen politischen und/oder (einzel)sprachlichen Grenzen orientieren. Der räumliche Zuschnitt zentraler und in mancher Hinsicht bis heute maßgeblicher Unternehmungen ist zwar nachzuvollziehen (vgl. etwa den AIS und das FEW) – zustimmen mag man jedoch oft nicht. Gerade die besonders faszinierenden mehrsprachigen Kulturräume, also z. B. das Gebiet zwischen der montenegrinisch-albanischen Adriaküste und der Donau, fallen daher durch das Raster der etablierten, durch nationalphilologische Voreinstellungen gesteuerten Forschung. Der ambitioniert geplante Atlante linguistico mediterraneo hätte ein richtungweisendes Großprojekt werden können; er ist jedoch über Ansätze niemals hinausgekommen.
VerbaAlpina zielt auf den Alpenraum; das Projekt will aber weder Sprach- noch Dialektgrenzen herausarbeiten und keineswegs das Mosaik gegeneinander abgegrenzter Varietäten (Dialekte) abbilden. Vielmehr wird eine interlinguale Geolinguistik entwickelt, die untersucht, inwieweit spezifische Varianten, nämlich die für den alpinen Kulturraum charakteristischen Bezeichnungstypen, gerade den Dialekten gemeinsam sind und sie womöglich über die Grenzen der Sprachfamilien hinaus verbinden. Die relative Ähnlichkeit der lokalen Dialekte ergibt sich induktiv aus den Daten selbst. Die einzige vorgegebene Gliederung des Alpenraums, die von vornherein unterlegt wird, betrifft die aktuellen Grenzen zwischen den drei großen Sprachfamilien (Germanisch, Romanisch, Slawisch).

Perspektive

Die Verteilung der Varianten in diesen dialektalen Großräumen impliziert vielfältige, mehr oder weniger weit zurückliegende Kontaktbeziehungen; daher kann die übergreifende Perspektive des Projekts nur eine historische sein. Im Hinblick auf den skizzierten Untersuchungsraum versteht sich VerbaAlpina allerdings nicht als Beitrag zur nationalen Sprachgeschichtsschreibung der involvierten Sprachen, sondern als Versuch, die Stratigraphie eines mehrsprachigen kommunikativen Raums exemplarisch zu rekonstruieren.

Dabei wird ausschließlich bottom upverfahren, das heißt auf Grundlage von Daten, die lokal georeferenzierbar sind. Die minimale und by default geltende Referenzeinheit ist die politische Gemeinde, genauer gesagt ein Geopunkt, der die Gemeinde als Ganze repräsentiert, oder aber die gesamte Gemeindefläche. Im Bedarfsfall kann die Georeferenzierung jedoch bis auf wenige Meter präzisiert werden.

Kartographie

Den Zugang zur Dokumentation vermittelt vor allem ein interaktive Karte. Bislang werden zur Visualisierung nur Punktsymbolkarten mit interaktiven Symbolen eingesetzt. Komplementär wird eine interaktive Flächensymbolisierung auf Basis der Gemeindeflächen vorbereitet, um eine bessere Visualisierung quantitativer Verhältnisse zu erzielen. Die interaktiven Symbolkarten markieren einen substanziellen Fortschritt der linguistischen und humanwissenschaftlichen Raumdarstellung, da sie es gestatten, stark abstrahierte ('synthetische') Repräsentationen mit ganz konkreten, lokalen Informationen ('analytisch') anzureichern.

Linguistische Datenaufbereitung

Bei Aktivierung ('Klick') eines Punktsymbols öffnet sich ein Fenster mit den jeweils für den Ort verfügbaren sprachlichen Daten; das folgende Beispiel zeigt die Bezeichnung des Konzepts BUTTER in Ramosch (Unterengadin): Vgl. Karte Konzept BUTTER

Die Daten werden quellentreu wiedergegeben (als phonetisch transkribierter Einzelbeleg, wie im vorstehenden Beispiel, oder in orthographisch typisierter Form) und allgemeineren Typen zugeordnet; die abstrakteste Kategorie wird durch den etymologisch definierten Basistyp vertreten. Demnächst kommen – wenn möglich – Verweise auf Referenzwörterbücher hinzu.

Filter

Mehrere Filter erlauben es dem Nutzer, aus den verfügbaren Daten eine gezielte Auswahl zu treffen und kartographisch darzustellen. Der oben gezeigte Kartenausschnitt stammt aus der Karte, die bei Auswahl des 'Konzepts' BUTTER erscheint:



Filter zu Steuerung der interaktiven Karte

Gruppieren und Sortieren

Nicht selten sind in den ausgewählten Kategorien bereits zahlreiche sprachliche Ausdrücke verfügbar; die Suche nach dem 'Konzept' BUTTER (vgl. die folgende Abb.) führt zu 1448 Belegen. Es wird daher die Möglichkeit gegeben, alle relevanten Ausdrücke nach unterschiedlichen Kriterien zu gruppieren und sortieren:



Die Sortierfunktion der interaktiven Karte: Konzepte

Eine entsprechende Option ergibt sich auch bei der Suche nach morpho-lexikalischen Typen oder Basistypen; vor allem die Sortierung nach dem Kriterium 'Konzept' ist auch unabhängig vom erfassten Sprachraum von Interesse, weil sie die Polysemie eines jeden Ausdrucks freilegt. Hier zwei screenshots der Vorgehensweise am Beispiel von malga:





Als Ergebnis resultieren die folgenden Bedeutungen, die untereinander in klarer metonymischer Beziehung stehen.
Polysemie des morpho-lexikalischen Typs malga: Vgl. Karte morpho-lexikalischen Typs malga


Quellen

Bislang wurden einige georeferenzierbare Wörterbücher, vor allem jedoch Sprachatlanten ausgewertet. Dabei wurden im Wesentlichen drei Techniken eingesetzt:
  1. Bereits auf gedruckten Karten publiziertes Material wurde mit einem speziell entwickelten Tool neu transkribiert und in die VA-Datenbank eingelesen, so im Fall der allermeisten Atlanten (SDS, AIS, TSA usw.).


  2. Das von VA entwickelte Transkriptionstool

  3. Bereits auf gedruckten Karten publiziertes Material, das jedoch im Original schon digital vorliegt, wurde so konvertiert und algorithmisch neu transkribiert, dass es in die VA-Datenbank eingelesen werden konnte. Dieses Verfahren wurde für den ALD-II und den ALTR praktiziert.
  4. Noch nicht publiziertes Material anderer Projekte wird direkt aus deren Erhebungsbögen transkribiert bzw. digital übernommen; dies gilt bislang vor allem für SAO-Daten.

Multidimensionalität

Für ein umfassendes Verständnis der historischen Prozesse ist es unbedingt wünschenswert, die sprachliche Daten um andere, historisch relevante Daten zu ergänzen; das kann VerbaAlpina nur sehr bedingt leisten; immerhin sind manche relevante Daten abrufbar. Der folgende Kartenausschnitt zeigt in synoptischer Zusammenschau einerseits die
  • Orte mit lateinischen Inschriften in der Provinz Noricum ;
  • Orte mit lateinischen Inschriften aus Raetien ;
  • aus der so genannten Tabula Peutingeriana überlieferten römische Ortsnamen an den viae publicae .
Andererseits wurden die Reflexe von drei lateinischen, genauer: zwei lateinischen und einem latinisierten aber mutmaßlich vorrömischen Basistypen aufgerufen:
  • Basistyp lat. casearia in der Bedeutung 'Hütte'  in Nord-, Süd- und besonders prägnant in Osttirol;
  • den Basistyp vorrömisch baita in der Bedeutung 'Haus'  in Slowenien südlich von Ljubljana;
  • den Basistyp lat. cellarium in der Bedeutung 'Hütte'  in Oberösterreich.
Synoptische Karte zur lateinischen Epigraphik: Vgl. Karte zur lateinischen Epigraphik, den Tabula Peutingeriana-Orten und den Basistypen cellarium und baita in einem Teil des deutschen und slowenischen Raums (vgl. die Legende oberhalb des Links)

Die unübersehbare Kongruenz oder wenigstens Affinität der Distributionen dürfte kaum einem Zufall geschuldet sein.

(auct. Thomas Krefeld)

Tags: Funktionsbereiche



Forschungsumgebung

Die Aufgaben und Leistungen von VerbaAlpina können den folgenden Bereichen zugeordnet werden:
(1) Dokumentation und sprachgeschichtliche Analyse des dialektalen Wortschatzes, der nach Maßgabe des onomasiologischen Rahmens als charakteristisch eingeschätzt wird;
(2) Kooperation mit Projektpartner zum gegenseitigen Datenaustausch und zur Datenanalyse;
(3) Publikation des Datenbestandes, analytischer Texte und unterschiedlicher, projektbezogener Materialien, die sich teils an die fachliche, teils an die breite Öffentlichkeit richten.
Die Funktionen (1) bis (3) wurden mit der ersten Version 15/1 bereits aktiviert ; ergänzt wurden sie mit Version 17/1 um:
(4) Datenerhebung durch Crowdsourcing.
Alle aktiven Funktionen werden kontinuierlich ausgebaut. In der Vorbereitung befindet sich schließlich: (5) die Einrichtung eines Forschungslabors.

(auct. Thomas Krefeld)

Tags: Funktionsbereiche



Kooperation

Zusammenarbeit mit anderen Projekten ist für die Konzeption von VerbaAlpina grundlegend; sie spiegelt sich in zahlreichen Kooperationsvereinbarungen mit Projektpartnern wider. Grundsätzlich unterscheidet VerbaAlpina drei unterschiedliche Arten von Partnern:
  • Datenpartner verfügen selbst über – zumeist hauptsächlich sprachliches – Datenmaterial, das ganz oder teilweise in den Datenbestand von VerbaAlpina übernommen werden kann
  • Forschungsdatenmanagement-Partner betreiben Infrastrukturen, die der dauerhaften Bewahrung und/oder Auffindbarkeit elektronischer Datenbestände dienen
  • Kompetenzpartner verfügen über konzeptionelles und technologisches Know-How im Kontext der modernen Datenverarbeitung (z.B. Big Data, Künstliche Intelligenz, etc.)
Die Umsetzung speziell der Datenpartnerschaften ist de facto nicht immer einfach; sie wird durch praktische, d.h. vor allem informationstechnische und damit verbundene datenrechtliche Probleme, aber am Rande auch ein wenig durch ideologische Vorbehalte gegenüber der open source-Ausrichtung behindert. Jede Datenpartner-Kooperation stützt sich auf eine formale Vereinbarung, die den Datenpartnern (PVA) eine exklusiv nutzbare Datenbank zum Upload zusichert. Jede Partner-Datenbank steht allen Datenpartnern zum Download zur Verfügung. Aber die Kooperation soll selbstverständlich nicht auf Datenaustausch beschränkt bleiben; vielmehr sind auch die Datenpartner eingeladen (und aufgefordert), alle Funktionsbereiche zu nützen.
Die Verwendung von VA-Daten durch die Kooperationspartner erfolgt im Rahmen der CC BY-SA-Lizenz in der jeweils anwendbaren jüngsten Version. Die BY-Klausel bezieht sich dabei auf den ursprünglichen Datengeber, dessen VA-spezifische Sigle jeweils Teil der Quellenangabe ist.

(auct. Thomas Krefeld | Stephan Lücke)

Tags: Funktionsbereiche



Publikation

Integraler Bestandteil von VerbaAlpina ist auch die direkte, verlagsunabhängige Publikation von Ergebnissen. Denn nicht alles, was Publikation genannt wird, dient der PUBLIKATION. So bewirkt das traditionelle Medium des Drucks mittlerweile das strikte Gegenteil: Es entzieht der Öffentlichkeit Informationen, die ihr angesichts der Forschungsförderung durch öffentliche Mittel in weitestmöglicher Weise gegeben werden sollten und die ihr bei Verwendung der Neuen Medien auch leicht so geliefert werden könnten. Die in den Wissenschaften üblichen papierenen Auflagen von 200 oder 300 Exemplaren schaffen nicht inklusive 'Öffentlichkeit', sondern exklusive Privatheit. Es gibt daher angesichts der leicht verfügbaren Informationstechnologie keinen stichhaltigen Grund, den Druck als Mittel der Wissensverbreitung zu bevorzugen oder absolut zu setzen. Es erhebt sich – ganz im Gegenteil – die Frage, warum Wissenschaftler Einrichtungen und Medien unterstützen sollten, die die Verbreitung ihrer Arbeitsergebnisse systematisch einschränken.
In manchen Wissenschaftsdisziplinen (nach unserer Kenntnis trifft dies u. a. auf die Informatik zu) ist in den vergangenen Jahren gar ein Trend zu beobachten, der die mit den Neuen Medien einhergehenden technischen Möglichkeiten ad absurdum führt: Während es nunmehr eigentlich ein Leichtes ist, weltweit bequemen Zugang zu Informationen und Texten zu gewähren, geschieht auch dort das blanke Gegenteil, indem der entsprechende Zugang nur gegen Bezahlung freigegeben wird. Dies ist sogar ein Rückschritt gegenüber der von uns zuvor kritisierten traditionellen Publikation auf Papier. Wir warnen an dieser Stelle nachdrücklich vor derartigen Entwicklungen, die auch im Bereich der Geisteswissenschaften bereits ansatzweise zu beobachten sind.
Aber auch der Begriff der Publikation hat sich substantiell verändert (vgl. Krefeld 2019c, Kapitel 3). In umfassendem Sinne gehören dazu:
  • sprachliche Objektdaten;
  • strukturierende Metadaten;
  • wissenschaftlicher Text, der traditionell allein als ‚Publikation‘ bezeichnet wird;
  • Code und seine Dokumentation.
  • VA versteht sich also auch als Instrument zur Veröffentlichung von projektbezogenen Texten. Dafür sind im Wesentlichen drei Formate vorgesehen:
    1. Theoretisch und methodologisch zentrale Begriffe und Probleme werden in konziser Weise unter dem Reiter Methodologie abgelegt.
    2. Ausführlichere analytische Untersuchungen von Projektergebnissen oder theoretische bzw. methodologische Diskussionen können unter Projektpublikationen abgelegt werden.
    3. Kommentare zu den auf der interaktiven Online-Karte visualisierten Daten, wie z.B. zu außersprachlichen Realitäten ('Konzepte') und ihren dialektalen Bezeichnungen ('Morpho-lexikalische Typen', 'Basistypen'), werden in der Kartenlegende durch einen 'i'-Button geöffnet; sie können aber auch dem Reiter LexiconAlpinum aufgerufen werden; Kommentare können sehr leicht durch Projektmitarbeiter oder auch durch Externe eingestellt werden.


    Über die Legende zugängliche Kommentarfunktion

    (auct. Thomas Krefeld)

    Tags: Funktionsbereiche



    Soziale Netzwerke

    Soziale Medien stellen derzeit ein sehr mächtiges Kommunikationsmittel dar. Dadurch können selbst Aktivitäten, die in der Öffentlichkeit oft als "Nische" gelten (wie z.B. die wissenschaftliche Forschung im dialektologisch-sprachlichen Bereich), leichter und unmittelbarer an ein breites Publikum herangeführt werden.
    In diesem Sinne wird VerbaAlpina im Internet nicht nur durch die offizielle Plattform des Projekts vertreten, sondern auch durch den Auftritt in verschiedenen sozialen Netzwerken. VerbaAlpina besitzt Profile auf Facebook (https://www.facebook.com/verbaalpina), Instagram (https://www.instagram.com/verba.alpina/), Twitter (https://twitter.com/verbaalpina) und auf YouTube (https://www.youtube.com/channel/UCOP2qW53_M42fk5PRq3WUAA/featured).
    Die Ziele, die VerbaAlpina durch die Aktivierung und Betreuung der o.g. Profile verfolgt, lassen sich in dem Wunsch zusammenfassen, die Existenz des Projekts nach außen hin zu kommunizieren, aber auch in der Notwendigkeit, immer mehr Sprecher der Alpendialekte aufzurufen, bei der großen online Befragung mittels Crowdsourcing mitzumachen. Während das Crowdsourcing in der ersten und zweiten Phase des Projekts eine ergänzende Datenquelle zu den bestehenden Sprachatlanten und Wörterbüchern im Alpenraum darstellte, fungiert es in der dritten Phase als primäre Quelle für die Datenakquirierung. Es liegt daher auf der Hand, dass eine intensive und konstante Bewerbung dieses Tools über die sozialen Medien unumgänglich ist. Das Ziel der von VerbaAlpina auf den verschiedenen Profilen veröffentlichten Beiträge besteht also darin, eine wachsende Zahl von Nutzern zu erreichen, die im Idealfall nicht nur ein "Gefällt mir" oder einen Kommentar hinterlassen, sondern die offizielle Plattform des Projekts besuchen und sich am Crowdsourcing beteiligen, indem sie Wörter ihres eigenen Dialekts (oder anderer ihnen bekannter Dialekte) senden. Im Allgemeinen ist es häufig nicht möglich, auf allen vier Profilen den gleichen Inhalt zu veröffentlichen, da Facebook, Instagram, Twitter und YouTube in ihrer Konzeption unterschiedlich ausgerichtet sind. Die Art der Inhalte unterscheidet sich daher (leicht) je nach Art der Plattform.

    Die Gewinnung von Crowdsourcing-Teilnehmern erfolgte zunächst (ab 2016) hauptsächlich über Facebook. Hier wurden und werden Inhalte zu einigen Ergebnissen des Projekts veröffentlicht. Die Beiträge werden von einem Aufruf zur Teilnahme und einem Link zur Crowdsourcing-Plattform begleitet. Darüber hinaus wird Facebook genutzt, um Posts von anderen Seiten zu teilen und um die Follower über projektspezifische Neuigkeiten zu informieren (Teilnahme an Konferenzen, Fortschritte, Auftritte in den Medien, Hinweise auf wichtige Tage, Oster- und Weihnachtswünsche usw.). Facebook bietet auch die Möglichkeit, Beiträge in verschiedene Sprachen zu übersetzen, so dass jeder Nutzer die Inhalte in der Sprache lesen kann, die er für sein Profil eingestellt hat. Ursprünglich wurden die Beiträge aus dem Deutschen ins Italienische, Französische und Slowenische übersetzt, mittlerweile erfolgt die Kommunikation hauptsächlich auf Englisch. Facebook ist für VerbaAlpina insofern wichtig, als dadurch mehr Altersgruppen als über die anderen Kanäle erreicht werden können.

    Post von VerbaAlpina auf Facebook zum internationalen Tag der Muttersprache 2021


    Im April 2020 wurde ein Instagram-Profil eröffnet. Hier wurden zunächst dieselben Inhalte wie auf Facebook angeboten, aber das Profil wurde um die sog. "Stories" (Inhalte, die nach 24 Stunden verschwinden) erweitert. Da es auf Instagram bis ca. Ende 2021 nicht möglich war, direkte Links in Posts oder Stories einzufügen, wurde der Link zur Crowdsourcing-Plattform nur in der sogenannten "Bio" im oberen Bereich des Profils aufgenommen (Bio ist die Abkürzung für Biography, d.h. der obere Bereich jedes Instagram-Profils, wo die wichtigsten Informationen dazu zusammengefasst werden). Viele Stories zielten daher darauf ab, die Follower über das Vorhandensein des Links durch die Verwendung des Hashtags #linkinbio in Kenntnis zu setzen. Die Werbungsaktion für die Crowdsourcing-Plattform erfolgte deshalb zunächst leichter und besser auf Facebook.

    VerbaAlpina auf Instagram


    Da Instagram im Gegensatz zu Facebook keine Übersetzungsmöglichkeiten bietet, wurde die Kommunikation zunächst in drei Alpensprachen (Französisch, Italienisch, Deutsch) und mittlerweile aber hauptsächlich auf Englisch geführt. Seit Beginn der dritten Phase, nutzt VerbaAlpina regelmäßig den Fragen-Sticker der Instagram-Stories, um die Frage "Wie sagt man für KONZEPT in deinem Dialekt?" zu stellen. VerbaAlpina möchte dadurch die Follower dazu ermuntern, Bezeichnungen unterschiedlicher Konzepte aus dem Bereich ALMWIRTSCHAFT, NATUR, ÖKOLOGIE und TOURISMUS zu senden. Nutzer, die mit einem Dialektwort auf die Frage antworten, werden eingeladen, ihre Teilnahme über die offizielle Plattform fortzusetzen. Die auf Instagram gesammelten Antworten werden vom Social-Media-Manager von VerbaAlpina innerhalb der Crowdsourcing-Plattform erfasst, nachdem er die erforderlichen Informationen (Gemeinde und Dialekt) bei den jeweiligen Informanten gesammelt hat. Die Einführung der Möglichkeit, Links zu Stories auf Instagram hinzuzufügen, war für VerbaAlpina sehr nützlich. Auf diese Weise werden jetzt die Nutzer, die sich die Stories ansehen, ermuntert, auf den Link zu klicken und die Crowdsourcing-Plattform (auch) von ihrem Handy aus aufzurufen. Seitdem es die Möglichkeit gibt, Instagram- und Facebook-Profile zu verbinden, werden auf Instagram und Facebook die gleichen Inhalte (Posts und Stories) veröffentlicht. Auf dieser Weise ist ein breiteres Publikum gesichert. Regelmäßig werden die Follower auch über die Entwicklungen der Crowdsourcing-Aktivität informiert, z.B. indem Graphiken zur Anzahl der registrierten Crowd-Belege oder Karten zu den gelieferten Wörtern gepostet werden.

    Post auf Instagram zu den Bezeichnungen des Konzepts WÄRME


    Im Laufe der Zeit hat sich ein Netzwerk von Profilen entwickelt, die sich mit Themen rund um die Alpen beschäftigen (Sensibilisierung für sprachliches und kulturelles Erbe, Dokumentation u. Ä.). Zusammen mit diesen Profilen bot VerbaAlpina auf Facebook auch zwei live übertragene Round-Table-Gespräche zu dialektologisch- und alpenrelevanten Themen an (zum ersten Round-Table-Gespräch, zum zweiten Round-Table-Gespräch. Über Instagram erreicht VerbaAlpina vor allem junges Publikum.

    Das Twitter-Profil von VerbaAlpina eignet sich für kurze Mitteilungen und ähnelt in gewisser Weise stärker dem Facebook-Profil als dem Instagram-Profil. Die sogenannten "Tweets" sind hier prägnanter. Twitter bietet auch die Möglichkeit, Links hinzuzufügen und ermöglicht somit eine direkte Verbindung zur offiziellen VerbaAlpina-Plattform. Da die Anzahl der Follower auf Facebook und Instagram viel schneller gewachsen ist als bei Twitter, wird dieses Profil nur unregelmäßig aktualisiert.

    Auf YouTube, bietet VerbaAlpina ein Video an, das als Tutorial für die Bedienung des Crowdsourcing dient.

    Speziell seit Beginn der dritten Phase werden die Facebook- und Instagram-Profile von VerbaAlpina auch dazu genutzt, andere Profile zu kontaktieren, die einen Bezug zu den Alpen bzw. zu den Konzeptdomänen von VerbaAlpina (Almwirtschaft, Natur, Ökologie und Tourismus) haben, mit der Bitte, VerbaAlpina unter ihren Abonnenten bekannt zu machen. Darüber hinaus lädt VerbaAlpina SprecherInnen der Alpendialekte durch kurze Texte in Facebook-Gruppen von Alpenorten ein, sich am Crowdsourcing zu beteiligen.

    Selbstverständlich ist die Vitalität der sozialen Profile von VerbaAlpina eng mit der Vitalität des Crowdsourcing verbunden: Je aktiver die sozialen Kanäle, desto intensiver ist auch die Aktivität im Crowdsourcing. Die Trends kann man über die Live Statistik der Crowdsourcing-Aktivität täglich beobachten.
    Die Facebook-, Instagram-, Twitter- und YouTube-Profile von VerbaAlpina werden von Christina Mutter, Beatrice Colcuc und den Hilfskräften des Projekts betreut.

    (auct. Beatrice Colcuc)

    Tags: Funktionsbereiche